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Schul­an­fang: Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se war­nen mit Spann­bän­dern „Tem­po runter!“

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Im Hau­se der Brand­kas­se wur­den den bei­den Ver­tre­tern der fünf ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten die neu­en Warn­ban­ner über­ge­ben (v.l.n.r.): Hans-Frie­del Walt­her (Vors. VW Aurich), Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) und Hajo Reer­s­he­mi­us (Gebiets­be­auf­trag­ter der Ost­frie­si­schen VWs und Vors. VW Norden)

Schul­an­fang: Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se war­nen mit Spann­bän­dern „Tem­po runter!“

 

Über­ga­be von 100 neu­en Spannbändern

Das Feri­en­en­de steht vor der Tür – und damit auch das Auf­ein­an­der­tref­fen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. In die­sen rela­tiv gese­hen ‚kon­tak­tär­me­ren‘ Zei­ten, in denen viel­leicht auch eine Urlaubs­rei­se nicht statt­fand, kann es jetzt im Ver­kehrs­ge­sche­hen ganz beson­ders ‚wuse­lig’ zuge­hen. Dar­auf­hin ent­schie­den sich die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Brand­kas­se für das ver­mehr­te Auf­hän­gen von Warn­spann­bän­dern an Stra­ßen: Die Ver­kehrs­wach­ten erhiel­ten 100 neue Spann­bän­der im Wert von rund 3.500 Euro von der Brand­kas­se. Mit den Wor­ten ‚Schul­an­fang! Tem­po run­ter‘ sol­len Ver­kehrs­teil­neh­men­de gera­de im Bereich von Grund­schu­len sen­si­bi­li­siert werden.

Seit 1999 unter­stützt die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten — unter ande­rem mit der Finan­zie­rung von Warn-Spann­bän­dern. Jetzt haben bei­de Insti­tu­tio­nen neue Ban­ner auf­ge­legt, die auf den Schul­an­fang hin­wei­sen. Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten, erläu­tert die Hin­ter­grün­de der Akti­on: „Wir wol­len wie­der gemein­sam für mehr Sicher­heit im ost­frie­si­schen Stra­ßen­ver­kehr sor­gen! Es wird nicht mehr lan­ge dau­ern und wir haben ins­ge­samt 1.000 Ban­ner für die Sicher­heit von der Brand­kas­se erhal­ten. Die­se gro­ße Anzahl ist der Tat­sa­che geschul­det, dass der Ein­satz trotz hoch­wer­ti­ger Qua­li­tät nur zeit­lich begrenzt ist. Neben der all­ge­mei­nen Abnut­zung spie­len lei­der Sach­be­schä­di­gun­gen und das wider­recht­li­che Ent­fer­nen immer wie­der eine Rol­le. Die Ban­ner sol­len über­all dort plat­ziert wer­den, wo Kin­der ihren Schul­weg zu Fuß oder mit dem Rad absol­vie­ren. Wir alle wis­sen, dass die ers­ten Tage nach einer Feri­en­zeit eine beson­de­re Gefähr­dung dar­stel­len. Unser Appell des­halb an die Kraft­fahr­zeug­fah­re­rin­nen und ‑fah­rer: Geben Sie Acht!“

Ost­fries­land­wei­ter Rück­gang von Unfall­zah­len um 21 %

„Wir haben uns wie­der auf die Unfall­zah­len von Per­so­nen­schä­den bei den ‚Kleins­ten‘, den Kin­dern im Alter bis 14 Jah­re, in ganz Ost­fries­land kon­zen­triert“ infor­miert Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se. „In den letz­ten 5 Jah­ren sind die­se Unfäl­le um ins­ge­samt 21 % gesun­ken. Das freut uns rich­tig! Lagen sie in 2017 noch bei 275 Per­so­nen, tru­gen sich 2021 218 Unfäl­le zu. Dabei wur­den Betei­lig­te leicht (198 bzw. 143) bis schwer (27 bzw. 13) ver­letzt. Natür­lich gab es Coro­na-bedingt teil­wei­se nur ein­ge­schränk­ten Unter­richt – dafür fehl­te allen aber auch das all­täg­li­che ‚Trai­ning‘. Und natür­lich geht es uns um die Sicher­heit aller Verkehrs­teilnehmenden. Aber beson­ders für Kin­der ist Stra­ßen­ver­kehr rich­ti­ger Stress – sie sind manch­mal ein­fach spon­tan, leicht­sin­nig oder überfordert.“

