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9‑Euro-Ticket: Ab 1. Juni zusätzliche Züge und Service-Kräfte im Regionalverkehr
9‑Euro-Ticket: Ab 1. Juni zusätzliche Züge und Service-Kräfte im Regionalverkehr
Bundesweiter Vorverkauf über Vertriebswege der DB gestartet • DB setzt ab 1. Juni zusätzliche Züge und Mitarbeitende ein • DB Regio-Chef Sandvoß: „Wir setzen alles in Bewegung, was wir haben und freuen uns auf viele Fahrgäste, die die Attraktivität von Bahnen und Bussen für sich wieder oder neu entdecken“
Zehn Tage vor dem Start des 9‑Euro-Tickets hat die Deutsche Bahn (DB) heute den Vorverkauf auf bahn.de, im DB Navigator, an Fahrkartenautomaten und in Reisezentren in den Bahnhöfen begonnen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen beim größten Nahverkehrsbetreiber auf Hochtouren. DB Regio hält mit 22.000 Zugfahrten pro Tag 300.000 Mal, um Fahrgäste überall in Deutschland klimafreundlich ans Ziel zu bringen. Rund 10.000 Busse sorgen für gut eine Million Halte pro Tag und sichern vor allem im ländlichen Raum öffentliche Mobilität für Berufspendler:innen, Schüler:innen und Ausflügler. Über 1,5 Milliarden Fahrgäste hat DB Regio mit Zügen und Bussen im vergangenen Jahr 2021, das noch stark von der Pandemie gekennzeichnet war, deutschlandweit befördert.
Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender DB Regio: „Das 9‑Euro-Ticket ist eine einmalige Chance für den öffentlichen Nahverkehr und den Klimaschutz in Deutschland. Zugleich ist es ein großes Experiment für den gesamten ÖPNV. Wir bereiten uns vor und setzen buchstäblich alles in Bewegung, was wir haben – Züge, Busse, Servicekräfte. Davon werden alle profitieren. Abo-Kund:innen genauso wie Fahrgäste, die nach langer Corona-Pause zurückkehren oder die Attraktivität von Bahnen und Bussen gänzlich neu für sich entdecken. Das alles geht nur dank unserer Mitarbeitenden, die in diesen Tagen Unglaubliches leisten.“
Für die zu erwartende steigende Zahl von Fahrgästen ab dem 1. Juni lässt DB Regio über 50 zusätzliche Züge rollen. Bahnkund:innen profitieren damit von rund 250 zusätzlichen Fahrten und einer Erhöhung des täglichen Angebots von rund 60.000 Sitzplätzen in den Regional- und S‑Bahn-Zügen. Da an den bevorstehenden Feiertagswochenenden und während der Sommermonate insbesondere mehr Freizeit- und Ausflugsfahrten unternommen werden, verstärkt die DB vor allem entlang touristischer Strecken das Personal in Zügen und Bahnhöfen. Über 700 zusätzliche Service- und Sicherheitskräfte koordinieren den Ein- und Ausstieg, unterstützen Reisende mit Gepäck oder Fahrrädern und stehen für Auskünfte zur Verfügung. Das sind viermal so viele wie in einem normalen Sommer. Außerdem verstärkt DB Regio die Wartung und Reinigung von Zügen in den Werken und durch mobile Instandhaltungsteams. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Aufgabenträger der Bundesländer.
DB Regio-Chef Jörg Sandvoß: „Auch ein Maximum an verfügbaren Zügen markiert letztlich eine Grenze. Vor allem die Mitnahme von Fahrrädern kann nicht immer garantiert werden, zumal viele Ausflüge spontan und wetterabhängig entschieden werden. So wie ein plötzlicher Stau auf der Autobahn die Fahrt verzögert, kann das bei sehr hohem Verkehrsaufkommen auch bei der Bahn passieren. Mit intensiver Vorbereitung, etwas Rücksicht und gegenseitigem Verständnis können wir alle gemeinsam dazu beitragen, dass der klimafreundliche ÖPNV und Millionen Fahrgäste als Gewinner aus dieser Aktion hervorgehen.“
Parallel zur Aufstockung der Regionalverkehrsflotte treibt die DB in diesem Sommer die Erneuerung ihres Schienennetzes voran. So schafft sie mehr Kapazität und macht die Infrastruktur leistungsfähiger für weiteres Fahrgastwachstum auf der Schiene. Diese Arbeiten gehen ungebremst weiter und bringen teilweise längere Fahrtzeiten mit sich. Die aktuellen Reiseinformationen sind in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator hinterlegt.
