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Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se sichern 4.500 Kin­dern Radfahrausbildung

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Im Hau­se der Brand­kas­se wur­de Ver­tre­tern der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten das neue Unter­richts­ma­te­ri­al im Wert von rund 20.000 Euro über­ge­ben (v.l.n.r.): Clau­dia Wil­ting (Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen), Hans-Frie­del Walt­her (Vors. VW Aurich), Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) und Hajo Reer­s­he­mi­us (Gebiets­be­auf­trag­ter der Ost­frie­si­schen VWs und Vors. VW Norden)

Rad­fahr­aus­bil­dung ost­fries­land­weit zum sieb­ten Mal – aktua­li­siert und auch online!

Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se sichern 4.500 Kin­dern Radfahrausbildung

Für 4.500 ‚klei­ne Ost­frie­sin­nen und Ost­frie­sen‘ in der 3. und 4. Schul­klas­se erhal­ten die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten durch die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se diver­ses druck­fri­sches und aktua­li­sier­tes Unter­richts­ma­te­ri­al für die Rad­fahr­aus­bil­dung – neben den ‚Papier­versionen‘ wie­der zusätz­lich mit einem Online-Übungs­por­tal. Die rund 130 Grund­schu­len in Ost­fries­land bekom­men bei den Ver­kehrs­wächt­lern auf Anfor­de­rung das Mate­ri­al im Wert von rund 20.000 Euro kos­ten­los. Damit ist die ost­frie­si­sche Rad­fahr­aus­bil­dung zum sieb­ten Mal in Fol­ge für ein wei­te­res Jahr gesi­chert!

„Für unse­re Kin­der ist das Fahr­rad immer noch das Ver­kehrs­mit­tel Nr. 1 und eine tol­le Mög­lich­keit in der per­sön­li­chen Ent­wick­lung, selbst mobil und vom ‚Eltern­ta­xi‘ unab­hän­gi­ger zu wer­den!“ schil­dert Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. „Des­halb ist die soge­nann­te ‚Rad­fahr­aus­bil­dung‘ in den Grund­schul­klas­sen ein wich­ti­ger Teil der schu­li­schen Mobi­li­täts­er­zie­hung. Nach dem Beschluss des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums müs­sen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 3. oder 4. Klas­se an einer Rad­fahr­aus­bil­dung teil­neh­men! Ein schwie­ri­ges ‚Coro­na-Jahr‘ liegt hin­ter uns – jetzt wird die Arbeit vor Ort hof­fent­lich wenig Ein­schrän­kun­gen unter­wor­fen sein. Unse­re Unter­la­gen zur Rad­fahr­aus­bil­dung mit den Online­por­ta­len für das Ler­nen zuhau­se erwie­sen sich in den letz­ten Jah­ren als sehr hilf­reich für Lehr­kräf­te und Schul­kin­der — gera­de auch in der Zeit des Home­schoo­lings. Zum Glück wer­den wir Ver­kehrs­wach­ten bzw. die Schu­len bei unse­rer Auf­ga­be seit Jah­ren von der Brand­kas­se unter­stützt, die qua­si die Hälf­te der Kos­ten über­nimmt. Allein könn­ten wir Ver­kehrs­wach­ten das nicht stemmen.“

Dar­an knüpft Signe Foetz­kiPres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se: „Pünkt­lich zu den anste­hen­den  Fahr­rad­prü­fun­gen in den Schu­len erhal­ten die Ver­kehrs­wach­ten heu­te von uns jeweils 4.500 aktua­li­sier­te Arbeits­hef­te, Übungs­bö­gen, Test­bö­gen, Auf­kle­ber und Fahr­rad­päs­se für die ‚neu­en‘ Dritt- und Viert­kläss­ler. Alles aus einem ‚Mate­ri­al-Guss‘, damit die Kin­der sich bes­ser zurecht fin­den. Mit der dies­jäh­rig erhöh­ten Auf­la­ge hof­fen wir, dass mög­li­che Rück­staus auf­grund der ‚Coro­na-Bedin­gun­gen‘ bewäl­tigt wer­den … an uns und den Unter­la­gen darf es nicht hapern!“ Zum sieb­ten Mal in Fol­ge ist der ost­frie­si­sche Schul­jah­res­be­darf gesi­chert, zusätz­lich zu bereits gelie­fer­ten Hand­bü­chern für Lehr­kräf­te. Das Ziel von Ver­kehrs­wacht und Brand­kas­se ist das Ver­mei­den von Unfäl­len. „Fahr­rä­der haben lei­der kei­ne Knautsch­zo­ne!“ so Foetz­ki. „Unser Augen­merk liegt beson­ders auf den Ver­kehrs­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­gern. Je frü­her unse­re Kin­der es ler­nen, sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr zu ver­hal­ten, des­to bes­ser! Wir freu­en uns unglaub­lich dar­über, dass die Rad­fahr-Unfall­zah­len der letz­ten sie­ben Jah­re mit Kin­dern bis 14 Jah­re ins­ge­samt rück­läu­fig sind und es glück­li­cher­wei­se zu kei­nem Unfall mit Todes­fol­ge kam!“

Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich, infor­miert: „Betrach­ten wir aus­schließ­lich ein­mal die Ziel­grup­pe ‚Kin­der bis 14 Jah­re‘Bun­des­weit kam es hier laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt in dem Jahr 2020 im Stra­ßen­ver­kehr zu 9.242 Rad­fahr­un­fäl­len mit Per­so­nen­schä­den. Hier­bei waren die häu­figs­ten Fehl­ver­hal­ten eine fal­sche Stra­ßen­be­nut­zung, Feh­ler beim Abbie­gen und Vor­fahrts­miss­ach­tun­gen. Ost­fries­land­weit gab es in 2020 ins­ge­samt 111 (2014: 158, 2019: 140) Kin­der-Rad­fahr­un­fäl­le. Wenn wir uns die letz­ten Jah­re vor und mit unse­rem Unter­richts­ma­te­ri­al in Ost­fries­land anschau­en, waren in 2020 105 6–14jährige in Rad­fahr­un­fäl­le ver­wi­ckelt (2014: 155, 2019: 135)Von die­sen 105 Kin­dern wur­den 13 schwer und 73 leicht ver­letzt. Doch die Teil­nah­me am Ver­kehr mit all sei­nen Risi­ken ist ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Und hier ist jeder ein­zel­ne Ver­kehrs­teil­neh­men­de als Vor­bild gefragt!“

 

Die Rad­fahr­aus­bil­dung kom­bi­niert das Arbeits­heft mit einem digi­ta­len Übungs­por­tal! Reer­s­he­mi­us: „Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten eige­ne Arbeits­hef­teMetho­disch-abwech­se­lungs­reich wer­den die Aus­bil­dungs­in­hal­te ver­mit­telt: Grund­la­gen (z.B. ver­kehrs­si­che­re Fahr­rä­der, Fahr­rad­we­ge und –hel­me), Fah­ren im Stra­ßen­ver­kehr (z.B. Vor­fahrts­re­geln, Kreis­ver­kehr, Rechts­fah­ren – Abstand hal­ten), Gefah­ren (z.B. lin­ke Rad­we­ge, Tote Win­kel) und was sonst noch wich­tig ist (z.B. Ers­te Hil­fe). Die Kin­der ler­nen, sich sicher, fle­xi­bel und umsich­tig zu ver­hal­ten. Die lei­der ein­ge­schränk­te Moto­rik bei vie­len ‚Klei­nen‘ erschwert zusätz­lich das siche­re eige­ne Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr – für Eltern mit­un­ter eine über­ra­schen­de Erkenntnis!“

„Heu­te bezieht die Ver­kehrs­er­zie­hung ein­fach digi­ta­les Ler­nen ein“ ergänzt Signe Foetz­ki. „Jedes ein­zel­ne Arbeits­heft besitzt eine indi­vi­du­el­le Code­num­mer zur Ein­wahl in ein Übungs-Por­tal. Damit kön­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowohl im Unter­richt als auch zu Hau­se online eigen­stän­dig üben und sich auf die Prü­fung vor­be­rei­ten. Über 20 Fil­me, diver­se Zuord­nungs­übun­gen, Spie­le, Rät­sel und Bewe­gungs­an­re­gun­gen ste­hen zur Ver­fü­gung. Und ein wei­te­rer Vor­teil des Por­tals liegt in der Ein­be­zie­hung der Eltern, die dort erfah­ren, wie sie ihre Kin­der beim Ler­nen unter­stüt­zen können.“

Das Stich­wort nimmt Clau­dia Wil­ting, Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen, gern auf: „In unse­rem Unter­richt bemer­ken wir in den letz­ten Jah­ren ins­ge­samt deut­li­che Ver­bes­se­run­gen des Ver­hal­tens der Kin­der. Unse­re Schu­le liegt an einer stark fre­quen­tier­ten Lan­des­stra­ße zur Nord­see­küs­te, auf der oft Orts­frem­de viel zu schnell fah­ren. Mei­ne Kol­le­gin­nen und ich sind immer wie­der erstaunt und stolz, wie gut die ‚Rechts-vor-links-Regel‘ beherrscht und wie­viel Obacht ins­ge­samt an den Tag gelegt wird! Durch die neu­en Unter­la­gen schnei­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei Lern­kon­trol­len bes­ser ab, schwä­che­re pro­fi­tie­ren von dem Übungs­por­tal und der Unter­richt an sich und das The­ma ‚Mobi­li­täts­er­zie­hung‘ wer­den ein­fach attrak­ti­ver. Die Kom­bi­na­ti­on von dem Arbeits­heft für die Schu­le und dem Übungs­por­tal für Zuhau­se ist her­vor­ra­gend. An alle Schul­lei­ten­den kann ich nur appel­lie­ren, ihren Mate­ri­al-Bedarf bei ihrer Ver­kehrs­wacht vor Ort zu melden.“

