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Erfolg­rei­cher Abschluss: 21 Azu­bis bestehen Aus­bil­dung zur/zum „Kauf­frau/-mann für Ver­si­che­run­gen und Finanzen“

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21 Azu­bis been­den Aus­bil­dung zur/zum „Kauf­frau/-mann für Ver­si­che­run­gen und Finan­zen“ erfolgreich

Der IHK-Bezirk Ost­fries­land-Papen­burg hat 21 Prüf­lin­gen in der Ver­si­che­rungs­bran­che die Abschluss­prü­fung für den Bereich „Kauf­leu­te für Ver­si­che­run­gen und Finan­zen“ abge­nom­men. Die Azu­bis haben ihre 2- bzw. 3‑jährige Aus­bil­dung erfolg­reich abge­schlos­sen. Zu die­sem zusam­men­fas­sen­den Ergeb­nis kamen der Prü­fungs­aus­schuss der IHK Ost­fries­land-Papen­burg, die Leh­rer der Berufs­bil­den­den Schu­le I in Emden sowie der Ver­ein für Berufs­fach­bil­dung der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft Ost­fries­land-Papen­burg nach Abschluss der münd­li­chen Prü­fun­gen im Haus der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se in Aurich.

Erfolg­rei­che Aus­bil­dung im dua­len System

Dass alle Prü­fungs­teil­neh­men­den die Aus­bil­dung erfolg­reich abge­schlos­sen haben, zeigt erneut die Wirk­sam­keit des dua­len Aus­bil­dungs­sys­tems im IHK-Bezirk Ost­fries­land-Papen­burg. Der Prüf­ling mit der bes­ten Gesamt­leis­tung war Frau Julia Con­rads, die ihre Aus­bil­dung mit der Note „sehr gut“ beendete.

Herz­li­chen Glück­wunsch den Absolventen

Hier sind die erfolg­rei­chen Absol­ven­ten in alpha­be­ti­scher Reihenfolge:

  • Mile­na Barg­horn (Neu­har­lin­ger­sie­ler)
  • Max-Joshua Bartels (ERGO)
  • Chris­toph Bote (Debe­ka)
  • Mari­ka Buss (Neu­har­lin­ger­sie­ler)
  • Julia Con­rads (ERGO)
  • Sara Eden (VGH)
  • Hen­drik Flier (Swiss­Li­fe)
  • Leon Free­se (ERGO)
  • Nadi­ne Guth (Gotha­er)
  • Samy Ali Hus­sein (DEVK)
  • Ali­na Jan­ßen (Neu­har­lin­ger­sie­ler)
  • Stef­fen Jan­ßen (Spar­kas­se Emden)
  • Vanes­sa Joa­na Jan­ßen (Brand­kas­se)
  • Mike Kiel­mann (Neu­har­lin­ger­sie­ler)
  • Jen­ni­fer Koop­mann (Mak­le­rin Petra Neumann)
  • Jus­tin Link (Würt­tem­ber­gi­sche)
  • Jan Maa­ßen (Debe­ka)
  • John Ced­ric Mey (Mak­ler Störk & Terbeek)
  • Kevin Meyns (Brand­kas­se)
  • Dogan Sat (Gotha­er)
  • Ole Ren­ken (Swiss­Li­fe)

Wir gra­tu­lie­ren allen Absol­ven­ten herz­lich zu ihrem Erfolg und wün­schen ihnen viel Erfolg in ihrer wei­te­ren beruf­li­chen Laufbahn!


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Auf­ga­ben und Tätig­kei­ten von Kauf­leu­ten für Ver­si­che­run­gen und Finanzanlagen

Auf­ga­ben im Außendienst

Kauf­leu­te für Ver­si­che­run­gen und Finanz­an­la­gen sind Exper­ten in der Bera­tung und Betreu­ung von Kun­den im Außen­dienst. Ihre Haupt­auf­ga­ben umfassen:

  • Bera­tung und Ana­ly­se: Sie bera­ten Bestands- und Neu­kun­den zu ver­schie­de­nen Ver­si­che­rungs- und Finanz­dienst­leis­tungs­pro­duk­ten. Dabei ermit­teln sie den indi­vi­du­el­len Bedarf an Ver­si­che­run­gen wie Lebens‑, Unfall- oder Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­run­gen und unter­stüt­zen bei Fra­gen rund um den Ver­mö­gens­auf­bau sowie die Ver­mö­gens­ver­meh­rung und ‑erhal­tung.

