Blaulicht
Polizeimeldungen für den 08.03.2021
Bunde- Schwerer Diebstahl aus Pkw
Am 07.03.2021 kam es in der Zeit von 12:37 Uhr — 13:00 Uhr zu insgesamt drei Angriffen auf Pkw, welche auf einem Parkplatz an der Kirchstraße in Bunde abgestellt waren. Unbekannte Täter beschädigten jeweils die Fensterscheibe der Fahrerseite und suchten in den Fahrzeugen nach Wertsachen. Während die Absuchen eines Pkw Hyundai und eines VW Transporters negativ verliefen, wurden die Täter in einem Pkw Renault fündig und entwendeten eine Geldbörse. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bunde in Verbindung zu setzen.
Rhauderfehn — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am 07.03.2021 wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle im Bereich der Straße “Ostert” festgestellt, dass der 22-jährige Fahrer eines Pkw im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs war, obwohl er nach den Feststellungen vor Ort nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Bei der Kontrolle wurde lediglich eine Kopie eines nicht EU-Führerscheines vorgelegt. Es wird nun geprüft, ob der Mann, der seit einigen Jahren seinen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, seine Fahrerlaubnis nicht hat umschreiben lassen, oder vorsätzlich ohne gültige Fahrerlaubnis mit einem Pkw am Straßenverkehr teilgenommen hat. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass für Nicht-EU Führerscheine bei einer Hauptwohnsitznahme in der Bundesrepublik Deutschland nach 6 Monaten die Umschreibung des Führerscheines beantragt werden muss.
Leer — Glas-Wasser-Trick
Am 07.03.2021 wurde bekannt, dass es an einer Seniorenwohnanlage in Loga zu dem sogenannten “Glas-Wasser-Trick gekommen ist. Zwei unbekannte Personen klingelten bei einer älteren Dame und baten diese ihnen Wasser in eine mitgeführte Plastikflasche zu füllen. Als die Personen bemerkten, dass die Dame nicht alleine in der Wohnung war, verließen sie die Örtlichkeit fluchtartig. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Frage nach Wasser ein Ablenkungsmanöver sein soll, in der Annahme, dass vielleicht die Zeit zum Betreten der Wohnung reicht, um einen Diebstahl zu begehen. Die Polizei rät, die Ersuchen an der Haustür abzulehnen.
Emden — Zeugen gesucht
Nach der gefährlichen Körperverletzung vom 04.03.2021 um 16:53 Uhr im Bereich des Schützenplatzes, bei welcher ein 21-jähriger Mann aus Emden eine Schussverletzung erlitt, sucht die Polizei Emden nach möglichen Zeugen. Insbesondere bittet die Polizei Emden eine 25–30 Jahre alte Frau darum, sich bei der Dienststelle zu melden, die zum Tatzeitpunkt Kontakt mit zwei Sportlerinnen hatte. Die Frau ist ca. 175 cm groß, hat längere dunkle und glatte Haare und trug einen langen beigefarbenen Mantel. Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise, die auf Personen oder auch mögliche Fahrzeuge in der Nähe hinweisen könnten, unter 04921–891‑0
Westoverledingen — Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person Am 08.03.2021 kam es um 07:57 Uhr auf der Kreuzung Grüne Straße/ Hustede/ Schulstraße zu einem Unfall zwischen drei beteiligten Kraftfahrzeugen. Ein 32-jähriger Mann aus Westoverledingen hatte die Absicht aus der untergeordneten Schulstraße heraus den Kreuzungsbereich geradeaus zu überqueren, um auf der Straße Hustede weiterzufahren. Dabei übersah er eine 54-jährige bevorrechtigte Fahrzeugführerin aus Ostrhauderfehn, die aus Richtung Rajenstraße kommend die Grüne Straße befuhr. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen und wurden dadurch gegen den Pkw einer 36-jährigen Frau aus Westoverledingen geschoben, die sich mit ihrem Fahrzeug in der Straße Hustede befand. Die 54-jährige Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden, das Fahrzeug der 54-jährigen Frau musste abgeschleppt werden. Zur Unterstützung und Versorgung der Unfallbeteiligten waren der Rettungsdienst und die Feuerwehr vor Ort.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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