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Zoll­haus Leer wächst – Über 500 Mitglieder!

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Im Gespräch: Mar­co Han­ne­ken (Ver­an­stal­tungs­chef Zoll­haus­ver­ein), Nico Blo­em (Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter), Mar­kus Wil­ken-Pache (Schatz­meis­ter Zoll­haus­ver­ein) und Mati­na Wie­se (2. Vor­sit­zen­de). Bild: Büro Nico Bloem

Zoll­haus-Ver­ein wächst wei­ter – Jetzt über 500 Mitglieder

Wich­ti­ger Kul­tur­ort in Ostfriesland

Der Zoll­haus-Ver­ein in Leer freut sich über einen bedeu­ten­den Mei­len­stein: Die Mit­glie­der­zahl ist auf über 500 gestie­gen. Die­se posi­ti­ve Ent­wick­lung wur­de bei einem Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em (Wee­ner) im Zoll­haus deut­lich. Ver­an­stal­tungs­chef Mar­co Han­ne­ken, die 2. Vor­sit­zen­de Mati­na Wie­se und Schatz­meis­ter Mar­kus Wil­ken-Pache zei­gen sich stolz über den anhal­ten­den Wachs­tums­kurs des Vereins.

Das Zoll­haus in Leer gehört mit mehr als 20.000 Kon­zert­be­su­chern jähr­lich und über 50.000 Gäs­ten bei pri­va­ten und öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen zu den wich­tigs­ten Kul­tur­stät­ten Ost­fries­lands. In den nächs­ten Wochen ste­hen eini­ge hoch­ka­rä­ti­ge Auf­trit­te auf dem Pro­gramm, dar­un­ter die schot­ti­sche Folk­sän­ge­rin Mag­gie Reil­ly („Moon­light Shadow“), der bekann­te Kla­vier-Kaba­ret­tist Bodo Wart­ke sowie Musi­ker und Enter­tai­ner Olli Schulz .

Neben die­sen High­lights enga­giert sich der Zoll­haus-Ver­ein inten­siv für eine offe­ne Kul­tur­ar­beit mit Ange­bo­ten für alle Altersgruppen.

Unter­stüt­zung durch Stadt, Land­kreis und Land Niedersachsen

Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em lob­te das kul­tu­rel­le Enga­ge­ment des Ver­eins und beton­te, dass die Arbeit des Zoll­hau­ses auch in der Lan­des­po­li­tik posi­tiv wahr­ge­nom­men wer­de. „Hier wird eine über­ra­gen­de Kul­tur­ar­beit geleis­tet, beson­ders für jun­ge Men­schen. „Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Fal­ko Mohrs erin­nert sich noch ger­ne an sei­nen Besuch im Zoll­haus“, so Bloem.

Er ver­si­cher­te, dass Land, Stadt und Land­kreis wei­ter­hin gemein­sam dar­an arbei­ten, das Zoll­haus auf eine sta­bi­le finan­zi­el­le Basis zu stel­len. Ins­be­son­de­re der Erhalt des his­to­ri­schen Gebäu­des stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar, die nicht nur durch die lau­fen­den Aus­ga­ben gedeckt wer­den kann.

Finan­zie­rung auf fes­te­ren Füßen

Dank der Erlö­se aus Ver­an­stal­tun­gen kann das Zoll­haus mitt­ler­wei­le einen Teil der Per­so­nal­kos­ten selbst tra­gen. Den­noch bleibt die Finan­zie­rung eine Her­aus­for­de­rung. Durch För­der­an­trä­ge, unter ande­rem beim Lan­des­ver­band Sozio­kul­tur , sowie die Unter­stüt­zung von Stadt und Land­kreis wird dar­an gear­bei­tet, die wirt­schaft­li­che Basis wei­ter zu stärken.

„Wir hal­ten die Per­so­nal­kos­ten so gering wie mög­lich und haben die ehren­amt­li­che Mit­ar­beit stark aus­ge­wei­tet.“ Also ver­su­chen wir, unser klei­nes haupt­amt­li­ches Team zu ent­las­ten“, erklär­te Mati­na Wiese.