  • Bedarfs­ana­ly­se: Die Finanz­si­tua­ti­on der Kun­den wird ana­ly­siert, um deren Bedürf­nis­se und Wün­sche sowie den ent­spre­chen­den Finanz­an­la­gen­be­darf zu ermitteln.

  • Ange­bots­er­stel­lung: Basie­rend auf den Ergeb­nis­sen der Ana­ly­se erstel­len sie maß­ge­schnei­der­te Ver­si­che­rungs­an­ge­bo­te und Kon­zep­te zur Geld- und Vermögensanlage.

  • Scha­den­ma­nage­ment: Bei Bedarf neh­men sie auch vor Ort Schä­den in Augen­schein, legen Scha­den­ak­ten an und koor­di­nie­ren die Schadenregulierung.

Auf­ga­ben im Innendienst

Im Innen­dienst über­neh­men Kauf­leu­te für Ver­si­che­run­gen und Finanz­an­la­gen eine Viel­zahl von admi­nis­tra­ti­ven und orga­ni­sa­to­ri­schen Aufgaben:

  • Ver­trags­ma­nage­ment: Sie betreu­en Ver­trags­ab­schlüs­se, ver­wal­ten Kun­den­ver­trä­ge und regu­lie­ren Versicherungsfälle.

  • Rech­nungs­we­sen und Con­trol­ling: Auf­ga­ben im Rech­nungs­we­sen und Con­trol­ling gehö­ren eben­falls zu ihren Ver­ant­wort­lich­kei­ten. Dazu zäh­len die Über­wa­chung von Zah­lungs­flüs­sen und die Kon­trol­le von Vertragsdetails.

Die Aus­bil­dung im Überblick

Der Beruf „Kauf­man­n/-frau für Ver­si­che­run­gen und Finanz­an­la­gen“ ist ein aner­kann­ter Aus­bil­dungs­be­ruf im Ver­si­che­rungs- und Finanz­ge­wer­be, der eine Dau­er von drei Jah­ren hat. Die Aus­bil­dung erfolgt im dua­len Sys­tem, das heißt, sie umfasst sowohl prak­ti­sche Pha­sen im Betrieb als auch theo­re­ti­sche Pha­sen in der Berufsschule.

Digi­ta­li­sie­rung im Berufsbild

Die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung eröff­net neue Mög­lich­kei­ten und ver­än­dert die Anfor­de­run­gen im Berufs­bild der Kauf­leu­te für Ver­si­che­run­gen und Finanz­an­la­gen. Zu den rele­van­ten Tech­no­lo­gien, Ver­fah­ren und Sys­te­men gehören:

  • Algo­rith­mic Decis­i­on Making (ADM): ADM wird zur Bewer­tung der Kre­dit­wür­dig­keit von Per­so­nen ein­ge­setzt und kann die Ent­schei­dungs­fin­dung unterstützen.

  • Digi­ta­les Doku­men­ten­ma­nage­ment (DMS): DMS ermög­licht das digi­ta­le Anle­gen und Ver­wal­ten von Angebots‑, Ver­trags- und Versicherungsunterlagen.

  • Embedded-Insu­rance-Sys­te­me: Die­se Sys­te­me nut­zen Daten aus ein­ge­bet­te­ten Ver­si­che­rungs­sys­te­men zur Ver­bes­se­rung von Versicherungsprodukten.

  • Fraud Detec­tion: KI-gestütz­te Sys­te­me hel­fen bei der Erken­nung und Bewer­tung von Betrugs­ver­su­chen bei Versicherungsfällen.

  • Robo-Advi­sor: Robo-Advi­sor kön­nen bei Bera­tungs­ge­sprä­chen unter­stüt­zend wir­ken, indem sie auto­ma­ti­sier­te Anla­ge­emp­feh­lun­gen bieten.

