Anzeige
Jetzt erhältlich! Kunstkalender 2024: Einblicke in Ostfrieslands Künstlerwelt und Kultur
Der Ostfriesische Kunstkalender 2024 — Jetzt erhältlich
Schon seit fast sechzig Jahren wird der Ostfriesische Kunstkalender von der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse gemeinsam herausgegeben. Sein Zweck besteht darin, einen Ausschnitt des künstlerischen Schaffens von Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zur Region Ostfriesland festzuhalten. Der Kunstkalender für das aktuelle Jahr präsentiert zwölf herausragende Werke von zwölf unterschiedlichen Kunstschaffenden und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Zwölf Kunstschaffende, zwölf einzigartige Wege und Herangehensweisen
Der Kalender stellt die Werke von zwölf Künstlerinnen und Künstlern vor, die eine enge Verbindung zu Ostfriesland haben. Jeder von ihnen hat seinen ganz eigenen künstlerischen Weg verfolgt, und das Spektrum ihrer ästhetischen Interpretationen der Region ist beeindruckend vielfältig.
Die Bandbreite der Kunstwerke erstreckt sich von wirklichkeitsnahen Darstellungen, bei denen die Manipulationen erst bei genauerem Hinschauen ersichtlich werden, über reduzierte Abbildungen bis hin zu abstrakten Kompositionen, die Raum für gegenstandsnahe Assoziationen bieten.
Einige der vorgestellten Künstler und Künstlerinnen sind:
-
Almuth Baumfalk , geboren 1962 in Aurich, die in Berlin lebt und in ihren frühen Werken originell mit Symbolen ihrer ostfriesischen Heimat umgeht.
-
Hermann Buß , Jahrgang 1951, der in Neermoor-Kolonie nahe Leer geboren wurde und in seiner Kunst das Leben am Meer und im Hafen auf beeindruckende Weise einfängt.
-
Kriso ten Doornkaat , geboren 1961, die seit 1992 in Ostfriesland lebt und sich in ihren Werken durch technische Perfektion und breite gestalterische Fantasie auszeichnet.
Mehr über diese und weitere Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Werke im Ostfriesischen Kunstkalender 2024 erfahren Sie auf den angegebenen Websites. Der Kalender bietet einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt und Kreativität der Kunstszene in Ostfriesland und ist ein absolutes Highlight für Kunstinteressierte und Liebhaber der Region.
Ricardo Fuhrmann
Ricardo Fuhrmann wurde 1959 in Buenos Aires geboren und stammt aus einer jüdischen Emder-Familie, die 1938 vor dem nationalsozialistischen Regime nach Argentinien floh. Seit 30 Jahren hat der Künstler seinen zweiten Wohnsitz in Norden. Viele seiner Arbeiten transportieren die Wünsche und Hoffnungen der Menschen auf ein erfülltes Leben. Dem ausgesuchten Werk liegt die Erinnerung an einen Spaziergang mit einer Freundin zugrunde. Sie wünschten sich, an einem so schönen Ort einmal zu heiraten. Mehr über Ricardo Fuhrmann: Hier klicken
Theo Haasche
Theo Haasche wurde 1955 in Norden geboren und lebt seit dem Studium in Oldenburg. Er verwandelt Spuren, die die Menschen in der Welt hinterlassen, in Gemälden mit unterschiedlich ausgeprägter Realitätsnähe. In seinen Werken hebt er Schönheiten wie Gefährdungen hervor. Seine Darstellungen sind immer geprägt durch Eindrücke seiner ostfriesischen Heimat, durch das Meer und eine von Naturkräften geformte flache Landschaft. Mehr über Theo Haasche: Hier klicken
Marikke Heinz-Hoek