Hohe Nach­fra­ge nach Künstlern

Nicht nur die Mit­glie­der­zah­len stei­gen, auch das kul­tu­rel­le Anse­hen des Zoll­hau­ses wächst ste­tig. Immer mehr Bands und Künst­ler mel­den sich eigen­stän­dig, um dort auf­tre­ten zu kön­nen. „Das ist nicht nur ein Kom­pli­ment für uns als Ver­an­stal­ter, son­dern auch für unser fan­tas­ti­sches Publi­kum“, freut sich Mar­co Hanneken.

Mit einem viel­fäl­ti­gen Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot und einer star­ken Unter­stüt­zung aus Poli­tik und Gesell­schaft blickt der Zoll­haus-Ver­ein opti­mis­tisch in die Zukunft. Die wach­sen­de Mit­glie­der­zahl ist ein kla­res Zei­chen für die gro­ße Bedeu­tung des Kul­tur­zen­trums in der Region.


 

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Zoll­haus Leer: Platt­deut­scher Thea­ter­spaß 2025 – „Krüüz­fahrt des Tangos?“

Platt­deut­scher Thea­ter­spaß – Sai­son 2025: “Krüüz­fahrt of Tango?”

 
Ein humor­vol­les Stück über die Rei­chen und Schö­nen, ihre Eitel­kei­ten und über­ra­schen­den Wen­dun­gen – das erwar­tet die Besu­cher in der Sai­son 2025 des platt­deut­schen Thea­ters. Die Komö­die Krüüz­fahrt of Tan­go? ist ein Meis­ter­werk von Jere­my Lloyd und John Chap­man, über­setzt ins Hoch­deut­sche von Maria Harp­ner und Ana­tol Preis­sler sowie ins Platt­deut­sche von Hei­no Buer­hoop und Fol­kert Harders.
 

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Kom­mu­nal­wahl in Ost­fries­land: CDU bleibt zweit­stärks­te Kraft – Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Helfern

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Ulf Thie­le bei der Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se im Mari­ko in Leer. Der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land kün­dig­te nach der Kom­mu­nal­wahl eine sorg­fäl­ti­ge und selbst­kri­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se an. Zugleich dank­te er den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten sowie den zahl­rei­chen ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern für ihren Ein­satz. Foto: Ingo Tonsor

CDU Ost­fries­land zieht Bilanz nach Kom­mu­nal­wahl 2026: Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Ehrenamtlichen

Ulf Thie­le: „Dank an alle, die Ver­ant­wor­tung für ihre Hei­mat über­neh­men“ – CDU gra­tu­liert OB Krui­thoff sowie den Land­rä­ten Heymann und Groo­te – Respekt für Olaf Bade im Land­kreis Leer – Uni­on bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ostfriesland

Ost­fries­land. Nach den Kom­mu­nal­wah­len in Nie­der­sach­sen hat der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land, Ulf Thie­le MdL, auf Grund­la­ge der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se eine ers­te Bilanz gezo­gen. Thie­le gra­tu­lier­te den gewähl­ten Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten, dank­te allen Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für ihren Ein­satz und kün­dig­te zugleich eine sorg­fäl­ti­ge und selbst­kri­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se der CDU bei den Kreis­tags- und Rats­wah­len an.

Tim Krui­thoff mit 68,72 Pro­zent als Ober­bür­ger­meis­ter von Emden wiedergewählt

Beson­ders hob Ulf Thie­le den Wahl­er­folg von Tim Krui­thoff in Emden her­vor. Der par­tei­lo­se und unab­hän­gi­ge Ober­bür­ger­meis­ter wur­de mit 68,72 Pro­zent der Stim­men gegen sie­ben Mit­be­wer­be­rin­nen und Mit­be­wer­ber wiedergewählt.

Die CDU Emden hat­te bereits im Novem­ber 2024 ein­stim­mig beschlos­sen, Krui­thoff für eine zwei­te Amts­zeit zu unterstützen.

Thie­le bezeich­ne­te das Ergeb­nis als her­aus­ra­gend. „Tim Krui­thoff hat mit 68,72 Pro­zent gegen sie­ben Mit­be­wer­be­rin­nen und Mit­be­wer­ber ein her­aus­ra­gen­des Ergeb­nis erzielt“, erklär­te der CDU-Ostfriesland-Vorsitzende.

Das Ergeb­nis sei ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund der wirt­schaft­li­chen und struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen Emdens bemer­kens­wert. Dabei bewe­ge vor allem die Zukunft des Volks­wa­gen-Stand­or­tes vie­le Men­schen in der Stadt.

