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Ver­kehrs­wach­ten + Brand­kas­se sichern 5.000 Kin­dern über­ar­bei­te­te Radfahrausbildung

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Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über das neue Unter­richts­ma­te­ri­al im „Rekord-Wert“ von rund 22.750 Euro (v.l.n.r.): Clau­dia Wil­ting (Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen), Hans-Gün­ter Jel­ting (VW Leer), Hans-Frie­del Walt­her (VW Aurich), Hajo Reer­s­he­mi­us (VW Nor­den und Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen VWs), Ber­told Tuit­jer (VW Emden), Klaus Wil­bers (VW Witt­mund)  und Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brandkasse)

Aus­bil­dungs­ma­te­ri­al im Wert von 22.750 Euro ost­fries­land­weit überreicht

Ver­kehrs­wach­ten + Brand­kas­se sichern 5.000 Kin­dern über­ar­bei­te­te Radfahrausbildung

Für 5.000 ‚klei­ne Ost­frie­sin­nen und Ost­frie­sen‘ in der 3. und 4. Schul­klas­se erhal­ten die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten durch die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se diver­ses über­ar­bei­te­tes Unter­richts­ma­te­ri­al für die Rad­fahr­aus­bil­dung – neben den ‚Papier­versionen‘ wie­der mit Online-Übungs­por­ta­len. Die rund 130 Grund­schu­len in Ost­fries­land bekom­men bei den Ver­kehrs­wächt­lern auf Anfor­de­rung das Mate­ri­al im Wert von 22.750 Euro kos­ten­los. Damit ist die ost­frie­si­sche Rad­fahr­aus­bil­dung zum ach­ten Mal in Fol­ge für ein wei­te­res Jahr gesi­chert!

„Es ist wie­der so weit: Unse­re jähr­li­che Rad­fahr­prü­fung in den Grund­schu­len ‚steht vor der Tür‘. Eine Her­aus­for­de­rung, die schon meh­re­re Gene­ra­tio­nen beglei­tet. Und schon jetzt haben Schu­len Ihren Bedarf dar­an bei uns ange­mel­det“; schil­dert Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. „Nach dem Beschluss des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums müs­sen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 3. oder 4. Klas­se an einer Rad­fahr­aus­bil­dung teil­neh­men! Unser Ziel ist es, den Kin­dern die Ver­kehrs­re­geln nahe­zu­brin­gen und sie zu ver­ant­wor­tungs­vol­len Ver­kehrs­teil­neh­men­den zu erzie­hen. Unse­re bis­he­ri­gen Unter­la­gen zur Rad­fahr­aus­bil­dung mit Online­por­ta­len für das Ler­nen zu Hau­se erwie­sen sich in den letz­ten Jah­ren als sehr hilf­reich für Lehr­kräf­te und Schul­kin­der — gera­de auch in der Zeit des Home-Schoo­lings. Bei dem Ein­satz des jetzt über­ar­bei­te­ten Mate­ri­als unter­stützt uns zum Glück die Brand­kas­se, ohne die es kos­ten­lo­se Rad­fahr­me­di­en für ganz Ost­fries­land nicht gäbe.“

Dar­an knüpft Signe Foetz­kiPres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se: „Pünkt­lich zu den anste­hen­den  Fahr­rad­prü­fun­gen in den Schu­len erhal­ten die Ver­kehrs­wach­ten heu­te von uns jeweils 5.000 Arbeits­hef­te, Übungs­bö­gen, Test­bö­gen, Auf­kle­ber und Fahr­rad­päs­se für die ‚neu­en‘ Dritt- und Viert­kläss­ler.“ Zum ach­ten Mal in Fol­ge ist der gesamt-ost­frie­si­sche Schul­jah­res­be­darf gesi­chert. Das Ziel von Ver­kehrs­wacht und Brand­kas­se ist das Ver­mei­den von Unfäl­len. „Fahr­rä­der haben lei­der kei­ne Knautsch­zo­ne!“, so Foetz­ki. „Und je frü­her unse­re Kin­der es ler­nen, sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr zu ver­hal­ten, des­to bes­ser! Wir freu­en uns unglaub­lich dar­über, dass die Rad­fahr-Unfall­zah­len der letz­ten acht Jah­re mit Kin­dern bis 14 Jah­re ins­ge­samt rück­läu­fig sind und es glück­li­cher­wei­se zu kei­nem Unfall mit Todes­fol­ge kam!“

Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich, infor­miert: „Betrach­ten wir aus­schließ­lich ein­mal die Ziel­grup­pe ‚Kin­der bis 14 Jah­re‘Bun­des­weit kam es hier laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt in dem Jahr 2021 im Stra­ßen­ver­kehr zu 8.466 Rad­fahr­un­fäl­len mit Per­so­nen­schä­den. Ost­fries­land­weit gab es in 2021 ins­ge­samt 124 Kin­der-Rad­fahr­un­fäl­le. Zum Ver­gleich gab es die letz­ten Jah­re vor und mit unse­rem Unter­richts­ma­te­ri­al in Ost­fries­land in 2014 158 und in 2019 140 sol­cher Unfäl­le. Von den vor­her genann­ten 124 betrof­fe­nen Kin­dern wur­den 7 schwer und 79 leicht ver­letzt. Jedoch ist die Teil­nah­me am Ver­kehr mit all sei­nen Risi­ken ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Und hier ist jeder ein­zel­ne Ver­kehrs­teil­neh­men­de als Vor­bild gefragt!“

Die Rad­fahr­aus­bil­dung kom­bi­niert das Arbeits­heft mit einem digi­ta­len Übungs­por­tal! „Metho­disch-abwech­se­lungs­reich wer­den Aus­bil­dungs­in­hal­te ver­mit­telt: Grund­la­gen (z.B. ver­kehrs­si­che­re Fahr­rä­der, Fahr­rad­we­ge und –hel­me), Fah­ren im Stra­ßen­ver­kehr (z.B. Vor­fahrts­re­geln, Kreis­ver­kehr), Gefah­ren (z.B. lin­ke Rad­we­ge, Tote Win­kel) und was sonst noch wich­tig ist (z.B. Ers­te Hil­fe)“, begeis­tert sich Reer­s­he­mi­us. „Die lei­der ein­ge­schränk­te Moto­rik bei vie­len ‚Klei­nen‘ erschwert zusätz­lich das siche­re eige­ne Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr – für Eltern mit­un­ter eine über­ra­schen­de Erkenntnis!“

„Rei­ne Mal­bü­cher sind hier out – und ohne per­so­na­li­sier­ten Ava­tar geht heu­te nichts mehr“, ergänzt Signe Foetz­ki. „Mit indi­vi­du­el­len Code­num­mern zur Ein­wahl in Übungs-Por­ta­le und QR-Codes kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowohl im Unter­richt als auch zu Hau­se online eigen­stän­dig übenFil­me, diver­se Zuord­nungs­übun­gen, Spie­le, Rät­sel und Bewe­gungs­an­re­gun­gen ste­hen zur Ver­fü­gung. Und das jetzt nagel­neue Umwelt- und Nach­hal­tig­keits-Kapi­tel sen­si­bi­li­siert her­vor­ra­gend!“

Die Stich­wor­te nimmt Clau­dia Wil­ting, Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen, gern auf: „In unse­rem Unter­richt bemer­ken wir in den letz­ten Jah­ren ins­ge­samt deut­li­che Ver­bes­se­run­gen des Ver­hal­tens der Kin­der. Unse­re Schu­le liegt an einer stark fre­quen­tier­ten Lan­des­stra­ße zur Nord­see­küs­te, auf der oft viel zu schnell gefah­ren wird. Mei­ne Kol­le­gin­nen und ich sind immer wie­der erstaunt und stolz, wie gut sich die Kin­der ver­hal­ten und wie­viel Obacht ins­ge­samt an den Tag gelegt wird! Durch die neu­en Unter­la­gen schnei­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei Lern­kon­trol­len bes­ser ab, schwä­che­re pro­fi­tie­ren von dem Übungs­por­tal und der Unter­richt an sich mit dem The­ma ‚Mobi­li­täts­er­zie­hung‘ ist ein­fach attrak­ti­ver. Und das Por­tal bezieht die Eltern mit ein, die dort erfah­ren, wie sie ihre Kin­der beim Ler­nen unter­stüt­zen kön­nen. An alle Schul­lei­ten­den kann ich nur appel­lie­ren, ihren Mate­ri­al-Bedarf bei ihrer Ver­kehrs­wacht vor Ort zu melden.“