27.000 Kin­der seit 2016 versorgt

„Der Erfolg gibt uns Recht“ erläu­tert Foetz­ki. „Wir hören von vie­len Leh­ren­den in ganz Ost­fries­land von sol­chen Erfolgs­er­leb­nis­sen. Immer­hin haben wir die gesam­ten Unter­la­gen seit 2016 ja schon rund 27.000 Kin­dern und den ver­ant­wort­li­chen 200 Grund­schul­lehr­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt bzw. lie­fern sie ab sofort aus! Und wir reden dabei von einem Wert von rund 110.000 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten tra­gen einen Teil, den ‚Löwen­an­teil‘ über­neh­men wir! Selbst­ver­ständ­lich ist jeder Unfall ein Unfall zu viel – aber es kann ja nie­mand die durch rich­ti­ges Ver­hal­ten ver­hin­der­ten, unge­sche­he­nen Unfäl­le zählen!“

„Und Erfolg macht stolz“ ergänzt Walt­her. „In unse­rer Prä­ven­ti­ons­ar­beit füh­len wir uns immer bestä­tigt, wenn wir rich­ti­ges Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr beob­ach­ten! Zum Abschluss der Rad­fahr­aus­bil­dung müs­sen die Kin­der 20 Fra­gen auf dem Test­bo­gen beant­wor­ten. Und danach ‚doku­men­tie­ren‘ der offi­zi­ell von uns über­reich­te Fahr­rad-Pass und der Auf­kle­ber die erfolg­rei­che Teil­nah­me an der Aus­bil­dung — und sind für die Mäd­chen und die Jun­gen ein ver­dien­ter Lohn, auf den sie sehr, sehr stolz sind.“

„Gera­de im länd­li­chen Bereich gibt es vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die auf­grund des gerin­gen Ver­kehrs-auf­kom­mens weni­ge Gele­gen­hei­ten haben, die Regeln des Stra­ßen­ver­kehrs zu üben. Am bes­ten stei­gen Eltern als Vor­bild selbst aufs Rad!“ Resü­miert Reer­s­he­mi­us: „Hier in Ost­fries­land ist man in guten Hän­den: Das gesam­te Unter­richts­ma­te­ri­al wird den Schu­len kos­ten­los von den Ver­kehrs­wach­ten zur Ver­fü­gung gestellt. Wie­der ein­mal durch die Unter­stüt­zung der Brand­kas­se, die damit eine kon­ti­nu­ier­li­che Aus­stat­tung sichert. Und dafür bedan­ken wir uns auch im Namen der Eltern und Lehrkräfte!

 

Die Ansprech­part­ner vor Ort:                                                 

Aurich:                info@verkehrswacht-aurich.de 

Emden:                heinzwweber@aol.com                                             

Leer:                     verkehrswacht-leer@web.de

Nor­den:              verkehrswacht-norden@ewe.net          

Witt­mund:         klauswilbers@aol.com


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Sicher und ent­spannt durch Win­ter und Fei­er­ta­ge: Die bes­ten Tipps für Hundehalter

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Hun­de­trai­ning mit Herz und Fach­wis­sen — Frau­ke Prüß ist eine erfah­re­ne Hun­de­trai­ne­rin, die seit über 15 Jah­ren ihre eige­ne Hun­de­schu­le führt. Mit viel Enga­ge­ment und Fach­kennt­nis hilft sie Hun­de­be­sit­zern, die Bin­dung zu ihren Vier­bei­nern zu stär­ken und deren Ver­hal­ten posi­tiv zu beein­flus­sen. In ihrem Trai­ning legt sie gro­ßen Wert auf einen respekt­vol­len Umgang mit Hun­den und setzt auf indi­vi­du­ell abge­stimm­te Trai­nings­me­tho­den, die sowohl für Hun­de als auch für ihre Hal­ter effek­tiv sind. Im Gespräch mit dem Lese­r­ECHO teilt sie wert­vol­le Tipps für Hun­de­be­sit­zer, wie sie ihre Hun­de wäh­rend der win­ter­li­chen und fest­li­chen Sai­son opti­mal betreu­en können.

So kom­men Hun­de sicher und ent­spannt durch Win­ter und Feiertage.

Die Win­ter­mo­na­te und die fest­li­che Jah­res­zeit stel­len Hun­de­be­sit­zer oft vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Käl­te, Schnee, Streu­salz und der Tru­bel rund um die Fei­er­ta­ge kön­nen den All­tag mit einem Hund schwie­ri­ger machen. Frau­ke Prüß, eine erfah­re­ne Hun­de­trai­ne­rin, gibt wert­vol­le Tipps, wie man sei­nem Hund in die­ser Zeit beson­de­ren Schutz, die nöti­ge Beschäf­ti­gung und auch ein biss­chen Beru­hi­gung bie­ten kann. Denn mit den rich­ti­gen Vor­be­rei­tun­gen und ein wenig Auf­merk­sam­keit kön­nen Hun­de­be­sit­zer und ihre Tie­re die kal­te Jah­res­zeit ohne unnö­ti­gen Stress genießen.