Krui­thoff habe einen sehr enga­gier­ten Wahl­kampf geführt und zugleich wäh­rend sei­ner ers­ten Amts­zeit nach Ein­schät­zung Thie­les wich­ti­ge Akzen­te gesetzt. Er habe die Stadt vor­an­ge­bracht, die Ver­wal­tung her­vor­ra­gend orga­ni­siert und Emden nach außen über­zeu­gend vertreten.

„Die­ses kla­re Votum der Emde­rin­nen und Emder ist eine star­ke Bestä­ti­gung sei­ner Arbeit und ein gro­ßer per­sön­li­cher Erfolg“, so Thiele.

Mat­thi­as Groo­te als Land­rat im Land­kreis Leer bestätigt

Auch im Land­kreis Leer ist die Land­rats­wahl ent­schie­den. Mat­thi­as Groo­te (SPD) wur­de als Land­rat wiedergewählt.

Ulf Thie­le gra­tu­lier­te Groo­te eben­so wie den wei­te­ren gewähl­ten Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten im Namen der CDU Ost­fries­land und wünsch­te ihnen für ihre wei­te­re Arbeit eine glück­li­che Hand und viel Erfolg im Inter­es­se der Men­schen in ihren Kommunen.

Beson­de­re Aner­ken­nung sprach Thie­le dem unab­hän­gi­gen Land­rats­kan­di­da­ten Olaf Bade aus, der von der CDU und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten unter­stützt wor­den war.

Groo­te erreich­te nach dem vor­läu­fi­gen Ergeb­nis gut 51,7 Pro­zent und ent­ging damit denk­bar knapp einer Stich­wahl. Olaf Bade kam bei sei­ner ers­ten Kan­di­da­tur aus dem Stand auf mehr als 40 Pro­zent der Stim­men.

„Ange­sichts einer erst sehr kurz­fris­tig begon­ne­nen Kan­di­da­tur und eines Wahl­kamp­fes prak­tisch ohne län­ge­ren Vor­lauf ist das ein wirk­lich sehr respek­ta­bles und gutes Ergeb­nis“, erklär­te Thiele.

Thie­le dankt Olaf Bade für inten­si­ven Wahlkampf

Bade habe inner­halb weni­ger Wochen mit außer­or­dent­li­chem per­sön­li­chem Ein­satz einen inten­si­ven Wahl­kampf geführt.

„Olaf Bade hat sich mit unfass­bar viel Ener­gie in die­se Auf­ga­be gestürzt, war über­all im Land­kreis unter­wegs und hat in kür­zes­ter Zeit sehr vie­le Men­schen erreicht und über­zeugt“, sag­te Thiele.

Dafür wol­le er Bade per­sön­lich und im Namen der CDU Ost­fries­land aus­drück­lich danken.

Das Ergeb­nis zei­ge, wel­ches Poten­zi­al in sei­ner Kan­di­da­tur gele­gen habe. „Mehr als 40 Pro­zent aus dem Stand sind unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen eine bemer­kens­wer­te Leis­tung“, so Thiele.

 

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Land­rats­wahl im Land­kreis Aurich geht in die Stichwahl

Im Land­kreis Aurich ist die Ent­schei­dung über das Land­rats­amt dage­gen noch nicht gefal­len. Dort wird der Land­rat in einer Stich­wahl zwi­schen Olaf Wilt­fang (SPD) und Det­lev Krü­ger (FREIE WÄHLER) bestimmt.

Auch der CDU-Land­rats­kan­di­da­tin Dr. Edith Ulferts sprach Ulf Thie­le aus­drück­lich sei­nen Dank aus.

„Edith Ulferts hat mit gro­ßem per­sön­li­chen Enga­ge­ment für ihre Vor­stel­lun­gen von der Zukunft des Land­krei­ses Aurich gewor­ben. Auch ihr und ihrem gesam­ten Wahl­kampf­team gilt mein herz­li­cher Dank“, erklär­te Thiele.

Dass es für den Ein­zug in die Stich­wahl nicht gereicht habe, sei ent­täu­schend. Das schmä­le­re jedoch kei­nes­wegs den Ein­satz, den Ulferts und ihr Team in den ver­gan­ge­nen Wochen geleis­tet hätten.

