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Ver­kehrs­wach­ten + Brand­kas­se sichern 5.000 Kin­dern über­ar­bei­te­te Radfahrausbildung

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Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über das neue Unter­richts­ma­te­ri­al im „Rekord-Wert“ von rund 22.750 Euro (v.l.n.r.): Clau­dia Wil­ting (Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen), Hans-Gün­ter Jel­ting (VW Leer), Hans-Frie­del Walt­her (VW Aurich), Hajo Reer­s­he­mi­us (VW Nor­den und Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen VWs), Ber­told Tuit­jer (VW Emden), Klaus Wil­bers (VW Witt­mund)  und Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brandkasse)

Aus­bil­dungs­ma­te­ri­al im Wert von 22.750 Euro ost­fries­land­weit überreicht

Ver­kehrs­wach­ten + Brand­kas­se sichern 5.000 Kin­dern über­ar­bei­te­te Radfahrausbildung

Für 5.000 ‚klei­ne Ost­frie­sin­nen und Ost­frie­sen‘ in der 3. und 4. Schul­klas­se erhal­ten die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten durch die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se diver­ses über­ar­bei­te­tes Unter­richts­ma­te­ri­al für die Rad­fahr­aus­bil­dung – neben den ‚Papier­versionen‘ wie­der mit Online-Übungs­por­ta­len. Die rund 130 Grund­schu­len in Ost­fries­land bekom­men bei den Ver­kehrs­wächt­lern auf Anfor­de­rung das Mate­ri­al im Wert von 22.750 Euro kos­ten­los. Damit ist die ost­frie­si­sche Rad­fahr­aus­bil­dung zum ach­ten Mal in Fol­ge für ein wei­te­res Jahr gesi­chert!

„Es ist wie­der so weit: Unse­re jähr­li­che Rad­fahr­prü­fung in den Grund­schu­len ‚steht vor der Tür‘. Eine Her­aus­for­de­rung, die schon meh­re­re Gene­ra­tio­nen beglei­tet. Und schon jetzt haben Schu­len Ihren Bedarf dar­an bei uns ange­mel­det“; schil­dert Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. „Nach dem Beschluss des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums müs­sen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 3. oder 4. Klas­se an einer Rad­fahr­aus­bil­dung teil­neh­men! Unser Ziel ist es, den Kin­dern die Ver­kehrs­re­geln nahe­zu­brin­gen und sie zu ver­ant­wor­tungs­vol­len Ver­kehrs­teil­neh­men­den zu erzie­hen. Unse­re bis­he­ri­gen Unter­la­gen zur Rad­fahr­aus­bil­dung mit Online­por­ta­len für das Ler­nen zu Hau­se erwie­sen sich in den letz­ten Jah­ren als sehr hilf­reich für Lehr­kräf­te und Schul­kin­der — gera­de auch in der Zeit des Home-Schoo­lings. Bei dem Ein­satz des jetzt über­ar­bei­te­ten Mate­ri­als unter­stützt uns zum Glück die Brand­kas­se, ohne die es kos­ten­lo­se Rad­fahr­me­di­en für ganz Ost­fries­land nicht gäbe.“

Dar­an knüpft Signe Foetz­kiPres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se: „Pünkt­lich zu den anste­hen­den  Fahr­rad­prü­fun­gen in den Schu­len erhal­ten die Ver­kehrs­wach­ten heu­te von uns jeweils 5.000 Arbeits­hef­te, Übungs­bö­gen, Test­bö­gen, Auf­kle­ber und Fahr­rad­päs­se für die ‚neu­en‘ Dritt- und Viert­kläss­ler.“ Zum ach­ten Mal in Fol­ge ist der gesamt-ost­frie­si­sche Schul­jah­res­be­darf gesi­chert. Das Ziel von Ver­kehrs­wacht und Brand­kas­se ist das Ver­mei­den von Unfäl­len. „Fahr­rä­der haben lei­der kei­ne Knautsch­zo­ne!“, so Foetz­ki. „Und je frü­her unse­re Kin­der es ler­nen, sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr zu ver­hal­ten, des­to bes­ser! Wir freu­en uns unglaub­lich dar­über, dass die Rad­fahr-Unfall­zah­len der letz­ten acht Jah­re mit Kin­dern bis 14 Jah­re ins­ge­samt rück­läu­fig sind und es glück­li­cher­wei­se zu kei­nem Unfall mit Todes­fol­ge kam!“

Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich, infor­miert: „Betrach­ten wir aus­schließ­lich ein­mal die Ziel­grup­pe ‚Kin­der bis 14 Jah­re‘Bun­des­weit kam es hier laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt in dem Jahr 2021 im Stra­ßen­ver­kehr zu 8.466 Rad­fahr­un­fäl­len mit Per­so­nen­schä­den. Ost­fries­land­weit gab es in 2021 ins­ge­samt 124 Kin­der-Rad­fahr­un­fäl­le. Zum Ver­gleich gab es die letz­ten Jah­re vor und mit unse­rem Unter­richts­ma­te­ri­al in Ost­fries­land in 2014 158 und in 2019 140 sol­cher Unfäl­le. Von den vor­her genann­ten 124 betrof­fe­nen Kin­dern wur­den 7 schwer und 79 leicht ver­letzt. Jedoch ist die Teil­nah­me am Ver­kehr mit all sei­nen Risi­ken ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Und hier ist jeder ein­zel­ne Ver­kehrs­teil­neh­men­de als Vor­bild gefragt!“

Die Rad­fahr­aus­bil­dung kom­bi­niert das Arbeits­heft mit einem digi­ta­len Übungs­por­tal! „Metho­disch-abwech­se­lungs­reich wer­den Aus­bil­dungs­in­hal­te ver­mit­telt: Grund­la­gen (z.B. ver­kehrs­si­che­re Fahr­rä­der, Fahr­rad­we­ge und –hel­me), Fah­ren im Stra­ßen­ver­kehr (z.B. Vor­fahrts­re­geln, Kreis­ver­kehr), Gefah­ren (z.B. lin­ke Rad­we­ge, Tote Win­kel) und was sonst noch wich­tig ist (z.B. Ers­te Hil­fe)“, begeis­tert sich Reer­s­he­mi­us. „Die lei­der ein­ge­schränk­te Moto­rik bei vie­len ‚Klei­nen‘ erschwert zusätz­lich das siche­re eige­ne Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr – für Eltern mit­un­ter eine über­ra­schen­de Erkenntnis!“

„Rei­ne Mal­bü­cher sind hier out – und ohne per­so­na­li­sier­ten Ava­tar geht heu­te nichts mehr“, ergänzt Signe Foetz­ki. „Mit indi­vi­du­el­len Code­num­mern zur Ein­wahl in Übungs-Por­ta­le und QR-Codes kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowohl im Unter­richt als auch zu Hau­se online eigen­stän­dig übenFil­me, diver­se Zuord­nungs­übun­gen, Spie­le, Rät­sel und Bewe­gungs­an­re­gun­gen ste­hen zur Ver­fü­gung. Und das jetzt nagel­neue Umwelt- und Nach­hal­tig­keits-Kapi­tel sen­si­bi­li­siert her­vor­ra­gend!“

Die Stich­wor­te nimmt Clau­dia Wil­ting, Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen, gern auf: „In unse­rem Unter­richt bemer­ken wir in den letz­ten Jah­ren ins­ge­samt deut­li­che Ver­bes­se­run­gen des Ver­hal­tens der Kin­der. Unse­re Schu­le liegt an einer stark fre­quen­tier­ten Lan­des­stra­ße zur Nord­see­küs­te, auf der oft viel zu schnell gefah­ren wird. Mei­ne Kol­le­gin­nen und ich sind immer wie­der erstaunt und stolz, wie gut sich die Kin­der ver­hal­ten und wie­viel Obacht ins­ge­samt an den Tag gelegt wird! Durch die neu­en Unter­la­gen schnei­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei Lern­kon­trol­len bes­ser ab, schwä­che­re pro­fi­tie­ren von dem Übungs­por­tal und der Unter­richt an sich mit dem The­ma ‚Mobi­li­täts­er­zie­hung‘ ist ein­fach attrak­ti­ver. Und das Por­tal bezieht die Eltern mit ein, die dort erfah­ren, wie sie ihre Kin­der beim Ler­nen unter­stüt­zen kön­nen. An alle Schul­lei­ten­den kann ich nur appel­lie­ren, ihren Mate­ri­al-Bedarf bei ihrer Ver­kehrs­wacht vor Ort zu melden.“

