Allgemein

Schul­an­fang: Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se war­nen mit Spann­bän­dern „Tem­po runter!“

Veröffentlicht

am

Im Hau­se der Brand­kas­se wur­den den bei­den Ver­tre­tern der fünf ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten die neu­en Warn­ban­ner über­ge­ben (v.l.n.r.): Hans-Frie­del Walt­her (Vors. VW Aurich), Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) und Hajo Reer­s­he­mi­us (Gebiets­be­auf­trag­ter der Ost­frie­si­schen VWs und Vors. VW Norden)

Schul­an­fang: Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se war­nen mit Spann­bän­dern „Tem­po runter!“

 

Über­ga­be von 100 neu­en Spannbändern

Das Feri­en­en­de steht vor der Tür – und damit auch das Auf­ein­an­der­tref­fen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. In die­sen rela­tiv gese­hen ‚kon­tak­tär­me­ren‘ Zei­ten, in denen viel­leicht auch eine Urlaubs­rei­se nicht statt­fand, kann es jetzt im Ver­kehrs­ge­sche­hen ganz beson­ders ‚wuse­lig’ zuge­hen. Dar­auf­hin ent­schie­den sich die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Brand­kas­se für das ver­mehr­te Auf­hän­gen von Warn­spann­bän­dern an Stra­ßen: Die Ver­kehrs­wach­ten erhiel­ten 100 neue Spann­bän­der im Wert von rund 3.500 Euro von der Brand­kas­se. Mit den Wor­ten ‚Schul­an­fang! Tem­po run­ter‘ sol­len Ver­kehrs­teil­neh­men­de gera­de im Bereich von Grund­schu­len sen­si­bi­li­siert werden.

Seit 1999 unter­stützt die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten — unter ande­rem mit der Finan­zie­rung von Warn-Spann­bän­dern. Jetzt haben bei­de Insti­tu­tio­nen neue Ban­ner auf­ge­legt, die auf den Schul­an­fang hin­wei­sen. Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten, erläu­tert die Hin­ter­grün­de der Akti­on: „Wir wol­len wie­der gemein­sam für mehr Sicher­heit im ost­frie­si­schen Stra­ßen­ver­kehr sor­gen! Es wird nicht mehr lan­ge dau­ern und wir haben ins­ge­samt 1.000 Ban­ner für die Sicher­heit von der Brand­kas­se erhal­ten. Die­se gro­ße Anzahl ist der Tat­sa­che geschul­det, dass der Ein­satz trotz hoch­wer­ti­ger Qua­li­tät nur zeit­lich begrenzt ist. Neben der all­ge­mei­nen Abnut­zung spie­len lei­der Sach­be­schä­di­gun­gen und das wider­recht­li­che Ent­fer­nen immer wie­der eine Rol­le. Die Ban­ner sol­len über­all dort plat­ziert wer­den, wo Kin­der ihren Schul­weg zu Fuß oder mit dem Rad absol­vie­ren. Wir alle wis­sen, dass die ers­ten Tage nach einer Feri­en­zeit eine beson­de­re Gefähr­dung dar­stel­len. Unser Appell des­halb an die Kraft­fahr­zeug­fah­re­rin­nen und ‑fah­rer: Geben Sie Acht!“

Ost­fries­land­wei­ter Rück­gang von Unfall­zah­len um 21 %

„Wir haben uns wie­der auf die Unfall­zah­len von Per­so­nen­schä­den bei den ‚Kleins­ten‘, den Kin­dern im Alter bis 14 Jah­re, in ganz Ost­fries­land kon­zen­triert“ infor­miert Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se. „In den letz­ten 5 Jah­ren sind die­se Unfäl­le um ins­ge­samt 21 % gesun­ken. Das freut uns rich­tig! Lagen sie in 2017 noch bei 275 Per­so­nen, tru­gen sich 2021 218 Unfäl­le zu. Dabei wur­den Betei­lig­te leicht (198 bzw. 143) bis schwer (27 bzw. 13) ver­letzt. Natür­lich gab es Coro­na-bedingt teil­wei­se nur ein­ge­schränk­ten Unter­richt – dafür fehl­te allen aber auch das all­täg­li­che ‚Trai­ning‘. Und natür­lich geht es uns um die Sicher­heit aller Verkehrs­teilnehmenden. Aber beson­ders für Kin­der ist Stra­ßen­ver­kehr rich­ti­ger Stress – sie sind manch­mal ein­fach spon­tan, leicht­sin­nig oder überfordert.“

Schul­an­fang wird ‚wuse­lig‘

„Die Kin­der freu­en sich schon auf das Wie­der­se­hen in den Klas­sen – gera­de nach der doch noch ‚kon­tak­tär­me­ren‘ Zeit, in der unter Umstän­den auch eine Feri­en­rei­se nicht statt­fin­den konn­te. Jetzt wird es vor den Schu­len wohl wie­der sehr wuse­lig. In die­sem Umfeld hän­gen wir die Warn­ban­ner auf“ ergänzt Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich. „Ins­ge­samt gibt es in Ost­fries­land 124 Grund­schu­len mit rund 12.500 ‚klei­nen Ost­frie­sin­nen und Ost­frie­sen‘. Wir ins­ge­samt fünf Ver­kehrs­wach­ten war­nen flä­chen­de­ckend. Bun­te, tan­zen­de Buch­sta­ben und abge­bil­de­te Kin­der spre­chen die Men­schen emo­tio­nal an und sen­si­bi­li­sie­ren für die aktu­el­le Gefahrensituation!“

 