CDU bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ostfriesland

Bei den Wah­len zu den drei Kreis­ta­gen und zum Rat der Stadt Emden ergibt sich nach Ein­schät­zung der CDU Ost­fries­land auf Grund­la­ge der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se ein kla­res poli­ti­sches Bild.

Die CDU bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ost­fries­land. Mit dem eige­nen Ergeb­nis kön­ne und dür­fe die Uni­on aller­dings nicht zufrie­den sein.

„Wir haben gegen­über der Kom­mu­nal­wahl 2021 Stim­men­an­tei­le ver­lo­ren. Das wer­den wir sehr genau und ohne Beschö­ni­gung ana­ly­sie­ren“, kün­dig­te Ulf Thie­le an.

Dabei müss­ten sowohl die regio­nal unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen als auch gemein­sa­me Trends betrach­tet werden.

Bun­des­po­li­ti­sche Stim­mung beein­flusst Kommunalwahl

Nach Ein­schät­zung Thie­les haben auch bun­des­po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen die Kom­mu­nal­wahl überlagert.

„Die Ver­schie­bun­gen zei­gen sich in ähn­li­cher Wei­se in sehr unter­schied­li­chen Kom­mu­nen und betref­fen nicht nur die CDU. Das spricht dafür, dass neben den kom­mu­na­len The­men die bun­des­po­li­ti­sche Stim­mung Ein­fluss auf die Wahl­ent­schei­dung hat­te“, erklär­te der CDU-Landespolitiker.

Das ent­bin­de die CDU jedoch nicht davon, das eige­ne Abschnei­den kri­tisch zu betrach­ten und dar­aus die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen für die kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit zu ziehen.

Dank an Kan­di­da­ten und ehren­amt­li­che Helfer

Beson­ders dank­te Thie­le den zahl­rei­chen Men­schen, die für die CDU bei den Kom­mu­nal­wah­len ange­tre­ten waren.

Sein Dank gel­te allen Frau­en und Män­nern, die auf CDU-Lis­ten für die Kreis­ta­ge, den Rat der Stadt Emden sowie für Stadt‑, Gemein­de- und Samt­ge­mein­de­rä­te kan­di­diert hat­ten. Eben­so dank­te er den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für Bür­ger­meis­ter- und Landratsämter.

„Sie haben Gesicht gezeigt, Ver­ant­wor­tung über­nom­men und sich einem demo­kra­ti­schen Wett­be­werb gestellt“, so Thiele.

Der Wahl­kampf sei unter nicht ein­fa­chen poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen mit gro­ßem per­sön­li­chem Ein­satz geführt worden.

Thie­le wür­dig­te dabei aus­drück­lich auch die Arbeit der Orts‑, Gemeinde‑, Stadt- und Kreis­ver­bän­de sowie der vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Helfer.

Sie sei­en an Haus­tü­ren und Wahl­kampf­stän­den unter­wegs gewe­sen, hät­ten Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert, Pla­ka­te auf­ge­hängt und wie­der abge­nom­men, Gesprä­che geführt und bis zuletzt um das Ver­trau­en der Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler geworben.

„Die­ser über­wäl­ti­gen­de ehren­amt­li­che Ein­satz ver­dient mei­nen größ­ten Respekt und mei­nen herz­li­chen Dank“, erklär­te Thiele.

Dank gilt auch Kan­di­da­ten ande­rer demo­kra­ti­scher Parteien

Der Dank des CDU-Vor­sit­zen­den beschränkt sich aus­drück­lich nicht auf die eige­ne Partei.

„Kom­mu­na­le Demo­kra­tie lebt davon, dass Men­schen bereit sind, einen erheb­li­chen Teil ihrer Frei­zeit für ihre Stadt, ihre Gemein­de oder ihren Land­kreis ein­zu­set­zen“, beton­te Thiele.

Des­halb dan­ke er auch den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten der ande­ren demo­kra­ti­schen Par­tei­en und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten, die sich zur Wahl gestellt hät­ten und in den kom­men­den fünf Jah­ren Ver­ant­wor­tung über­neh­men würden.