 

Die Ansprech­part­ner vor Ort:                                                 

Aurich:                                

info@verkehrswacht-aurich.de 

Emden:                

heinzwweber@aol.com                                             

Leer:                     

verkehrswacht-leer@web.de

Nor­den:              

verkehrswacht-norden@ewe.net          

Witt­mund:         

klauswilbers@aol.com

 

Rund 35.000 Kin­der seit 2016 versorgt

„Wir hören von vie­len Leh­ren­den in ganz Ost­fries­land von sol­chen Erfolgs­er­leb­nis­sen“, erläu­tert Foetz­ki. „Immer­hin haben wir die gesam­ten Unter­la­gen seit 2016 schon rund 35.000 Kin­dern und den ver­ant­wort­li­chen 200 Grund­schul­lehr­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt bzw. lie­fern sie ab sofort aus! Und wir reden dabei von einem Wert von rund 130.000 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten tra­gen einen Teil, den ‚Löwen­an­teil‘ über­neh­men wir! Selbst­ver­ständ­lich ist jeder Unfall ein Unfall zu viel – aber es kann ja nie­mand die durch rich­ti­ges Ver­hal­ten ver­hin­der­ten, unge­sche­he­nen Unfäl­le zählen!“

„In unse­rer Prä­ven­ti­ons­ar­beit füh­len wir uns immer bestä­tigt, wenn wir rich­ti­ges Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr beob­ach­ten! Der Erfolg macht uns stolz und ist Ansporn, unser ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment fort­zu­set­zen“. ergänzt Walt­her. „Zum Abschluss der Rad­fahr­aus­bil­dung müs­sen die Kin­der 20 Fra­gen auf dem Test­bo­gen beant­wor­ten. Und danach ‚doku­men­tie­ren‘ der offi­zi­ell von uns über­reich­te Fahr­rad-Pass und der Auf­kle­ber die erfolg­rei­che Teil­nah­me an der Aus­bil­dung — und sind für die Mäd­chen und die Jun­gen ein ver­dien­ter Lohn, auf den auch sie sehr, sehr stolz sind.“

„Gera­de im länd­li­chen Bereich gibt es vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die auf­grund des gerin­gen Ver­kehrs-auf­kom­mens weni­ge Gele­gen­hei­ten haben, die Regeln des Stra­ßen­ver­kehrs zu üben. Am bes­ten stei­gen Eltern als Vor­bild selbst aufs Rad!“ Reer­s­he­mi­us resü­miert: „Hier in Ost­fries­land wird das gesam­te Unter­richts­ma­te­ri­al den Schu­len kos­ten­los von den Ver­kehrs­wach­ten zur Ver­fü­gung gestellt. Wie­der ein­mal durch die Unter­stüt­zung der Brand­kas­se, die damit eine kon­ti­nu­ier­li­che Aus­stat­tung sichert. Und dafür bedan­ken wir uns auch im Namen der Eltern und Lehrkräfte!


 

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Kom­mu­nal­wahl Leer — SPD Leer prä­sen­tiert 39 Kan­di­da­ten für die September-Wahl

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Stra­te­gi­sche Dop­pel­spit­ze: Die Spit­zen­kan­di­da­ten der SPD Leer für die Stadt­rats­wahl am 13. Sep­tem­ber. Hau­ke Satt­ler (links), Lis­ten­füh­rer im Wahl­be­reich 2, und Jar­no Beh­rens (rechts), Vor­sit­zen­der des Orts­ver­eins und Juso-Lan­des­vor­sit­zen­der für den Wahl­be­reich 1. Gemein­sam füh­ren sie ein 39-köp­fi­ges Team in den Kommunalwahlkampf.

Kom­mu­nal­wahl in Leer: SPD setzt auf eine Mischung aus Erfah­rung und jun­gem Aufbruch

LEER. In der poli­ti­schen Land­schaft der Kreis­stadt Leer wer­den die Wei­chen für den kom­men­den Sep­tem­ber gestellt. Mit einer bemer­kens­wer­ten Geschlos­sen­heit hat der SPD-Stadt­ver­band sei­ne Kan­di­da­ten­lis­ten für die Stadt­rats­wahl am 13. Sep­tem­ber ver­ab­schie­det. Ins­ge­samt 39 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber tre­ten an, um die Zukunft der Stadt aktiv mit­zu­ge­stal­ten – ein Per­so­nal­an­ge­bot, das die Par­tei als Spie­gel­bild einer moder­nen Volks­par­tei ver­stan­den wis­sen will.