Marikke Heinz-Hoek wurde 1944 im Rheiderland geboren und wuchs auf. Sie verbringt jedes Jahr etwas Zeit in ihrer Heimat und ist fasziniert von den Eigentümlichkeiten des Landes. Für die Darstellung wählt sie ganz verschiedene künstlerische Medien. Die ausgewählte Arbeit gehört zu einer Serie, in der sie als Zeichengrund unterschiedlichste Fundstücke nutzt. Hier ist es der Offsetdruck eines barocken Gemäldes. Solche Verbindungen charakterisieren den kleinen Landschaftsausschnitt als Teil eines großen Ganzen. Mehr über Marikke Heinz-Hoek: Hier klicken
Wan-Yen Hsieh
Wan-Yen Hsieh wurde 1964 in Taiwan geboren und lebte bis zum Abschluss ihres ersten Studiums dort. Seit 2005 wohnt die Künstlerin in Norden. Das ausgewählte Gemälde gehört in ihre Serie „Beziehungen“, in der sie Verbildlichungen für die „Kräfte und Zustände“ sucht, die der Mensch mit sich selbst, mit anderen und mit seiner Umwelt erlebt. Entstanden ist eine Folge komplex komponierter Abstraktionen aus Farben, Flächen und Linien, aus Richtungen, Spiegelungen und Durchbrüchen, die auf vielfältige Weise zum Nachspüren einladen. Mehr über Wan-Yen Hsieh: Hier klicken
Herbert Müller
Herbert Müller wurde 1953 in Norden geboren und lebt auf einem Gulfhof am Rande der Geest. Die ackerbaulich genutzte Landschaft ist eines der Motive, die er auf vielfältige Weise mit charakteristischen Zusammenfassungen aus gegeneinandergestellten Flächen, Farben und Strukturen gestaltet. Die verbleibende Wirklichkeitsnähe gibt dem Betrachter Raum, die Landschaft mit persönlichen Assoziationen zu füllen und die eigene Beobachtungsgabe zu schärfen. Mehr über Herbert Müller: Hier klicken
Michael Francis Podulke
Michael Francis Podulke wurde 1922 in Mazeppa, Minnesota, USA, geboren und war seit 1950 ein in der Kunstszene Amsterdams integrierter Künstler. Im Jahr 1975 führte ihn der Zufall nach Ostfriesland, wo er blieb und 1988 in Norden starb. In dieser letzten Schaffensperiode entstand ein vielfältiges grafisches und malerisches Werk, zu dem Landschaftsdarstellungen von Klarheit wie Rätselhaftigkeit gehören. Mehr über Michael Francis Podulke: Hier klicken
Ruth Schmidt Stockhausen
Ruth Schmidt Stockhausen wurde 1922 in Norderney geboren und wuchs dort auf. Im Jahr 1983 kehrte sie nach Ostfriesland zurück, wo sie 2014 verstarb. Ein zentrales Motiv in ihrem Werk war die Nordseeküste und alles, was sich dort finden ließ. Sie schufen Bilder von lyrischem bis dramatischem Charakter, die auf dem Gesehenen basieren. Ein bemerkenswertes Werk zeigt ein Fischernetz, bei dem sie die unverkennbare Struktur beibehielt und es in eine Farbkomposition verwandelte, die an die Nützlichkeit und Vergänglichkeit der materiellen Welt erinnert. Mehr über Ruth Schmidt Stockhausen: Hier klicken
Ulrich Schnelle
Ulrich Schnelle wurde 1953 in Bünde, Nordrhein-Westfalen, geboren und lebt seit 2002 im Rheiderland. Als Künstler übersetzten er Eindrücke aus der erlebten Realität in abstrakte Bilder. Dennoch lassen einige seiner Werke noch gegenständliche Assoziationen zu. Eine Werkreihe mit dem Titel „Endje van de Welt“ entstand aus Spaziergängen entlang der Mündung der Ems in den Dollart, benannt nach einer Straße, die früher dort endete. Ein ausgewähltes Gemälde dieser Serie wurde durch ein im Wind flatterndes Absperrband inspiriert, das im Entstehungsjahr einige der Deichwege abschloss. Mehr über Ulrich Schnelle: Hier klicken
Elisabeth Tatenberg