 

Die Ansprech­part­ner vor Ort:                                                 

Aurich:                                

info@verkehrswacht-aurich.de 

Emden:                

heinzwweber@aol.com                                             

Leer:                     

verkehrswacht-leer@web.de

Nor­den:              

verkehrswacht-norden@ewe.net          

Witt­mund:         

klauswilbers@aol.com

 

Rund 35.000 Kin­der seit 2016 versorgt

„Wir hören von vie­len Leh­ren­den in ganz Ost­fries­land von sol­chen Erfolgs­er­leb­nis­sen“, erläu­tert Foetz­ki. „Immer­hin haben wir die gesam­ten Unter­la­gen seit 2016 schon rund 35.000 Kin­dern und den ver­ant­wort­li­chen 200 Grund­schul­lehr­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt bzw. lie­fern sie ab sofort aus! Und wir reden dabei von einem Wert von rund 130.000 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten tra­gen einen Teil, den ‚Löwen­an­teil‘ über­neh­men wir! Selbst­ver­ständ­lich ist jeder Unfall ein Unfall zu viel – aber es kann ja nie­mand die durch rich­ti­ges Ver­hal­ten ver­hin­der­ten, unge­sche­he­nen Unfäl­le zählen!“

„In unse­rer Prä­ven­ti­ons­ar­beit füh­len wir uns immer bestä­tigt, wenn wir rich­ti­ges Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr beob­ach­ten! Der Erfolg macht uns stolz und ist Ansporn, unser ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment fort­zu­set­zen“. ergänzt Walt­her. „Zum Abschluss der Rad­fahr­aus­bil­dung müs­sen die Kin­der 20 Fra­gen auf dem Test­bo­gen beant­wor­ten. Und danach ‚doku­men­tie­ren‘ der offi­zi­ell von uns über­reich­te Fahr­rad-Pass und der Auf­kle­ber die erfolg­rei­che Teil­nah­me an der Aus­bil­dung — und sind für die Mäd­chen und die Jun­gen ein ver­dien­ter Lohn, auf den auch sie sehr, sehr stolz sind.“

„Gera­de im länd­li­chen Bereich gibt es vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die auf­grund des gerin­gen Ver­kehrs-auf­kom­mens weni­ge Gele­gen­hei­ten haben, die Regeln des Stra­ßen­ver­kehrs zu üben. Am bes­ten stei­gen Eltern als Vor­bild selbst aufs Rad!“ Reer­s­he­mi­us resü­miert: „Hier in Ost­fries­land wird das gesam­te Unter­richts­ma­te­ri­al den Schu­len kos­ten­los von den Ver­kehrs­wach­ten zur Ver­fü­gung gestellt. Wie­der ein­mal durch die Unter­stüt­zung der Brand­kas­se, die damit eine kon­ti­nu­ier­li­che Aus­stat­tung sichert. Und dafür bedan­ken wir uns auch im Namen der Eltern und Lehrkräfte!


 

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Post von der Stadt: Grund­ab­ga­ben 2026 – Das müs­sen Eigen­tü­mer in Leer jetzt wissen

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Stadt Leer ver­sen­det über 15.700 Beschei­de: Das ändert sich bei den Grund­ab­ga­ben 2026

Anfang Febru­ar ist es wie­der so weit: Die Stadt Leer ver­schickt die Grund­ab­ga­ben­be­schei­de für das Kalen­der­jahr 2026. Wäh­rend die Grund­steu­er nach der gro­ßen Reform des Vor­jah­res sta­bil bleibt, gibt es bei eini­gen Gebüh­ren­sät­zen Anpas­sun­gen. Haus­ei­gen­tü­mer soll­ten ihre Post in den nächs­ten Tagen genau prüfen.

Ins­ge­samt wer­den in die­sen Tagen mehr als 15.700 Beschei­de an die Haus­hal­te im Stadt­ge­biet ver­sandt. Die­se umfas­sen neben der Grund­steu­er vor allem die Gebüh­ren für die Stra­ßen­rei­ni­gung, das Nie­der­schlags­was­ser sowie die Abwasserentsorgung.