Per­so­nal­stra­te­gie: Zwi­schen Kon­ti­nui­tät und Generationenwechsel

Auf­fal­lend ist die bewuss­te Akzen­tu­ie­rung des Gene­ra­tio­nen­wech­sels. In den bei­den Wahl­be­rei­chen füh­ren Per­sön­lich­kei­ten die Lis­ten an, die trotz ihres Alters bereits fest in der Par­tei­struk­tur ver­an­kert sind. Im Wahl­be­reich 1 (Bin­gum, Heis­fel­de, Nüt­ter­moor, west­li­che Kern­stadt) steht der 24-jäh­ri­ge Jar­no Beh­rens an der Spit­ze. Als Vor­sit­zen­der des SPD-Orts­ver­eins Leer und Juso-Lan­des­vor­sit­zen­der in Nie­der­sach­sen ver­kör­pert er den per­so­nel­len Erneue­rungs­an­spruch. Ihm fol­gen erfah­re­ne Kräf­te wie Sil­ke Men­ge und Nor­bert Bakker.

Ähn­lich gestal­tet sich das Bild im Wahl­be­reich 2 (Loga, Log­abir­um und öst­li­che Kern­stadt), wo Hau­ke Satt­ler auf Lis­ten­platz 1 gesetzt wur­de, flan­kiert von Manue­la Nord­b­rock und Flo­ri­an Stoye. Mit der 18-jäh­ri­gen Hen­ri­ke Kolt­hoff stellt die SPD zudem die jüngs­te Kan­di­da­tin des Tableaus. Ins­ge­samt fünf Kan­di­die­ren­de ent­stam­men der Juso-Alters­klas­se (unter 35 Jah­re), was die Ambi­ti­on unter­streicht, ver­stärkt jun­ge Wäh­ler­schich­ten anzusprechen.

Pro­gram­ma­ti­sche Schwer­punk­te: Wohn­raum und Bil­dung im Fokus

Inhalt­lich ori­en­tiert sich die SPD an den drän­gen­den Infra­struk­tur­fra­gen der Stadt. Das zen­tra­le The­ma des Wahl­kamp­fes dürf­te die Ent­wick­lung auf dem Woh­nungs­markt wer­den. Hier for­dert die Par­tei eine Inten­si­vie­rung des Baus bezahl­ba­rer Woh­nun­gen, um dem demo­gra­fi­schen Wan­del und der sozia­len Sprei­zung entgegenzuwirken.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt im Bil­dungs­be­reich. Die bereits initi­ier­ten Inves­ti­tio­nen in die Grund­schu­len sol­len kon­se­quent fort­ge­führt wer­den. Die Argu­men­ta­ti­on der Sozi­al­de­mo­kra­ten ist dabei sys­te­misch: Moder­ne Lern­or­te sei­en die Grund­la­ge für eine lang­fris­tig posi­ti­ve wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung. Um die­se Inves­ti­tio­nen zu finan­zie­ren, setzt die SPD auf eine Stär­kung des Stand­orts Leer in den Sek­to­ren Ein­zel­han­del, Hafen und Tourismus.

„Aus Lie­be zu Leer“: Der Weg zum Wahltag

Unter dem Slo­gan „Aus Lie­be zu Leer“ zielt die Kam­pa­gne auf eine Stei­ge­rung der all­ge­mei­nen Lebens­qua­li­tät ab. Neben har­ten Stand­ort­fak­to­ren wie siche­ren Ver­kehrs­we­gen betont die Par­tei die Bedeu­tung des Ehren­am­tes in Kul­tur und Sport als sozia­len Kitt der Stadtgesellschaft.

Die kom­men­den Mona­te wer­den zei­gen, ob die­se „Mischung aus Jun­gen und Älte­ren, Frau­en und Män­nern sowie unter­schied­li­chen Berufs­grup­pen“, wie sie Rem­mer Hein betont, das Ver­trau­en der Wäh­ler­schaft gewin­nen kann. Die Band­brei­te vom Rechts­an­walt über die Aus­zu­bil­den­de bis zum Rent­ner soll die tie­fe­re Ver­an­ke­rung in allen sozia­len Schich­ten der Leera­ner Bür­ger­schaft demonstrieren.

