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Fortbildung „Alles für die Praxis“: Impuls für Jugendleiter/innen in Leer
Archivfoto: Ingo Tonsor @LeserECHO
Fortbildung für Jugendleiter/innen: „Alles für die Praxis“ in Leer
Die Fachstelle Kinder, Jugend und Gemeinwesenarbeit der Stadt Leer lädt am Dienstag, den 8. April 2025 , zur praxisorientierten Praxisen Fortbildung „Alles für die“ ein. Die Veranstaltung findet im Jugendzentrum Leer, Friesenstraße 18–20, von 10 bis 18 Uhr statt und richtet sich an ehrenamtlich Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit.
Praktische Impulse für die Jugendarbeit
Die Fortbildung bietet abwechslungsreiche Stationen mit Spielen , kreativen Workshops und Kochangeboten . Die Teilnehmenden können frei entscheiden, welche Methoden sie ausprobieren und welche Impulse sie in ihre eigene Arbeit mitnehmen möchten. Darüber hinaus werden wichtige Themen wie Ziele der Aktionen und Leitungsstile in der Jugendarbeit behandelt.
Für wen ist die Fortbildung gedacht?
Eingeladen sind engagierte Personen, die in Vereinen, Verbänden, Kirchen oder Gemeindejugendpflegen des Landkreises Leer tätig sind oder sich zukünftig in die Kinder- und Jugendarbeit einbringen möchten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für bürgerschaftliches Engagement zu begeistern und sie gezielt für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu qualifizieren.
Juleica-Verlängerung möglich
Die Fortbildung dient gleichzeitig der Verlängerung der Jugendleitercard (Juleica) . Damit wird sie besonders attraktiv für bereits aktive Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die ihre Karte auf dem neuesten Stand halten möchten.
Kosten und Anmeldung
- Kosten: 10 Euro pro Person (5 Euro mit gültiger Juleica bei der Bezahlung)
- Teilnahmezahl: Auf 30 Personen begrenzt
- Anmeldefrist: Verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 28. Februar 2025
Für Anmeldungen und weitere Informationen stehen folgende Ansprechpartnerinnen zur Verfügung:
- Doris Adebahr
- Gaby Beekeboom
- Tanja Siszer
Kontakt:
- Tel.: 0491 960 675 20
- Tel.: 0491 99 99 88 21
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um neue Impulse für die Jugendarbeit zu gewinnen und sich mit anderen Engagierten auszutauschen!
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Traditionelles Grünkohlessen im Rahmen des „Klingendes Krankenhaus“ gestartet
Traditionelles Grünkohlessen: Auftakt für das „Klingende Krankenhaus“ 2026 in Weener
Weener, 27. Februar 2026. Ende Februar versammelten sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen musikalischen Chören und Gruppen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Allgemeinen Krankenhausvereins zum traditionellen Grünkohlessen. Die Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Klingendes Krankenhaus“ bot nicht nur Gelegenheit zum geselligen Austausch, sondern markierte zugleich den offiziellen Auftakt für die Planung der musikalischen Auftritte im Kalenderjahr 2026.
Erfolgreiche Bilanz des Jahres 2025
Das „Klingende Krankenhaus“ wurde auch im Jahr 2025 erfolgreich fortgeführt. Jeden Monat fanden mehrere Auftritte von Chören und Musikgruppen im Krankenhaus Rheiderland statt. Organisiert werden diese musikalischen Beiträge durch die Ehrenamtlichen des Allgemeinen Krankenhausvereins, die mit großem Engagement für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
Ansprache und Würdigung des Ehrenamts
Der Vorsitzende des Allgemeinen Krankenhausvereins, Jakobus Baumann, begrüßte die Anwesenden herzlich. Er sprach dabei auch im Namen der Geschäftsführerin Daniela Kamp sowie seiner Vorstandskollegen Heiko Abbas und Bernd Lindemann. Baumann dankte allen Mitwirkenden für ihren Einsatz im vergangenen Jahr und betonte: „Wir freuen uns, dass die Bereitschaft, ins Krankenhaus zu kommen und Musik zu machen, nicht nachlässt.“
Ein besonderer Dank des Vorsitzenden galt dabei der Arbeitsgruppe sowie den Koordinatorinnen. Insgesamt neun Ehrenamtliche übernehmen im Rahmen des „Klingenden Krankenhauses“ die Begrüßung der Chöre und Gruppen vor Ort.