  • Smart Con­tracts: Die­se Tech­no­lo­gie ermög­licht es, Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge digi­tal und rechts­si­cher abzu­schlie­ßen und zu verwalten.

  • Text Mining: Text Mining wird ver­wen­det, um Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge auf bestimm­te Klau­seln hin zu durch­su­chen und rele­van­te Infor­ma­tio­nen schnell zu extrahieren.

  • Ver­trags­ge­ne­ra­to­ren: Soft­ware zur Erstel­lung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen auto­ma­ti­siert die Ver­trags­ge­stal­tung und erhöht die Effizienz.

Die kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sung an tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen und die Inte­gra­ti­on neu­er Sys­te­me sind essen­zi­ell, um den Anfor­de­run­gen des moder­nen Ver­si­che­rungs- und Finanz­mark­tes gerecht zu werden.


 

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Sal­sa Cuba­na in Leer: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten am 11. September

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Sal­sa Cuba­na: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten in Leer

Gemein­sam tan­zen, neue Schrit­te ler­nen und kuba­ni­sches Lebens­ge­fühl erle­ben – am 11. Sep­tem­ber star­tet ein neu­er Sal­sa-Cuba­na-Kurs in Leer.

Tan­zen ver­bin­det Men­schen – unab­hän­gig von Her­kunft, Alter oder Kul­tur. Es ist weit mehr als das Erler­nen von Schrit­ten und Bewe­gun­gen: Musik, Rhyth­mus und gemein­sa­mes Tan­zen schaf­fen Begeg­nun­gen, brin­gen Men­schen zusam­men und sor­gen für Freu­de und Lebensgefühl.

Wer Sal­sa Cuba­na ken­nen­ler­nen oder sei­ne bis­he­ri­gen Kennt­nis­se erwei­tern möch­te, hat in Leer jetzt die Gele­gen­heit dazu. Am Frei­tag, 11. Sep­tem­ber 2026, beginnt ein neu­er Sal­sa-Cuba­na-Tanz­kurs für Paa­re am Fit­ness­stu­dio an der Papen­bur­ger Stra­ße in Leer.

Der Kurs rich­tet sich sowohl an Ein­stei­ger als auch an Paa­re mit Tanz­er­fah­rung. Die Anfän­ger begin­nen um 19 Uhr, anschlie­ßend sind ab 20 Uhr die Fort­ge­schrit­te­nen an der Reihe.

Im Mit­tel­punkt steht der Sal­sa Cuba­na mit sei­nen cha­rak­te­ris­ti­schen Bewe­gun­gen, rhyth­mi­schen Ele­men­ten und der beson­de­ren Dyna­mik des Paar­tan­zes. Dabei geht es nicht nur dar­um, neue Figu­ren zu ler­nen, son­dern auch dar­um, gemein­sam Musik zu erle­ben und Spaß an der Bewe­gung zu haben.

Zehn Tanz­stun­den für 99 Euro pro Person

Der Kurs umfasst ins­ge­samt zehn Stun­den. Die Kurs­ge­bühr beträgt 99 Euro pro Per­son.

Die Anmel­dung ist ver­bind­lich per E‑Mail an r.schuch@zonnet.nl mög­lich. Auch kurz­ent­schlos­se­ne Paa­re kön­nen sich noch direkt bei Kurs­be­ginn anmelden.

Wer Lust auf Musik, Bewe­gung und gemein­sa­mes Tan­zen hat, kann damit einen Ein­stieg in die Welt des Sal­sa Cuba­na fin­den – oder bereits vor­han­de­ne Kennt­nis­se wei­ter ausbauen.