Schul­weg zur Ein­schu­lung üben

Über 4.000 Fünf- bis Sie­ben­jäh­ri­ge wer­den in Ost­fries­land in der nächs­ten Woche ein­ge­schult. Neu für die Erst­kläss­le­rin­nen und ‑kläss­ler ist nicht nur das Rech­nen, Schrei­ben und Lesen, son­dern auch der täg­li­che Weg zur Schu­le. “Der rich­ti­ge Schul­weg und das ent­spre­chen­de Ver­hal­ten muss genau­so wie das ABC und das Ein­mal­eins gelernt wer­den“ gibt Foetz­ki zu beden­ken. „Am bes­ten üben die ABC-Schüt­zen vor Schul­be­ginn mit den Eltern. Die Gefah­ren­punk­te müs­sen ihnen erklärt wer­den. Und es ist wich­tig, nicht die schnells­te, son­dern die sichers­te Rou­te zu wäh­len. Am bes­ten wer­den die Klei­nen in der ers­ten Zeit noch beglei­tet und so der Lern­erfolg beobachtet.“

 

Brems- bzw. Anhal­te­weg berücksichtigen

„Unser Ansatz ist die Auf­klä­rung! Wir appel­lie­ren an Ver­nunft und Ein­sicht der Kraft­fah­rer. Den­ken Sie ein­fach an das The­ma ‚Brems­weg‘! Bei zum Bei­spiel 30 km/h beträgt der Brems- bzw. Anhal­te­weg bis zu 12 Meter, bei 50 km/h bis zu 25 Meter. Was davon abhängt, in wel­chem Zustand Ihre Brem­sen, Ihre Rei­fen oder auch der Stra­ßen­be­lag sind und ob Sie eine Voll­brem­sung, eine soge­nann­te ‚Gefah­ren­brem­sung‘, voll­zie­hen! Das ist wahn­sin­nig weit – gehen Sie zu Fuß ein­mal solch eine Stre­cke!“, so Reer­s­he­mi­us. Er hofft: „Wir wol­len mit den Ban­nern auf die Gefah­ren hin­wei­sen. Gleich­wohl sind wir nicht blau­äu­gig, wes­halb sich die Ver­kehrs­wach­ten schon seit lan­gem unter ande­rem aus­drück­lich für mehr Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen und ‑über­prü­fun­gen ein­set­zen. Wer nicht ler­nen will, soll zahlen!“

 

Ins­ge­samt 900 Spann­bän­der für ost­frie­si­sche Sicherheit

Chris­tia­ne Büch­ner, Sach­be­ar­bei­te­rin Prä­ven­ti­on bei der Poli­zei Nor­den freut sich auf die neu­en Spann­bän­der: „Die Nach­fra­ge von den Schu­len bezüg­lich der Ban­ner ist groß. Gemein­sam las­sen wir uns immer wie­der Aktio­nen ein­fal­len, um die Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf unse­re Kleins­ten auf­merk­sam zu machen. So freut sich u.a. auch die Grund­schu­le Leez­dorf schon sehr auf die neu­en Warn­hin­wei­se, die sie in die­sem Jahr erst­ma­lig auf­hän­gen.“ Wei­te­re an den Ban­nern inter­es­sier­te Ein­rich­tun­gen kön­nen sich an ihre regio­na­le Ver­kehrs­wacht wenden:

Aurich: info@verkehrswacht-aurich.de                               

Witt­mund: klauswilbers@aol.com  

Leer:     verkehrswacht-leer@web.de                   

Nor­den:  verkehrswacht-norden@ewe.net

Emden: holger.gaertner@polizei.niedersachsen.de

 

Hajo Reer­s­he­mi­us schil­dert abschlie­ßend: „Finan­ziert wur­den die 100 Spann­bän­der wie­der aus­schließ­lich von der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se. Ins­ge­samt haben wir schon über 900 (!) Warn-Spann­bän­der von der Brand­kas­se erhal­ten und dafür bedan­ken wir uns von gan­zem Her­zen. Wir dür­fen aber auch nicht ver­ges­sen, dass die Ban­ner ihren rich­ti­gen Stand­ort nicht allein fin­den. Vie­le flei­ßi­ge Hän­de, ob Haus­meis­ter der vie­len Schu­len, För­der­ver­ei­ne, Orts­vor­ste­hen­de und nicht zuletzt Mit­ar­bei­ten­de der Bau­hö­fe fas­sen mit an, suchen nach den rich­ti­gen Stand­or­ten und betreu­en die auf­ge­häng­ten Ban­ner. Auch die­sen flei­ßi­gen Hel­fen­den gilt ein gro­ßes Dankeschön!“


 

Anzeige 

Allgemein

Die Woll­ma­dame in Leer: Dag­mar Lott­mann-Seling und Ilka Seling set­zen auf hoch­wer­ti­ge Wol­le und Naturgarne

Veröffentlicht

am

Die Woll­da­men in Leer: Mit Lei­den­schaft für Natur­gar­ne, Hand­ar­beit und krea­ti­ve Ideen

Von Lever­ku­sen nach Ost­fries­land, von der Rat­haus­stra­ße in die Brun­nen­stra­ße: Die Woll­da­men haben in Leer ihren Platz gefun­den. In ihrem lie­be­voll gestal­te­ten Fach­ge­schäft „Die Woll­ma­dame“ dreht sich alles um hoch­wer­ti­ge Wol­le, natür­li­che Fasern und die Freu­de am Sel­ber­ma­chen. Mit aus­ge­wähl­ten Gar­nen klei­ner Fami­li­en­un­ter­neh­men, einem Online-Shop und regel­mä­ßi­gen Stricktreffs ist ein beson­de­rer Treff­punkt für Hand­ar­beits­be­geis­ter­te entstanden.