Grund­steu­er bleibt sta­bil – Gebüh­ren stei­gen teilweise

Die gute Nach­richt vor­weg: Die Hebe­sät­ze für die Grund­steu­er A und B blei­ben im Ver­gleich zum Vor­jahr unver­än­dert. Damit kehrt nach den Umstel­lun­gen durch die Grund­steu­er­re­form im ver­gan­ge­nen Jahr in die­sem Bereich Bestän­dig­keit ein.

Anders sieht es bei den Gebüh­ren aus, die zum 1. Janu­ar 2026 teil­wei­se ange­passt wur­den. Die Stadt Leer weist auf fol­gen­de Ände­run­gen hin:

  • Abwas­ser­ge­bühr: Erhö­hung auf 4,12 €/m³ (vor­her 4,07 €)

  • Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr: Erhö­hung auf 0,53 €/m² (vor­her 0,42 €)

  • Fuß­gän­ger­zo­nen-Rei­ni­gung: 32,30 €/m (vor­her 28,00 €)

  • Klär­gru­ben-Lee­rung: 117,48 €/m³ (vor­her 71,48 €)

  • Abfluss­lo­se Klär­gru­ben: 80,56 €/m³ (vor­her 40,64 €)

  • Grund­was­ser­ab­sen­kung: 1,33 €/m³ (vor­her 1,05 €)

Alle wei­te­ren Gebüh­ren­sät­ze blei­ben für das Jahr 2026 kon­stant. Eine detail­lier­te Über­sicht hat die Stadt­ver­wal­tung auf ihrer Web­site unter www.leer.de/abgaben bereitgestellt.

Kon­takt zur Ver­wal­tung: E‑Mail bevorzugt

Auf­grund der hohen Anzahl an Beschei­den rech­net die Stadt­ver­wal­tung in den ers­ten Tagen nach dem Ver­sand mit einem erhöh­ten Auf­kom­men an Rück­fra­gen. Um lan­ge War­te­zei­ten am Tele­fon zu ver­mei­den, wird dar­um gebe­ten, Anfra­gen vor­zugs­wei­se per E‑Mail an grundabgaben@leer.de zu richten.

Wich­ti­ger Hin­weis: Für eine schnel­le Zuord­nung soll­te bei jeder Mit­tei­lung unbe­dingt das Kas­sen­zei­chen (For­mat: XN.….…-.….…NX) ange­ge­ben wer­den, das oben auf dem Bescheid zu fin­den ist.

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Hand­werks­kam­mer Ost­fries­land: Ehren­amt­li­che Prü­fer sichern Qua­li­täts­stan­dards in der Ausbildung

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Das Ehren­amt im Gespräch (von rechts): Prü­fer Lutz Kampmann(Simonswolde), Haupt­ge­schäfts­füh­rer Jörg Fre­richs, Vize­prä­si­dent Jörg Klein,Präsident Albert Lie­ne­mann und Gise­la Hil­lers, Lei­te­rin des Meis­ter- undFortbildungsprüfungswesens.

Auf Augen­hö­he prü­fen: Hand­werks­kam­mer ehrt das Rück­grat der beruf­li­chen Bildung

Hin­ter jedem erfolg­rei­chen Gesel­len­brief und jedem Meis­ter­ti­tel in Ost­fries­land ste­hen Men­schen, die die­sen Weg ehren­amt­lich beglei­ten. Über 200 Akteu­re sichern in der Regi­on fai­re Prü­fungs­ver­fah­ren und damit den Fach­kräf­te­be­darf von mor­gen. Um die­sen Ein­satz zu wür­di­gen, lud die Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land zum „Tag des Ehren­am­tes“ nach Aurich ein.

Der Weg im Hand­werk ist viel­fäl­tig: Er beginnt mit der Gesel­len­prü­fung und führt oft über Fort­bil­dun­gen bis hin zum Meis­ter­ti­tel. Ermög­licht wird die­ser recht­lich gesi­cher­te Rah­men durch ins­ge­samt 20 Gesellen‑, neun Meis­ter- und sechs Fort­bil­dungs­prü­fungs­aus­schüs­se. Rund 45 Ver­tre­ter die­ser Gre­mi­en kamen nun im Kam­mer­saal in Aurich zusam­men, um sich aus­zu­tau­schen und neue Impul­se für ihre anspruchs­vol­le Auf­ga­be mitzunehmen.