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Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te bis 2030 entstehen

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So könn­te die geplan­te Rad­weg­brü­cke über die Leda künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt die mög­li­che neue Que­rung west­lich der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke. Nach den Ergeb­nis­sen der Mach­bar­keits­stu­die bie­tet ein Stand­ort rund 60 Meter west­lich des Bahn­via­dukts die güns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen. Dort kön­nen die erfor­der­li­chen Abstän­de zur Eisen­bahn­brü­cke und zur west­lich ver­lau­fen­den Hoch­span­nungs­lei­tung ein­ge­hal­ten wer­den. Zudem las­sen sich die Ram­pen zur Über­win­dung der Deich­kro­ne fla­cher aus­füh­ren und die Ein­grif­fe in den Deich redu­zie­ren. Die geplan­te Brü­cke wäre rund 190 Meter lang und etwa vier Meter breit. Visua­li­sie­rung: Machbarkeitsstudie

Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda: Zehn-Mil­lio­nen-Pro­jekt könn­te bis 2030 entstehen

Mach­bar­keits­stu­die von Stadt Leer und Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen liegt vor – För­der­an­trag über Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ gestellt

Eine neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te künf­tig die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen mit­ein­an­der ver­bin­den. Die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen haben hier­zu eine gemein­sa­me Mach­bar­keits­un­ter­su­chung in Auf­trag gege­ben. Die Ergeb­nis­se lie­gen inzwi­schen vor und zei­gen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen das Vor­ha­ben tech­nisch und wirt­schaft­lich umge­setzt wer­den könnte.

Wich­tig ist dabei: Für die kon­kre­te Aus­füh­rung des Pro­jek­tes wur­den bis­lang noch kei­ne Beschlüs­se gefasst. Die der­zeit vor­lie­gen­den Anga­ben beru­hen auf den Ergeb­nis­sen der gemein­sa­men Mach­bar­keits­stu­die und stel­len damit den aktu­el­len Pla­nungs­stand dar.

Die bei­den Kom­mu­nen haben sich grund­sätz­lich dafür aus­ge­spro­chen, das Pro­jekt wei­ter­zu­ver­fol­gen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die erfor­der­li­chen För­der­mit­tel bewil­ligt wer­den. Ein För­der­an­trag wur­de bereits über das Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ gestellt. Eine Ent­schei­dung über die Bewil­li­gung steht noch aus.

Mach­bar­keit umfas­send untersucht

Im Rah­men der Unter­su­chung wur­de unter ande­rem geprüft, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Rad­weg­brü­cke über die Leda gebaut wer­den könn­te. Dabei ging es auch um die Fra­ge, ob ein Anbau an die bereits bestehen­de Eisen­bahn­brü­cke mög­lich wäre.

Dar­über hin­aus wur­den ver­schie­de­ne Brü­cken­ty­pen mit­ein­an­der ver­gli­chen und hin­sicht­lich ihrer Eig­nung und Wirt­schaft­lich­keit unter­sucht. Auch die vor­aus­sicht­li­chen Pro­jekt­kos­ten wur­den ermittelt.

Die Ergeb­nis­se der Stu­die bil­den nun die Grund­la­ge für die wei­te­ren Über­le­gun­gen von Stadt Leer und Gemein­de Westoverledingen.

Geplan­ter Stand­ort rund 60 Meter west­lich der Bahnbrücke

Nach den der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen bie­tet ein Tras­sen­ver­lauf rund 60 Meter west­lich der bestehen­den Bahn­brü­cke die güns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Realisierung.

Für die Wahl des Stand­orts spie­len meh­re­re Fak­to­ren eine Rol­le. Zwi­schen der geplan­ten Rad­weg­brü­cke und der bestehen­den Bahn­brü­cke muss ein ent­spre­chen­der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Gleich­zei­tig befin­det sich west­lich der Bahn­brü­cke eine Hoch­span­nungs­lei­tung, die über die Leda führt. Auch zu die­ser Lei­tung müs­sen die vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­ab­stän­de berück­sich­tigt werden.

Ein wei­te­rer Aspekt betrifft die Über­win­dung der Deich­kro­ne. Die Nut­zer der künf­ti­gen Brü­cke müss­ten den Deich mit ent­spre­chen­den Ram­pen über­win­den. Durch den ermit­tel­ten Abstand zur bestehen­den Bahn­brü­cke könn­ten nach den Ergeb­nis­sen der Mach­bar­keits­stu­die fla­cher geneig­te Ram­pen rea­li­siert wer­den. Dadurch wäre ein gerin­ge­rer bau­li­cher Ein­griff in den Deich möglich.