Thie­le kri­ti­siert feh­len­de Kan­di­da­ten der AfD für errun­ge­ne Mandate

Mit Sor­ge betrach­tet Ulf Thie­le eine kon­kre­te Fol­ge der star­ken Stim­men­zu­wäch­se der AfD. In meh­re­ren Städ­ten und Gemein­den in Ost­fries­land kön­ne die Par­tei nach den vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­sen nicht alle Man­da­te beset­zen, die ihr auf­grund ihres Wahl­er­geb­nis­ses zustehen.

„Die per­so­nel­le Auf­stel­lung der AfD in Ost­fries­land ist offen­kun­dig deut­lich schwä­cher als ihre Wahl­er­geb­nis­se“, erklär­te Thiele.

Dies füh­re dazu, dass die AfD in ver­schie­de­nen Städ­ten und Gemein­den errun­ge­ne Sit­ze nicht beset­zen könne.

Nach Ein­schät­zung Thie­les sei die Kon­se­quenz nicht nur eine klei­ne­re kom­mu­na­le Ver­tre­tung. Gleich­zei­tig sei­en dadurch weni­ger ehren­amt­lich enga­gier­te Men­schen in den Räten und deren Gre­mi­en ver­tre­ten, die sich um kon­kre­te Anlie­gen der Bür­ger küm­mern und gemein­sam über die Ent­wick­lung ihrer Kom­mu­ne bera­ten könnten.

Ande­re Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, die zur Mit­ar­beit bereit sei­en, könn­ten die­se unbe­setz­ten Sit­ze nicht übernehmen.

„Eine der­art defi­zi­tä­re per­so­nel­le Auf­stel­lung schwächt des­halb am Ende das ehren­amt­li­che kom­mu­na­le Enga­ge­ment ins­ge­samt“, so Thiele.

CDU Ost­fries­land kün­digt genaue Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se an

Mit dem Vor­lie­gen der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se beginnt für die CDU Ost­fries­land nun die detail­lier­te Ana­ly­se der Kommunalwahlergebnisse.

Dabei sol­len sowohl die regio­nal unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen als auch gemein­sa­me Trends betrach­tet werden.

„Wir wer­den nichts schön­re­den. Aber wir haben auch kei­nen Grund, den Kopf hän­gen zu las­sen“, erklär­te Ulf Thie­le abschließend.

Die CDU blei­be eine star­ke kom­mu­nal­po­li­ti­sche Kraft in Ost­fries­land. Vor allem ver­fü­ge die Uni­on über vie­le enga­gier­te Frau­en und Män­ner, die bereit sei­en, vor Ort Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

„Ihnen gilt heu­te mein Dank. Und ab mor­gen geht es dar­um, das Ver­trau­en, das uns die Men­schen gege­ben haben, durch gute und ver­läss­li­che kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit zu recht­fer­ti­gen – und dort Ver­trau­en zurück­zu­ge­win­nen, wo wir es bei die­ser Wahl ver­lo­ren haben“, so Thiele.

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Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet Trend­sport­art im Moti­ons Racket Club

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Grup­pen­bild auf dem Padel-Platz (von links): Imke Sap, Kai Uwe Mey­er, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Mar­tin Sukal, Ilo­na Mey­er und Hol­ger Smid. Bild: privat

Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet die schnell wach­sen­de Sportart

Bun­de. Padel gilt als die „am schnells­ten wach­sen­de Sport­art der Welt“. Bei sei­ner Som­mer­rei­se woll­te der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner die Trend­sport­art selbst aus­pro­bie­ren. Dafür besuch­te er den erst vor kur­zem eröff­ne­ten Moti­ons Racket Club Bun­de und stell­te sich gemein­sam mit wei­te­ren SPD-Poli­ti­kern einer Trai­nings­stun­de auf dem Padel-Platz.

Mit dabei waren Ilo­na Mey­er, Kai Uwe Mey­er, Hol­ger Schmidt, Imke Sap und der Bund­er Bür­ger­meis­ter Uwe Sap.

Padel-Boom erreicht das Rheiderland

Über den aktu­el­len Padel-Boom infor­mier­te Mit­in­ves­tor und Trai­ner Mar­tin Sukal. Er gehört zu den Padel­spie­lern der ers­ten Stun­de und spiel­te auch in der Natio­nal­mann­schaft. Sei­ne Erfah­run­gen bringt er nun in den Moti­ons Racket Club Bun­de ein.