Vor­sicht vor gif­ti­gen Ver­su­chun­gen und gefähr­li­chen Pflanzendekorationen

Wäh­rend der Weih­nachts­zeit gibt es vie­le Ver­su­chun­gen für Hun­de, die sie nicht gut ver­tra­gen. Beson­ders gefähr­lich ist Scho­ko­la­de: Sie ent­hält Theo­bro­min, eine Sub­stanz, die Hun­de nicht abbau­en kön­nen und die schnell zu schwe­ren Ver­gif­tun­gen füh­ren kann. Aber auch in vie­len zucker­frei­en Süßig­kei­ten ist Xylit ent­hal­ten, ein Zucker­aus­tausch­stoff, der für Hun­de gif­tig ist und bei Ein­nah­me zu schwe­ren gesund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren kann. Daher ist es beson­ders wich­tig, Weih­nachts­na­sche­rei­en und ande­re Lecke­rei­en immer außer­halb der Reich­wei­te von Hun­den auf­zu­be­wah­ren. Eben­so soll­ten Zim­mer­pflan­zen wie der Weih­nachts­stern oder die Mis­tel, die für Hun­de gif­tig sind, nie­mals in deren Nähe kommen.

Frau­ke Prüß emp­fiehlt, für den Hund alter­na­ti­ve Lecker­lis bereit zu hal­ten. Statt Scho­ko­la­de kön­nen Hun­de­be­sit­zer zu spe­zi­el­len Hun­de­kek­sen grei­fen, die spe­zi­ell für Vier­bei­ner her­ge­stellt wur­den. Auch selbst­ge­mach­te Lecker­lis aus gesun­den Zuta­ten sind eine gute Wahl – aller­dings soll­te man es mit den Beloh­nun­gen nicht über­trei­ben. Weni­ger ist oft mehr, um Ver­dau­ungs­pro­ble­me oder eine Gewichts­zu­nah­me zu vermeiden.

Sicher­heit beim Gas­si­ge­hen: Schutz vor Streu­salz und kal­ten Temperaturen

Im Win­ter ist das Gas­si­ge­hen für Hun­de eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung. Die Streu­sal­ze auf den Wegen kön­nen nicht nur unan­ge­nehm für die Pfo­ten der Hun­de sein, son­dern auch zu Ver­let­zun­gen füh­ren. Das Salz kann die emp­find­li­che Haut der Hun­de­pfo­ten rei­zen, klei­ne Ris­se ver­ur­sa­chen und bei Auf­nah­me durch Lecken sogar zu Ver­gif­tun­gen füh­ren. Frau­ke Prüß rät daher, die Pfo­ten nach jedem Spa­zier­gang gründ­lich mit kla­rem Was­ser abzu­spü­len, um das Salz zu ent­fer­nen. Es gibt auch spe­zi­el­le Pfo­ten­bal­sa­me, die eine schüt­zen­de Schicht bil­den und die Haut pfle­gen kön­nen. Bei extrem kal­tem Wet­ter oder auf beson­ders salz­hal­ti­gen Wegen kön­nen Hun­de­schu­he eine sehr gute Unter­stüt­zung bie­ten, um die Pfo­ten des Hun­des zu schüt­zen. Die Gewöh­nung an Hun­de­schu­he ist zwar nicht immer ein­fach, aber es lohnt sich, beson­ders in den Mona­ten mit star­kem Frost.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt im Win­ter ist die Sicher­stel­lung der Sicht­bar­keit bei Dun­kel­heit. Wenn es früh dun­kel wird, ist es umso wich­ti­ger, dass Hun­de­be­sit­zer sicher­stel­len, dass sie und ihr Hund gut gese­hen wer­den. Leuch­ten­de Hals­bän­der oder reflek­tie­ren­de Lei­nen sind ein­fa­che, aber sehr effek­ti­ve Mit­tel, um sicher durch den Win­ter zu kom­men. Beson­ders bei Spa­zier­gän­gen an viel­be­fah­re­nen Stra­ßen oder in abge­le­ge­nen Gegen­den kön­nen die­se klei­nen Hilfs­mit­tel den Unter­schied machen.