Bal­ken­brü­cke als wirt­schaft­lichs­te Variante

Für die mög­li­che Kon­struk­ti­on wur­den im Rah­men der Mach­bar­keits­stu­die ins­ge­samt fünf gän­gi­ge Brü­cken­ty­pen unter­sucht. Als wirt­schaft­lichs­te Lösung wur­de dabei eine Bal­ken­brü­cke mit kur­zer Spann­wei­te ermittelt.

Bei die­ser Vari­an­te sol­len die Stüt­zen der neu­en Rad­weg­brü­cke in der­sel­ben Flucht wie die Stüt­zen der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke ange­ord­net werden.

Die geplan­te Brü­cke wäre nach den der­zei­ti­gen Pla­nungs­grund­la­gen rund 190 Meter lang. Auf Grund­la­ge der Emp­feh­lun­gen für Rad­ver­kehrs­an­la­gen (ERA 2010) ist eine Nutz­brei­te von etwa vier Metern vorgesehen.

Damit wür­de aus­rei­chend Raum für den vor­ge­se­he­nen Rad- und Fuß­ver­kehr geschaf­fen. Zusätz­lich soll die Brü­cke mit einer LED-Beleuch­tung aus­ge­stat­tet werden.

Inves­ti­ti­ons­kos­ten von rund zehn Mil­lio­nen Euro

Auch die finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen wur­den in der Mach­bar­keits­stu­die betrach­tet. Für das Gesamt­pro­jekt wur­de eine Grö­ßen­ord­nung von rund 10 Mil­lio­nen Euro ermittelt.

Die Kom­mu­nen stre­ben dabei eine För­de­rung von etwa 90 Pro­zent der Pro­jekt­kos­ten an. Ent­spre­chend kommt der Ent­schei­dung über den bereits gestell­ten För­der­an­trag eine zen­tra­le Bedeu­tung für die wei­te­re Umset­zung des Vor­ha­bens zu.

Ob und wann die Brü­cke tat­säch­lich gebaut wer­den kann, hängt somit unter ande­rem von der Bewil­li­gung der För­der­mit­tel ab.

 

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Bau­be­ginn und Fer­tig­stel­lung noch offen

Einen kon­kre­ten Bau­be­ginn gibt es der­zeit noch nicht. Neben der Fra­ge der Finan­zie­rung hängt der wei­te­re Zeit­plan auch davon ab, ob für das Pro­jekt ein Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren erfor­der­lich ist.

Unter idea­len Vor­aus­set­zun­gen könn­te die neue Rad­weg­brü­cke nach den Ergeb­nis­sen der bis­he­ri­gen Unter­su­chung bis zum Ende des Jah­res 2030 rea­li­siert werden.

Bis dahin sind aller­dings noch wei­te­re Pla­nungs­schrit­te erfor­der­lich. Die vor­lie­gen­de Mach­bar­keits­stu­die stellt zunächst die Grund­la­ge für die wei­te­ren Ent­schei­dun­gen und Pla­nun­gen dar. Erst wenn die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen und ent­spre­chen­de Beschlüs­se gefasst wur­den, kann das Pro­jekt in die nächs­ten Pha­sen gehen.

Ver­bin­dung für den Radverkehr

Die geplan­te Brü­cke wür­de eine neue Que­rungs­mög­lich­keit über die Leda schaf­fen und damit ins­be­son­de­re für den Rad­ver­kehr von Bedeu­tung sein. Die rund 190 Meter lan­ge Ver­bin­dung soll dabei nicht als Anbau an die bestehen­de Eisen­bahn­brü­cke aus­ge­führt wer­den. Statt­des­sen sieht die der­zeit als wirt­schaft­lichs­te bewer­te­te Vari­an­te einen eigen­stän­di­gen Brü­cken­bau west­lich des bestehen­den Bau­werks vor.

Die nächs­ten ent­schei­den­den Schrit­te lie­gen nun bei der wei­te­ren Pla­nung, der Klä­rung der Geneh­mi­gungs­vor­aus­set­zun­gen und vor allem bei der För­der­mit­tel­zu­sa­ge. Erst danach lässt sich kon­kre­ter bestim­men, wann die Bau­ar­bei­ten begin­nen können.