Personelle Veränderungen bei Begrüßungsgruppe und Verein
Im Zuge der Veranstaltung wurden personelle Veränderungen in der Begrüßungsgruppe der Aktiven bekannt gegeben:
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Die Aufgaben von Marion Machoczek übernimmt künftig Barbara Ostendorp, die dabei von Henny Frey und Ulrieke Tirrel vertreten wird.
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Egon Smid gibt seine Aufgaben ab; für seine Nachfolge hat sich Bernie Ostendorp bereit erklärt, die Begrüßungen künftig zu unterstützen.
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Der Verein sprach sowohl Marion Machoczek als auch Egon Smid für das langjährige Engagement einen herzlichen Dank aus.
Eine weitere Veränderung betrifft den Allgemeinen Krankenhausverein selbst: Freerk Tirrel, der über 40 Jahre in der Verwaltung des Krankenhauses Rheiderland tätig war, wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Dem Verein bleibt er jedoch erhalten und wird sich auch in Zukunft ehrenamtlich engagieren.
Lob für die kulinarische Ausrichtung
Nach dem gemeinsamen Essen wurde Küchenchef Ronny Bolschwig und seinem Team sowie den Mitarbeiterinnen des Cafés für das Grünkohlessen großer Beifall und viel Lob ausgesprochen.
Foto: Jan Bruins.
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NABU bittet um Rücksichtnahme während der aktuellen Brutzeit
© NABU/Winfried Rusch
Wenn Hecken zu Kinderstuben werden: NABU bittet um Rücksicht zur Brutzeit
Mit dem 1. März hat für zahlreiche heimische Tierarten eine besonders sensible Phase begonnen: Die gesetzliche Brut- und Setzzeit. Während Hecken, Sträucher und Gehölze nun wieder zu essenziellen Rückzugs- und Aufzuchtsorten werden, appelliert die NABU-Regionalgeschäftsstelle Ostfriesland an Kommunen, Gartenbesitzende und Verantwortliche in der Grünpflege, bei Schnittmaßnahmen Geduld und Augenmaß walten zu lassen.
Lebensraum für Amsel, Igel und Co.
Hecken sind weitaus mehr als bloße Grundstücksgrenzen. Sie dienen als Strukturgeber in der Landschaft und bieten als unverzichtbare Lebensräume Schutz, Nahrung sowie Nistmöglichkeiten. Aktuell beginnen zahlreiche Vogelarten wie der Zaunkönig oder die Amsel in dem dichten Geäst mit dem Nestbau. Auch für Kleinsäuger wie den Igel und verschiedene Amphibien bietet die schützende Vegetation eine wichtige Basis für die Aufzucht ihres Nachwuchses.
Wer jetzt zur Heckenschere greift, riskiert laut NABU schwerwiegende Folgen: „Wir erleben jedes Frühjahr, dass Hecken stark zurückgeschnitten oder sogar komplett auf den Stock gesetzt werden. Für viele Tiere bedeutet das den Verlust ihres Lebensraums“, erklärt Jan Fuchs von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Ostfriesland.
Sorgfalt vor dem Schnitt
Obwohl schonende Form- und Pflegeschnitte unter strengen Voraussetzungen auch während der Brutzeit zulässig sind, gibt der NABU klare Verhaltensregeln vor:
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Gründliche Prüfung: Vor jedem Schnitt muss zwingend geprüft werden, ob sich Nester oder Jungtiere im Gehölz befinden.
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Verschiebung empfohlen: Da viele Vögel mehrfach im Jahr brüten, rät der NABU dazu, umfangreichere Pflegemaßnahmen möglichst bis in den Spätsommer zu verschieben.
