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Tragischer Unfall in Moormerland: Fußgängerin stirbt auf der Auricher Landstraße
Moormerland – Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Fußgängerin
Moormerland — Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Fußgängerin
Am 06.01.2025 kam es gegen 06:40 Uhr auf der Auricher Landstraße in Oldersum zu einem Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Fußgängerin.
Der Unfallbeteiligte (m, 32 J.) befuhr mit seinem Pkw die Auricher Landstraße in Richtung Ortsmitte. Kurz nach der Einmündung Grashäuser Weg erfasste der Pkw die Fußgängerin (w, 49 J.), die sich nach ersten Ermittlungen mit ihren Hunden am rechten Fahrbahnrand befand. Trotz Reanimationsversuche durch Ersthelfer und den Notarzt verstarb sie noch an der Unfallstelle. Rettungsdienst und Notarzt, Feuerwehr und Polizei waren vor Ort.
Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war die Auricher Landstraße gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.
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Nächtlicher Einsatz in Südbrookmerland: Garage in Vollbrand
Garagenbrand in Südbrookmerland: Vier Feuerwehren im nächtlichen Einsatz
SÜDBROOKMERLAND – In der Nacht zu Dienstag kam es in Südbrookmerland zu einem folgenschweren Brand einer Garage. Gegen 03:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zu einem brennenden Pkw alarmiert, doch beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich ein weitaus umfangreicheres Lagebild.
Die Feuerwehren Oldeborg, Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur wurden am frühen Morgen zeitgleich alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Garage, in der sich der Pkw befand, bereits in Vollbrand stand.
Riegelstellung schützt angrenzendes Wohnhaus
Umgehend wurden umfassende Löschmaßnahmen eingeleitet. Ein Schwerpunkt des Einsatzes lag auf der Sicherung der direkten Umgebung: Durch eine sogenannte Riegelstellung gelang es den Brandschützern, das nahe gelegene Hauptgebäude vor den Flammen und der enormen Hitzeeinwirkung zu schützen.
Nach rund zwei Stunden intensiver Arbeit konnte die Feuerwehr den Einsatz erfolgreich abschließen und die Einsatzstelle an die Polizei sowie die Energieversorger übergeben. Zur Ursache des Brandes und zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor.
Beteiligte Einsatzkräfte:
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Feuerwehr Oldeborg
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Feuerwehr Uthwerdum
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Feuerwehr Victorbur
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Feuerwehr Wiegboldsbur
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Rettungsdienst Landkreis Aurich
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Örtliche Energieversorger
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Polizei Aurich
Text & Bilder: Simon Binoit // Pressesprecher | Feuerwehr Wiegboldsbur
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Eisrettung unter Realbedingungen: Feuerwehr Leer trainiert den Ernstfall in Esklum!
Eisrettung unter Realbedingungen: Feuerwehr Landkreis Leer trainiert in Esklum den Ernstfall
ESKLUM – Die eisigen Temperaturen der letzten Tage haben den Einsatzkräften der Feuerwehr im Landkreis Leer eine seltene, aber wertvolle Gelegenheit geboten: Eine großangelegte Gemeinschaftsübung zur Eisrettung fand am Abend des 12. Januar in Esklum statt. Die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr Leer und die Ortsfeuerwehr Esklum nutzten die stabilen Eisbedingungen für ein Training unter nahezu realen Verhältnissen.
Angesichts der seltenen Gelegenheit, verlässliche Eisflächen in der Region vorzufinden, entschieden die Verantwortlichen kurzfristig, den regulären Ausbildungsdienst auf ein Gewässer in Esklum zu verlegen. Der Clou: Die geschlossene Eisdecke konnte für die Übungszwecke gezielt präpariert und zerstört werden, um realitätsnahe Rettungsszenarien zu simulieren.
Intensive Ausbildung bei minimaler Eigengefährdung
„Es ist selten möglich, eine Eisfläche so massiv zu bearbeiten, ohne später eine Gefahr für die Öffentlichkeit zu hinterlassen“, erklärt Matthias Netthöfel, stellvertretender Zugführer der Wasserrettung. Die geringe Wassertiefe des ausgewählten Gewässers bot den Einsatzkräften zudem eine minimale Eigengefährdung, was einen besonders intensiven Lerneffekt ermöglichte.
Ausgestattet mit speziellen Trockenanzügen und dem sogenannten Eisretter – einem aufblasbaren Spezialgerät für die Eisrettung – trainierten die Kameraden den Ernstfall. Im Fokus standen dabei vor allem zwei zentrale Aspekte: Das korrekte und zügige Anlegen der umfassenden Schutzausrüstung unter dem Druck der Zeit, sowie der fachgerechte Aufbau und Einsatz des Eisretters auf instabilen und nachgestellten Bruchstellen im Eis.