Eine ers­te Skiz­ze zur Mach­bar­keits­stu­die zeigt bereits die mög­li­che Anord­nung der geplan­ten Rad­weg­brü­cke im Ver­hält­nis zur bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke. Sie dient der Ver­an­schau­li­chung des der­zei­ti­gen Pla­nungs­stan­des und stellt noch kei­ne end­gül­ti­ge Aus­füh­rungs­pla­nung dar.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus der Gemein­de Westoverledingen

Die Fra­gen zum aktu­el­len Pla­nungs­stand, zur mög­li­chen Tras­sen­füh­rung, Bau­wei­se, Finan­zie­rung und zum wei­te­ren Zeit­plan wur­den von Chris­ti­an Ort­mann, För­der­mit­tel­ma­nage­ment im Fach­be­reich I – Zen­tra­le Diens­te der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, beant­wor­tet. Die Gemein­de stell­te dar­über hin­aus die ent­spre­chen­den Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus der gemein­sa­men Mach­bar­keits­stu­die zur Ver­fü­gung und erläu­ter­te die der­zei­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen des Projekts.

Leser­brief: Nadel­öhr Leda­brü­cke: Mehr Rad­ver­kehr, aber auch mehr Herausforderungen

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Smart Regi­on Ost­fries­land: Leer, Aurich, Witt­mund und Emden star­ten gemein­sa­me Digitaloffensive

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Ost­fries­land wird zur Smart Regi­on: Vier Kom­mu­nen bün­deln ihre digi­ta­len Kräfte

Land Nie­der­sach­sen för­dert gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur mit 180.000 Euro – neue Lösun­gen für Hoch­was­ser­schutz, Kata­stro­phen­schutz und Rad­ver­kehr geplant

Leer. Ost­fries­land geht beim The­ma Digi­ta­li­sie­rung einen wich­ti­gen Schritt gemein­sam. Die Land­krei­se Leer, Aurich und Witt­mund sowie die Stadt Emden haben die Initia­ti­ve „Smart Regi­on Ost­fries­land“ gestar­tet. Ziel ist der Auf­bau einer gemein­sa­men Daten­in­fra­struk­tur, mit der Infor­ma­tio­nen künf­tig ein­fa­cher, siche­rer und kreis­über­grei­fend genutzt wer­den können.

Ein wich­ti­ger Mei­len­stein wur­de jetzt im Schloss Even­burg in Leer erreicht: Die nie­der­säch­si­sche Minis­te­rin für Euro­pa und Regio­na­le Lan­des­ent­wick­lung, Mela­nie Wal­ter, über­reich­te den För­der­be­scheid über 180.000 Euro. Ent­ge­gen­ge­nom­men wur­de die­ser von den Land­rä­ten Mat­thi­as Groo­te, Olaf Mei­nen und Hol­ger Heymann sowie dem Emder Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff.

450.000 Euro für die digi­ta­le Zukunft Ostfrieslands

Das Land Nie­der­sach­sen unter­stützt das Pro­jekt mit 180.000 Euro. Die Gesamt­kos­ten belau­fen sich auf 450.000 Euro. Die ver­blei­ben­den 270.000 Euro über­neh­men die vier betei­lig­ten Kom­mu­nen zu glei­chen Teilen.

Zusätz­li­che Unter­stüt­zung erhal­ten die Land­krei­se Leer und Aurich: Bei­de bekom­men jeweils 50.625 Euro Kofi­nan­zie­rungs­hil­fe. Die­se För­de­rung soll finanz­schwä­che­re Kom­mu­nen dabei unter­stüt­zen, ihre Eigen­an­tei­le bei EU-geför­der­ten Pro­jek­ten zu finanzieren.

Von der „Road­map MOIN“ zur prak­ti­schen Umsetzung

Grund­la­ge für die neue Initia­ti­ve ist das bereits abge­schlos­se­ne Vor­pro­jekt „Road­map MOIN“. Gemein­sam mit regio­na­len Akteu­ren wur­den dabei kon­kre­te Hand­lungs­fel­der iden­ti­fi­ziert und die kon­zep­tio­nel­len Vor­aus­set­zun­gen für eine gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur geschaffen.