Win­ter­li­che Indoor-Beschäf­ti­gung: Den Hund auch bei Käl­te auslasten

Nicht jeder Hund ist ein Fan von Käl­te und Schnee. Gera­de an Tagen, an denen das Wet­ter unan­ge­nehm ist, wol­len vie­le Hun­de lie­ber im War­men blei­ben. Für die­se Tage gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten, die Hun­de auch drin­nen aus­zu­las­ten und zu beschäf­ti­gen. „Hun­de­be­sit­zer soll­ten auch in den Win­ter­mo­na­ten dar­auf ach­ten, dass ihre Hun­de genü­gend Bewe­gung und geis­ti­ge Sti­mu­la­ti­on bekom­men“, erklärt Frau­ke Prüß. Wenn das Gas­si­ge­hen bei eisi­gem Wind oder star­kem Schnee­fall kei­ne Opti­on ist, kön­nen Indoor-Übun­gen hel­fen, den Hund aktiv zu halten.

Ein­fa­ches Appor­tie­ren im Wohn­zim­mer, bei dem der Hund sei­nen Ball oder ein Spiel­zeug zurück­bringt, ist eine gute Mög­lich­keit, ihn auch drin­nen zu beschäf­ti­gen. Auch Such­spie­le, bei denen der Hund Lecker­chen oder ein Spiel­zeug fin­den muss, bie­ten sowohl geis­ti­ge als auch kör­per­li­che Aus­las­tung. Wer noch einen Schritt wei­ter­ge­hen möch­te, kann mit dem Hund neue Tricks erler­nen oder bestehen­de Kom­man­dos ver­tie­fen. Dies sorgt nicht nur für Bewe­gung, son­dern stärkt auch die Bin­dung zwi­schen Hund und Besitzer.

Sil­ves­ter: Ruhe bewah­ren und den Hund beruhigen

Sil­ves­ter stellt für vie­le Hun­de eine stres­si­ge und unru­hi­ge Zeit dar. Das Knal­len von Feu­er­werk und Böl­lern, das vie­le Hun­de in Panik ver­setzt, ist für sie oft beängs­ti­gend und ver­wir­rend. Um dem Hund zu hel­fen, mit der Geräusch­ku­lis­se bes­ser umzu­ge­hen, emp­fiehlt Frau­ke Prüß, bereits eini­ge Mona­te vor dem Jah­res­wech­sel mit einer Gewöh­nung an lau­te Geräu­sche zu begin­nen. Dabei kann man bei­spiels­wei­se Auf­nah­men von Feu­er­werk in nied­ri­ger Laut­stär­ke abspie­len und den Hund mit Lecker­lis oder loben­den Wor­ten beloh­nen, wenn er ruhig bleibt. Die­ses Trai­ning kann dabei hel­fen, dass der Hund Sil­ves­ter nicht ganz so ängst­lich erlebt.

Am Sil­ves­ter­abend selbst soll­te der Hund an einem siche­ren Ort unter­ge­bracht wer­den, der gut iso­liert ist. Ein Raum ohne Fens­ter oder mit dicken Vor­hän­gen kann hel­fen, den Lärm von außen zu dämp­fen. Vie­le Hun­de füh­len sich auch woh­ler, wenn sie in die­ser Zeit ein gemüt­li­ches, kusche­li­ges Plätz­chen haben. Beru­hi­gen­de Musik oder eine wei­che Decke kön­nen hel­fen, den Hund zu ent­span­nen und ihm das Gefühl von Sicher­heit zu geben. Soll­te der Hund trotz­dem sehr ängst­lich reagie­ren, ist es rat­sam, recht­zei­tig mit einem Tier­arzt zu spre­chen, der gege­be­nen­falls Beru­hi­gungs­mit­tel oder homöo­pa­thi­sche Mit­tel emp­feh­len kann.

Not­fall­pla­nung für Tier­hal­ter: Vor­be­rei­tet auf uner­war­te­te Situationen

In den Win­ter­mo­na­ten und rund um die Fei­er­ta­ge ist es wich­tig, auf Not­fäl­le vor­be­rei­tet zu sein. Tier­ärz­te haben auch in die­ser Zeit Not­diens­te, und es ist sinn­voll, die Tele­fon­num­mer des nächst­ge­le­ge­nen Tier­arz­tes griff­be­reit zu haben. Ein Not­fall­plan für den Hund, der auch Din­ge wie Ers­te-Hil­fe-Maß­nah­men und die Kon­takt­da­ten von Tier­kli­ni­ken umfasst, kann hel­fen, schnell zu han­deln, wenn es not­wen­dig wird.


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Auf den Hund hören: Die Bedürf­nis­se des Vier­bei­ners verstehen

Abschlie­ßend betont Frau­ke Prüß, dass der wich­tigs­te Tipp für Hun­de­be­sit­zer in der kal­ten Jah­res­zeit ist, auf die Bedürf­nis­se des Hun­des zu hören. Im Win­ter, wäh­rend der hek­ti­schen Fei­er­ta­ge und bei allen zusätz­li­chen Stress­fak­to­ren, soll­ten Hun­de­be­sit­zer beson­ders viel Geduld und Auf­merk­sam­keit auf­brin­gen. Wenn der Hund bei kal­tem Wet­ter lie­ber zu Hau­se blei­ben möch­te, soll­te man das respek­tie­ren. Genau­so, wenn er sich in der Dun­kel­heit unsi­cher fühlt oder mehr Ruhe braucht, als nor­ma­ler­wei­se. Nur wer auf die Signa­le sei­nes Hun­des ach­tet, kann ihm die rich­ti­ge Unter­stüt­zung geben und ihm hel­fen, die­se beson­de­re Zeit stress­frei zu erleben.

