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Unbe­greif­li­che Wolfs­po­li­tik von Bun­des- und Lan­des­re­gie­rung führt lei­der zu mehr toten Weidetieren

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Foto: Der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (links) und der Bür­ger­meis­ter von Uple­n­gen Heinz Trau­er­nicht (rechts) sowie eini­ge Land­wir­te infor­mier­ten sich über die Situa­ti­on nach dem Wolfs­riss auf dem Hof der Fami­lie Wol­ters. Foto: Jür­gen Eden/Wahlkreisbüro Ulf Thiele

Unbe­greif­li­che Wolfs­po­li­tik von Bun­des- und Lan­des­re­gie­rung führt lei­der zu mehr toten Weidetieren

Noch sicht­lich scho­ckiert von den Wolfs­ris­sen und sei­nen Aus­wir­kun­gen am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ist eine Schaf­hal­ter­fa­mi­lie aus Neu­dorf in der Gemein­de Uple­n­gen. Sie­ben Scha­fe sei­ner Her­de fie­len einem Wolf zum Opfer, der den Schutz­zaun über­wun­den hat­te und zahl­rei­che Tie­re angriff. Auch unge­bo­re­ne Läm­mer wur­den Opfer des Wolfs-Angriffs in Uple­n­gen. Das wur­de bei einem Besuch des Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten und stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der CDU-Land­tags­frak­ti­on, Ulf Thie­le (Stall­brüg­ger­feld), gemein­sam mit dem Uple­n­ge­ner Bür­ger­meis­ter Heinz Trau­er­nicht sowie Ver­tre­tern der Land­wirt­schaft, Revier­päch­tern und Ver­tre­tern der CDU auf dem Hof von Fami­lie Wol­ters deutlich.

„Das waren schreck­li­che Bil­der von den ver­en­de­ten und schwer­ver­letz­ten Tie­ren“, sagt der Land­wirt, der die­se Situa­ti­on als kaum zu ertra­gen beschrieb. Denn die schwer ver­letz­ten Scha­fe konn­ten erst nach meh­re­ren Stun­den von ihren Qua­len erlöst wer­den, da der Wolfs­an­griff zunächst amt­lich fest­ge­stellt wer­den muss­te. Ich mache alles zum Wohl­erge­hen und zum Schutz unse­rer Tie­re und muss­te mit mei­ner Frau so etwas furcht­ba­res erle­ben“, so der Schaf­hal­ter wei­ter.  Der Wolf habe nach Anga­ben des Schaf­hal­ters einen vom Land für die Siche­rung der Her­de geför­der­ten, 1,2 Meter hohen Schutz­zaun über­wun­den, der mit fünf Elek­tro­lit­zen auf unter­schied­li­chen Höhen gesi­chert sei. Die­se Zäu­ne gal­ten bis­her als Wolf-sicher. Aus Sicht eines bei dem Gespräch anwe­sen­den fach­kun­di­gen Jägers sei das Über­win­den die­ser Zäu­ne nichts unge­wöhn­li­ches mehr und kom­me inzwi­schen in ande­ren Regio­nen wie bei­spiels­wei­se im Raum Clop­pen­burg bereits häu­fi­ger vor, da es sich um sehr intel­li­gen­te Tie­re han­de­le. Er mach­te deut­lich, dass die­se Zäu­ne auch aus natur­schutz­fach­li­cher Sicht eine sehr frag­wür­di­ge Bilanz auf­wei­sen.  Denn häu­fig gera­ten lei­der Wild­tie­re in die Zäu­ne und Igel sowie Krö­ten kom­men mit den Zäu­nen in Kon­takt und wer­den durch Strom­schlä­ge getötet.