Selbst­ver­wal­tung als höchs­tes Gut

Prä­si­dent Albert Lie­ne­mann beton­te in sei­ner Begrü­ßung die Bedeu­tung die­ser Arbeit: „Unse­re Selbst­ver­wal­tung ist unser höchs­tes Gut und funk­tio­niert nur, weil vie­le ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer sich mit jeder Men­ge Fach­pra­xis, Lei­den­schaft und Pro­fes­sio­na­li­tät ein­set­zen.“ Die Aus­schüs­se set­zen sich aus Ver­tre­tern von Arbeit­neh­mern, Arbeit­ge­bern und Lehr­kräf­ten zusam­men. Sie küm­mern sich neben ihrem eigent­li­chen Beruf um die Zulas­sung, Durch­füh­rung und Abnah­me der Prü­fun­gen – ein Sys­tem, das laut Lie­ne­mann welt­weit ein­zig­ar­tig ist.

Am Puls der Zeit

Einer die­ser Akteu­re ist Lutz Kamp­mann aus Simons­wol­de. Der Stu­di­en­rat der BBS II in Emden und Kraft­fahr­zeug­elek­tri­ker­meis­ter ist in ver­schie­de­nen Aus­schüs­sen für das Kfz-Hand­werk aktiv. Für ihn ist die Arbeit mit jun­gen Men­schen sinn­stif­tend. Das Ehren­amt bie­tet ihm zudem einen fach­li­chen Mehr­wert: „Man bleibt immer am aktu­el­len Puls der Zeit.“ Bei den Prü­fun­gen ach­tet er kon­se­quent auf Qua­li­tät und Neu­tra­li­tät, um fai­re Bedin­gun­gen für alle Teil­neh­men­den zu garantieren.

Kom­mu­ni­ka­ti­on als Werkzeug

Ein High­light der Ver­an­stal­tung war der Fach­vor­trag der Sprech­wis­sen­schaft­le­rin Tom­ma Han­gen aus Olden­burg. Unter dem Titel „Mit Stim­me und Spra­che über­zeu­gen“ gab sie den Prü­fern wert­vol­le Tipps für die Prü­fungs­si­tua­ti­on. Da Stim­me und Spra­che so bunt sei­en wie das Hand­werk selbst, kön­ne man sie gezielt wie ein Instru­ment einsetzen.

Han­gen ver­deut­lich­te, dass ein ruhi­ges Sprech­tem­po und eine kla­re, wert­schät­zen­de Spra­che auf Augen­hö­he ent­schei­dend sei­en, um Fach­fra­gen sou­ve­rän zu ver­mit­teln und eine pro­fes­sio­nel­le Prü­fungs­at­mo­sphä­re zu schaf­fen. Mit prak­ti­schen Atem- und Laut­übun­gen gab sie den Gäs­ten kon­kre­te Hilfs­mit­tel für ihren nächs­ten Ein­satz an die Hand.

Aus­klang beim Grünkohl-Buffet

Nach dem fach­li­chen Teil stand das gesel­li­ge Mit­ein­an­der im Vor­der­grund. Beim anschlie­ßen­den Grün­kohl-Buf­fet bot sich den Ehren­amt­li­chen die Gele­gen­heit, sich gewerk­über­grei­fend zu ver­net­zen und den Abend gemein­sam aus­klin­gen zu lassen.

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Mehr Glanz für Nie­der­sach­sens Bahn­hö­fe: Sofort­pro­gramm gestartet!

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Gute Nach­rich­ten für den Schie­nen­ver­kehr: Das neue Sofort­pro­gramm für mehr Sicher­heit und Sau­ber­keit soll an allen Bahn­hö­fen in Nie­der­sach­sen – wie hier in Leer Ost­fries­land – für eine noch höhe­re Auf­ent­halts­qua­li­tät sor­gen und das Rei­sen für alle Fahr­gäs­te noch ange­neh­mer gestalten.

Visi­ten­kar­te für den Schie­nen­ver­kehr: Deut­sche Bahn star­tet Sofort­pro­gramm für Bahnhöfe

Mehr Sicher­heit, mehr Sau­ber­keit: Die Deut­sche Bahn (DB) möch­te das Rei­sen attrak­ti­ver machen und hat ein Sofort­pro­gramm für 25 aus­ge­wähl­te Bahn­hö­fe ins Leben geru­fen. In Nie­der­sach­sen steht dabei vor allem der Haupt­bahn­hof Han­no­ver im Fokus. Doch trotz des Lobes für die Initia­ti­ve mahnt Ver­kehrs­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne wei­te­ren Hand­lungs­be­darf an.