Padel wird häu­fig als Mischung aus Ten­nis und Squash beschrie­ben. Sukal sieht aller­dings noch eine ande­re Sport­art als pas­sen­den Ver­gleich. „Ich rede lie­ber von einer Mischung aus Ten­nis und Schach, denn man muss die Punk­te tak­tisch und spie­le­risch vor­be­rei­ten, um die Feh­ler­quo­te nied­rig zu hal­ten, um am Ende als Sie­ger vom Platz zu gehen“, erklär­te der Trainer.

Padel als sozia­ler Sport

Gespielt wird im Moti­ons Racket Club Bun­de auf meh­re­ren Spiel­fel­dern in unter­schied­li­chen Grö­ßen. Die Hal­le kann online gebucht wer­den. In der Regel tre­ten beim Padel zwei gegen zwei an, mög­lich ist aber auch ein Einzelspiel.

Eine Beson­der­heit des Sports ist nach Ein­schät­zung von Mar­tin Sukal das Zusam­men­spiel der Betei­lig­ten. Weil die Spie­le­rin­nen und Spie­ler gut mit­ein­an­der har­mo­nie­ren müs­sen, bezeich­net er Padel auch als einen „sozia­len Sport“.

Die Inves­ti­ti­on von meh­re­ren hun­dert­tau­send Euro in die Anla­ge in Bun­de habe sich nach Anga­ben des Mit­in­ves­tors gelohnt. Der Andrang sei groß. „Wir kön­nen zufrie­den sein“, sag­te Sukal.

Nico Blo­em: „Das hat wirk­lich Spaß gemacht“

Für Nico Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler begann die Trai­nings­stun­de zunächst mit einer Ein­wei­sung. Anschlie­ßend konn­ten sich die Anfän­ger bei leich­ten Übun­gen mit dem Sport und den Beson­der­hei­ten des Padel-Spiels ver­traut machen. Danach ging es bereits in ein ers­tes Spiel.

Blo­em zeig­te sich anschlie­ßend begeis­tert von dem neu­en Sport­an­ge­bot im Rheiderland.

„Das hat wirk­lich Spaß gemacht. Das ist ein tol­les Ange­bot gera­de bei uns im Rhei­der­land, das Publi­kum ist bunt gemischt. Ich freue mich, dass im Rhei­der­land inves­tiert wur­de. Ich kann nur jedem emp­feh­len, es selbst aus­zu­pro­bie­ren. Stark, dass wir das bei uns haben!“, sag­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Die ers­te Trai­nings­ein­heit hat offen­bar Lust auf mehr gemacht: Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler haben sich fest vor­ge­nom­men, wiederzukommen.

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Rad­weg an der K 35 in St. Geor­gi­wold: CDU for­dert Rad­we­ge­pro­gramm für den Land­kreis Leer

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For­dern, die not­wen­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold mit der Pla­nung für den künf­ti­gen Rad­weg zu ver­bin­den (von links): Ulf Thie­le MdL, Rein­hard Schüür, Broer Wüb­be­na-Meci­ma, Andre­as Gro­en, Hil­de­gard Hin­derks und Gerd-Lui­ko Rob­be. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Rad­weg an der K 35: CDU for­dert Rad­we­ge­pro­gramm für den Land­kreis Leer

Weener/St. Geor­gi­wold. Die not­wen­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold soll nach Auf­fas­sung der CDU Wee­ner genutzt wer­den, um gleich­zei­tig die Vor­aus­set­zun­gen für den seit vie­len Jah­ren gefor­der­ten Rad­weg ent­lang der Kreis­stra­ße zu schaf­fen. Das for­der­ten Ver­tre­ter der CDU Wee­ner gemein­sam mit dem CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le bei einem Orts­ter­min an der sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Brücke.

Brü­cken­neu­bau an der K 35 soll Rad­weg ermöglichen

Hin­ter­grund ist die anste­hen­de voll­stän­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold. In die­sem Bereich fehlt wei­ter­hin eine Rad­we­ge­ver­bin­dung, die vor Ort bereits seit vie­len Jah­ren gefor­dert wird.

Für die CDU steht des­halb fest: Wenn die Brü­cke ohne­hin neu gebaut wer­den muss, darf die spä­te­re Rad­we­ge­füh­rung bei der Pla­nung nicht aus­ge­klam­mert wer­den. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine siche­re Rad­we­ge­ver­bin­dung soll­ten nach Ansicht der Christ­de­mo­kra­ten bereits beim Ersatz­neu­bau der Brü­cke berück­sich­tigt werden.