Wer das Geschäft in der Leera­ner Brun­nen­stra­ße 29 betritt, merkt schnell, dass hier viel Herz­blut und Lie­be zum Detail steckt. Far­ben­fro­he Woll­knäu­el, hoch­wer­ti­ge Gar­ne, sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­te Acces­soires und zahl­rei­che klei­ne Geschenk­ideen machen den Laden zu einem beson­de­ren Ort für alle, die ger­ne stri­cken, häkeln oder sich mit schö­nen Din­gen umgeben.

Hin­ter dem Geschäft ste­hen Dag­mar Lott­mann-Seling und ihre Toch­ter Ilka Seling. Die bei­den ver­bin­det nicht nur die fami­liä­re Zusam­men­ar­beit, son­dern vor allem die gemein­sa­me Begeis­te­rung für Wol­le, Hand­ar­beit und krea­ti­ve Ideen. Dass sie damit auch ande­re Men­schen begeis­tern kön­nen, zeig­te sich unter ande­rem bei der Orga­ni­sa­ti­on des Strick­ki­nos in Emden.

Dabei ist das Sor­ti­ment weit mehr als eine gewöhn­li­che Aus­wahl an Strick­wol­le. Die Inha­be­rin­nen legen gro­ßen Wert auf natür­li­che Mate­ria­li­en, eine nach­voll­zieh­ba­re Her­kunft und die Zusam­men­ar­beit mit klei­ne­ren Her­stel­lern, ins­be­son­de­re aus Skandinavien.

 

Von Lever­ku­sen nach Ostfriesland

Die Geschich­te der Woll­da­men begann bereits 2013 in Lever­ku­sen. Dort grün­de­ten Dag­mar Lott­mann-Seling und ihre Toch­ter Ilka Seling ihr Woll­ge­schäft. Kurz vor der Coro­na-Pan­de­mie zog es die Fami­lie nach Ost­fries­land. Die fami­liä­ren Wur­zeln rei­chen bis nach Emden zurück. Die Mög­lich­keit, in der Regi­on einen neu­en Stand­ort auf­zu­bau­en, wur­de schließ­lich genutzt.

In Leer star­te­ten die Woll­da­men zunächst in der Rat­haus­stra­ße 12, direkt neben dem heu­ti­gen Genuss­reich. Doch der Start fiel in eine schwie­ri­ge Zeit: Kurz nach der Eröff­nung kam die Coro­na-Pan­de­mie, und das Geschäft muss­te bereits wie­der schlie­ßen. Es folg­ten wei­te­re Über­le­gun­gen und schließ­lich ein Umzug inner­halb der Rat­haus­stra­ße in die Haus­num­mer 19.

Seit Okto­ber 2024 sind die Woll­da­men nun in der Brun­nen­stra­ße 29 zu fin­den. Hier haben sie sich ein­ge­rich­tet und die Räum­lich­kei­ten mit viel Eigen­in­itia­ti­ve und zahl­rei­chen Ideen neu gestal­tet. Der heu­ti­ge Laden ist gemüt­lich, lie­be­voll deko­riert und bie­tet viel Platz, um sich in Ruhe umzu­schau­en und inspi­rie­ren zu lassen.

Natur­fa­sern und klei­ne Fami­li­en­un­ter­neh­men statt Massenware

Eine Beson­der­heit des Geschäfts ist die bewuss­te Aus­wahl der ange­bo­te­nen Gar­ne. Statt auf die bekann­ten gro­ßen Mar­ken zu set­zen, arbei­ten die Woll­da­men bevor­zugt mit klei­ne­ren Fami­li­en­un­ter­neh­men zusam­men. Vie­le ihrer Lie­fe­ran­ten kom­men aus Skandinavien.

Im Sor­ti­ment fin­den sich bei­spiels­wei­se Gar­ne aus schwe­di­scher Schaf­wol­le, aber auch Baum­wol­le und wei­te­re natür­li­che Fasern. Ein beson­de­res Augen­merk liegt auf der Qua­li­tät und Her­kunft der Mate­ria­li­en. Auch ein deut­sches Fami­li­en­un­ter­neh­men gehört zu den Lie­fe­ran­ten. Dort wer­den die Gar­ne tat­säch­lich noch in Deutsch­land gespon­nen und gefärbt – etwas, das in der heu­ti­gen Tex­til­bran­che eher sel­ten gewor­den ist. Vie­le Gar­ne stam­men ansons­ten aus Italien.

Bei der Aus­wahl spie­len Nach­hal­tig­keit und öko­lo­gi­sche Aspek­te eine wich­ti­ge Rol­le. Ein Groß­teil der ange­bo­te­nen Fasern ist Öko-Tex-zer­ti­fi­ziert bezie­hungs­wei­se ent­spre­chend gefärbt. Gera­de klei­ne­re Her­stel­ler kön­nen sich aller­dings nicht immer sämt­li­che Zer­ti­fi­zie­run­gen leis­ten. Das bedeu­tet für die Woll­da­men jedoch nicht auto­ma­tisch, dass die­se Anbie­ter aus­ge­schlos­sen wer­den. Viel­mehr legen sie Wert dar­auf, die Her­kunft und Ver­ar­bei­tung ihrer Pro­duk­te zu ken­nen. Bei Bedarf kön­nen sie direkt bei den Her­stel­lern nach­fra­gen und sich die ein­zel­nen Pro­duk­ti­ons­schrit­te erläu­tern lassen.

Auch bei den Mate­ria­li­en gibt es Unter­schie­de: Grund­sätz­lich ste­hen Natur­fa­sern im Mit­tel­punkt. Bei bestimm­ten Gar­nen, etwa für Socken oder spe­zi­el­le Mode­gar­ne, kann aller­dings auch ein Anteil Poly­acryl ent­hal­ten sein. Das dient unter ande­rem der Halt­bar­keit und den gewünsch­ten Gebrauchseigenschaften.

Schaf­wol­le, Tweed und eine gro­ße Farbvielfalt

Beson­ders inter­es­sant ist die Aus­wahl an skan­di­na­vi­schen Gar­nen. Eine eige­ne Abtei­lung ist bei­spiels­wei­se der schwe­di­schen Schaf­wol­le gewid­met. Unter­schied­li­che Qua­li­tä­ten, zahl­rei­che Far­ben und beson­de­re Garn­struk­tu­ren bie­ten vie­le Mög­lich­kei­ten für eige­ne Handarbeitsprojekte.

Dazu gehö­ren auch Tweed- und Done­gal-Gar­ne. Die­se sind an ihrer leicht melier­ten Optik und den klei­nen ein­ge­ar­bei­te­ten Farb­tup­fern zu erken­nen. Sie ver­lei­hen selbst gestrick­ten oder gehä­kel­ten Klei­dungs­stü­cken eine beson­de­re Struk­tur und einen indi­vi­du­el­len Charakter.

Ob Pull­over, Schal, Müt­ze, Socken oder ande­re krea­ti­ve Pro­jek­te: Die Aus­wahl an Gar­nen eröff­net zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten. Dabei gilt grund­sätz­lich, dass sich vie­le Gar­ne sowohl zum Stri­cken als auch zum Häkeln eig­nen. Ent­schei­dend sind das gewünsch­te Ergeb­nis, die Beschaf­fen­heit des Garns und die per­sön­li­che Vorliebe.

Stri­cken erlebt eine neue Beliebtheit

Längst ist Stri­cken nicht mehr aus­schließ­lich ein Hob­by älte­rer Gene­ra­tio­nen. Bei den Woll­da­men beob­ach­ten die Inha­be­rin­nen eine zuneh­mend gemisch­te Kund­schaft. Men­schen ab etwa 30 Jah­ren gehö­ren eben­so dazu wie jün­ge­re Hand­ar­beits­be­geis­ter­te. Auch Kin­der kom­men gemein­sam mit ihren Eltern ins Geschäft.

Neben Neu­ein­stei­gern gibt es vie­le Men­schen, die nach län­ge­rer Pau­se wie­der mit dem Stri­cken begin­nen. Man­che haben frü­her von ihren Groß­müt­tern oder Müt­tern das Hand­werk gelernt und ent­de­cken es nach vie­len Jah­ren neu für sich.

Die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Selbst etwas mit den eige­nen Hän­den her­zu­stel­len, hat einen beson­de­ren Reiz. Man ent­schei­det selbst über Mate­ri­al, Far­be, Form und Ver­ar­bei­tung und hält am Ende ein indi­vi­du­el­les Stück in den Hän­den. Gleich­zei­tig bie­tet das Stri­cken einen bewuss­ten Gegen­pol zum oft hek­ti­schen All­tag. Die Kon­zen­tra­ti­on auf Maschen, Mus­ter und Hand­grif­fe kann beru­hi­gend wir­ken und wird von vie­len als ent­span­nen­der Aus­gleich empfunden.

Gera­de in einer Zeit, in der vie­les schnell und indus­tri­ell pro­du­ziert wird, gewinnt das Sel­ber­ma­chen wie­der an Bedeu­tung. Wer selbst strickt, weiß nicht nur, wie viel Arbeit in einem Klei­dungs­stück steckt, son­dern kann auch bewusst ent­schei­den, wel­che Mate­ria­li­en ver­wen­det werden.

Stricktreffs am Mon­tag und Freitag

Wer bereits strickt und ger­ne in Gesell­schaft sei­nem Hob­by nach­geht, fin­det bei den Woll­da­men eben­falls eine pas­sen­de Anlauf­stel­le. Mon­tags und frei­tags fin­den regel­mä­ßi­ge Stricktreffs statt.

Dabei han­delt es sich aus­drück­lich nicht um klas­si­sche Strick­kur­se für Anfän­ger. Viel­mehr steht das gemüt­li­che Bei­sam­men­sein mit Gleich­ge­sinn­ten im Mit­tel­punkt. Gemein­sam wird gestrickt, sich aus­ge­tauscht und über neue Pro­jek­te gespro­chen. Klei­ne­re Fra­gen kön­nen dabei durch­aus geklärt wer­den. Eine aus­führ­li­che Ein­füh­rung in die Grund­la­gen des Stri­ckens ist im Rah­men die­ser Tref­fen aller­dings nicht vorgesehen.

Dass die Begeis­te­rung für das gemein­sa­me Hand­ar­bei­ten auch über Leer hin­aus­reicht, zeig­te sich bei einem beson­de­ren Ver­an­stal­tungs­for­mat: Dag­mar Lott­mann-Seling und Ilka Seling haben das Strick­ki­no in Emden orga­ni­siert. Dabei wird die Freu­de am Stri­cken mit einem gemein­sa­men Kino­er­leb­nis verbunden.

So ent­ste­hen immer wie­der Gele­gen­hei­ten, bei denen Hand­ar­beit und Gemein­schaft zusammenkommen.

Hoch­wer­ti­ge Wol­le aus Leer: Der Online-Shop erreicht Kun­den weit über Ost­fries­land hinaus

Neben dem Laden­ge­schäft in der Brun­nen­stra­ße betrei­ben die Woll­da­men auch einen Online-Shop. Dort kön­nen Kun­den Gar­ne und aus­ge­wähl­te Strick­sets bestel­len. Gera­de die­se Ange­bo­te wer­den auch über­re­gio­nal genutzt.