Erfolgreiche Kooperation und wichtige Warnung
Die Übung schulte die Einsatzkräfte effektiv darin, im Notfall sicher über das Eis vorzudringen, um Personen zu retten, ohne selbst einzubrechen. Die enge Kooperation zwischen der Wasserrettung der Kreisfeuerwehr und der örtlichen Ortsfeuerwehr unterstrich einmal mehr die essenzielle Bedeutung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit.
Trotz der professionellen Übung weist die Feuerwehr eindringlich darauf hin, dass Eisflächen auf öffentlichen Gewässern weiterhin unberechenbar und gefährlich sind. Das Betreten ist und bleibt lebensgefährlich!
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Aktuelle Polizeiberichte aus Ostfriesland: Das ist passiert
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.01.2026
Verkehrsunfall++ Verkehrsunfallflucht++ Ladendiebstahl mit Kinderwagen++ Sachbeschädigung++ Raubdelikt++ Rettungseinsatz
A31/ Ihlow — Verkehrsunfall
Am 12.01.2026 um 16:23 Uhr kam es auf der A31 in Fahrtrichtung Emden, an der Anschlussstelle Riepe, zu einem Verkehrsunfall. Eine 61-jährige Fahrerin eines Daimler befuhr die A31 und beabsichtigte, diese an der Anschlussstelle Riepe zu verlassen. Hierbei verlor sie in der Rechtskurve die Kontrolle über den Pkw, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Sie blieb unverletzt. Es entstand an der Mittelschutzplanke und an dem Pkw insgesamt ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit.
Uplengen — Verkehrsunfallflucht
Am 12.01.2026 gegen 17:30 Uhr kam es in Uplengen, in der Oldendorfer Straße, zu einem Verkehrsunfall. Eine bislang unbekannte Person touchierte mit ihrem Fahrzeug auf der Oldendorfer Straße im Begegnungsverkehr den blaufarbenen Renault Twingo einer 33-jährigen Frau. Anschließend entfernte sich die Person unerlaubt von der Unfallstelle. Durch den Zusammenstoß klappte der linke Außenspiegel derart stark nach hinten, dass die Glasscheibe der Fahrertür zersprang. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Ladendiebstahl mit Kinderwagen
Am 12.01.2026 gegen 18:05 Uhr kam es in Emden, in einem Lebensmittelgeschäft in der Fritz-Reuter-Straße, zu einem Ladendiebstahl. Eine 23-jährige Frau, ein 19-jähriger Mann und ein 18-jähriger Mann legten in dem Geschäft Ware im dreistelligen Wert in einen mitgeführten Kinderwagen. Diesen deckten sie ab. Im Laden wurden sie von einem 60-jährigen Mitarbeiter festgestellt. Alle Personen erhielten ein Hausverbot. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen.
Emden — Sachbeschädigung
In der Zeit des 10.01.2026 gegen 13:00 Uhr bis zum 12.01.2026 um 09:00 Uhr kam es in Emden, in der Eduard-Mörike-Straße in Höhe der Hausnummer 4, zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw. Die bislang unbekannte Täterschaft beschädigte drei Reifen und eine Scheibe eines schwarzen Fiat Punto einer 48-jährigen Frau. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Raubdelikt
In der Nacht des 26.12.2025, gegen 02:20 Uhr, kam es in Emden, an der Kreuzung Große Straße/ Am Burggraben zu einem Raubdelikt. Durch vier unbekannte Täter wurde bei einem 36-jährigen Mann mittels Gewalt Diebesgut im mittleren dreistelligen Wert erlangt. Unter anderem wurde die Jacke des Mannes entwendet. Diese Jacke wurde dem Mann aus Emden kurz darauf durch einen unbeteiligten Radfahrer zurückgegeben, der sie in Tatortnähe fand. Der 36-jährige Mann wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 33-jährigen Mann und einen 20-jährigen Mann. Die Polizei bittet, dass sich der Radfahrer meldet.
Emden — Rettungseinsatz
Am 12.01.2026 gegen 09:40 Uhr kam es in Emden, in der Petkumer Straße, zu einem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, nachdem eine Frau sich in einer akuten Notsituation befand und dringend Hilfe benötigte. Sie befand sich in einem Wohnhaus in einer lebensbedrohlichen Lage.
Durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehr konnte die Frau aus der Situation geborgen werden. Im Rettungswagen wurden umgehend medizinische Maßnahmen eingeleitet; eine Reanimation verlief erfolgreich. Anschließend wurde die Frau mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Eine Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei weist mit Nachdruck darauf hin, dass das Anfertigen, Teilen oder Weiterverbreiten von Fotos oder Videos dieses Einsatzes — insbesondere über soziale Netzwerke oder Messengerdienste — unter gar keinen Umständen zulässig ist. Solches Verhalten verletzt die Würde und die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Frau und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Betroffenen und ihrer Angehörigen und unterlassen Sie jede Form der Weiterverbreitung von Bildmaterial.
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