Elisabeth Tatenberg wurde 1953 in Hamburg geboren und zog 1980 nach Ostfriesland, wo sie 2022 verstarb. In ihrer letzten Schaffensphase widmete sie sich dem Erlebnis des farbigen Himmelslichts. Naturbeobachtungen dienen stets als Ausgangspunkt für ihre Werke, die sie in Farben- und Wolkenkompositionen übersetzte. Diese Werke wirken mal wirklichkeitsnaher und mal verfremdeter. Ihr besonderer Malstil, bei dem dünnflüssige Farbschichten aufgetragen und wieder entfernt wurden, verleiht den Gemälden eine besondere Verdichtung, die mit Unendlichkeit und Schwerelosigkeit korrespondiert. Mehr über Elisabeth Tatenberg: Hier klicken
Das „Kalender-Kleid“
Die Sammlerinnen und Sammler ostfriesischer Kunstmotive haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, durch eine Spiralbindung ihren Kalender zusammenzuhalten. Ein bequemer Umschlag ist möglich – so bleiben alle Bilder als Kunstsammlung beieinander. Darüber hinaus ist der diesjährige Kunstkalender wieder mit einer praktischen Perforierung versehen worden, so dass das Kalendarium bei Bedarf problemlos entfernt und der Kalender somit auch als immerwährender Kunstkalender genutzt werden kann.
Die Verkaufsstellen
Ab sofort ist der Kunstkalender 2024 bei der Ostfriesischen Landschaft in Aurich, Georgswall 1–5, Telefon 04941 179926, erhältlich. Außerdem ist er über das Internet ( www.olv-gmbh.de ) sowie den regionalen Buchhandel erhältlich. Dank der Unterstützung durch die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse beträgt der Preis nur 18,95 Euro.
Aurich, 01. September 2023
Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft
Dr. Matthias Stenger, Direktor der Ostfriesischen Landschaft
Thomas Weiss, Vorstandsvorsitzender der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse
Anzeige
Neuer nah & gut-Markt in Jheringsfehn eröffnet: 12.000 Artikel, 60 Parkplätze und viele Extras
Neuer „nah & gut“-Markt in Jheringsfehn eröffnet: Über 12.000 Artikel auf mehr als 750 Quadratmetern
Jheringsfehn. Mit einem modernen Markt, einem umfangreichen Sortiment und verschiedenen Serviceangeboten ist Timo Meeuw in Jheringsfehn gestartet. Am Donnerstag, 22. Oktober, hat der neue „nah & gut“-Markt an der Westerwieke 128–130 seine Türen geöffnet. Damit steht den Menschen vor Ort wieder eine Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs direkt im Ort zur Verfügung.
Auf mehr als 750 Quadratmetern Verkaufsfläche erwartet die Kundschaft ein Sortiment von über 12.000 Artikeln. Bei der Gestaltung setzt der Markt auf eine Kombination aus dunklen Regalen, hellen Holzelementen und Details im Landhausstil. Das Konzept verleiht den Verkaufsräumen ein eigenständiges Erscheinungsbild und verbindet moderne Marktgestaltung mit einer ländlich geprägten Atmosphäre.
Auch das Außengelände ist auf die Bedürfnisse der Kundschaft ausgerichtet. Rund 60 Parkplätze stehen für den Einkauf zur Verfügung. Hinzu kommen zwei E‑Ladesäulen, an denen Elektrofahrzeuge geladen werden können.
Frische Lebensmittel und ein vielfältiges Sortiment
Das Angebot umfasst frisches Obst und Gemüse sowie eine große Auswahl an Molkerei‑, Käse- und Wurstwaren. Welche Produkte bei den Menschen in Jheringsfehn besonders gefragt sind, wird sich im laufenden Betrieb zeigen. Das Sortiment soll sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Kundschaft orientieren und bei Bedarf entsprechend weiterentwickelt werden.
Direkt im Eingangsbereich befindet sich der Backshop von Bäcker Buchholz. Dort gibt es neben frischen Backwaren auch Kaffee und Kaltgetränke. Ergänzend dazu hält der Markt ein Selbstbedienungsangebot mit Backwaren bereit.