Schul­an­fang wird ‚wuse­lig‘

„Die Kin­der freu­en sich schon auf das Wie­der­se­hen in den Klas­sen – gera­de nach der doch noch ‚kon­tak­tär­me­ren‘ Zeit, in der unter Umstän­den auch eine Feri­en­rei­se nicht statt­fin­den konn­te. Jetzt wird es vor den Schu­len wohl wie­der sehr wuse­lig. In die­sem Umfeld hän­gen wir die Warn­ban­ner auf“ ergänzt Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich. „Ins­ge­samt gibt es in Ost­fries­land 124 Grund­schu­len mit rund 12.500 ‚klei­nen Ost­frie­sin­nen und Ost­frie­sen‘. Wir ins­ge­samt fünf Ver­kehrs­wach­ten war­nen flä­chen­de­ckend. Bun­te, tan­zen­de Buch­sta­ben und abge­bil­de­te Kin­der spre­chen die Men­schen emo­tio­nal an und sen­si­bi­li­sie­ren für die aktu­el­le Gefahrensituation!“

 

Schul­weg zur Ein­schu­lung üben

Über 4.000 Fünf- bis Sie­ben­jäh­ri­ge wer­den in Ost­fries­land in der nächs­ten Woche ein­ge­schult. Neu für die Erst­kläss­le­rin­nen und ‑kläss­ler ist nicht nur das Rech­nen, Schrei­ben und Lesen, son­dern auch der täg­li­che Weg zur Schu­le. “Der rich­ti­ge Schul­weg und das ent­spre­chen­de Ver­hal­ten muss genau­so wie das ABC und das Ein­mal­eins gelernt wer­den“ gibt Foetz­ki zu beden­ken. „Am bes­ten üben die ABC-Schüt­zen vor Schul­be­ginn mit den Eltern. Die Gefah­ren­punk­te müs­sen ihnen erklärt wer­den. Und es ist wich­tig, nicht die schnells­te, son­dern die sichers­te Rou­te zu wäh­len. Am bes­ten wer­den die Klei­nen in der ers­ten Zeit noch beglei­tet und so der Lern­erfolg beobachtet.“

 

Brems- bzw. Anhal­te­weg berücksichtigen

„Unser Ansatz ist die Auf­klä­rung! Wir appel­lie­ren an Ver­nunft und Ein­sicht der Kraft­fah­rer. Den­ken Sie ein­fach an das The­ma ‚Brems­weg‘! Bei zum Bei­spiel 30 km/h beträgt der Brems- bzw. Anhal­te­weg bis zu 12 Meter, bei 50 km/h bis zu 25 Meter. Was davon abhängt, in wel­chem Zustand Ihre Brem­sen, Ihre Rei­fen oder auch der Stra­ßen­be­lag sind und ob Sie eine Voll­brem­sung, eine soge­nann­te ‚Gefah­ren­brem­sung‘, voll­zie­hen! Das ist wahn­sin­nig weit – gehen Sie zu Fuß ein­mal solch eine Stre­cke!“, so Reer­s­he­mi­us. Er hofft: „Wir wol­len mit den Ban­nern auf die Gefah­ren hin­wei­sen. Gleich­wohl sind wir nicht blau­äu­gig, wes­halb sich die Ver­kehrs­wach­ten schon seit lan­gem unter ande­rem aus­drück­lich für mehr Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen und ‑über­prü­fun­gen ein­set­zen. Wer nicht ler­nen will, soll zahlen!“

 