Mit „Smart Regi­on Ost­fries­land“ geht es nun dar­um, die­se Stra­te­gie in die Pra­xis umzu­set­zen. Digi­ta­le Daten sol­len künf­tig gezielt genutzt wer­den, um kon­kre­te Her­aus­for­de­run­gen in der Regi­on bes­ser zu bewältigen.

Geplant sind bei­spiels­wei­se Echt­zeit­da­ten für den Hoch­was­ser- und Kata­stro­phen­schutz sowie eine daten­ge­stütz­te Wei­ter­ent­wick­lung der Rad­weg­einfra­struk­tur.

 

 

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Regio­na­ler Daten­raum soll Daten zusammenführen

Das tech­ni­sche Herz­stück des Pro­jekts bil­det ein soge­nann­ter regio­na­ler Daten­raum. Dahin­ter steckt eine gemein­sa­me digi­ta­le Platt­form für ganz Ostfriesland.

Kom­mu­nen und Unter­neh­men sol­len dort künf­tig Sen­sor- und Ser­vice­da­ten nach ein­heit­li­chen Stan­dards bereit­stel­len, prü­fen und sicher aus­tau­schen kön­nen. Ein zen­tra­ler Daten­ka­ta­log soll dabei wie eine digi­ta­le Such­ma­schi­ne funk­tio­nie­ren: Ver­füg­ba­re Daten wer­den kreis­über­grei­fend auf­find­bar und kön­nen für unter­schied­li­che Anwen­dun­gen genutzt werden.

„Wir holen die Daten aus den Schub­la­den der ein­zel­nen Ämter und Kom­mu­nen und machen sie für alle nutz­bar. Damit set­zen wir als Regi­on ein star­kes Zei­chen“, erklärt Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Das Smart-Regi­on-Pro­jekt stel­le die Wei­chen für ein moder­nes und gut ver­netz­tes Ostfriesland.

Digi­ta­li­sie­rung soll im All­tag spür­bar werden

Bei der Über­ga­be des För­der­be­scheids beton­te Minis­te­rin Mela­nie Wal­ter, dass Digi­ta­li­sie­rung nicht allein eine Fra­ge von Tech­nik und Soft­ware sei. Ent­schei­dend sei viel­mehr, dass Men­schen, Orga­ni­sa­tio­nen und Regio­nen Infor­ma­tio­nen mit­ein­an­der tei­len und dar­aus kon­kre­te Lösun­gen entwickeln.

Genau hier setzt die „Smart Regi­on Ost­fries­land“ an. Die vor­han­de­nen digi­ta­len Ansät­ze der vier Part­ner sol­len gebün­delt und stär­ker mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den. Gleich­zei­tig sol­len die Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen wer­den, Open Data dau­er­haft und ver­bind­lich in der Regi­on zu ver­an­kern.

Damit soll Digi­ta­li­sie­rung nicht nur inner­halb der Ver­wal­tun­gen statt­fin­den. Die gemein­sa­men Daten sol­len viel­mehr dazu bei­tra­gen, den All­tag der Men­schen zu erleich­tern, Ver­wal­tun­gen leis­tungs­fä­hi­ger zu machen und Ost­fries­land ins­ge­samt zukunfts­fä­hi­ger auf­zu­stel­len.

Der För­der­be­scheid des Lan­des mar­kiert damit den Über­gang von der gemein­sa­men Pla­nung zur kon­kre­ten Umset­zung – und damit einen wei­te­ren Schritt auf dem Weg zu einer digi­tal stär­ker ver­netz­ten Region.

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Sal­sa Cuba­na in Leer: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten am 11. September

Sal­sa Cuba­na: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten in Leer Gemein­sam tan­zen, neue Schrit­te ler­nen und kuba­ni­sches Lebens­ge­fühl erle­ben – am 11....

Lokal

Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te bis 2030 entstehen

So könn­te die geplan­te Rad­weg­brü­cke über die Leda künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt die mög­li­che neue Que­rung west­lich der bestehen­den...