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Lefi: Ein kleines Pony stärkt Kinder und sorgt für Sicherheit
Lefi – Das kleine Pony mit der großen Botschaft wächst weiter
Für Kinder gemacht, von Herzen gedacht
Was vor einigen Monaten als spontane Idee begann, entwickelt sich immer mehr zu einer liebevollen Bewegung für Kinder: Lefi, das kleine Pony mit den bunten Flicken, steht für Mut, Selbstvertrauen und dafür, dass jedes Kind wertvoll ist. Die Figur wurde von der Unternehmerin Anni Wiegand entwickelt. Aus einer einfachen Zeichnung am heimischen Tisch entstand Schritt für Schritt ein Projekt, das immer mehr Familien, Kinder und Einrichtungen erreicht.
Vom Familienmoment zur wachsenden Idee
Die Geschichte von Lefi begann mit einem ganz persönlichen Moment. Als Anni Wiegand eines Abends ein Pferdebild malte, fragten ihre Kinder, ob sie auch etwas Besonderes bekommen könnten – etwas, das es so noch nicht gibt. Noch in derselben Nacht entstand die Idee für Lefi. Das kleine Pony mit den besonderen Details wurde schnell zu einer Figur, die Kindern Freude macht und gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelt: Mut haben, an sich glauben und respektvoll miteinander umgehen. Der Name Lefi entstand aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer Kinder – und genau dieser familiäre Ursprung macht das Projekt bis heute zu einer echten Herzensangelegenheit.


Neue Schritte für Lefi
In den letzten Monaten hat sich rund um Lefi viel entwickelt. Erste Kooperationen mit Kindergärten sind entstanden, in denen die Figur Kinder spielerisch begleitet und ihnen positive Werte vermittelt. Auch der nächste große Schritt steht bereits bevor: Lefi soll als Kuscheltier auf den Markt kommen. Die Idee dahinter ist einfach – Kinder sollen einen kleinen Begleiter haben, der ihnen Mut macht, Trost spendet und ein Stück Geborgenheit vermittelt. Darüber hinaus befindet sich aktuell ein Online‑Shop in Vorbereitung, der im kommenden Jahr starten soll. Dort werden verschiedene liebevoll gestaltete Produkte rund um Lefi erhältlich sein.
Lefi sorgt künftig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Eine besondere Initiative widmet sich der Sicherheit von Kindern im öffentlichen Raum. In 30er-Zonen wird Lefi künftig auf Hinweisschildern präsent sein, um Autofahrer freundlich an eine angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit zu erinnern. Die Schilder befinden sich aktuell in der Produktion; Interessierte können sich bereits jetzt bei Anni Wiegand oder TB Finanz & Immobilien melden, um sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Für Interessenten aus dem Landkreis Leer wird zudem eine Abholstelle bei der Allianzagentur Heidi Noormann in Leer eingerichtet. Damit leistet Lefi einen aktiven Beitrag zum Schutz der Kleinsten in Wohngebieten.

In 30er-Zonen wird Lefi künftig auf Hinweisschildern präsent sein, um Autofahrer freundlich an eine angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit zu erinnern. Die Schilder befinden sich aktuell in der Produktion; Interessierte können sich bereits jetzt bei Anni Wiegand oder TB Finanz & Immobilien melden, um sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Für Interessenten aus dem Landkreis Leer wird zudem eine Abholstelle bei der Allianzagentur Heidi Noormann in Leer eingerichtet. Damit leistet Lefi einen aktiven Beitrag zum Schutz der Kleinsten in Wohngebieten.
Unterstützung für Kinder – auch in schwierigen Situationen
Langfristig ist geplant, Lefi auch in Kinderkrankenhäusern einzusetzen. Besonders das geplante Kuscheltier soll Kindern in schwierigen Momenten Trost und ein kleines Stück Freude schenken. Anni Wiegand freut sich deshalb über Kontakte zu Kinderkliniken, Einrichtungen und sozialen Projekten, die gemeinsam mit Lefi Kindern ein Lächeln schenken möchten.