Ins­ge­samt 900 Spann­bän­der für ost­frie­si­sche Sicherheit

Chris­tia­ne Büch­ner, Sach­be­ar­bei­te­rin Prä­ven­ti­on bei der Poli­zei Nor­den freut sich auf die neu­en Spann­bän­der: „Die Nach­fra­ge von den Schu­len bezüg­lich der Ban­ner ist groß. Gemein­sam las­sen wir uns immer wie­der Aktio­nen ein­fal­len, um die Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf unse­re Kleins­ten auf­merk­sam zu machen. So freut sich u.a. auch die Grund­schu­le Leez­dorf schon sehr auf die neu­en Warn­hin­wei­se, die sie in die­sem Jahr erst­ma­lig auf­hän­gen.“ Wei­te­re an den Ban­nern inter­es­sier­te Ein­rich­tun­gen kön­nen sich an ihre regio­na­le Ver­kehrs­wacht wenden:

Aurich: info@verkehrswacht-aurich.de                               

Witt­mund: klauswilbers@aol.com  

Leer:     verkehrswacht-leer@web.de                   

Nor­den:  verkehrswacht-norden@ewe.net

Emden: holger.gaertner@polizei.niedersachsen.de

 

Hajo Reer­s­he­mi­us schil­dert abschlie­ßend: „Finan­ziert wur­den die 100 Spann­bän­der wie­der aus­schließ­lich von der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se. Ins­ge­samt haben wir schon über 900 (!) Warn-Spann­bän­der von der Brand­kas­se erhal­ten und dafür bedan­ken wir uns von gan­zem Her­zen. Wir dür­fen aber auch nicht ver­ges­sen, dass die Ban­ner ihren rich­ti­gen Stand­ort nicht allein fin­den. Vie­le flei­ßi­ge Hän­de, ob Haus­meis­ter der vie­len Schu­len, För­der­ver­ei­ne, Orts­vor­ste­hen­de und nicht zuletzt Mit­ar­bei­ten­de der Bau­hö­fe fas­sen mit an, suchen nach den rich­ti­gen Stand­or­ten und betreu­en die auf­ge­häng­ten Ban­ner. Auch die­sen flei­ßi­gen Hel­fen­den gilt ein gro­ßes Dankeschön!“


 

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Tra­di­tio­nel­les Grün­kohl­es­sen im Rah­men des „Klin­gen­des Kran­ken­haus“ gestartet

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Tra­di­tio­nel­les Grün­kohl­es­sen: Auf­takt für das „Klin­gen­de Kran­ken­haus“ 2026 in Weener

Wee­ner, 27. Febru­ar 2026. Ende Febru­ar ver­sam­mel­ten sich zahl­rei­che Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus ver­schie­de­nen musi­ka­li­schen Chö­ren und Grup­pen sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins zum tra­di­tio­nel­len Grün­kohl­es­sen. Die Ver­an­stal­tung im Rah­men des Pro­jekts „Klin­gen­des Kran­ken­haus“ bot nicht nur Gele­gen­heit zum gesel­li­gen Aus­tausch, son­dern mar­kier­te zugleich den offi­zi­el­len Auf­takt für die Pla­nung der musi­ka­li­schen Auf­trit­te im Kalen­der­jahr 2026.

Erfolg­rei­che Bilanz des Jah­res 2025

Das „Klin­gen­de Kran­ken­haus“ wur­de auch im Jahr 2025 erfolg­reich fort­ge­führt. Jeden Monat fan­den meh­re­re Auf­trit­te von Chö­ren und Musik­grup­pen im Kran­ken­haus Rhei­der­land statt. Orga­ni­siert wer­den die­se musi­ka­li­schen Bei­trä­ge durch die Ehren­amt­li­chen des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins, die mit gro­ßem Enga­ge­ment für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf sorgen.