Lokal

Smart Regi­on Ost­fries­land: Leer, Aurich, Witt­mund und Emden star­ten gemein­sa­me Digitaloffensive

Ost­fries­land wird zur Smart Regi­on: Vier Kom­mu­nen bün­deln ihre digi­ta­len Kräfte Land Nie­der­sach­sen för­dert gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur mit 180.000 Euro –...

Blaulicht

Poli­zei im Ein­satz: Fal­sche Kenn­zei­chen, feh­len­der Ver­si­che­rungs­schutz und 2,7 Promille

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 05.09.2026     Pkw-Fahrt mit fal­schen Kenn­zei­chen und ohne Versicherung++Verkehrsunfall mit/durch Trunkenheit Moorm­er­land...

Lokal

Shamon­da-Virus erreicht Nie­der­sach­sen – Tier­hal­ter soll­ten auf­merk­sam sein

In der Milch­in­dus­trie wer­den sie über Jah­re für die Milch­pro­duk­ti­on genutzt, bis ihr Kör­per die Leis­tung nicht mehr erbringt. Dann...

Lokal

Som­mer­fest in Leer am 5. Sep­tem­ber 2026: Kin­der­fest, Mit­mach­ak­tio­nen und Live-Musik

Das Gebäu­de des Bür­ger­ver­eins in der Bres­lau­er Stra­ße ist bereits für das mor­gi­ge Som­mer­fest vor­be­rei­tet. Bis spät in den Abend...

Lokal

Bei­rä­te in Leer wer­den neu gewählt: Kan­di­da­ten für Senio­ren­bei­rat und Behin­der­ten­bei­rat gesucht

Bei­rä­te in Leer wer­den neu gewählt: Kan­di­da­ten für Behin­der­ten- und Senio­ren­bei­rat gesucht In Leer ste­hen im Herbst zwei wich­ti­ge Wah­len...

Allgemein

Frei­es WLAN in Leer: MOIN-Leer for­dert kos­ten­lo­ses Inter­net für die gesam­te Innenstadt

MOIN-Leer for­dert frei­es WLAN für die gesam­te Leera­ner Innenstadt Kos­ten­lo­ses Inter­net soll Innen­stadt, Han­del, Tou­ris­mus und digi­ta­le Teil­ha­be stärken Frei­es...

Lokal

Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord in Leer star­tet neue Spiel­zeit 2026/27 mit „Der gro­ße Gatsby“

Gemein­sam für eine erfolg­rei­che neue Spiel­zeit: Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Inten­dant Olaf Strieb und Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (von links) prä­sen­tie­ren den...

Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Sach­be­schä­di­gung an Pkw und Ver­kehrs­un­fall mit drei Fahrzeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 04.09.2026   Sach­be­schä­di­gung an Pkw ++ drei betei­lig­te Fahr­zeu­ge bei Ver­kehrs­un­fall mit...

Lokal

VW-Zukunfts­plan beschlos­sen: Was wird aus dem Werk Emden?

VW-Zukunfts­plan 2030 beschlos­sen: Was der Mil­li­ar­den-Umbau für das Werk Emden bedeutet Volks­wa­gen stellt die Wei­chen für einen tief­grei­fen­den Kon­zern­um­bau. Der...

Lokal

Groß­brand in Leer: Fach­zug Logis­tik ver­sorgt mehr als 250 Einsatzkräfte

„Ohne Mampf kein Kampf“: Der Fach­zug Logis­tik hält die Ein­satz­kräf­te beim Groß­brand in Leer bei Kräften Leer. Bei einem Groß­ein­satz...

Blaulicht

Groß­brand in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te bekämp­fen Feu­er auf Schrottplatz

Groß­brand auf Schrott­platz in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te im Dauereinsatz Leer. Der Groß­brand auf dem Gelän­de einer Recy­cling­fir­ma im...

Lokal

Bahn­ver­kehr Bremen–Leer: Zug­aus­fäl­le und Ersatz­ver­kehr am 26. und 27. September

Der Bahn­hof Leer ist von den Ein­schrän­kun­gen im Bahn­ver­kehr am Wochen­en­de eben­falls betrof­fen. Rei­sen­de soll­ten ins­be­son­de­re in der Nacht vom...

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