Mit Lie­be und Auf­merk­sam­keit durch den Winter

Die Win­ter­zeit und die Fei­er­ta­ge sind eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung, aber auch eine Gele­gen­heit, die Bin­dung zu sei­nem Hund zu ver­tie­fen. Mit der rich­ti­gen Vor­be­rei­tung, einer siche­ren Umge­bung und einem offe­nen Ohr für die Bedürf­nis­se des Hun­des kön­nen Hun­de­be­sit­zer dafür sor­gen, dass ihre Vier­bei­ner auch in der kal­ten Jah­res­zeit gesund, sicher und glück­lich bleiben.


 

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Alli­anz Hun­de­ver­si­che­rung – opti­mal abge­si­chert für Hund und Halter

Die rich­ti­ge Hun­de­ver­si­che­rung schützt vor hohen Kos­ten und sorgt dafür, dass Ihr Hund immer die best­mög­li­che Behand­lung bekommt.

Die Hun­de­hal­ter-Haft­pflicht über­nimmt Schä­den, die Ihr Hund ver­ur­sacht – ob Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­schä­den. Unbe­rech­tig­te For­de­run­gen wehrt die Alli­anz ab, not­falls auch vor Gericht.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung deckt Tier­arzt­kos­ten bei Krank­heit oder Unfall ab – von Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen bis zu Ope­ra­tio­nen. So kön­nen Sie sich auf Ihren Hund kon­zen­trie­ren, ohne sich Sor­gen um die Rech­nun­gen zu machen.

Mit der Alli­anz kön­nen Hun­de schon ab 8 Wochen ver­si­chert wer­den. Auch älte­re Hun­de erhal­ten Schutz – es gibt kein Höchst­ein­tritts­al­ter. Zusätz­li­che Bau­stei­ne wie Vor­sor­ge, OP-Schutz oder Phy­sio­the­ra­pie sind eben­falls möglich.

Pro­fi­tie­ren Sie von schnel­ler Scha­den­re­gu­lie­rung, fai­rem Ser­vice und fle­xi­blen Tari­fen. Sichern Sie Ihren Hund rund­um ab und sor­gen Sie dafür, dass teu­re Tier­arzt­kos­ten kein Risi­ko mehr sind.

Ich beglei­te Sie per­sön­lich und fin­de den opti­ma­len Tarif für Sie und Ihren Hund. Rufen Sie mich an oder schrei­ben Sie mir – ich freue mich dar­auf, Sie und Ihren Vier­bei­ner kennenzulernen.

Hei­di Noor­mann mit Lot­ti


Ihre Alli­anz in Leer
Blin­ke 32 · 26789 Leer
0491 99239152 oder 0173 5606746
heidi.noormann@allianz.de

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Fach­kräf­te-Inte­gra­ti­on: Erfolg­rei­che Stra­te­gien gegen den Man­gel im Arbeitsmarkt

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Fach­kräf­te für den Land­kreis – Wie Inte­gra­ti­on und Aner­ken­nung in Leer gelingen

Fach­kräf­te-Inte­gra­ti­on im Land­kreis Leer: So macht das Job­cen­ter aus­län­di­sche Pro­fis fit für den Arbeitsmarkt

Im Rah­men des Jah­res­rück­blicks 2025 (Teil 8) beleuch­tet der Land­kreis Leer ein zen­tra­les The­ma für die regio­na­le Wirt­schaft: die Gewin­nung und Inte­gra­ti­on aus­län­di­scher Fach­kräf­te. Ange­sichts des deutsch­land­wei­ten Fach­kräf­te­man­gels sind Gesell­schaft und Wirt­schaft ver­stärkt auf qua­li­fi­zier­te Zuwan­de­rung ange­wie­sen. Das Job­cen­ter des Land­krei­ses Leer in der Bavink­stra­ße leis­tet hier­bei ent­schei­den­de „Aner­ken­nungs- und Qualifizierungsarbeit“.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te betont die stra­te­gi­sche Bedeu­tung: „Nur durch inten­si­ve Bera­tung und Betreu­ung kön­nen wir aus­län­di­sche Fach­kräf­te lang­fris­tig an unse­re Regi­on bin­den. Wir sind auf sie ange­wie­sen. Daher ist es essen­zi­ell, dass der Bund die Ver­fah­ren zur Berufs­an­er­ken­nung spür­bar erleichtert.“


Wis­sens­wer­tes: Job­cen­ter und Arbeits­amt im Vergleich

Für vie­le Rat­su­chen­de ist die Abgren­zung der Insti­tu­tio­nen oft unklar. In Deutsch­land gibt es ins­ge­samt 405 Job­cen­ter. Das Job­cen­ter des Land­krei­ses Leer (Zen­trum für Arbeit) ist eine kom­mu­na­le Ein­rich­tung und unter­schei­det sich grund­le­gend von der Bun­des­agen­tur für Arbeit (land­läu­fig Arbeitsamt):

  • Bun­des­agen­tur für Arbeit: Zustän­dig für Arbeits­lo­sen­geld I, Berufs­be­ra­tung, Aus­bil­dungs­för­de­rung und die Unter­stüt­zung von Arbeit­ge­bern bei der Personalsuche.