So lässt sich der Einkauf mit einem kurzen Stopp für Kaffee oder etwas Gebäck verbinden.
Unterstützung bei Feiern und Veranstaltungen
Über den alltäglichen Einkauf hinaus bietet der neue Markt zusätzliche Leistungen für private Feiern und Veranstaltungen. Wer beispielsweise eine Familienfeier, ein Vereinsfest oder eine andere Veranstaltung plant, kann verschiedene Angebote rund um die Getränkeversorgung nutzen.
„Wer eine Feier plant, kann bei uns ein Rundum-sorglos-Paket bekommen. Wir bieten Getränke auf Kommission. Außerdem kann man sich einen Kühlanhänger, eine Zapfanlage, Biergläser und Bierzeltgarnituren ausleihen“, erklärt Inhaber Timo Meeuw.
Damit richtet sich das Angebot auch an Menschen, die für eine Feier größere Mengen an Getränken benötigen oder passende Ausstattung ausleihen möchten.

Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!
Unterschiedliche Kassenlösungen für einen flexiblen Einkauf
Auch bei der Bezahlung setzt der „nah & gut“-Markt auf verschiedene Möglichkeiten. Neben einer klassischen Kasse gibt es eine Self-Scanning-Kasse. Mit einem Handscanner können Kunden ihre Waren bereits während des Einkaufs erfassen. An der Kasse wird anschließend der Gesamtbetrag ausgelesen.
Zusätzlich steht eine Hybridkasse zur Verfügung. Sie kann je nach Bedarf als herkömmliche Kasse mit Rollband oder als Selbstbedienungskasse mit zwei Plätzen genutzt werden. Damit lässt sich das Kassensystem flexibel an die jeweilige Situation anpassen.
Elektronische Preisschilder ermöglichen darüber hinaus eine zentrale Steuerung der Preisangaben an den Regalen.
Zum weiteren Serviceangebot gehören eine Lotto-Annahmestelle und ein Leergutautomat. Der Markt verbindet damit die klassische Nahversorgung mit zusätzlichen Dienstleistungen und unterschiedlichen Möglichkeiten, den Einkauf zu gestalten.
20 Mitarbeitende und zwei Auszubildende
Hinter dem neuen Markt steht ein Team aus 20 Mitarbeitenden und zwei Auszubildenden. Die Leitung übernimmt Gunnar Lüürsen. Die Beschäftigten wurden beziehungsweise werden umfassend auf ihre jeweiligen Aufgaben vorbereitet, damit die Abläufe im Markt gut organisiert sind.
Für Timo Meeuw ist der Standort in Jheringsfehn ein weiterer Schritt im Lebensmitteleinzelhandel. Bereits seit 2022 betreibt er einen Edeka-Markt in Emden. Mit der Neueröffnung erweitert er seine unternehmerische Tätigkeit um einen weiteren Standort.
Ein neues Angebot für Jheringsfehn
Mit dem neuen „nah & gut“-Markt erhält Jheringsfehn eine Einkaufsmöglichkeit mit einem breiten Lebensmittelsortiment, zahlreichen Parkplätzen und ergänzenden Serviceleistungen. Neben dem täglichen Einkauf gehören dazu auch der Backshop, die Lotto-Annahmestelle und die Angebote für private Feiern.
Wie sich das Sortiment im Alltag bewährt und welche Produkte besonders gefragt sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Das Ziel von Timo Meeuw ist es, das Angebot an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort auszurichten und die Nahversorgung in Jheringsfehn zu stärken.