Das Leben der Schaf­hal­ter­fa­mi­lie ist inzwi­schen von Unsi­cher­heit geprägt. „Ich habe alle Schutz­maß­nah­men voll­ends mit­ge­tra­gen und umge­setzt. Doch gebracht haben sie im Ergeb­nis nichts“, so die Bilanz des Schaf­hal­ters. Nun ste­hen sei­ne ver­blei­ben­den 210 Scha­fe trotz des Früh­lings­be­ginns in einem Stall, was nach sei­nen Anga­ben für die­se Tie­re völ­lig unty­pisch ist. Denn die­se Tie­re füh­len sich drau­ßen auch bei Minus­gra­den am wohls­ten. Momen­tan feh­le ihm aller­dings der Mut, sei­ne Tie­re wie­der zur Deich­pfle­ge in Apen, August­fehn oder Wies­moor ein­zu­set­zen. Und er sagt, dass er sogar schon über die Auf­ga­be sei­ner Schaf­zucht nach­ge­dacht habe. Das treibt beim ost­frie­si­schen Christ­de­mo­kra­ten Thie­le Sor­gen­fal­ten ins Gesicht. „Wenn unse­re Schaf­hal­ter auf­ge­ben, hat das ver­hee­ren­de Fol­gen für den Küs­ten- und Hoch­was­ser­schutz. Denn die Scha­fe hal­ten das Gras auf den Dei­chen kurz und sor­gen dafür, dass die Gras­nar­be fest­bleibt. Sie geben den Dei­chen die not­wen­di­ge Fes­tig­keit. Ohne unse­re Dei­che wür­den vie­le Land­stri­che in Ost­fries­land über­flu­tet wer­den“, so Thie­le. Ziel müs­se es daher sein, den gesam­ten Küs­ten­be­reich zur wolfs­frei­en Zone zu erklä­ren. „Und das wäre inzwi­schen recht­lich auch mög­lich. Das EU-Par­la­ment und die EU-Kom­mis­si­on haben den Weg dafür frei gemacht, dass Mit­glieds­staa­ten wie Deutsch­land den Schutz­sta­tus des Wol­fes absen­ken dür­fen. Damit könn­ten die Belan­ge des Küs­ten­schutz gegen die des Arten­schut­zes abge­wo­gen wer­den“, so der CDU-Landtagsabgeordnete.

Eine wei­te­re Sor­ge äußer­ten de bei dem Gespräch anwe­sen­den Rin­der­hal­ter. „Ich sehe vor allem mei­ne Jung­tie­re, ins­be­son­de­re Käl­ber in Gefahr und über­le­ge, auf die Wei­de­hal­tung zu ver­zich­ten, was ja eigent­lich nicht im Sin­ne der Öko­wen­de sein kann“, so der Land­wirt. Ande­re Land­wir­te kün­dig­ten bereits Pro­test­ak­tio­nen an. Alle Anwe­sen­den mach­ten deut­lich, dass es nicht dar­um gehe, den Wolf aus­zu­rot­ten, son­dern die Bestän­de auf einem für alle Sei­ten akzep­ta­bles Niveau zu regu­lie­ren. Thie­le for­der­te daher die Bun­des- und die Lan­des­re­gie­rung auf, drin­gend ihre Hal­tung zu über­den­ken und die neu­en Mög­lich­kei­ten des EU-Rechts zu nutzen.

His­to­risch betrach­tet habe es in der einst kar­gen und moor­rei­chen Land­schaft Ost­fries­lands ohne­hin kei­ne fest ange­sie­del­ten Wolfs­ru­del gege­ben. „In unse­rer Küs­ten­land­schaft dürf­te der Wolf daher eigent­lich gar kei­ne geschütz­te Art sein. Das Pro­blem ist der man­geln­de Wil­le der grün-geführ­ten Bun­des- und Lan­des­um­welt­mi­nis­te­ri­en, das ver­än­der­te EU-Recht umzu­set­zen“, sagt Thie­le. Denn die könn­ten den guten Erhal­tungs­zu­stand der Wolfs­be­stän­de fest­stel­len, so dass eine Bestands­re­gu­lie­rung sowie auch die Abwä­gung der Belan­ge des Küs­ten- und Hoch­was­ser­schut­zes oder des Natur­schut­zes mit den Belan­gen es Wolfs­schut­zes mög­lich wür­de. Denn inzwi­schen gibt es nach Ein­schät­zung von Exper­ten deut­lich mehr als 1.000 Wöl­fe im von Men­schen dicht besie­del­ten Deutsch­land, Ten­denz stei­gend. Denn pro Jahr erhö­hen sich die Bestän­de um ein Drit­tel. Daher for­dert Thie­le die Bun­des- und Lan­des­re­gie­rung auf, nun end­lich den guten Erhal­tungs­zu­stand fest­zu­stel­len, damit der Bestand der Wöl­fe regu­liert wer­den kann. Das wer­de in ande­ren EU-Staa­ten wie bei­spiels­wei­se Öster­reich, Schwe­den und Polen inzwi­schen sehr prag­ma­tisch gehand­habt. „Das kann Deutsch­land selbst­ver­ständ­lich auch. Die­ser Schritt ist jetzt not­wen­dig, damit die Bewei­dung der Dei­che, die Wei­de­tier­hal­tung der Land­wir­te und auch die Exis­tenz von Wald­kin­der­gär­ten nicht gefähr­det wird“, for­dert Thie­le abschließend.