Bahn­hö­fe sind oft der ers­te Ein­druck, den Rei­sen­de von einer Stadt oder einer gesam­ten Regi­on erhal­ten. Um die­sen Ein­druck nach­hal­tig zu ver­bes­sern, setzt die DB nun auf eine geziel­te Auf­wer­tung der Auf­ent­halts­qua­li­tät. Das Pro­gramm ist ein zen­tra­ler Bau­stein der im Sep­tem­ber 2025 vor­ge­stell­ten „Agen­da für zufrie­de­ne Bahn­kun­den“ und soll das Sicher­heits­emp­fin­den der Fahr­gäs­te spür­bar stärken.

Han­no­ver als Pro­fi­teur der ers­ten Stunde

In Nie­der­sach­sen pro­fi­tiert ins­be­son­de­re der Haupt­bahn­hof Han­no­ver von den schnel­len Maß­nah­men. Als einer der wich­tigs­ten Kno­ten­punk­te des Lan­des mit täg­lich tau­sen­den Rei­sen­den ist eine sau­be­re und siche­re Umge­bung hier von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Nie­der­sach­sens Ver­kehrs­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne begrüßt den Vor­stoß: „Sau­be­re, siche­re und gut wahr­nehm­ba­re Bahn­hö­fe sind eine zen­tra­le Vor­aus­set­zung dafür, den Schie­nen­ver­kehr für alle Men­schen attrak­tiv zu gestal­ten. Bahn­hö­fe sind die Visi­ten­kar­te der Bahn.“

Ein guter Anfang – aber noch viel zu tun

Ton­ne macht jedoch auch deut­lich, dass die Kon­zen­tra­ti­on auf ledig­lich 25 Stand­or­te bun­des­weit nur ein ers­ter Schritt sein kann. Das Ziel müs­se eine flä­chen­de­cken­de Ver­bes­se­rung sein. „Der Hand­lungs­be­darf über die­se Bahn­hö­fe hin­aus ist deut­lich grö­ßer“, so der Minis­ter. Jede Sta­ti­on müs­se zum Bahn­fah­ren ein­la­den und dür­fe von den Fahr­gäs­ten nicht als Zumu­tung emp­fun­den werden.

Hoff­nung macht in die­sem Zusam­men­hang die Ankün­di­gung der DB, den soge­nann­ten „Früh­jahrs­putz“ mas­siv aus­zu­wei­ten. Künf­tig sol­len 1.400 statt bis­her 700 Bahn­hö­fe von Rei­ni­gungs­ak­tio­nen pro­fi­tie­ren. Zwar liegt noch kei­ne detail­lier­te Lis­te der berück­sich­tig­ten Sta­tio­nen vor, doch aus Sicht der Lan­des­re­gie­rung ist dies ein wich­ti­ger Impuls für die Fläche.

Schnel­le Umset­zung durch neue Konzernführung

Lob gab es von Ton­ne aus­drück­lich für das Tem­po der Umset­zung unter der neu­en Bahn­füh­rung. Dass das Pro­gramm so kurz nach der Vor­stel­lung der Agen­da gestar­tet wur­de, sei ein posi­ti­ves Signal. Den­noch bleibt die Erwar­tungs­hal­tung an die DB hoch: Das aktu­el­le Sofort­pro­gramm wird in Nie­der­sach­sen ledig­lich als Auf­takt für eine lang­fris­ti­ge Qua­li­täts­of­fen­si­ve an allen Sta­tio­nen gesehen.

Bei­trags­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Dach­stuhl­brand, Dieb­stahl, Eibruch und kurio­se Flucht vor Verkehrskontrolle

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Blaulicht

Unfall­se­rie im Kreis Leer: LKW und Strei­fen­wa­gen ver­un­glü­cken auf Borkum

POL-LER: Ergän­zen­de Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Frei­tag, den 23.01.2026   Bor­kum — Glätteunfälle Gegen 11:20 Uhr befuhr ein 67-jäh­ri­ger...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

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