Foto: LeserECHO
Anzeige
Gesund durch den Herbst: So können Sie Ihr Immunsystem mit Ernährung, Schlaf und Bewegung unterstützen
Astrid Frey, Heilpraktikerin aus Westoverledingen, leitet die Laufgruppe, die sich jeden Mittwoch im Julianenpark trifft. Bewegung und gemeinsames Laufen gehören für sie zu den wichtigen Bausteinen für Gesundheit und Wohlbefinden
Fit und stark durch den Herbst: Was das Immunsystem jetzt unterstützt
Der Herbst bringt kürzere Tage, sinkende Temperaturen und für viele Menschen auch die erste Erkältungswelle. Wer sein Immunsystem unterstützen möchte, kann im Alltag an mehreren Stellen ansetzen: ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Tageslicht, eine ausgewogene Ernährung und möglichst wenig dauerhafter Stress gehören zu den wichtigsten Faktoren. Auch naturheilkundliche Ansätze werden häufig genutzt – ihre Wirkung sollte allerdings differenziert betrachtet werden.
Der Oktober markiert den Übergang in die kältere Jahreszeit. Für viele Menschen ist das ein guter Zeitpunkt, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen. Denn das Immunsystem arbeitet nicht isoliert: Schlaf, Bewegung, Ernährung und Stress beeinflussen zahlreiche Prozesse im Körper.
Kinesiologie: individueller Ansatz, aber wissenschaftlich umstritten
In der Naturheilkunde wird unter anderem die Kinesiologie eingesetzt. Dabei soll ein Muskeltest Hinweise darauf geben, welche Belastungen oder Bedürfnisse für den jeweiligen Menschen relevant sein könnten. Befürworter nutzen den Ansatz beispielsweise, um individuelle Stressoren oder mögliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Wohlbefinden zu besprechen.
Wichtig ist jedoch die wissenschaftliche Einordnung: Die Aussagekraft angewandter Kinesiologie als diagnostisches Verfahren ist nicht ausreichend belegt. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit kommt bei kinesiologischen Muskeltests zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei der Zuverlässigkeit und bewertet bestimmte Testverfahren, insbesondere bei sogenannten „Challenges“, als nicht ausreichend für den klinischen Einsatz.
Kinesiologie kann daher allenfalls als ergänzender Ansatz betrachtet werden und sollte eine medizinische Diagnostik oder Behandlung nicht ersetzen.
Naturheilkunde und Ernährung im Herbst
Auch naturheilkundliche Angebote setzen häufig auf eine ganzheitliche Betrachtung. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Kur- und Entspannungsangebote sowie pflanzliche Präparate.
In der Vorlage wird unter anderem eine sogenannte Entgiftungs-Therapie beschrieben, die Leber, Nieren und Haut vor der kalten Jahreszeit entlasten soll. Für solche „Detox“-Versprechen gibt es allerdings keine ausreichenden Belege dafür, dass gesunde Menschen dadurch eine besondere Entgiftung des Körpers erreichen. Leber und Nieren übernehmen bereits unter normalen Bedingungen zentrale Aufgaben beim Stoffwechsel und bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.
Auch pflanzliche Präparate wie die genannten Immunaufbau-Tropfen von Kohne werden in der Naturheilkunde angeboten. Sie sollten jedoch nicht mit einer Grippeimpfung gleichgesetzt werden. Eine Impfung ist eine medizinisch geprüfte Maßnahme zur Vorbeugung bestimmter Infektionskrankheiten; pflanzliche Tropfen haben eine andere Funktion und können eine Impfung nicht ersetzen.
Warme Mahlzeiten und saisonale Lebensmittel
Eine ausgewogene Ernährung ist unabhängig von der Jahreszeit eine wichtige Grundlage für die normale Funktion des Immunsystems. Im Herbst bieten sich zahlreiche saisonale Lebensmittel an.
Dazu gehören beispielsweise:
-
Kürbis
-
Rote Bete
-
Karotten
-
Nüsse
-
Ingwer
-
Kurkuma
-
Kreuzkümmel
-
Kardamom
-
Zimt
-
Nelken
Warme Speisen wie Gemüsesuppen, Eintöpfe oder ein gekochter Brei können gerade bei kühleren Temperaturen angenehm sein. Als Getränke bieten sich beispielsweise ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie warmes Ingwerwasser an.
In naturheilkundlichen Konzepten, insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin und der westlichen Kräuterheilkunde, wird häufig empfohlen, im Herbst stärker auf warme und gekochte Lebensmittel zu setzen. Die Vorstellung, dass Rohkost den Körper grundsätzlich „auskühlt“ und dadurch das Immunsystem schwächt, ist allerdings keine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis.