Anspra­che und Wür­di­gung des Ehrenamts

Der Vor­sit­zen­de des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins, Jako­bus Bau­mann, begrüß­te die Anwe­sen­den herz­lich. Er sprach dabei auch im Namen der Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp sowie sei­ner Vor­stands­kol­le­gen Hei­ko Abbas und Bernd Lin­de­mann. Bau­mann dank­te allen Mit­wir­ken­den für ihren Ein­satz im ver­gan­ge­nen Jahr und beton­te: „Wir freu­en uns, dass die Bereit­schaft, ins Kran­ken­haus zu kom­men und Musik zu machen, nicht nachlässt.“

Ein beson­de­rer Dank des Vor­sit­zen­den galt dabei der Arbeits­grup­pe sowie den Koor­di­na­to­rin­nen. Ins­ge­samt neun Ehren­amt­li­che über­neh­men im Rah­men des „Klin­gen­den Kran­ken­hau­ses“ die Begrü­ßung der Chö­re und Grup­pen vor Ort.

Per­so­nel­le Ver­än­de­run­gen bei Begrü­ßungs­grup­pe und Verein

Im Zuge der Ver­an­stal­tung wur­den per­so­nel­le Ver­än­de­run­gen in der Begrü­ßungs­grup­pe der Akti­ven bekannt gegeben:

  • Die Auf­ga­ben von Mari­on Machoc­zek über­nimmt künf­tig Bar­ba­ra Osten­dorp, die dabei von Hen­ny Frey und Ulrie­ke Tir­rel ver­tre­ten wird.

  • Egon Smid gibt sei­ne Auf­ga­ben ab; für sei­ne Nach­fol­ge hat sich Ber­nie Osten­dorp bereit erklärt, die Begrü­ßun­gen künf­tig zu unterstützen.

  • Der Ver­ein sprach sowohl Mari­on Machoc­zek als auch Egon Smid für das lang­jäh­ri­ge Enga­ge­ment einen herz­li­chen Dank aus.

Eine wei­te­re Ver­än­de­rung betrifft den All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­ein selbst: Freerk Tir­rel, der über 40 Jah­re in der Ver­wal­tung des Kran­ken­hau­ses Rhei­der­land tätig war, wur­de fei­er­lich in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Dem Ver­ein bleibt er jedoch erhal­ten und wird sich auch in Zukunft ehren­amt­lich engagieren.

Lob für die kuli­na­ri­sche Ausrichtung

Nach dem gemein­sa­men Essen wur­de Küchen­chef Ron­ny Bol­schwig und sei­nem Team sowie den Mit­ar­bei­te­rin­nen des Cafés für das Grün­kohl­es­sen gro­ßer Bei­fall und viel Lob ausgesprochen.


Foto: Jan Bruins.

 

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Zahl­rei­che Ver­stö­ße bei Groß­kon­trol­le auf der Auto­bahn 31

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Groß­kon­trol­le auf der A31: Poli­zei deckt zahl­rei­che Ver­stö­ße auf

WEENER / LANDKREIS LEER – Eine groß­an­ge­leg­te Stand­kon­trol­le auf dem Park­platz Rhei­der­land an der Auto­bahn 31 hat am gest­ri­gen Don­ners­tag erheb­li­che Män­gel im gewerb­li­chen Güter- und Per­so­nen­ver­kehr ans Licht gebracht. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden kon­trol­lier­te dabei gemein­sam mit dem Land­kreis Leer und dem Gewer­be­auf­sichts­amt Emden gezielt Fahr­zeu­ge und stieß auf teil­wei­se gefähr­li­che Situationen.


Rei­se­bus ohne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis gestoppt

Beson­ders kri­tisch bewer­te­ten die Beam­ten die Kon­trol­le eines voll­be­setz­ten Rei­se­bus­ses. Der 46-jäh­ri­ge Fah­rer konn­te kei­ne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis­klas­se für das Fahr­zeug vor­wei­sen. Zudem war die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Berufs­fah­rer­qua­li­fi­ka­ti­on bereits abge­lau­fen. Die Poli­zei unter­sag­te die Wei­ter­fahrt sofort. Erst nach­dem das Bus­un­ter­neh­men einen Ersatz­fah­rer eines Fremd­be­triebs orga­ni­siert hat­te, konn­ten die Fahr­gäs­te ihre Rei­se in Rich­tung Nord­deich fortsetzen.

Segel­mas­ten mit Kle­be­band „gesi­chert“

Ein wei­te­res hohes Sicher­heits­ri­si­ko stell­te ein Prit­schen­wa­gen dar. Die Beam­ten stell­ten fest, dass zwei gela­de­ne Segel­mas­ten ledig­lich mit Kle­be­band befes­tigt waren. Geeig­ne­te Siche­rungs­mit­tel fehl­ten nahe­zu voll­stän­dig, zudem rag­te die Ladung unzu­läs­sig weit über das Fahr­zeug hin­aus. Auch hier wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt und ein ent­spre­chen­des Ein­zie­hungs­ver­fah­ren eingeleitet.

Hand­wer­ker mit 1,81 Pro­mil­le am Steuer

Erschre­ckend ver­lief die Über­prü­fung eines 60-jäh­ri­gen Hand­wer­kers. Ein Atem­al­ko­hol­test bei dem Fahr­zeug­füh­rer ergab einen Wert von 1,81 Pro­mil­le. Die Beam­ten ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me an, stell­ten den Füh­rer­schein sicher und lei­te­ten ein Straf­ver­fah­ren gegen den Mann ein.

Bilanz der Einsatzkräfte

Ins­ge­samt regis­trier­ten die Behör­den im Rah­men der Akti­on 58 Ver­stö­ße. Die­se reich­ten von tech­ni­schen Män­geln über man­gel­haf­te Ladungs­si­che­rung bis hin zu schwe­ren Ver­stö­ßen gegen die Ver­kehrs­si­cher­heit. Die Poli­zei betont die Not­wen­dig­keit sol­cher Kon­trol­len, um die Sicher­heit auf den Auto­bah­nen der Regi­on nach­hal­tig zu gewährleisten.

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Kli­ma­ri­si­ko­in­dex 2050: Wie stark ist unse­re Regi­on gefährdet?

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Win­ter­idyl­le am Süd­strand: Wäh­rend Eis die Nord­see bedeckt, warnt der neue Kli­ma­ri­si­ko­in­dex vor der Zukunft. Wil­helms­ha­ven gilt bun­des­weit als die am stärks­ten vom Kli­ma­wan­del bedroh­te Regi­on. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Kli­ma­ri­si­ko­in­dex 2050: Nord­wes­ten beson­ders im Visier – Wil­helms­ha­ven bun­des­weit Spitzenreiter

Von der Küs­te bis in die Alpen – der Kli­ma­wan­del trifft Deutsch­land nicht über­all gleich hart. Eine aktu­el­le Stu­die des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW) und der ERGO Ver­si­che­rung zeigt nun detail­liert auf, wel­che Kom­mu­nen bis zum Jahr 2050 mit den größ­ten Risi­ken durch Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se rech­nen müs­sen. Beson­ders die Küs­ten­re­gio­nen und der Nord­wes­ten sind betroffen.

Wie ver­wund­bar ist unse­re Infra­struk­tur? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, haben Wis­sen­schaft­ler der IW Con­sult und Exper­ten der Köln.Assekuranz den Kli­ma­ri­si­ko­in­dex ent­wi­ckelt. Auf einer Ska­la von 0 (gerin­ges Risi­ko) bis 10 (hohes Risi­ko) wur­den alle 400 Krei­se ana­ly­siert. Die For­scher zei­gen auf, wie stark Regio­nen heu­te und im Jahr 2050 Sturm, Stark­re­gen, Hit­ze, Dür­re und Hagel aus­ge­setzt sind.