An dem Orts­ter­min nah­men neben Ulf Thie­le auch Rein­hard Schüür, Broer Wüb­be­na-Meci­ma, Andre­as Gro­en, die Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Hil­de­gard Hin­derks sowie Gerd-Lui­ko Rob­be teil.

„Der Neu­bau der Brü­cke ist unum­gäng­lich. Da ist es doch fol­ge­rich­tig, die Arbei­ten des drin­gend benö­tig­ten Rad­we­ges mit in den Fokus zu neh­men. Des­halb muss beim Neu­bau der Brü­cke von Anfang an eine siche­re Über­que­rungs­mög­lich­keit für den künf­ti­gen Rad­weg vor­ge­se­hen und bau­lich berück­sich­tigt wer­den“, for­dert Hil­de­gard Hin­derks. Sie ist Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner, Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te und Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­re­rin der CDU im Kreis­tag Leer.

CDU sieht Rad­we­g­lü­cke an der K 35 als Bei­spiel für den Land­kreis Leer

Dabei geht es der CDU nicht allein um die Brü­cke in St. Geor­gi­wold. Der noch feh­len­de Abschnitt ent­lang der K 35 steht aus ihrer Sicht bei­spiel­haft für meh­re­re Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen im Land­kreis Leer, die teil­wei­se bereits seit lan­ger Zeit gefor­dert wer­den. Nach Ansicht der CDU man­gel­te es bis­lang jedoch an der not­wen­di­gen Umsetzung.

CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le for­dert des­halb für die kom­men­de Wahl­pe­ri­ode einen sys­te­ma­ti­sche­ren Ansatz beim Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes im Land­kreis Leer.

„Wir brau­chen im Land­kreis Leer ein ech­tes Rad­we­ge­bau­pro­gramm. Wir müs­sen die vie­len Lücken im Rad­we­ge­netz des Land­krei­ses Schritt für Schritt schlie­ßen, ins­be­son­de­re um die Ver­kehrs­si­cher­heit der Rad­fah­rer zu erhö­hen, und dafür bereits in der nächs­ten Wahl­pe­ri­ode ver­bind­lich Pla­nungs- und Finanz­mit­tel bereit­stel­len“, erklärt Thiele.

Siche­re Rad­we­ge sind im länd­li­chen Raum wichtig

Gera­de im länd­li­chen Raum sei­en siche­re Rad­we­ge kei­ne Kom­fort­fra­ge, betont Ulf Thie­le. Sie sei­en für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Berufs­pend­ler, älte­re Men­schen und den All­tags­ver­kehr eben­so wich­tig wie für den Fahrradtourismus.

Vor­aus­set­zung für Fort­schrit­te sei aller­dings, dass Rad­we­ge­pro­jek­te nicht erst dann pla­ne­risch ange­gan­gen wür­den, wenn kurz­fris­tig För­der­mit­tel zur Ver­fü­gung stehen.

„Wir müs­sen pla­nungs­rei­fe Pro­jek­te in der Schub­la­de haben, wenn sich Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten eröff­nen. Des­halb gehö­ren Pla­nung und Finan­zie­rung des Rad­we­ge­baus dau­er­haft in die Inves­ti­ti­ons­pla­nung des Land­krei­ses“, so Thiele.

Rad­we­ge­pla­nung soll bereits beim Brü­cken­neu­bau berück­sich­tigt werden

Für St. Geor­gi­wold sei der nächs­te Schritt aus Sicht der CDU beson­ders nahe­lie­gend. Die jetzt not­wen­di­ge Brü­cken­erneue­rung an der K 35 müs­se so geplant wer­den, dass sie einem spä­te­ren durch­gän­gi­gen Rad­weg nicht im Wege ste­he, son­dern des­sen Umset­zung ermögliche.

Die CDU Wee­ner appel­liert des­halb an den Land­kreis Leer, die Vor­aus­set­zun­gen für die Rad­we­ge­que­rung bereits in die Pla­nung des Ersatz­neu­baus der Brü­cke auf­zu­neh­men. Die CDU Wee­ner will sich nach eige­nen Anga­ben dafür ein­set­zen, dass die Rad­we­ge­que­rung von Beginn an Bestand­teil der wei­te­ren Pla­nung wird.



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