 

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Kli­ma­ri­si­ko­in­dex 2050: Wie stark ist unse­re Regi­on gefährdet?

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Win­ter­idyl­le am Süd­strand: Wäh­rend Eis die Nord­see bedeckt, warnt der neue Kli­ma­ri­si­ko­in­dex vor der Zukunft. Wil­helms­ha­ven gilt bun­des­weit als die am stärks­ten vom Kli­ma­wan­del bedroh­te Regi­on. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Kli­ma­ri­si­ko­in­dex 2050: Nord­wes­ten beson­ders im Visier – Wil­helms­ha­ven bun­des­weit Spitzenreiter

Von der Küs­te bis in die Alpen – der Kli­ma­wan­del trifft Deutsch­land nicht über­all gleich hart. Eine aktu­el­le Stu­die des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW) und der ERGO Ver­si­che­rung zeigt nun detail­liert auf, wel­che Kom­mu­nen bis zum Jahr 2050 mit den größ­ten Risi­ken durch Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se rech­nen müs­sen. Beson­ders die Küs­ten­re­gio­nen und der Nord­wes­ten sind betroffen.

Wie ver­wund­bar ist unse­re Infra­struk­tur? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, haben Wis­sen­schaft­ler der IW Con­sult und Exper­ten der Köln.Assekuranz den Kli­ma­ri­si­ko­in­dex ent­wi­ckelt. Auf einer Ska­la von 0 (gerin­ges Risi­ko) bis 10 (hohes Risi­ko) wur­den alle 400 Krei­se ana­ly­siert. Die For­scher zei­gen auf, wie stark Regio­nen heu­te und im Jahr 2050 Sturm, Stark­re­gen, Hit­ze, Dür­re und Hagel aus­ge­setzt sind.

Regio­na­le Ana­ly­se: Der Nor­den unter Druck

Beson­ders Städ­te und Gemein­den in Küs­ten­nä­he oder ent­lang gro­ßer Flüs­se sind zuneh­mend gefähr­det. Die Aus­wer­tung der spe­zi­fi­schen Daten für unse­re Regi­on zeigt eine deut­li­che Ten­denz nach oben:

Regi­on Risi­ko Heute Risi­ko 2050
Wil­helms­ha­ven (Stadt) 5,67 5,88
Weser­marsch (Land­kreis) 5,60 5,80
Emden (Stadt) 5,45 5,59
Witt­mund (Land­kreis) 4,74 5,13
Bre­mer­ha­ven (Stadt) 4,78 5,03
Aurich (Land­kreis) 4,56 4,97
Bran­den­burg an der Havel 4,57 4,85
Leer (Land­kreis) 4,23 4,84
Mann­heim (Stadt) 4,46 4,71
Fries­land (Land­kreis) 4,44 4,70

Wil­helms­ha­ven bun­des­weit am stärks­ten gefährdet

Die größ­ten Kli­ma­ri­si­ken für die städ­ti­sche Infra­struk­tur herr­schen in Wil­helms­ha­ven. Mit einem Wert von bis zu 5,9 im Jahr 2050 liegt die Stadt an der Spit­ze aller 400 unter­such­ten Regio­nen. Am gerings­ten fal­len die Risi­ken im Ver­gleich dazu in Kemp­ten im All­gäu aus (Anstieg von 2,8 auf 3,1).

Die drei gro­ßen Gefah­ren: Sturm, Stark­re­gen und Hitze

Die For­scher iden­ti­fi­zier­ten drei Hauptbedrohungen:

  • Sturm: Bereits heu­te die flä­chen­de­ckend größ­te Gefahr. Alle unter­such­ten Regio­nen lie­gen hier bereits über einem Index­wert von 7,5.

  • Stark­re­gen: Trifft jede vier­te Regi­on mas­siv. Das Risi­ko wächst vor allem in ber­gi­gen Regio­nen, aber auch durch die Zunah­me extre­mer Wet­ter­la­gen im Flachland.

  • Hit­zestress: Hier zeigt sich die dras­tischs­te Ver­än­de­rung. Bis 2050 wer­den 372 der 400 Regio­nen mas­siv unter Hit­ze lei­den (Index über 3,0).