Ein Projekt mit Herz und Zukunft
Was als kleine Zeichnung begann, wächst Schritt für Schritt weiter. Lefi soll Kinder stärken, ihnen Mut machen und zeigen, wie wichtig Zusammenhalt, Freundlichkeit und Selbstvertrauen sind. Ein kleines Pony – mit einer großen Idee.
Digitale Präsenz und Community
Auch online ist Lefi aktiv: Auf Instagram teilt Wiegand Einblicke in die Entstehung der Figur, kleine Geschichten rund um Lefi und inspirierende Momente für Kinder und Eltern:
Instagram: @ponylefi_original
Wer Interesse an Lefi-Produkten hat oder mehr über das Herzensprojekt erfahren möchte, kann sich gerne direkt bei Anni Wiegand melden: 01512 3565999
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Niedersachsen fördert Forschung zur Akzeptanz der Energiewende
Energiewende in Niedersachsen: Forschung untersucht Akzeptanz und Beteiligung im Landkreis Leer und darüber hinaus
Die erfolgreiche Umgestaltung der Energieversorgung ist ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Stärke Niedersachsens und den Klimaschutz. Doch während der Ausbau von Wind- und Solarenergie voranschreitet, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie steht es um die Akzeptanz vor Ort? Ein neues Forschungsprojekt an der Leibniz Universität Hannover geht dieser Frage nun auf den Grund, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch effizienter und sozial verträglicher zu gestalten.
Finanzielle Beteiligung als „Game Changer“
Um die Zustimmung der Bevölkerung zu sichern, hat Niedersachsen im April 2024 das „Niedersächsische Gesetz über die Beteiligung von Kommunen und Bevölkerung am wirtschaftlichen Überschuss von Windenergie- und Photovoltaikanlagen“ (NWindPVBetG) verabschiedet. Das Ziel ist klar: Anwohnende und Kommunen in der unmittelbaren Nachbarschaft sollen regelmäßig finanziell von der Wertschöpfung neu errichteter Anlagen profitieren.
Niedersachsens Energieminister Christian Meyer sieht in diesem Modell einen entscheidenden Wendepunkt:
„Beteiligung und Wertschöpfung vor Ort sind der Game Changer für die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien.“
Die Zahlen geben diesem Kurs recht: Im Jahr 2025 wurde in Niedersachsen eine Rekordzahl von 807 Windkraftanlagen nach dem neuen Beteiligungsgesetz genehmigt – das sind mehr Anlagen als in den vier vorangegangenen Jahren zusammen.
Wissenschaftliche Begleitung für kluge Entscheidungen
Das Land fördert das Forschungsprojekt am Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie nun für drei Jahre mit rund 280.000 Euro. Die Wissenschaftler analysieren systematisch, welche Faktoren die Bereitschaft der Bevölkerung fördern oder hemmen und wie sich das Beteiligungsgesetz in unterschiedlichen Regionen auswirkt.
Wissenschaftsminister Falko Mohrs betont die Bedeutung dieser Arbeit: „Forschung liefert die Grundlagen, auf denen wir kluge energiepolitische Entscheidungen treffen können. Wir unterstützen Studien, die die Perspektiven der Menschen vor Ort ernst nehmen.“
Erkenntnisse für die Praxis
Das Forschungsteam erhebt eigene Daten und evaluiert bestehende Informationen, um sowohl kurzfristige Effekte als auch langfristige Einflussfaktoren zu verstehen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, politische Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln und das Vertrauen in die Energiewende nachhaltig zu stärken. Die Mittel für diese wichtige Arbeit stammen aus dem Wirtschaftsförderfonds des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz.
Gerade für Regionen wie den Landkreis Leer, in denen der Ausbau der Windenergie das Landschaftsbild prägt, sind diese Erkenntnisse von großer Bedeutung. Sie stellen sicher, dass die Energiewende nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern gemeinschaftlich mit ihnen gestaltet wird.
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Phishing 2.0 im Landkreis Leer: Wenn KI den Betrug perfektioniert – Sind Sie noch sicher?
Phishing 2.0: Wenn die Künstliche Intelligenz den Betrug perfektioniert
Ein täglicher Kampf im Postfach: Auch der LeserECHO-Verlag aus Westoverledingen wurde heute Ziel einer professionell gestalteten Phishing-Attacke. Was auf den ersten Blick wie ein offizielles Schreiben wirkte, entpuppte sich bei genauerer Analyse als gefährlicher Betrugsversuch. Der Vorfall verdeutlicht eine besorgniserregende Entwicklung in der digitalen Kriminalität.
Die neue Qualität des digitalen Betrugs
Es gehört mittlerweile fast zum digitalen Grundrauschen: Täglich fluten betrügerische E‑Mails, SMS und Briefe die Postfächer von Unternehmen und Privatpersonen. Doch die Zeiten, in denen man Phishing-Versuche sofort an holprigem Deutsch oder offensichtlichen Layoutfehlern entlarven konnte, neigen sich dem Ende zu.
Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erreichen diese Angriffe eine neue Stufe der Perfektion. KI-gestützte Tools ermöglichen es Kriminellen, Texte fehlerfrei zu formulieren und die Tonalität sowie das visuelle Erscheinungsbild von Behörden – wie in diesem Fall des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) – nahezu makellos zu imitieren. Zwar lässt sich bei sehr genauer Prüfung oft noch erkennen, dass es sich um eine Fälschung handelt, doch die Hürden für die Erkennung werden immer höher.
Steigende Schadenssummen: Die Warnung des BKA
Dass diese Masche Erfolg hat, belegen die Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA): Die durch Cybercrime verursachten Schäden steigen kontinuierlich an. Angesichts dieser technisch hochgerüsteten Angriffe wird die Forderung nach sichereren Rahmenbedingungen durch die Politik und die Behörden lauter. Es bedarf verbesserter technischer Standards zur Identitätsprüfung, um den E‑Mail-Verkehr langfristig wieder zu einem vertrauenswürdigen Medium zu machen.
So schützen Sie sich: Die Experten-Empfehlungen
Um sich wirksam gegen die Flut an Fake-Mails zu wehren, sollten die Verhaltensregeln der Sicherheitsbehörden strikt befolgt werden. Das BKA und das BZSt raten zu folgenden Maßnahmen:
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Absenderprüfung: Kontrollieren Sie die E‑Mail-Adresse kritisch auf ihre Glaubwürdigkeit. Oft weichen diese bei genauem Hinsehen von den offiziellen Behördenadressen ab.
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Keine Reaktion auf Unbekannt: Reagieren Sie grundsätzlich nicht auf E‑Mails von unbekannten Absendern. Es handelt sich vermutlich um Versuche, Ihre Daten für weitere Straftaten auszuspähen.
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Vorsicht bei Anhängen: Öffnen Sie unter keinen Umständen PDF-Dokumente oder Links in verdächtigen Nachrichten. Diese können Schadsoftware enthalten, die Ihr Endgerät infiziert.
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Identitätsschutz: Versenden Sie niemals Kopien Ihres Ausweises an unbekannte Personen.
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Zahlungsaufforderungen ignorieren: Folgen Sie niemals Aufforderungen zu Geldzahlungen, die per E‑Mail oder nach einer unaufgeforderten Kontaktaufnahme eingehen.
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Spam-Filter nutzen: Fügen Sie solche Mails dem SPAM-Bereich Ihres Postfachs hinzu. Damit melden Sie den Vorfall direkt Ihrem Dienstanbieter.
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Anzeige erstatten: Da bereits der Versuch eines Betrugs strafbar ist, sollten Sie den Vorfall bei der Polizei melden. Dies ist unkompliziert über die zuständige Onlinewache möglich.
Kontinuierliche Information als bester Schutz
Das Bundeszentralamt für Steuern hat auf seiner offiziellen Webseite eine spezielle Seite eingerichtet, die aktuelle Warnhinweise zu bekannten Betrugsversuchen bereitstellt. Es wird dringend empfohlen, diese Seite regelmäßig zu besuchen, insbesondere wenn unerwartete oder verdächtige Schreiben eingehen: Aktuelle Warnhinweise des BZSt
Was ist Ihre Meinung? Wie gehen Sie oder Ihre Mitarbeiter im Arbeitsalltag mit dieser täglichen Flut um? Welche Strategien nutzen Sie zur Vorbeugung? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Lösungen in die Kommentare unter Facebook “Wir Leeraner ”
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