  • Job­cen­ter (SGB II): Recht­li­che Grund­la­ge ist das Sozi­al­ge­setz­buch II. Es betreut Bezie­her von Bür­ger­geld, ins­be­son­de­re Lang­zeit­ar­beits­lo­se oder Per­so­nen ohne Ansprü­che aus der Arbeitslosenversicherung.

Trotz unter­schied­li­cher Schwer­punk­te koope­rie­ren bei­de Ein­rich­tun­gen eng, um Syn­er­gien bei der Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on zu nutzen.


Erfolgs­mo­dell: Die Jugend­be­rufs­agen­tur (JBA) Leer

Ein her­aus­ra­gen­des Bei­spiel für gelun­ge­ne Netz­werk­ar­beit ist die Jugend­be­rufs­agen­tur Leer. Im Jahr 2025 wur­de sie als eine von nur drei der lan­des­weit 46 nie­der­säch­si­schen Agen­tu­ren zur Fach­ta­gung der Lan­des­leit­stel­le „Regi­on des Ler­nens“ eingeladen.

Hil­fe beim Über­gang in den Beruf

Die JBA unter­stützt Jugend­li­che unbü­ro­kra­tisch beim Über­gang von der Schu­le in den Beruf – ins­be­son­de­re dann, wenn Schwie­rig­kei­ten in der Aus­bil­dung oder bei der Job­su­che auf­tre­ten. Das Netz­werk ist breit auf­ge­stellt und umfasst:

  • Job­cen­ter und Agen­tur für Arbeit Emden/Leer

  • Amt für Kin­der, Jugend und Fami­lie sowie die BBS I und II

  • Erwei­ter­te Part­ner wie das Lei­ner Stift, die Aus­län­der­be­hör­de, das Haus der Kul­tu­ren sowie spe­zia­li­sier­te Ein­glie­de­rungs­hil­fen und Präventionsräte.

Im Jahr 2025 kon­zen­trier­te sich die JBA dar­auf, ihre Bekannt­heit zu stei­gern – unter ande­rem durch einen eige­nen Stand auf der Job­mes­se in Leer – und gezielt benach­tei­lig­te Jugend­li­che sowie jun­ge Geflüch­te­te und Migran­ten zu unterstützen.


Sta­tis­tik 2025: Aner­ken­nungs­be­ra­tung im Fokus

Das Job­cen­ter Leer fun­giert als eine von bun­des­weit 60 Bera­tungs­stel­len im Rah­men eines För­der­pro­gramms von Bund und EU. Es ist zudem für die Stadt Emden und den Land­kreis Aurich zuständig.

Wer sucht Beratung?

Im Jahr 2025 wur­den knapp 300 Per­so­nen bera­ten (davon über 50 % Frau­en). Ins­ge­samt fan­den mehr als 1.000 Bera­tungs­ge­sprä­che statt. Die Her­kunfts­län­der der Rat­su­chen­den glie­dern sich wie folgt:

  1. Ukrai­ne: 103 Personen

  2. Syri­en: 19 Personen

  3. Kolum­bi­en: 15 Personen

  4. Afgha­ni­stan / Tür­kei: je 14 Personen

Die häu­figs­ten Berufsgruppen

Beson­ders bemer­kens­wert sind die Qua­li­fi­ka­tio­nen der Rat­su­chen­den. Die Top 5 der ver­tre­te­nen Beru­fe waren:

  • Leh­rer: 39

  • Inge­nieu­re: 28

  • Betriebs­wir­te: 28

  • Pfle­ge­kräf­te: 13

  • Ärz­te: 9 (Hier ist die Zahl gerin­ger, da Medi­zi­ner oft bereits vor der Ein­rei­se über Aner­ken­nungs­ver­fah­ren infor­miert sind.)


Lang­fris­ti­ge Inte­gra­ti­on und aktu­el­le Trends

Die Daten zei­gen, dass Inte­gra­ti­on Zeit braucht: Ein Groß­teil der 2025 bera­te­nen Per­so­nen kam bereits zwi­schen 2020 und 2024 nach Deutsch­land. Ledig­lich acht Rat­su­chen­de reis­ten im aktu­el­len Jahr 2025 ein, was auf die ver­schärf­te Asyl­po­li­tik zurück­zu­füh­ren ist.