Kom­mu­nen fehlt das Geld für Vorsorge

Trotz der kla­ren Fak­ten fehlt es oft an der Umset­zung von Schutz­maß­nah­men. „Vie­len Kom­mu­nen fehl­te bis­lang das Geld, um sich hin­rei­chend auf die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels vor­zu­be­rei­ten“, warnt IW-Exper­te Han­no Kem­per­mann. Damit not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen in Deich­schutz, Kana­li­sa­ti­on oder Stadt­küh­lung nicht auf der Stre­cke blei­ben, for­dert das IW eine gesi­cher­te Finan­zie­rung durch Bund und Länder.

Olaf Blä­ser, Vor­stands­vor­sit­zen­der der ERGO Ver­si­che­rung AG, betont: „Der Kli­ma­wan­del betrifft alle – aber nicht über­all gleich stark.“ Der Index bie­tet nun eine wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Grund­la­ge, damit Poli­tik und Kom­mu­nen gezielt Vor­sor­ge tref­fen können.

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Ein­bruchs­ver­such, Ran­da­lie­rer und mys­te­riö­ser Unfall im Kreis Leer

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POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Mitt­woch, d. 31.12.2025

 
 

An Fens­ter gehe­belt ++ Ran­da­lie­rer in Gewahr­sam genom­men ++ Verkehrsunfall 

 

Ost­rhau­der­fehn — An Fens­ter gehebelt

Ost­rhau­der­fehn — Am 30.12. gegen 03:40 Uhr ver­such­ten bis­lang unbe­kann­te Täter, durch Auf­he­beln eines Fens­ters mit einem Schrau­ben­dre­her in ein Ein­fa­mi­li­en­haus an der Nord­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn ein­zu­drin­gen. Ein Ein­drin­gen in das Gebäu­de miss­lang, sodass es beim Ver­such blieb. Die Täter erlang­ten kein Die­bes­gut. Zeu­gen, die ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder Hin­wei­se zu den Tätern geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Ran­da­lie­rer in Gewahr­sam genommen

Leer — Am gest­ri­gen Abend gegen 22:25 Uhr ran­da­lier­te ein 24-jäh­ri­ger Mann aus Leer vor einem Wohn­haus in der Bür­ger­meis­ter-Dieck­mann-Stra­ße. Der Mann schlug mehr­fach gegen die Haus­tür sowie gegen Fens­ter, nach­dem er nach eige­nen Anga­ben sei­nen Haus­tür­schlüs­sel ver­lo­ren hat­te. Zudem belei­dig­te er die Bewoh­ner des Hau­ses. Der Mann ent­fern­te sich zunächst vom Tat­ort, konn­te jedoch kurz dar­auf im Nah­be­reich durch Ein­satz­kräf­te der Poli­zei ange­trof­fen wer­den. Da er wei­te­re Straf­ta­ten ankün­dig­te und sich aggres­siv ver­hielt, wur­de er in poli­zei­li­chen Gewahr­sam genom­men. Beim Anle­gen von Hand­fes­seln sowie beim Ein­set­zen in den Strei­fen­wa­gen leis­te­te der 24-Jäh­ri­ge Wider­stand und belei­dig­te die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten. Wäh­rend des Auf­ent­halts im poli­zei­li­chen Gewahr­sam äußer­te er zudem mehr­fach eine ver­fas­sungs­feind­li­che Paro­le. Ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Bun­de — Verkehrsunfall

Bun­de — Gegen 06:25 Uhr ging bei der Poli­zei die Mel­dung über einen stark beschä­dig­ten Pkw in der Moor­stra­ße ein. Nach der­zei­ti­gem Stand kam es zu einem Ver­kehrs­un­fall, wobei die genaue Unfal­lört­lich­keit unbe­kannt ist. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass das Fahr­zeug zuvor mehr­fach mit bis­lang unbe­kann­ten Hin­der­nis­sen kol­li­diert ist. Der mut­maß­li­che Fahr­zeug­füh­rer, ein 34-jäh­ri­ger Mann aus Bun­de, hat­te sich nach dem Unfall zunächst vom Fahr­zeug ent­fernt und konn­te im Nah­be­reich durch die Beam­ten ange­trof­fen wer­den. Er blieb unver­letzt, bestritt jedoch, das Fahr­zeug geführt zu haben. Im Rah­men der poli­zei­li­chen Maß­nah­men erga­ben sich Hin­wei­se auf eine Alko­ho­li­sie­rung bei dem 34-Jäh­ri­gen, sodass ihm eine Blut­pro­be ent­nom­men wur­de. Der Füh­rer­schein des Man­nes wur­de zudem beschlag­nahmt. Zeu­gen sowie mög­li­che Geschä­dig­te wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu set­zen, sofern sie Hin­wei­se zu dem Unfall­ge­sche­hen oder zu Beschä­di­gun­gen geben können.