Vie­le Kun­den ent­de­cken das Geschäft zunächst wäh­rend eines Auf­ent­halts in Leer. Beson­ders Tou­ris­ten und Tages­gäs­te, bei­spiels­wei­se aus Bre­men oder Olden­burg, neh­men die Adres­se mit und bestel­len spä­ter online, wenn sie wei­te­res Mate­ri­al benö­ti­gen. Auch aus Süd­deutsch­land kom­men Bestellungen.

Die Zusam­men­set­zung der Kund­schaft ver­än­dert sich dabei je nach Jah­res­zeit. In den Som­mer­mo­na­ten besu­chen vie­le Tou­ris­ten die Stadt und ver­bin­den ihren Auf­ent­halt mit einem Abste­cher zu den Woll­da­men. Im Win­ter ver­schiebt sich das Ver­hält­nis wie­der stär­ker zuguns­ten der ört­li­chen Kund­schaft. Dann kom­men nach Ein­schät­zung der Inha­be­rin­nen etwa drei Vier­tel der Besu­cher aus Leer und der nähe­ren Umgebung.

Ein Fach­ge­schäft mit viel Persönlichkeit

Neben der gro­ßen Aus­wahl an Wol­le und Gar­nen fin­den sich im Geschäft auch Stof­fe, Pape­te­rie, Acces­soires, klei­ne Geschenk­ideen und Mit­bring­sel. Das Sor­ti­ment lädt zum Stö­bern ein und macht den Laden auch für die­je­ni­gen inter­es­sant, die nicht unbe­dingt selbst stri­cken oder häkeln.

Dag­mar Lott­mann-Seling und ihre Toch­ter Ilka Seling ver­bin­den mit „Die Woll­ma­dame“ meh­re­re Din­ge: ein spe­zia­li­sier­tes Fach­ge­schäft, eine sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl hoch­wer­ti­ger Mate­ria­li­en, per­sön­li­che Bera­tung und einen Treff­punkt für Men­schen mit Freu­de an Handarbeit.

Seit Okto­ber 2024 haben sie in der Brun­nen­stra­ße 29 in Leer ihren Stand­ort gefun­den. Wer hoch­wer­ti­ge Gar­ne sucht, sich für Natur­fa­sern inter­es­siert oder neue Inspi­ra­ti­on für das nächs­te Hand­ar­beits­pro­jekt sucht, fin­det hier eine gro­ße Aus­wahl und per­sön­li­che Ansprechpartnerinnen.

Kon­takt und Öffnungszeiten

Die Woll­ma­dame
Brun­nen­stra­ße 29
26789 Leer

Öff­nungs­zei­ten:
Mon­tag: 11 bis 17 Uhr
Diens­tag: geschlos­sen
Mitt­woch: 11 bis 17 Uhr
Don­ners­tag: geschlos­sen
Frei­tag: 11 bis 17 Uhr
Sams­tag: 11 bis 17 Uhr

Immer infor­miert mit „Wir Leera­ner“ & dem LeserECHO-Portal!

Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

Das Bes­te: Unser Ange­bot ist voll­stän­dig kos­ten­los und kommt ganz ohne Abo­kos­ten aus!

Redak­tio­nel­ler Hin­weis des LeserECHO-Verlags

Die­ser Bei­trag ist aus eige­nem redak­tio­nel­lem Inter­es­se ent­stan­den. Für die Ver­öf­fent­li­chung wur­de weder ein Ent­gelt gezahlt noch eine sons­ti­ge Gegen­leis­tung ver­ein­bart. Es han­delt sich daher aus­drück­lich um einen redak­tio­nel­len Bei­trag und nicht um eine Anzei­ge oder bezahl­te Werbung.

Der Lese­r­ECHO-Ver­lag berich­tet regel­mä­ßig über die Ent­wick­lung des regio­na­len Ein­zel­han­dels, über inha­ber­ge­führ­te Geschäf­te, Hand­werks­be­trie­be und Selbst­stän­di­ge sowie über die wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, vor denen sie ste­hen. Wir möch­ten zei­gen, was die Unter­neh­men in unse­rer Regi­on bewegt, wel­che Ver­än­de­run­gen sie erle­ben und mit wel­chem Enga­ge­ment sie ihren Betrieb führen.

Sie sind selbst­stän­dig, füh­ren ein Geschäft oder einen Hand­werks­be­trieb und möch­ten über Ihre Erfah­run­gen, Her­aus­for­de­run­gen oder Ent­wick­lun­gen berich­ten? Dann freu­en wir uns über Ihre Nach­richt an:

info@leserecho.de

Ihr Lese­r­ECHO-Ver­lag

Weiterlesen

Allgemein

Sir­ke Sie­bens aus Holt­land wird neu­er Regie­rungs­brand­meis­ter für Ostfriesland

Veröffentlicht

am

Sir­ke Sie­bens (6. v. l.) über­nimmt zum 1. Okto­ber 2026 das Amt des Regie­rungs­brand­meis­ters und tritt damit die Nach­fol­ge von Erwin Rei­ners an, der nach sechs Jah­ren Amts­zeit fei­er­lich ver­ab­schie­det wurde.

Sir­ke Sie­bens aus Holt­land zum neu­en Regie­rungs­brand­meis­ter ernannt

Ver­ant­wor­tung für 170 Feu­er­weh­ren in den Land­krei­sen Aurich, Leer und Witt­mund sowie in Emden

Im Rah­men einer Fei­er­stun­de im Feu­er­wehr­haus Wies­moor ist Sir­ke Sie­bens aus Holt­land zum neu­en Regie­rungs­brand­meis­ter ernannt wor­den. Die Ernen­nung erfolg­te mit Wir­kung zum 1. Okto­ber 2026 im Bei­sein der Stadt- und Gemein­de­brand­meis­ter sowie der Brandabschnittsleiter.

Voll­zo­gen wur­de die Ernen­nung durch Nie­der­sach­sens Lan­des­brand­di­rek­tor Die­ter Rohr­berg und Dr. Chris­ti­an Kiel­horn, Prä­si­dent des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz (NLBK).

Zu den Gäs­ten der Fei­er­stun­de gehör­ten unter ande­rem Ver­tre­ter der Kom­mu­nen, der Poli­zei, des Tech­ni­schen Hilfs­werks (THW), der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se sowie wei­te­rer Partnerorganisationen.

Sir­ke Sie­bens über­nimmt ver­ant­wor­tungs­vol­le Führungsaufgabe

Mit der Beru­fung von Sir­ke Sie­bens wird das ver­ant­wor­tungs­vol­le Ehren­amt mit einer erfah­re­nen Füh­rungs­kraft aus dem Land­kreis Leer besetzt. Sie­bens tritt die Nach­fol­ge von Erwin Rei­ners an, der nach sechs Jah­ren Amts­zeit fei­er­lich aus dem Ehren­be­am­ten­ver­hält­nis ver­ab­schie­det wurde.

Als neu­er Regie­rungs­brand­meis­ter über­nimmt Sir­ke Sie­bens künf­tig Ver­ant­wor­tung für ins­ge­samt 170 Feu­er­weh­ren. Sein Zustän­dig­keits­be­reich umfasst die Land­krei­se Aurich, Leer und Witt­mund sowie die kreis­freie Stadt Emden.

Das Amt des Regie­rungs­brand­meis­ters zählt zu den höchs­ten ehren­amt­li­chen Füh­rungs­äm­tern im nie­der­säch­si­schen Feu­er­wehr­we­sen. Ange­sie­delt in der Abtei­lung Brand­schutz des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz über­nimmt der Regie­rungs­brand­meis­ter eine wich­ti­ge Schnitt­stel­len­funk­ti­on zwi­schen den ört­li­chen Feu­er­wehr-Ein­satz­lei­tern und dem Land Niedersachsen.

Dar­über hin­aus ist Sie­bens künf­tig auch bei Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren im Bereich des Brand- und Kata­stro­phen­schut­zes ein­ge­bun­den. Hin­zu kom­men umfang­rei­che reprä­sen­ta­ti­ve Aufgaben.

Umfang­rei­che Erfah­rung im Feuerwehrwesen

Für die anspruchs­vol­le Füh­rungs­auf­ga­be bringt Sir­ke Sie­bens einen umfang­rei­chen Erfah­rungs­schatz aus dem Feu­er­wehr­we­sen mit. Vor sei­ner Ernen­nung zum Regie­rungs­brand­meis­ter war er bereits als Gemein­de­brand­meis­ter sowie als stell­ver­tre­ten­der Brand­ab­schnitts­lei­ter tätig.

Auch künf­tig bleibt Sie­bens aktiv in der Kreis­feu­er­wehr Leer. Er führt wei­ter­hin den Gefahr­gut­zug der Kreis­feu­er­wehr Leer als Zug­füh­rer an.

Mit sei­nem Amts­an­tritt zum 1. Okto­ber 2026 über­nimmt Sir­ke Sie­bens damit eine zen­tra­le ehren­amt­li­che Füh­rungs­funk­ti­on für den Brand- und Kata­stro­phen­schutz in der Region.

Ver­ab­schie­dung von Erwin Reiners

Gleich­zei­tig wur­de mit der Fei­er­stun­de Erwin Rei­ners nach einer sechs­jäh­ri­gen Amts­zeit als Regie­rungs­brand­meis­ter aus dem Ehren­be­am­ten­ver­hält­nis verabschiedet.

Foto: Feu­er­wehr

Quel­le: Joa­chim Rand - Pres­se­spre­cher Kreis­feu­er­wehr Leer

Anzeige 
Weiterlesen

Allgemein

Frei­es WLAN in Leer: MOIN-Leer for­dert kos­ten­lo­ses Inter­net für die gesam­te Innenstadt

Veröffentlicht

am

MOIN-Leer for­dert frei­es WLAN für die gesam­te Leera­ner Innenstadt

Kos­ten­lo­ses Inter­net soll Innen­stadt, Han­del, Tou­ris­mus und digi­ta­le Teil­ha­be stärken

Frei­es WLAN in der Leera­ner Innen­stadt ist nach Ansicht von MOIN-Leer längst kein Luxus mehr. Die Initia­ti­ve for­dert des­halb eine flä­chen­de­cken­de und kos­ten­freie digi­ta­le Infra­struk­tur im Zen­trum der Stadt. Damit sol­len die Attrak­ti­vi­tät für Bür­ger, Tou­ris­ten und den loka­len Han­del lang­fris­tig gesi­chert und zugleich neue Mög­lich­kei­ten für digi­ta­le Teil­ha­be geschaf­fen werden.

MOIN-Leer sieht in einem kos­ten­lo­sen Innen­stadt-WLAN einen wich­ti­gen Bau­stein für eine moder­ne, bür­ger­na­he und wett­be­werbs­fä­hi­ge Stadt. Gera­de für Besu­cher aus dem In- und Aus­land kön­ne ein unkom­pli­zier­ter Inter­net­zu­gang bereits ab der ers­ten Minu­te einen deut­li­chen Mehr­wert bieten.

Frei­es WLAN als Ser­vice für Touristen

Tou­ris­ten könn­ten sich direkt vor Ort über Sehens­wür­dig­kei­ten wie das Leera­ner Rat­haus oder das Hei­mat­mu­se­um infor­mie­ren, nach Gas­tro­no­mie-Ange­bo­ten suchen oder ihre Erleb­nis­se über sozia­le Medi­en mit Freun­den und Fami­lie teilen.