Ein inter­es­san­ter Aspekt zum Schluss: Trotz umfas­sen­der digi­ta­ler Ange­bo­te bevor­zu­gen die meis­ten Fach­kräf­te nach wie vor die per­sön­li­che Bera­tung im Job­cen­ter, um ihre beruf­li­che Zukunft im Land­kreis Leer zu planen.

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Müll­berg mit Aus­sicht: War­um die Depo­nie Brei­ner­moor jetzt Schu­le macht!

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Jah­res­rück­blick 2025: Die Depo­nie Brei­ner­moor wird zum grü­nen Klassenzimmer

Müll ist nicht gleich Abfall – er ist eine wert­vol­le Res­sour­ce. Unter die­sem Mot­to zieht der Abfall­wirt­schafts­be­trieb (ALL) des Land­krei­ses Leer eine posi­ti­ve Bilanz für das Jahr 2025. Das High­light: Ein inno­va­ti­ver Lern­ort, der zeigt, wie Umwelt­schutz spie­le­risch gelin­gen kann.

Brei­ner­moor – Wo frü­her nur ent­sorgt wur­de, wird heu­te gelernt, gestaunt und Ener­gie gewon­nen. Der sieb­te Teil des Jah­res­rück­blicks 2025 wid­met sich einem Pro­jekt, das dem Land­kreis Leer eine Vor­rei­ter­rol­le in der Umwelt­bil­dung sichert.

Ein Lern­ort für alle Generationen

Seit Juni 2025 ist die Depo­nie Brei­ner­moor um eine Attrak­ti­on rei­cher: Ein außer­schu­li­scher Lern­ort bie­tet Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen tie­fe Ein­bli­cke in die Welt der Kreis­lauf­wirt­schaft. „Es schafft ein Bewusst­sein dafür, dass Müll nicht ein­fach Weg­wer­fen bedeu­tet, son­dern zuneh­mend Ver­wer­ten“, erklärt Betriebs­lei­ter Klaus Anneken.

Die Inves­ti­ti­on von ins­ge­samt 250.000 Euro, unter­stützt durch 142.000 Euro aus dem Lea­der-Pro­gramm, trägt bereits Früch­te. Ant­je Jan­sen, die Ver­ant­wort­li­che für den Lern­ort, blickt auf ein erfolg­rei­ches Halb­jahr zurück: „25 Füh­run­gen haben wir die­ses Jahr bereits absol­viert. Das Inter­es­se kommt nicht nur von Kitas und Schu­len, son­dern auch von Senio­ren­grup­pen.“ Für 2026 füllt sich der Ter­min­ka­len­der bereits.

Ener­gie­wald: 1.080 Ton­nen Holz für die Wärmegewinnung

Wer den 30 Meter hohen Depo­nie­berg erklimmt, genießt nicht nur den Weit­blick über das Umland, son­dern sieht auch die „grü­ne Lun­ge“ des Gelän­des. Auf 10 Hekt­ar wächst ein Ener­gie­wald aus rund 150.000 schnell wach­sen­den Pappeln.

Die Bilanz im Früh­jahr 2025 war beein­dru­ckend: Stol­ze 1.080 Ton­nen Holz konn­ten geern­tet wer­den – eine deut­li­che Stei­ge­rung zur ers­ten Ern­te im Jahr 2021 (680 Ton­nen). Das Holz fin­det eine nach­hal­ti­ge Ver­wen­dung: Es wur­de an ein Holz­heiz­kraft­werk im ems­län­di­schen Lathen gelie­fert, um dar­aus kli­ma­freund­li­che Wär­me zu erzeugen.

Trend­wen­de bei den Altkleidercontainern

Nach einem schwie­ri­gen Jahr gab es zum Jah­res­schluss auch eine gute Nach­richt für das Stadt­bild im Land­kreis. Lan­ge Zeit kämpf­te der Abfall­wirt­schafts­be­trieb mit ille­ga­len Müll­ab­la­ge­run­gen an Alt­klei­der­con­tai­nern. Doch die Sta­tis­tik zeigt nun eine deut­li­che Besserung:

  • August: 193 Mel­dun­gen über Über­fül­lung oder Verschmutzung.

  • Sep­tem­ber: Rück­gang auf 135 Meldungen.

  • Novem­ber: Nur noch 27 Anzeigen.

Dank einer opti­mier­ten Logis­tik bei der Lee­rung und Rei­ni­gung der Plät­ze funk­tio­nie­ren die Sam­mel­stel­len wie­der so, wie sie sol­len: Als wich­ti­ge Schnitt­stel­le für die Wie­der­ver­wer­tung gebrauch­ter Textilien.

Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb zeigt mit die­sem Rück­blick, dass Öko­no­mie und Öko­lo­gie im Land­kreis Leer Hand in Hand gehen – ein posi­ti­ver Aus­blick auf das kom­men­de Jahr 2026.

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