Kan­di­da­ten­lis­te der SPD Leer zur Stadtratswahl

Platz Wahl­be­reich 1 (West) Wahl­be­reich 2 (Ost)
1 Jar­no Behrens Hau­ke Sattler
2 Sil­ke Menge Manue­la Nordbrock
3 Nor­bert Bakker Flo­ri­an Stoye
4 Anke Schling­mann Tom­ke Lübbehüsen
5 Sön­ke Eden Dr. Mar­kus Rohe
6 Hen­ri­ke Kolthoff Simon Bents
7 Sieg­bert Knoop Ser­hat Özdemir
8 Andre­as Kunstreich-Deutsch Phil­lip Winter
9 Ralph Men­ge Dr. Ruven Fleming
10 Mih­di Acar Daria Kraft
11 Patrick Schult­ze Joa­chim Heyduk
12 Danie­la Mohr Kozi Kezie
13 Micha­el Raske Her­mann Visser
14 Gün­ter Roeden Dr. Hei­ner Schröder
15 Hei­ke Nicolai Rene Mech­ler
16 Uwe Brahms Hei­ke Robbe
17 Mai­ke Böttcher Doris Klin­der
18 Hil­mer Nicolai Roland Gott­lieb
19 Annett Pietz­ke Jan-Die­ter Ukena
20 Chris­ti­na Stoye-Grunau

Kurz­über­sicht der Gebiete:

  • Wahl­be­reich 1 (A): Bin­gum, Heis­fel­de-Nüt­ter­moor, west­li­che Kern­stadt Leer.

  • Wahl­be­reich 2 (B): Öst­li­che Kern­stadt Leer, Loga-Logabirum.

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Tra­di­tio­nel­ler Holz­boots­bau in Ditz­um begeis­tert bun­des­weit jun­ge Nachwuchskräfte

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Betriebs­lei­ter Ger­jet Bült­jer (r.) zeigt Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig (l.) die Arbei­ten in der Schiffs­hal­le. Im Hin­ter­grund der 15 Meter lan­ge his­to­ri­sche Segel­kut­ter „Gebrü­der“ von Carolinensiel.

Boots­bau­kunst aus Ditz­um: Wo Tra­di­ti­on auf die nächs­te Gene­ra­ti­on trifft

Die H. Bült­jer Boots­werft an der Ems ist weit mehr als ein Repa­ra­tur­be­trieb – sie ist ein leben­di­ges Denk­mal des Holz­boots­baus. In einer Ära von Ver­bund­stof­fen und Mas­sen­fer­ti­gung setzt der Fami­li­en­be­trieb in fünf­ter Gene­ra­ti­on auf das edle Hand­werk mit Natur­stof­fen und zieht damit jun­ge Talen­te aus ganz Deutsch­land ins beschau­li­che Ostfriesland.

Boots­bau­er­meis­ter Ger­jet Bült­jer (Seni­or) zeigt, wie die Plan­ken­gän­ge kal­fa­tert (abge­dich­tet) wer­den. Eine zeit­auf­wen­di­ge Arbeits­wei­se, die nicht mehr auf vie­len Werf­ten gepflegt wird. Im Hin­ter­grund trägt Prak­ti­kant Lukas Rit­ter eine Unter­was­ser­schutz­far­be auf.
Tra­di­tio­nel­les Hand­werk haut­nah erle­ben: Auch die Schü­ler­prak­ti­kan­tin Lea Onnen aus Olden­dorf erhält auf der Bült­jer Werft die sel­te­ne Gele­gen­heit, selbst Hand anzu­le­gen und sich im Kal­fa­tern zu probieren.

 

Ein Magnet für den Nach­wuchs: Aus­bil­dung mit Tiefgang

Wäh­rend vie­le Werf­ten ent­lang der Ems bereits in den 1960er Jah­ren ihre Tore schlie­ßen muss­ten, behaup­tet sich die Bült­jer Boots­werft seit 127 Jah­ren als fes­te Instanz. Heu­te ist der Betrieb im Fische­rei­dorf Ditz­um eine der ers­ten Adres­sen für den tra­di­tio­nel­len Holzbootsbau.

Das Beson­de­re: Die Werft fun­giert als regel­rech­ter Magnet für Aus­zu­bil­den­de. Die Bewer­ber kom­men nicht nur aus der Regi­on, son­dern aus Metro­po­len wie Mün­chen, Köln, Ham­burg oder Ber­lin. Jähr­lich fin­den zwei bis drei Azu­bis ihren Weg in den Betrieb, um das Hand­werk des Boots­bau­ers in der Fach­rich­tung Neu‑, Aus- und Umbau zu erlernen.

„Unse­re Aus­zu­bil­den­den haben ent­we­der eine tie­fe Affi­ni­tät zur Schiff­fahrt oder den bren­nen­den Wunsch, mit dem Werk­stoff Holz zu arbei­ten“, erklärt Boots­bau­er­meis­ter Ger­jet Bült­jer, der die Werft gemein­sam mit sei­nem Cou­sin Andy Bült­jer führt.

Exzel­lenz im Hand­werk: Regel­mä­ßi­ge Bun­des- und Landessieger

Dass die Aus­bil­dung bei Bült­jer zur Eli­te gehört, bele­gen die Zah­len der letz­ten zwei Jahr­zehn­te: Über 55 jun­ge Men­schen wur­den hier bereits erfolg­reich aus­ge­bil­det. Regel­mä­ßig glän­zen die Absol­ven­ten bei der „Deut­schen Meis­ter­schaft im Hand­werk“ (DMH).

Zuletzt wur­de der frisch aus­ge­lern­te Boots­bau­er Felix Bruck­mann geehrt, der auf Bun­des­ebe­ne den drit­ten Platz beleg­te. Imke Hen­nig, Vize­prä­si­den­tin der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land, betont bei der Urkun­den­über­ga­be die Bedeu­tung des Betriebs: Durch die­ses Enga­ge­ment wer­de nicht nur der eige­ne Fach­kräf­te­nach­wuchs gesi­chert, son­dern ein küs­ten­ty­pi­sches Kul­tur­gut bewahrt.

 

Der 15 Meter lan­ge Tra­di­ti­ons­seg­ler „Klaus Stör­te­be­ker III“ (vor­ne) wird wie­der see­taug­lich gemacht. Im Hin­ter­grund die Torf­mut­te „Del­phin“ aus Westrhauderfehn.

Das Berufs­bild Boots­bau­er: Sel­ten, gefragt und vielseitig

Der Beruf des Boots­bau­ers mag sel­ten sein, doch er ist gefrag­ter denn je. Die drei­ein­halb­jäh­ri­ge Aus­bil­dung deckt ein brei­tes Spek­trum ab:

  • Neu­bau und Konstruktion

  • Restau­rie­rung his­to­ri­scher Fahrzeuge

  • Instand­set­zung und tech­ni­scher Ausbau

Ergänzt wird die prak­ti­sche Arbeit auf der Werft durch Block­un­ter­richt an der Berufs­schu­le in Bra­ke (Unter­we­ser). Dort erler­nen die Fach­kräf­te auch den Umgang mit moder­nen Ver­bund­stof­fen und Metal­len, um für den gesam­ten Markt gerüs­tet zu sein.

Full-Ser­vice für Holz­schif­fe bis 150 Tonnen

Als spe­zia­li­sier­ter Meis­ter­be­trieb bie­tet Bült­jer eine Infra­struk­tur, die ihres­glei­chen sucht. Mit zwei Hal­len und drei Hel­gen kön­nen Schif­fe mit einem Gewicht von bis zu 150 Ton­nen geslippt wer­den. Das Leis­tungs­port­fo­lio umfasst:

  1. Holz­boots- und Rigg­bau: Tra­di­tio­nel­le Beplan­kung und Mastbau.

  2. Tech­nik-Ser­vice: Aus­tausch und Über­ho­lung tech­ni­scher Aggregate.

  3. Elek­trik & Elek­tro­nik: Pla­nung und Instal­la­ti­on moder­ner Bordnetze.

  4. Kon­ser­vie­rung: Hoch­wer­ti­ge Lackier­ar­bei­ten und Oberflächenschutz.

Aktu­el­le Pro­jek­te wie die Neu­be­plan­kung des 15 Meter lan­gen his­to­ri­schen Segel­kut­ters „Gebrü­der“ aus Caro­li­nen­siel oder die Restau­rie­rung der „Klaus Stör­te­be­ker III“ ver­deut­li­chen die Kapa­zi­tä­ten der Werft.

Holz als Zukunfts­ka­pi­tal: Qua­li­tät braucht Zeit

Das Herz­stück der Werft ist das Lager. Ob Eiche, Kam­ba­la, Maha­go­ni, Lär­che oder Teak – das Holz wird tra­di­tio­nell hand­werk­lich ver­ar­bei­tet und muss per­fekt durch­ge­trock­net sein.

„Wir rech­nen pro Zen­ti­me­ter Dicke mit einem Jahr Lager­zeit“, so Bültjer.

Die­ser enor­me Bestand an abge­la­ger­tem, bes­tem Bau­holz ist das wah­re Zukunfts­ka­pi­tal des Betriebs. Es garan­tiert, dass auch in den kom­men­den Jahr­zehn­ten Boo­te in Ditz­um ent­ste­hen und erhal­ten wer­den, die den Ele­men­ten trot­zen und die Ästhe­tik des klas­si­schen Boots­baus verkörpern.

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15. „Tref­fen Tra­di­ti­ons­schif­fe unner d‘ Raad­hu­us­to­orn“ — nächs­tes Tref­fen fin­det 2027 statt! 

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Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

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Sanie­rung am Leda-Sperr­werk: Brü­cken bis Sep­tem­ber 2026 voll gesperrt

LEER. Wer das Leda-Sperr­werk für Rad­tou­ren oder Spa­zier­gän­ge nutzt, muss sich auf eine mona­te­lan­ge Sper­rung ein­stel­len. Wie das Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt Ems-Nord­see mit­teilt, haben umfang­rei­che Instand­set­zungs­ar­bei­ten an den Betriebs­brü­cken begon­nen, die eine Über­que­rung der Leda an die­ser Stel­le vor­erst unmög­lich machen.

Tech­ni­sche Moder­ni­sie­rung erfor­dert Anhebung

Der Grund für die Maß­nah­me ist tech­nisch anspruchs­voll: Die Betriebs­brü­cken erhal­ten neue Lager. Um die­se wich­ti­gen Bau­tei­le aus­tau­schen zu kön­nen, müs­sen die gesam­ten Brü­cken­kon­struk­tio­nen ange­ho­ben wer­den. Die­se Arbei­ten sind für den Erhalt der Infra­struk­tur und die Sicher­heit des Sperr­werks unerlässlich.

Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

Die Bau­ar­bei­ten sind bereits am Mon­tag, den 16. März 2026, ange­lau­fen. Nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand wer­den die Instand­set­zun­gen das gesam­te Som­mer­halb­jahr in Anspruch neh­men und vor­aus­sicht­lich Ende Sep­tem­ber 2026 abge­schlos­sen sein.

Wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums bleibt die Pas­sa­ge über die Brü­cken sowohl für den Rad­ver­kehr als auch für Fuß­gän­ger voll­stän­dig gesperrt. Orts­kun­di­ge wer­den gebe­ten, die Sper­rung bei der Pla­nung ihrer Rou­ten zu berück­sich­ti­gen und ent­spre­chen­de Aus­weich­mög­lich­kei­ten zu nutzen.

Quel­le: PM Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt Ems-Nordsee

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Kom­mu­nal­wahl Leer — SPD Leer prä­sen­tiert 39 Kan­di­da­ten für die September-Wahl

Stra­te­gi­sche Dop­pel­spit­ze: Die Spit­zen­kan­di­da­ten der SPD Leer für die Stadt­rats­wahl am 13. Sep­tem­ber. Hau­ke Satt­ler (links), Lis­ten­füh­rer im Wahl­be­reich 2,...

Lokal

Tra­di­tio­nel­ler Holz­boots­bau in Ditz­um begeis­tert bun­des­weit jun­ge Nachwuchskräfte

Betriebs­lei­ter Ger­jet Bült­jer (r.) zeigt Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig (l.) die Arbei­ten in der Schiffs­hal­le. Im Hin­ter­grund der 15 Meter lan­ge his­to­ri­sche...

Blaulicht

Poli­zei sucht Zeu­gen nach Unfall­flucht und Einbrüchen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 31.03.2026     Zusam­men­stoß im Kreu­zungs­be­reich++ Zeu­gen­auf­ruf nach Verkehrsunfall++Einbrüche   Moorm­er­land —...

Lokal

Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

Sanie­rung am Leda-Sperr­werk: Brü­cken bis Sep­tem­ber 2026 voll gesperrt LEER. Wer das Leda-Sperr­werk für Rad­tou­ren oder Spa­zier­gän­ge nutzt, muss sich...

Lokal

Leera­ner Schü­ler schnup­pern Hol­ly­wood-Luft an pro­fes­sio­nel­lem Filmset

Gro­ßes Kino in Ver­den: Moham­mad Alk­ha­tib, Alper Cetin, Dahoz Musa, Simo­na Hilow­le und Pro­jekt­lei­te­rin Ste­fa­nie Schü­ler (v.l.) von der Guten­berg­schu­le...

Lokal

Kurz­fris­ti­ge Umlei­tung der Bus­li­nie 652 am 1. und 2. April

Ori­en­tie­rung für Fahr­gäs­te: Im Hin­ter­grund ist die Ersatz­hal­te­stel­le in der Heis­fel­der Stra­ße zu erken­nen, von der aus der Fuß­gän­ger­weg direkt...

Blaulicht

Feu­er­wehr­ein­satz in Leez­dorf von mas­si­ven Belei­di­gun­gen überschattet

Eklat bei Nach­lösch­ar­bei­ten in Leez­dorf: Rad­fah­rer beschimpft Einsatzkräfte LEEZDORF. Ein eigent­lich rou­ti­ne­mä­ßi­ger Ein­satz der Feu­er­wehr in Leez­dorf wur­de am Sonn­tag­nach­mit­tag...

Lokal

Voll­sper­rung des Ost­fries­land-Wan­der­wegs für umfang­rei­che Sanierungsarbeiten

Voll­sper­rung am Ost­fries­land-Wan­der­weg: Neue Wege­de­cke in acht Abschnitten Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger in der Regi­on müs­sen sich im April auf erheb­li­che...

Blaulicht

Todes­fall nach Eva­ku­ie­rung und Unfall­fluch­ten – Zeu­gen gesucht

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.03.2026     Eva­ku­ie­rung nach erhöh­ten Kohlenmonoxidwerten++Zeugenaufruf Verkehrsunfallfluchten   Bun­de — Eva­ku­ie­rung...

Wirtschaft

Nie­der­sach­sens Infla­ti­ons­ra­te steigt im März auf 2,6 Prozent

Ver­brau­cher­prei­se in Nie­der­sach­sen: Infla­ti­on steigt im März 2026 auf 2,6 % Die Infla­ti­ons­ra­te in Nie­der­sach­sen hat im März 2026 einen...

Blaulicht

Ost­fries­land: Feu­er­wehr Aurich probt digi­ta­len Ernst­fall bei gro­ßen Flächenlagen

Stadt­brand­meis­ter Heinz Holl­we­del eröff­ne­te die Nach­be­spre­chung im Anschluss an den groß ange­leg­ten Pra­xis­test und dank­te den rund 100 Ein­satz­kräf­ten für...

News

Moder­ni­sier­te Natio­nal­park-Häu­ser auf Spie­ker­oog und Nor­der­ney eröffnet

Fei­er­li­che Eröff­nung auf Nor­der­ney: Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Mit­te) gab gemein­sam mit Ver­tre­tern aus Poli­tik und Natio­nal­park­ver­wal­tung den Start­schuss für...

Blaulicht

Wohn­haus in Leez­dorf durch Brand voll­stän­dig zerstört

Wohn­haus in Leez­dorf durch Feu­er zer­stört: Groß­ein­satz im Brookmerland Leez­dorf – In der Nacht zu Sonn­tag, den 29. März 2026,...

Lokal

Sicher­heits­tipps für ein siche­res „Paas­ke­füür“ in Ostfriesland

Damit das „Paas­ke­füür“ ohne Zwi­schen­fäl­le gefei­ert wer­den kann, erin­nern Feu­er­wehr und Brand­kas­se an die wich­ti­gen Sicher­heits­re­geln und den Schutz von...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

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Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

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