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Praktischer Nutzen: Ein späterer Schnitt ist oft nachhaltiger, da viele Gehölze im Frühsommer erneut austreiben und ein früher Schnitt daher doppelte Arbeit bedeuten kann.
Verantwortung in der Region
Der NABU Ostfriesland beobachtet mit Sorge, dass auch in öffentlichen Grünanlagen teils radikale Eingriffe stattfinden. Diese Flächen sind jedoch wichtige Verbindungselemente in Biotopverbünden, die es Tieren ermöglichen, zwischen Lebensräumen zu wandern. Die Naturschützer setzen sich in kommunalen Gremien für eine ökologische Grünpflege ein. Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, auffällige oder radikale Schnittmaßnahmen bei ihrer örtlichen NABU-Gruppe zur fachlichen Einschätzung zu melden.
Der Appell zur Rücksichtnahme gilt dabei nicht nur für den heimischen Garten. Auch in der freien Natur sollte während der Brut- und Setzzeit auf den Wegen geblieben und Hunde angeleint werden, um Wildtiere bei der Aufzucht ihres Nachwuchses nicht zu stören. Wer Geduld zeigt, wird belohnt: Eine naturbelassene, zwitschernde Hecke ist ein wertvoller Gewinn für die Artenvielfalt und die eigene Lebensqualität. Wer sich darüber hinaus aktiv engagieren möchte, kann Kontakt zur lokalen NABU-Gruppe aufnehmen.
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Handwerkskammer ruft Betriebe zur aktuellen Konjunkturumfrage auf
Immer nah dran am Handwerk: Svea Janssen koordiniert die Konjunkturumfragen der Handwerkskammer und hofft auf viele Rückmeldungen aus den Betrieben. (Foto: HWK/J. Stöppel)
Mitmachen und mitbestimmen: Handwerkskammer ruft zu Konjunkturumfragen auf
Wie steht es aktuell um die wirtschaftliche Lage im ostfriesischen Handwerk? Um diese zentrale Frage fundiert beantworten zu können, führt die Handwerkskammer für Ostfriesland regelmäßig halbjährliche Konjunkturumfragen durch. Nun ruft die Kammer alle Mitgliedsbetriebe dazu auf, sich aktiv an der diesjährigen Frühjahrsbefragung zu beteiligen.
Warum Ihre Stimme zählt
Die Konjunkturumfragen dienen als unverzichtbares Instrument, um die Stimmung im regionalen Handwerk sichtbar zu machen. Betriebsberaterin Svea Janssen betont die Bedeutung der Teilnahme: „Unsere Umfragen bilden die Basis, um politische Forderungen fundiert zu begründen. Nur wer mitmacht, kann aktiv mitgestalten.“
Je mehr Betriebe sich beteiligen, desto präziser kann die Handwerkskammer die Interessen des Handwerks gegenüber Politik, Verwaltung und Medien vertreten. Eine breite Datenbasis ermöglicht es zudem, aktuelle Trends und wirtschaftliche Entwicklungen in der Region frühzeitig zu erkennen.
Ablauf und Teilnahme
Die Frühjahrskonjunkturumfrage startet Mitte März und läuft über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Der gesamte Prozess erfolgt vollständig digital und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
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Anonymität: Die Teilnahme erfolgt vollständig anonym.
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Teilnahme: Betriebe, die sich beteiligen möchten, melden sich direkt bei Svea Janssen. Interessierte erhalten anschließend einen individuellen Zugangslink für die Online-Umfrage.
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Ergebnisse: Die Auswertungen fließen in die halbjährlichen Konjunkturberichte der Kammer ein, die öffentlich unter www.hwk-aurich.de/konjunktur eingesehen werden können.
Kontakt zur Betriebsberatung
„Die Betriebe wissen selbst am besten, wo der Schuh drückt“, so Janssen. Um ein möglichst authentisches Stimmungsbild des ostfriesischen Handwerks zu erhalten, ist das Feedback der Unternehmer unverzichtbar.
Für Rückfragen oder die Anforderung des Zugangslinks steht Svea Janssen gerne zur Verfügung:
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Telefon: 04941 1797–29
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E‑Mail: s.janssen@hwk-aurich.de
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