Wer Rohkost gut verträgt, muss deshalb nicht grundsätzlich darauf verzichten. Salate, Gemüse oder Obst können problemlos Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Wer empfindlich auf große Mengen Rohkost reagiert, kann sie beispielsweise als kleinere Beilage zu einer warmen Mahlzeit essen.
Schlaf: wichtige Zeit für Regeneration
Eine der wichtigsten Grundlagen für die Gesundheit ist ausreichender und regelmäßiger Schlaf. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen Zusammenhänge zwischen gutem Schlaf und der Funktion des Immunsystems. Eine vom National Institutes of Health unterstützte Studie fand beispielsweise Hinweise darauf, dass regelmäßiger guter Schlaf die normale Produktion und Programmierung bestimmter Zellen des angeborenen Immunsystems unterstützt.
Während des Schlafs laufen zahlreiche Regenerationsprozesse ab. Auch die Regulation von Entzündungsprozessen steht in engem Zusammenhang mit Schlaf und dem zirkadianen Rhythmus.
Deshalb lohnt es sich gerade im Herbst, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten und dem Körper ausreichend Erholung zu gönnen.
Tageslicht bringt den biologischen Rhythmus in Schwung
Wenn die Tage kürzer werden, verbringen viele Menschen deutlich weniger Zeit im Freien. Regelmäßiges Tageslicht kann jedoch helfen, den Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren.
Ein Spaziergang am Morgen oder am frühen Nachmittag verbindet dabei gleich mehrere positive Faktoren: Tageslicht, Bewegung und Zeit an der frischen Luft.
Auch die Vitamin-D-Versorgung hängt unter anderem von der Sonneneinstrahlung ab. In den Herbst- und Wintermonaten reicht die UV-B-Strahlung in Deutschland allerdings häufig nicht aus, um die körpereigene Vitamin-D-Bildung zuverlässig sicherzustellen. Ob eine Supplementierung sinnvoll ist, sollte individuell und gegebenenfalls ärztlich abgeklärt werden.
Bewegung und Stressabbau
Regelmäßige moderate Bewegung gehört ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil. Spaziergänge, Walking, Nordic Walking oder Yoga können helfen, körperlich aktiv zu bleiben und gleichzeitig Stress abzubauen.
Wer gerne gemeinsam unterwegs ist, kann sich beispielsweise einer Nordic-Walking-Gruppe anschließen. Eine Gruppe trifft sich mittwochs um 14 Uhr auf dem Parkplatz des Burger King in Leer und läuft anschließend etwa fünf Kilometer im Julianenpark.
Regelmäßige Bewegung kann außerdem dazu beitragen, Stress zu reduzieren. Gerade chronischer Stress kann sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden und verschiedene körperliche Regulationsprozesse auswirken. Aktuelle Forschung untersucht zudem weiterhin die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Schlaf und Entzündungsprozessen.
Entspannung gehört ebenfalls dazu
Neben Bewegung können auch bewusste Ruhephasen helfen, den Alltag auszugleichen. Meditation, Atemübungen, Wechselduschen oder Saunabesuche werden von vielen Menschen zur Entspannung genutzt.
Dabei gilt: Solche Maßnahmen können das persönliche Wohlbefinden fördern, ersetzen aber keine medizinische Behandlung. Wer häufig krank ist, ungewöhnlich starke Beschwerden entwickelt oder unter länger anhaltenden Symptomen leidet, sollte diese ärztlich abklären lassen.
Gesund durch den Herbst
Das Immunsystem lässt sich nicht mit einem einzelnen Lebensmittel oder einer bestimmten Methode „aufbauen“. Vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren an.
Ausgewogene Ernährung
Ausreichend Schlaf
Regelmäßige Bewegung
Tageslicht und Zeit im Freien
Erholung und Stressabbau
Ausreichend trinken
Wer diese Grundlagen im Alltag berücksichtigt, schafft gute Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden in der kälteren Jahreszeit. Naturheilkundliche Verfahren können dabei für manche Menschen eine ergänzende Rolle spielen – sollten jedoch mit einem realistischen Blick auf ihre wissenschaftliche Evidenz eingesetzt werden.
Anzeige
Anzeige
Faszination Meereswelt: Warum sich ein Familienausflug ins Aquarium Wilhelmshaven lohnt
Faszination Meereswelt: Ein abwechslungsreicher Familienausflug ins Aquarium Wilhelmshaven
Das Aquarium Wilhelmshaven bietet Besucherinnen und Besuchern eine faszinierende Reise unter die Wasseroberfläche. Ob Heimische Nordsee-Bewohner, tropische Unterwasserwelten oder beeindruckende Giganten der Urzeit – die Ausstellung am Südstrand vereint spannende Einblicke in unterschiedliche Lebensräume und Jahrmillionen der Erdgeschichte.
Von der Nordsee bis in die Tropen: Heimische und exotische Tiere hautnah
Der Rundgang beginnt in der heimischen Nordsee-Ausstellung. Hier lassen sich unter anderem getarnte Plattfische, filigrane Seepferdchen, intelligenter Krake und leuchtende Quallen aus nächster Nähe beobachten. Ein besonderer Höhepunkt für Groß und Klein sind die drei Seehunde Paul, Piet und Ole, die durch das Becken gleiten und auf der Anlage an Land herumtollen. Ebenfalls lebhaft zeigt sich die Kolonie der südamerikanischen Magellanpinguine aus Patagonien: Die geschickten Schwimmer machen mit ihren charakteristischen, lauten Rufen auf sich aufmerksam.
Im tropischen Bereich erwartet Gäste eine farbenfrohe Unterwasserwelt. Zwischen bunten Korallen ziehen bekannte Arten wie Clownfische, Drückerfische und langgestreckte Muränen ihre Bahnen. Das Großbecken gibt den Blick frei auf majestätische Haie sowie auf die riesige Meeresschildkröte Ernie, die regelmäßig nah an die Scheiben schwimmt.
Auch außerhalb des Wassers bietet die integrierte Tropenhalle Vielfalt: Neben sprechenden Vögeln und kleinen Affen lassen sich Echsen beobachten, die über das Wasser laufen können, sowie gemütliche Faultiere im Geäst.
Zeitreise im Urzeitmuseum: „Saurier – Giganten der Meere“
Neben lebenden Tieren führt das Aquarium Wilhelmshaven durch die Entwicklungsgeschichte unseres Planeten. Die Sonderausstellung „Saurier – Giganten der Meere“ präsentiert spektakuläre, bis zu 10,5 Meter lange Modelle prähistorischer Meeresmonster wie den zähnefletschenden Liopleurodon oder den Spinosaurus.
Das angeschlossene Urzeitmuseum veranschaulicht die Entstehung des Lebens auf der Erde über einen Zeitraum von 4,6 Milliarden Jahren. Mehr als 500 originale Fossilien dokumentieren eindrucksvoll die Evolution der Tier- und Pflanzenwelt vom Erdmittelalter bis in die Gegenwart.
Live-Fütterungen, Gastronomie und Besucherinformationen
Ein zentrales Erlebnis des Besuchs sind die täglichen Live-Fütterungen. Die Moderationen während der Fütterungen von den Seehunden Paul, Piet und Ole, den Pinguinen, Schildkröte Ernie sowie den Haien vermitteln wissenswerte Fakten über die Lebensweise und den Schutz dieser Arten.
Im Anschluss an den Rundgang bietet das hauseigene Restaurant Speisen mit freiem Blick auf das Meer. Ein Shop hält Souvenirs und Erinnerungsstücke bereit.
Adresse und Kontakt
-
Location: Aquarium Wilhelmshaven
-
Anschrift: Südstrand 123, 26382 Wilhelmshaven
-
Website: www.aquarium-wilhelmshaven.de
