Für Besu­cher kön­ne feh­len­des mobi­les Daten­vo­lu­men oder ein schlech­ter Netz­emp­fang zur unnö­ti­gen Hür­de wer­den. MOIN-Leer ver­weist dar­auf, dass es in Leer immer wie­der Berei­che mit schwa­chem Mobil­funk­emp­fang gebe. Ein sta­bi­les, kos­ten­frei­es WLAN kön­ne hier Abhil­fe schaf­fen und die Ser­vice­qua­li­tät für Gäs­te erhöhen.

Chan­ce für Han­del und Gastronomie

Auch der loka­le Ein­zel­han­del und die Gas­tro­no­mie könn­ten nach Auf­fas­sung von MOIN-Leer von einem frei­en WLAN pro­fi­tie­ren. Der sta­tio­nä­re Han­del ste­he schließ­lich in einem ste­ti­gen Wett­be­werb mit dem Online-Shopping.

Über ein kos­ten­lo­ses WLAN könn­ten Geschäf­te und gas­tro­no­mi­sche Betrie­be digi­ta­le Ange­bo­te, Gut­schei­ne oder Hin­wei­se auf Ver­an­stal­tun­gen direkt auf die Smart­phones poten­zi­el­ler Kun­den brin­gen. Gleich­zei­tig kön­ne eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung dazu bei­tra­gen, dass Men­schen län­ger in der Fuß­gän­ger­zo­ne oder am Frei­zeit­ha­fen verweilen.

Damit wer­de frei­es WLAN nicht nur zu einem tech­ni­schen Ange­bot, son­dern kön­ne auch zur Bele­bung der Innen­stadt beitragen.

Digi­ta­le Teil­ha­be für alle

Ein wei­te­rer Aspekt ist für MOIN-Leer die sozia­le und digi­ta­le Teil­ha­be. Kos­ten­frei­er Inter­net­zu­gang im öffent­li­chen Raum ermög­li­che auch Jugend­li­chen, Stu­die­ren­den der Hoch­schu­le Emden/Leer sowie Bür­gern ohne teu­re Mobil­funk­ver­trä­ge den unkom­pli­zier­ten Zugang zu digi­ta­len Angeboten.

Genannt wer­den unter ande­rem die Fahr­plan­aus­kunft der Mobi­li­täts­zen­tra­le, die Nut­zung von E‑Go­vern­ment-Diens­ten oder der schnel­le Aus­tausch mit Freun­den und Familie.

Damit kön­ne ein öffent­li­ches WLAN dazu bei­tra­gen, digi­ta­le Ange­bo­te unab­hän­gig vom eige­nen Mobil­funk­ver­trag zugäng­lich zu machen.

WLAN soll Innen­stadt attrak­ti­ver machen

Auch für Men­schen, die in Leer leben und arbei­ten, sieht MOIN-Leer Vor­tei­le. Die Leera­ner Alt­stadt und die Müh­len­stra­ße laden zum Bum­meln und Ver­wei­len ein. Ein kos­ten­lo­ses WLAN kön­ne die­sen Wohl­fühl­fak­tor zusätz­lich unterstützen.

So könn­ten Bür­ger bei­spiels­wei­se unkom­pli­ziert in einem Café arbei­ten und das öffent­li­che WLAN für Co-Working nut­zen. Eben­so sei­en das Lesen digi­ta­ler Zei­tun­gen oder die Nut­zung von Strea­ming-Diens­ten mög­lich. Nach Ansicht von MOIN-Leer könn­ten sol­che Ange­bo­te dazu bei­tra­gen, öffent­li­che Plät­ze stär­ker zu bele­ben und die Innen­stadt dyna­mi­scher zu gestalten.

 

„Digi­ta­le Visi­ten­kar­te einer moder­nen Stadt“

MOIN-Leer bezeich­net frei­es WLAN als eine Art digi­ta­le Visi­ten­kar­te einer moder­nen Stadt. Wenn Leer attrak­tiv, wett­be­werbs­fä­hig und bür­ger­nah blei­ben wol­le, sei die Inves­ti­ti­on in ein frei­es Innen­stadt-WLAN daher ein logi­scher Schritt in die digi­ta­le Zukunft.

Die Initia­ti­ve ver­bin­det ihre For­de­rung zugleich mit einem Wahl­kampf­slo­gan des Leera­ner Bür­ger­meis­ters. Auf des­sen Wahl­pla­kat ist der Satz „Leer kann noch mehr“ zu lesen.

MOIN-Leer greift die­sen Slo­gan auf und for­mu­liert dar­aus eine kon­kre­te For­de­rung: „Das den­ken wir auch und dar­um for­dern wir ein frei­es WLAN in der gesam­ten Innenstadt.“

Nach Vor­stel­lung der Initia­ti­ve soll ein flä­chen­de­cken­des, kos­ten­lo­ses WLAN damit künf­tig Bür­gern, Besu­chern, Han­del und Gas­tro­no­mie glei­cher­ma­ßen zugu­te­kom­men und die Leera­ner Innen­stadt auch digi­tal fit für die Zukunft machen.

Anzeige 

Weiterlesen

Anzei­gen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Blaulicht

Leer: 34-Jäh­ri­ger bedroht Pas­san­ten mit Anscheins­waf­fe – Poli­zei nimmt Mann in Gewahrsam

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, den 07.11.2026   Ver­kehrs­un­fall­flucht in Emden ++ Bun­de — Laden­dieb­stahl ++ Leer —...

Lokal

Weih­nachts­kon­voi 2026 in Moorm­er­land: Weih­nachts­markt in War­singsfehn und die Chan­ce auf den Coca-Cola-Weihnachtstruck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

Lokal

Poli­zei ver­stärkt Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof in Aurich

POL-AUR: Poli­zei ver­stärkt Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof in Aurich   Poli­zei ver­stärkt Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof in Aurich Die Poli­zei­in­spek­ti­on...

Lokal

Pimp your town in Leer: Möör­ken­schü­ler ent­wi­ckeln elf Anträ­ge für die Zukunft der Stadt

Pimp your town in Leer: Schü­ler ent­wi­ckeln elf Anträ­ge und brin­gen ihre Ideen in den Stadtrat Rund 80 Jugend­li­che der...

Lokal

Hin­nis Natur­lehr­pfad in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Gro­ße Auf­räum­ak­ti­on am 14. Novem­ber – frei­wil­li­ge Hel­fer gesucht

Gro­ße Mit­mach­ak­ti­on in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Hin­nis Natur­lehr­pfad soll win­ter­fest gemacht werden Gemein­sam anpa­cken für die Natur: Am Sams­tag, 14. Novem­ber 2026,...

Anzeige

Herz-Gehirn-Kohä­renz: Wie Heart­Math hel­fen kann, Stress abzu­bau­en und das Wohl­be­fin­den zu stärken

Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey aus Wes­t­ov­er­le­din­gen zeigt eine Atem­übung aus dem Heart­Math-Kon­zept und erläu­tert, wie die bewuss­te Ver­bin­dung von Atmung, Herz...

Blaulicht

Schwe­rer Unfall in Wes­t­ov­er­le­din­gen: 82-jäh­ri­ge Pedelec-Fah­re­rin nach Zusam­men­stoß mit Opel lebens­ge­fähr­lich verletzt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 06.11.2026   Ver­kehrs­un­fall — Pedelec-Fah­re­rin lebens­ge­fähr­lich ver­letzt ++ Pkw-Fah­rer ohne Fahr­erlaub­nis unter­wegs...

Wirtschaft

Indus­trie in Nie­der­sach­sen: Auf­trags­ein­gän­ge im Sep­tem­ber 2026 rück­läu­fig – Nach­fra­ge steigt gegen­über August um 27 Prozent

Indus­trie in Nie­der­sach­sen: Auf­trags­ein­gän­ge im Sep­tem­ber 2026 gegen­über Vor­jahr um 2 Pro­zent gesunken Nach­fra­ge nach nie­der­säch­si­schen Indus­trie­gü­tern legt gegen­über August...

News

K.o.-Tropfen: Bun­des­tag beschließt här­te­re Stra­fen – künf­tig min­des­tens fünf Jah­re Haft bei Ver­ge­wal­ti­gung und schwe­rem Raub

Unbe­schwert fei­ern, tan­zen und den Abend genie­ßen – ohne Angst vor K.o.-Tropfen. Doch trotz der ver­schärf­ten Stra­fen bleibt Vor­sicht wich­tig:...

Allgemein

Die Woll­ma­dame in Leer: Dag­mar Lott­mann-Seling und Ilka Seling set­zen auf hoch­wer­ti­ge Wol­le und Naturgarne

Die Woll­da­men in Leer: Mit Lei­den­schaft für Natur­gar­ne, Hand­ar­beit und krea­ti­ve Ideen Von Lever­ku­sen nach Ost­fries­land, von der Rat­haus­stra­ße in die...

Lokal

Kita-Besich­ti­gung in Wes­t­ov­er­le­din­gen am 14. Novem­ber 2026: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten öffnen

Tag der offe­nen Türen in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten kön­nen besich­tigt werden Wel­che Kin­der­ta­ges­stät­te passt am bes­ten zum eige­nen...

Lokal

Neu­es Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“: Nie­der­sach­sen inves­tiert 21 Mil­lio­nen Euro in den Schutz der Nordsee

Ver­stärkt die Schiffs­flot­te des NLWKN: Die bei der SET Schiff­bau- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Tan­ger­mün­de gefer­tig­te „Ron­ja Rutep­la­te“ (Bild: Hol­ger Dirks/NLWKN). Neu­es...

Lokal

Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen am 15. Novem­ber – alle Ter­mi­ne und Uhrzeiten

Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen an meh­re­ren Ehren­ma­len im Stadtgebiet Am Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, wird in Leer und den...

Blaulicht

Bun­des­po­li­zei ver­stärkt Kon­trol­len in Nie­der­sach­sen: Fahn­dungs­ein­satz am 6. Novem­ber auch im Norden

Bun­des­po­li­zei ver­stärkt Fahn­dungs­maß­nah­men in Nie­der­sach­sen: Kon­trol­len auch an Bahn­hö­fen und Flughäfen  Bun­des­wei­ter Schwer­punkt im Nor­den: Am Frei­tag, 6. Novem­ber 2026,...

auch inter­es­sant:

Anzeige

Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

Anzeige

Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

Anzeige

Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

Anzeige

Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

Anzeige

Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

Anzeige

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Thea­ter in Leer: „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am 10. Novem­ber 2026

„Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“: Bit­ter­bö­se Komö­die im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Leer. Was pas­siert, wenn ein Königs­paar seit...

Veranstaltung

Kos­ten­lo­ses Chor­kon­zert in Leer: Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei singt in der Gro­ßen Kirche

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ in Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der...

Lokal

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke Leer – Ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Veranstaltung

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Fokus Ver­an­stal­tung am 28. Okto­ber 2026 im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer – kur­ze Fach­bei­trä­ge,...

Veranstaltung

„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

Veranstaltung

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

Veranstaltung

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

Anzei­gen