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Bau­ge­neh­mi­gung in Leer: Ihr Leit­fa­den für einen rei­bungs­lo­sen Antragprozess

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Alles, was Sie über die Bau­ge­neh­mi­gung in der Stadt Leer wis­sen müs­sen: Ein umfas­sen­der Ratgeber

Ob Sie ein neu­es Haus bau­en, ein bestehen­des Gebäu­de erwei­tern oder reno­vie­ren möch­ten – in der Stadt Leer ist eine Bau­ge­neh­mi­gung uner­läss­lich. Doch der Weg zur Geneh­mi­gung kann kom­plex erschei­nen. In die­sem Rat­ge­ber erfah­ren Sie, wie Sie den Pro­zess effi­zi­ent durch­lau­fen, wel­che Unter­la­gen erfor­der­lich sind und wie Sie mög­li­che Fall­stri­cke ver­mei­den können.

1. Was ist eine Baugenehmigung?

Eine Bau­ge­neh­mi­gung ist eine offi­zi­el­le Erlaub­nis, die Ihnen gestat­tet, bau­li­che Ver­än­de­run­gen an einem Grund­stück vor­zu­neh­men. Sie ist erfor­der­lich, um sicher­zu­stel­len, dass Ihr Bau­vor­ha­ben den gel­ten­den Vor­schrif­ten und Bau­ord­nun­gen ent­spricht und kei­ne nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt oder die Nach­bar­schaft hat.

2. Wann benö­ti­gen Sie eine Baugenehmigung?

In der Stadt Leer benö­ti­gen Sie in fol­gen­den Fäl­len eine Baugenehmigung:

  • Neu­bau­ten: Wenn Sie ein neu­es Gebäu­de errich­ten möchten.
  • Erwei­te­run­gen: Bei Erwei­te­run­gen bestehen­der Gebäu­de, wie z.B. Anbau­ten oder Aufstockungen.
  • Ände­run­gen: Wenn Sie wesent­li­che Ände­run­gen an der Nut­zung oder dem Erschei­nungs­bild eines Gebäu­des vor­neh­men möchten.
  • Reno­vie­run­gen: Bei Reno­vie­rungs­ar­bei­ten, die die Struk­tur oder den Cha­rak­ter des Gebäu­des wesent­lich verändern.

Für klei­ne­re Ände­run­gen oder Instand­hal­tungs­maß­nah­men kann unter Umstän­den eine ver­ein­fach­te Geneh­mi­gung oder eine Anzei­ge rei­chen. Infor­mie­ren Sie sich bei der Stadt­ver­wal­tung über die genau­en Anfor­de­run­gen für Ihr Vorhaben.

3. Der Geneh­mi­gungs­pro­zess Schritt für Schritt

1. Pla­nung und Vor­be­rei­tung: Bevor Sie einen Antrag stel­len, soll­ten Sie Ihre Plä­ne detail­liert aus­ar­bei­ten. Dies umfasst archi­tek­to­ni­sche Zeich­nun­gen, Lage­plä­ne und eine genaue Beschrei­bung Ihres Vorhabens.

2. Bera­tung: Nut­zen Sie die Mög­lich­keit einer Vor­ab­be­ra­tung beim Bau­amt der Stadt Leer. Hier erhal­ten Sie wert­vol­le Infor­ma­tio­nen über die erfor­der­li­chen Unter­la­gen und mög­li­che Ein­schrän­kun­gen oder Auflagen.

3. Antrag­stel­lung: Rei­chen Sie Ihren Antrag auf Bau­ge­neh­mi­gung beim Bau­amt der Stadt Leer ein. Der Antrag muss alle erfor­der­li­chen Unter­la­gen ent­hal­ten, einschließlich:

  • Bau­an­trags­for­mu­lar
  • Lage­plan
  • Bau­zeich­nun­gen
  • Sta­tik­nach­wei­se
  • Ener­gie­be­darfs­aus­weis (falls erforderlich)
  • Beschrei­bung des Vorhabens

4. Prü­fung: Der Antrag wird nun vom Bau­amt geprüft. Dies kann eini­ge Wochen in Anspruch neh­men. Die Prü­fung umfasst die Ein­hal­tung der ört­li­chen Bau­vor­schrif­ten, der Bebau­ungs­plä­ne und der Sicherheitsstandards.

5. Ent­schei­dung: Nach erfolg­rei­cher Prü­fung erhal­ten Sie die Bau­ge­neh­mi­gung oder eine Auf­la­ge zur Geneh­mi­gung. Bei Ableh­nung wer­den Ihnen die Grün­de mit­ge­teilt, damit Sie gege­be­nen­falls Ände­run­gen vor­neh­men können.

6. Bau­be­ginn: Nach Erhalt der Geneh­mi­gung kön­nen Sie mit dem Bau­vor­ha­ben begin­nen. Ach­ten Sie dar­auf, alle Vor­schrif­ten und Auf­la­gen ein­zu­hal­ten, um mög­li­che Ver­zö­ge­run­gen oder zusätz­li­che Kos­ten zu vermeiden.

4. Wich­ti­ge Hin­wei­se und Tipps

  • Früh­zei­ti­ge Pla­nung: Begin­nen Sie früh­zei­tig mit der Pla­nung und dem Ein­ho­len von Geneh­mi­gun­gen, um Ver­zö­ge­run­gen zu vermeiden.
  • Voll­stän­dig­keit der Unter­la­gen: Stel­len Sie sicher, dass alle erfor­der­li­chen Unter­la­gen voll­stän­dig und kor­rekt ein­ge­reicht werden.
  • Auf­la­gen beach­ten: Beach­ten Sie alle Auf­la­gen und Auf­la­gen der Geneh­mi­gung, um Pro­ble­me wäh­rend der Bau­pha­se zu vermeiden.
  • Bera­tung nut­zen: Nut­zen Sie die Bera­tungs­an­ge­bo­te des Bau­amts, um sicher­zu­stel­len, dass Sie alle Anfor­de­run­gen erfüllen.

5. Kon­takt zum Bau­amt der Stadt Leer

Für detail­lier­te Infor­ma­tio­nen und spe­zi­fi­sche Fra­gen zu Ihrem Bau­vor­ha­ben kön­nen Sie das Bau­amt der Stadt Leer direkt kon­tak­tie­ren. Die Ansprech­part­ner hel­fen Ihnen bei der Klä­rung offe­ner Fra­gen und unter­stüt­zen Sie durch den Genehmigungsprozess.

Fazit

Der Weg zur Bau­ge­neh­mi­gung kann anspruchs­voll sein, aber mit der rich­ti­gen Vor­be­rei­tung und dem Wis­sen um die erfor­der­li­chen Schrit­te wird der Pro­zess erheb­lich erleich­tert. Beach­ten Sie, dass der Bau­an­trag nur von Bau­vor­la­ge­be­rech­tig­ten wie Archi­tek­ten, Bau­trä­gern oder Bau­in­ge­nieu­ren ein­ge­reicht wer­den darf, die alle erfor­der­li­chen Unter­la­gen zusam­men­stel­len und ein­rei­chen. Stel­len Sie sicher, dass Sie alle Vor­schrif­ten ein­hal­ten und die nöti­gen Unter­la­gen kor­rekt ein­rei­chen, um einen rei­bungs­lo­sen Ablauf zu gewährleisten.


 

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Woh­nungs-Check im Kreis Leer: War­um bar­rie­re­frei­es Umbau­en jetzt zur Pflicht­auf­ga­be wird

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Woh­nen im Alter: War­um der Land­kreis Leer eine Sanie­rungs­of­fen­si­ve braucht

Das Pest­el-Insti­tut warnt vor einem mas­si­ven Man­gel an alters­ge­rech­ten Woh­nun­gen im Kreis Leer. Wäh­rend die „Baby-Boo­mer“ kurz vor dem Ren­ten­ein­tritt ste­hen, erfüllt nur ein Bruch­teil des Woh­nungs­be­stands die not­wen­di­gen Anfor­de­run­gen für ein bar­rie­re­frei­es Leben. Gefor­dert wer­den nun „Boo­mer-Zuschüs­se“ für den alters­ge­rech­ten Umbau.

Die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung ist im Land­kreis Leer in vol­lem Gan­ge: In den nächs­ten zehn Jah­ren gehen rund 27.800 Men­schen in den Ruhe­stand. Doch sind unse­re Woh­nun­gen auf die­sen Lebens­ab­schnitt vor­be­rei­tet? Eine neue Woh­nungs­markt-Ana­ly­se des Pest­el-Insti­tuts, erstellt im Auf­trag des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Bau­stoff-Fach­han­del (BDB), zeich­net ein ernüch­tern­des Bild.

Nur 7 Pro­zent der Woh­nun­gen sind für Senio­ren ideal

Von den ins­ge­samt knapp 87.500 Woh­nun­gen im Land­kreis Leer sind nur etwa 6.400 so kon­zi­piert, dass auch Men­schen mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen – etwa bei der Nut­zung eines Rol­la­tors oder Roll­stuhls – pro­blem­los zurecht­kom­men. „Das ent­spricht ledig­lich 7 Pro­zent aller Woh­nun­gen“, erklärt Mat­thi­as Gün­ther, Lei­ter des Pestel-Instituts.

Für vie­le Senio­ren bedeu­tet dies: Sobald der All­tag durch kör­per­li­che Gebre­chen beschwer­li­cher wird, droht der unfrei­wil­li­ge Aus­zug aus dem gelieb­ten Zuhau­se. Dabei ist der Wunsch der meis­ten Men­schen ein­deu­tig: Sie möch­ten in den eige­nen vier Wän­den alt werden.

Die größ­ten Bar­rie­ren: Ein­gangs­be­rei­che, Bäder und Küchen

Die Ana­ly­se iden­ti­fi­ziert drei zen­tra­le Schwach­stel­len, die den Ver­bleib im Alter oft unmög­lich machen:

  1. Hür­den im Ein­gangs­be­reich: Rund 17.600 Woh­nun­gen (26 %) ver­fü­gen über zu schma­le Haus­flu­re oder Haus­tü­ren, die für Roll­stüh­le unpas­sier­bar sind.

  2. Zu klei­ne Küchen: In cir­ca 22.500 Küchen im Kreis Leer ist eine Nut­zung mit einem Roll­stuhl auf­grund feh­len­der Wen­de­flä­chen nicht möglich.

  3. Das Bade­zim­mer-Pro­blem: Etwa 40 Pro­zent aller Bäder (35.200 Ein­hei­ten) sind für alters­ge­rech­te Anfor­de­run­gen zu klein bemessen.

Das „A‑und-O-Kri­te­ri­um“: Die boden­glei­che Dusche

Beson­ders kri­tisch ist die Aus­stat­tung im Bad. Nur 29.800 Woh­nun­gen im Land­kreis Leer ver­fü­gen über eine boden­glei­che, gut begeh­ba­re Dusche. Damit erfüllt nicht ein­mal jede drit­te Woh­nung das wich­tigs­te Kri­te­ri­um für die Pfle­ge im Alter.

Mat­thi­as Gün­ther weist zudem auf bau­li­che Her­aus­for­de­run­gen hin: „Beson­ders in Gebäu­den aus den 1950er-Jah­ren sind die Decken oft zu dünn, um eine boden­glei­che Dusche nach­träg­lich ein­zu­bau­en.“ Den­noch bleibt der Umbau der eige­nen Woh­nung volks­wirt­schaft­lich gese­hen die effi­zi­en­tes­te Lösung, da er deut­lich güns­ti­ger ist als ein kost­spie­li­ger Heimplatz.

For­de­rung nach einer „Senio­ren-Umbau-Offen­si­ve“

Um den dro­hen­den Eng­pass bei Senio­ren­woh­nun­gen zu ent­schär­fen, for­dern der BDB und das Pest­el-Insti­tut eine poli­ti­sche Kehrt­wen­de. Katha­ri­na Metz­ger, Prä­si­den­tin des BDB, kri­ti­siert das aktu­el­le För­der­sys­tem: „Der bestehen­de Mix aus KfW-Mit­teln, Kran­ken­kas­sen-Zuschüs­sen und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­leis­tun­gen ist ein undurch­sich­ti­ges Dickicht.“

Die For­de­run­gen im Überblick:

  • Weg vom Kre­dit, hin zum Zuschuss: Vie­le Men­schen kurz vor der Ren­te scheu­en eine zusätz­li­che Kre­dit­auf­nah­me. Der Staat müs­se den Groß­teil der Kos­ten direkt übernehmen.

  • „Boo­mer-Zuschüs­se“: Statt der bis­he­ri­gen, oft als unzu­rei­chend emp­fun­de­nen 10-Pro­zent-För­de­rung beim Bad-Umbau, brau­che es eine geziel­te, mil­li­ar­den­schwe­re staat­li­che Unterstützung.

  • Poli­ti­scher Schwer­punkt: Alters­ge­rech­ter Umbau müs­se Prio­ri­tät in der Woh­nungs­bau­po­li­tik des Bun­des erhal­ten, um eine lan­des­wei­te Sanie­rungs­wel­le auszulösen.

 

Der Land­kreis Leer steht vor einer gro­ßen Her­aus­for­de­rung. Neu­bau­ten allein wer­den den Bedarf nicht decken kön­nen. Nur durch eine kon­se­quen­te, staat­lich mas­siv geför­der­te „Senio­ren-Umbau-Offen­si­ve“ kann sicher­ge­stellt wer­den, dass die Gene­ra­ti­on der Baby-Boo­mer auch in Zukunft ein selbst­be­stimm­tes Leben in der eige­nen Woh­nung füh­ren kann.

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Schul­po­li­tik am Limit: CDU Ost­fries­land warnt vor dem Aus bewähr­ter Förderschul-Strukturen

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Hil­fe­ruf aus Nie­der­sach­sens För­der­schu­len: Ulf Thie­le kri­ti­siert Rot-Grü­ne Schulpolitik

Hannover/Ostfriesland. Ein ein­dring­li­cher Brand­brief erschüt­tert die nie­der­säch­si­sche Bil­dungs­po­li­tik. Zahl­rei­che För­der­schu­len und För­der­zen­tren war­nen vor einer Schwä­chung bewähr­ter son­der­päd­ago­gi­scher Struk­tu­ren durch die jüngs­te Ände­rung des Nie­der­säch­si­schen Schul­ge­set­zes. Ulf Thie­le, Vor­sit­zen­der der CDU Ost­fries­land und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter, unter­stützt den Hil­fe­ruf der Fach­pra­xis scharf und bezeich­net das Vor­ha­ben als einen „wei­te­ren schwe­ren Angriff auf die För­der­schul­land­schaft“ durch die rot-grü­ne Landesregierung.

Regio­na­le Unter­stüt­zung für den Brandbrief

Die Sor­ge um die Zukunft der son­der­päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen ist auch in Ost­fries­land groß. Zahl­rei­che renom­mier­te Schu­len der Regi­on haben das Schrei­ben mit­un­ter­zeich­net, darunter:

  • Schu­le am Deich (Leer): Schwer­punk­te Kör­per­li­che und Moto­ri­sche Ent­wick­lung (KME) sowie Geis­ti­ge Ent­wick­lung (GE).

  • Schu­le am Extru­mer Weg (Aurich): Schwer­punk­te Ler­nen (LE) sowie Emo­tio­na­le und Sozia­le Ent­wick­lung (ESE).

  • Schu­le an der Les­sing­stra­ße (Witt­mund): Schwer­punkt Geis­ti­ge Ent­wick­lung (GE).

Was steht auf dem Spiel? Die Rol­le der Förderzentren

Der Arbeits­kreis der För­der­schu­len betont, dass die­se Ein­rich­tun­gen weit mehr leis­ten als den rei­nen Unter­richt. Sie fun­gie­ren als unver­zicht­ba­re regio­na­le Kom­pe­tenz­zen­tren, die:

  • Bera­tung und Dia­gnos­tik vor Ort sichern.

  • Son­der­päd­ago­gi­sche Unter­stüt­zung auf kur­zen Wegen bieten.

  • Mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Zusam­men­ar­beit und indi­vi­du­el­le Bil­dungs­bio­gra­phien ermöglichen.

  • Inklu­si­ve Pro­zes­se an Regel­schu­len aktiv begleiten.

Ulf Thie­le kri­ti­siert ins­be­son­de­re, dass die Funk­ti­on als „För­der­zen­trum“ aus dem Gesetz gestri­chen wur­de. „Wer die­se Struk­tu­ren schwächt, gefähr­det nicht nur die För­der­schu­len selbst, son­dern auch die Qua­li­tät der Inklu­si­on ins­ge­samt“, mahnt der Abgeordnete.

CDU warnt vor ideo­lo­gi­scher Verengung

Beson­ders kri­tisch sieht die CDU die geplan­te Ein­engung der Zugangs­vor­aus­set­zun­gen. Die Befürch­tung: För­der­schu­len sol­len fak­tisch auf ein „Rest­an­ge­bot“ für weni­ge Fäl­le redu­ziert wer­den. Thie­le betont, dass gera­de bei kom­ple­xen Bedar­fen – wie etwa in der emo­tio­na­len und sozia­len Ent­wick­lung – star­re gesetz­li­che Vor­ga­ben nicht ziel­füh­rend seien.

„Rot-Grün redet von Inklu­si­on, schwächt in Wahr­heit aber mit vol­ler Absicht das ver­blie­be­ne För­der­schul­sys­tem“, so Thie­le. Durch den Abbau bewähr­ter Struk­tu­ren wer­de den Eltern die Wahl­frei­heit ent­zo­gen, wäh­rend gleich­zei­tig die Regel­schu­len nicht aus­rei­chend für inklu­si­ve Her­aus­for­de­run­gen gestärkt würden.

For­de­rung nach ech­ter Teil­ha­be statt Symbolpolitik

Auf dem Lan­des­par­tei­tag der CDU in Vech­ta wur­de daher ein­stim­mig ein Antrag des CDU-Kreis­ver­ban­des Leer beschlos­sen. Die For­de­run­gen an die Lan­des­re­gie­rung sind klar:

  1. Erhalt der För­der­schu­len: Kei­ne Gefähr­dung durch Ein­engung der Zugangsberechtigung.

  2. Siche­rung des Eltern­wahl­rechts: Kei­ne wei­te­re Ein­schrän­kung der Wahlfreiheit.

  3. Qua­li­ta­ti­ve Wei­ter­ent­wick­lung: Stär­kung der schu­li­schen Inklu­si­on durch ver­läss­li­che recht­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Rahmenbedingungen.

Ulf Thie­le unter­streicht zum Abschluss: „Die CDU steht für ech­te Teil­ha­be statt ideo­lo­gi­scher Sym­bol­po­li­tik. Wer Kin­dern gerecht wer­den will, muss Viel­falt ermög­li­chen – nicht Viel­falt abbauen“.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Ulf Thie­le (CDU Ost­fries­land), 23. Juni 2026.

 

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Tier­schutz in Gefahr: War­um die Wei­de­prä­mie für unse­re Kühe blei­ben muss!

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Wei­de­prä­mie vor dem Aus? Ver­bän­de for­dern Kurs­kor­rek­tur der Bundesregierung

Ber­lin, 23. Juni 2026 – Die geplan­te Strei­chung der Wei­de­prä­mie für Milch­kü­he im Zuge des Büro­kra­tie­rück­bau­ge­set­zes sorgt für erheb­li­chen Wider­stand. Ein Bünd­nis füh­ren­der Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen unter dem Dach des Deut­schen Natur­schutz­rings (DNR) warnt vor einem mas­si­ven Rück­schritt für den Tier­schutz, die Wei­de­be­trie­be und die Glaub­wür­dig­keit der natio­na­len Agrar­po­li­tik. Zum Ende der Ver­bän­de­an­hö­rung am 24. Juni wird die Bun­des­re­gie­rung ein­dring­lich dazu auf­ge­for­dert, von die­sem Vor­ha­ben Abstand zu nehmen.

Was steht auf dem Spiel?

Die Wei­de­prä­mie ist ein zen­tra­les Instru­ment, um land­wirt­schaft­li­che Betrie­be dabei zu unter­stüt­zen, Milch­kü­hen den Zugang zur Wei­de zu ermög­li­chen. Als frei­wil­li­ges För­der­instru­ment hono­riert sie Leis­tun­gen für:

  • Tier­schutz: Mehr Bewe­gung, art­ty­pi­sches Ver­hal­ten und sozia­le Kon­tak­te für die Tiere.

  • Umwelt­schutz: För­de­rung der Arten­viel­falt durch exten­si­ve Beweidung.

  • Kul­tur­land­schafts­pfle­ge: Erhalt der grü­nen Wie­sen als prä­gen­des Landschaftsbild.

Bruch mit dem Koalitionsvertrag

Kri­ti­ker sehen in der geplan­ten Strei­chung einen direk­ten Wider­spruch zum Koali­ti­ons­ver­trag von CDU/CSU und SPD. Dar­in hat­te sich die Bun­des­re­gie­rung expli­zit dazu ver­pflich­tet, mehr Anrei­ze für Klima‑, Umwelt- und Tier­schutz­leis­tun­gen zu schaffen.

Tho­mas Schrö­der, Vize­prä­si­dent des DNR, fin­det deut­li­che Wor­te: „Büro­kra­tie­ab­bau darf nicht zulas­ten der Tier­schutz­för­de­rung gehen! Aus einer ange­kün­dig­ten Ver­schie­bung darf kei­ne stil­le Strei­chung wer­den.“ Die Poli­tik dür­fe nicht Anrei­ze für Tier­schutz ver­spre­chen und die­se dann kurz vor dem Start wie­der einkassieren.

War­um Wei­de­hal­tung für Milch­kü­he essen­zi­ell ist

Die Wei­de­hal­tung gilt als beson­ders tier­ge­rech­te Form der Rin­der­hal­tung. Sie bie­tet den Tie­ren neben not­wen­di­gen Kli­ma­rei­zen und Zugang zu fri­schem Grün­land auch die Mög­lich­keit, ihre natür­li­chen Bedürf­nis­se aus­zu­le­ben. Wirt­schaft­lich steht die­ses Modell jedoch unter hohem Druck, da der Markt den zusätz­li­chen Arbeits­auf­wand der Land­wir­te bis­her kaum aus­rei­chend vergütet.

For­de­rung: Ver­läss­lich­keit statt kurz­fris­ti­ger Streichungen

Die Wei­de­prä­mie wur­de 2024 beschlos­sen und 2025 mit Ver­weis auf den Vor­lauf­be­darf der Bun­des­län­der um ein Jahr ver­scho­ben. Nun droht das kom­plet­te Aus. Die unter­zeich­nen­den Orga­ni­sa­tio­nen beto­nen, dass Land­wir­te Pla­nungs­si­cher­heit benö­ti­gen, um Wei­de­hal­tung auf­recht­zu­er­hal­ten oder auszubauen.

Die For­de­rung an Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­ter Alo­is Rai­ner und die Regie­rungs­frak­tio­nen ist klar:

  1. Strei­chung zurück­neh­men: Die geplan­te Abschaf­fung muss gestoppt werden.

  2. Umset­zung sicher­stel­len: Die beschlos­se­ne Öko-Rege­lung muss wie geplant umge­setzt werden.

  3. GAP-Mit­tel nut­zen: Öffent­li­che Gel­der aus der Gemein­sa­men Agrar­po­li­tik (GAP) der EU soll­ten ver­läss­lich in Tierschutz‑, Umwelt- und Kli­ma­leis­tun­gen inves­tiert werden.

Unter­zeich­nen­de Organisationen

Das Bünd­nis, das sich gegen die Strei­chung der Wei­de­prä­mie stellt, umfasst:

  • Albert Schweit­zer Stif­tung für unse­re Mitwelt

  • Deut­scher Tier­schutz­bund e. V.

  • Men­schen für Tier­rech­te e. V.

  • PROVIEH e.V.

  • VIER PFOTEN – Stif­tung für Tierschutz

Blei­ben Sie infor­miert: Die Debat­te um die Wei­de­prä­mie ist ein ent­schei­den­der Indi­ka­tor für den Stel­len­wert von Tier­wohl in der deut­schen Agrar­po­li­tik. Eine ver­läss­li­che För­de­rung bleibt der Schlüs­sel für eine nach­hal­ti­ge Zukunft der Milchviehhaltung.

 

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Unwet­ter­nacht im Land­kreis Leer: Groß­ein­satz und Zeltlager-Evakuierung

Hef­ti­ges Unwet­ter zieht über den Land­kreis Leer: Zahl­rei­che Feu­er­wehr­ein­sät­ze und Eva­ku­ie­rung eines Zeltlagers Ein schwe­res Gewit­ter mit hef­ti­gen Sturm­bö­en ist...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

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Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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