Regio­na­le Ana­ly­se: Der Nor­den unter Druck

Beson­ders Städ­te und Gemein­den in Küs­ten­nä­he oder ent­lang gro­ßer Flüs­se sind zuneh­mend gefähr­det. Die Aus­wer­tung der spe­zi­fi­schen Daten für unse­re Regi­on zeigt eine deut­li­che Ten­denz nach oben:

Regi­on Risi­ko Heute Risi­ko 2050
Wil­helms­ha­ven (Stadt) 5,67 5,88
Weser­marsch (Land­kreis) 5,60 5,80
Emden (Stadt) 5,45 5,59
Witt­mund (Land­kreis) 4,74 5,13
Bre­mer­ha­ven (Stadt) 4,78 5,03
Aurich (Land­kreis) 4,56 4,97
Bran­den­burg an der Havel 4,57 4,85
Leer (Land­kreis) 4,23 4,84
Mann­heim (Stadt) 4,46 4,71
Fries­land (Land­kreis) 4,44 4,70

Wil­helms­ha­ven bun­des­weit am stärks­ten gefährdet

Die größ­ten Kli­ma­ri­si­ken für die städ­ti­sche Infra­struk­tur herr­schen in Wil­helms­ha­ven. Mit einem Wert von bis zu 5,9 im Jahr 2050 liegt die Stadt an der Spit­ze aller 400 unter­such­ten Regio­nen. Am gerings­ten fal­len die Risi­ken im Ver­gleich dazu in Kemp­ten im All­gäu aus (Anstieg von 2,8 auf 3,1).

Die drei gro­ßen Gefah­ren: Sturm, Stark­re­gen und Hitze

Die For­scher iden­ti­fi­zier­ten drei Hauptbedrohungen:

  • Sturm: Bereits heu­te die flä­chen­de­ckend größ­te Gefahr. Alle unter­such­ten Regio­nen lie­gen hier bereits über einem Index­wert von 7,5.

  • Stark­re­gen: Trifft jede vier­te Regi­on mas­siv. Das Risi­ko wächst vor allem in ber­gi­gen Regio­nen, aber auch durch die Zunah­me extre­mer Wet­ter­la­gen im Flachland.

  • Hit­zestress: Hier zeigt sich die dras­tischs­te Ver­än­de­rung. Bis 2050 wer­den 372 der 400 Regio­nen mas­siv unter Hit­ze lei­den (Index über 3,0).

Kom­mu­nen fehlt das Geld für Vorsorge

Trotz der kla­ren Fak­ten fehlt es oft an der Umset­zung von Schutz­maß­nah­men. „Vie­len Kom­mu­nen fehl­te bis­lang das Geld, um sich hin­rei­chend auf die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels vor­zu­be­rei­ten“, warnt IW-Exper­te Han­no Kem­per­mann. Damit not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen in Deich­schutz, Kana­li­sa­ti­on oder Stadt­küh­lung nicht auf der Stre­cke blei­ben, for­dert das IW eine gesi­cher­te Finan­zie­rung durch Bund und Länder.

Olaf Blä­ser, Vor­stands­vor­sit­zen­der der ERGO Ver­si­che­rung AG, betont: „Der Kli­ma­wan­del betrifft alle – aber nicht über­all gleich stark.“ Der Index bie­tet nun eine wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Grund­la­ge, damit Poli­tik und Kom­mu­nen gezielt Vor­sor­ge tref­fen können.

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Ein musi­ka­li­scher Dream­li­ner gefäl­lig? The Air­let­tes laden zum Swing-Flug ins SparkassenForum Leer. Wer am Mitt­woch, den 4. März 2026, das...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Rock-For­ma­ti­on Accu­ra­cy gas­tiert beim Knei­pen­fes­ti­val Leer Live im Celona

Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...

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Ers­tes Coun­try Fest im Live Music Cen­ter Hin­te angekündigt

Coun­try Fest 2026: Wil­der Wes­ten zieht ins Live Music Cen­ter Hin­te ein Am 21. März 2026 ver­wan­delt sich das Live Music...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag bei Möbel­haus Thiems und flo­ra & fauna Moorm­er­land. Wäh­rend der Win­ter sich lang­sam ver­ab­schie­det, set­zen das...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...