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Land­kreis Leer: Ein­ge­schränk­ter Betrieb zwi­schen den Jahren

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Zwi­schen den Jah­ren: Land­kreis Leer in Win­ter­ru­he – Öff­nungs­zei­ten, Ser­vice und Kul­tur im Überblick 

 

Der Land­kreis Leer nutzt die Zeit zwi­schen den Jah­ren wie­der für eine kur­ze Win­ter­pau­se. Am 29. und 30. Dezem­ber 2025 sowie am 2. Janu­ar 2026 wird der Betrieb der Kreis­ver­wal­tung auf das unbe­dingt Not­wen­di­ge beschränkt. Ziel ist es, durch den Ein­satz von mög­lichst wenig Per­so­nal und Büros Ener­gie und Kos­ten zu sparen.

Not­wen­di­ge Dienstleistungen

Von der ein­ge­schränk­ten Öff­nung aus­ge­nom­men sind uner­läss­li­che Dienst­leis­tun­gen sowie drin­gen­de Bereit­schafts- und Ein­satz­diens­te in beson­ders sen­si­blen Berei­chen. Dazu gehören:

  • Amt für Vete­ri­när­we­sen und Lebensmittelüberwachung

  • Gesund­heits­amt

  • Tei­le des Amtes für Kin­der, Jugend und Fami­lie (Kin­der­schutz wird durch Not­be­set­zung sichergestellt)

Auch in eini­gen ande­ren Ämtern kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in drin­gen­den Fäl­len die Ver­wal­tung erreichen.

Stra­ßen­ver­kehrs­amt

  • 29. und 30. Dezem­ber: Kfz-Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le geöffnet

  • 2. Janu­ar: Stra­ßen­ver­kehrs­amt, Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le geschlos­sen

Hin­weis: An die­sen Tagen ist die Per­so­nal­be­set­zung reduziert.

Abfall­ent­sor­gung und Wertstoffhöfe

  • 29. und 30. Dezem­ber: Wert­stoff­hof und Schad­stoff­sam­mel­stel­le in Brei­ner­moor geöffnet

  • 2. Janu­ar: Depo­nie Brei­ner­moor sowie die übri­gen Wert­stoff­hö­fe im Kreis­ge­biet geöffnet

  • Gewerb­li­che Anlie­fe­run­gen: Haupt­waa­ge Brei­ner­moor an allen drei Tagen geöffnet

  • Abfall­um­schlag­an­la­ge Bor­kum: 29., 30. Dezem­ber und 2. Janu­ar geöffnet

  • Ser­vice­bü­ro Abfall­wirt­schafts­be­trieb, Frie­sen­stra­ße Leer: geöff­net am 22., 23., 29. und 30. Dezember

Kul­tu­rel­le Einrichtungen

  • Schloss Even­burg, Loga:

    • 26. Dezem­ber (2. Weih­nachts­tag): Öff­nung zu den übli­chen Zeiten

    • Hei­lig­abend, 1. Weih­nachts­tag, 31. Dezem­ber und 1. Janu­ar: geschlos­sen

  • Kunst­haus Leer:

      1. Weih­nachts­tag & Neu­jahrs­tag: geöff­net von 14 bis 17 Uhr (auf­grund aktu­el­ler Ausstellung)

  • Ehe­ma­li­ge Jüdi­sche Schu­le Leer:

    • Geschlos­sen vom 19. Dezem­ber bis 11. Janu­ar 2026

    • Ab 16. Janu­ar wie­der regu­lär geöff­net, frei­tags bis sonntags

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Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...

Veranstaltung

Petrus­kir­che Loga: Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga

🎶 Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga Sams­tag, 6. Dezem­ber – 18:00 Uhr · Petrus­kir­che Loga Die Gitarren­ju­gend Loga prä­sen­tiert auch in die­sem Jahr...

Veranstaltung

Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt...

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Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus live in Emden!

Andre­as Küm­mert gewann 2013 „The Voice of Ger­ma­ny“ und kommt am 29. Novem­ber ins LMC. Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus...