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Verkehrswachten + Brandkasse sichern 5.000 Kindern überarbeitete Radfahrausbildung
Die Vorsitzenden der ostfriesischen Verkehrswachten freuen sich über das neue Unterrichtsmaterial im „Rekord-Wert“ von rund 22.750 Euro (v.l.n.r.): Claudia Wilting (Leiterin der Grundschule Tannenhausen), Hans-Günter Jelting (VW Leer), Hans-Friedel Walther (VW Aurich), Hajo Reershemius (VW Norden und Gebietsbeauftragter der ostfriesischen VWs), Bertold Tuitjer (VW Emden), Klaus Wilbers (VW Wittmund) und Signe Foetzki (Pressesprecherin der Brandkasse)
Ausbildungsmaterial im Wert von 22.750 Euro ostfrieslandweit überreicht
Verkehrswachten + Brandkasse sichern 5.000 Kindern überarbeitete Radfahrausbildung
Für 5.000 ‚kleine Ostfriesinnen und Ostfriesen‘ in der 3. und 4. Schulklasse erhalten die Ostfriesischen Verkehrswachten durch die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse diverses überarbeitetes Unterrichtsmaterial für die Radfahrausbildung – neben den ‚Papierversionen‘ wieder mit Online-Übungsportalen. Die rund 130 Grundschulen in Ostfriesland bekommen bei den Verkehrswächtlern auf Anforderung das Material im Wert von 22.750 Euro kostenlos. Damit ist die ostfriesische Radfahrausbildung zum achten Mal in Folge für ein weiteres Jahr gesichert!
„Es ist wieder so weit: Unsere jährliche Radfahrprüfung in den Grundschulen ‚steht vor der Tür‘. Eine Herausforderung, die schon mehrere Generationen begleitet. Und schon jetzt haben Schulen Ihren Bedarf daran bei uns angemeldet“; schildert Hajo Reershemius, Gebietsbeauftragter der ostfriesischen Verkehrswachten. „Nach dem Beschluss des Kultusministeriums müssen Schülerinnen und Schüler der 3. oder 4. Klasse an einer Radfahrausbildung teilnehmen! Unser Ziel ist es, den Kindern die Verkehrsregeln nahezubringen und sie zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmenden zu erziehen. Unsere bisherigen Unterlagen zur Radfahrausbildung mit Onlineportalen für das Lernen zu Hause erwiesen sich in den letzten Jahren als sehr hilfreich für Lehrkräfte und Schulkinder — gerade auch in der Zeit des Home-Schoolings. Bei dem Einsatz des jetzt überarbeiteten Materials unterstützt uns zum Glück die Brandkasse, ohne die es kostenlose Radfahrmedien für ganz Ostfriesland nicht gäbe.“
Daran knüpft Signe Foetzki, Pressesprecherin der Brandkasse: „Pünktlich zu den anstehenden Fahrradprüfungen in den Schulen erhalten die Verkehrswachten heute von uns jeweils 5.000 Arbeitshefte, Übungsbögen, Testbögen, Aufkleber und Fahrradpässe für die ‚neuen‘ Dritt- und Viertklässler.“ Zum achten Mal in Folge ist der gesamt-ostfriesische Schuljahresbedarf gesichert. Das Ziel von Verkehrswacht und Brandkasse ist das Vermeiden von Unfällen. „Fahrräder haben leider keine Knautschzone!“, so Foetzki. „Und je früher unsere Kinder es lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu verhalten, desto besser! Wir freuen uns unglaublich darüber, dass die Radfahr-Unfallzahlen der letzten acht Jahre mit Kindern bis 14 Jahre insgesamt rückläufig sind und es glücklicherweise zu keinem Unfall mit Todesfolge kam!“
Hans-Friedel Walther, Vorsitzender der Verkehrswacht Aurich, informiert: „Betrachten wir ausschließlich einmal die Zielgruppe ‚Kinder bis 14 Jahre‘: Bundesweit kam es hier laut Statistischem Bundesamt in dem Jahr 2021 im Straßenverkehr zu 8.466 Radfahrunfällen mit Personenschäden. Ostfrieslandweit gab es in 2021 insgesamt 124 Kinder-Radfahrunfälle. Zum Vergleich gab es die letzten Jahre vor und mit unserem Unterrichtsmaterial in Ostfriesland in 2014 158 und in 2019 140 solcher Unfälle. Von den vorher genannten 124 betroffenen Kindern wurden 7 schwer und 79 leicht verletzt. Jedoch ist die Teilnahme am Verkehr mit all seinen Risiken ein Stück Lebenserfahrung, die unsere Kinder machen müssen. Und hier ist jeder einzelne Verkehrsteilnehmende als Vorbild gefragt!“
Die Radfahrausbildung kombiniert das Arbeitsheft mit einem digitalen Übungsportal! „Methodisch-abwechselungsreich werden Ausbildungsinhalte vermittelt: Grundlagen (z.B. verkehrssichere Fahrräder, Fahrradwege und –helme), Fahren im Straßenverkehr (z.B. Vorfahrtsregeln, Kreisverkehr), Gefahren (z.B. linke Radwege, Tote Winkel) und was sonst noch wichtig ist (z.B. Erste Hilfe)“, begeistert sich Reershemius. „Die leider eingeschränkte Motorik bei vielen ‚Kleinen‘ erschwert zusätzlich das sichere eigene Verhalten im Straßenverkehr – für Eltern mitunter eine überraschende Erkenntnis!“
„Reine Malbücher sind hier out – und ohne personalisierten Avatar geht heute nichts mehr“, ergänzt Signe Foetzki. „Mit individuellen Codenummern zur Einwahl in Übungs-Portale und QR-Codes können Schülerinnen und Schüler sowohl im Unterricht als auch zu Hause online eigenständig üben. Filme, diverse Zuordnungsübungen, Spiele, Rätsel und Bewegungsanregungen stehen zur Verfügung. Und das jetzt nagelneue Umwelt- und Nachhaltigkeits-Kapitel sensibilisiert hervorragend!“
Die Stichworte nimmt Claudia Wilting, Leiterin der Grundschule Tannenhausen, gern auf: „In unserem Unterricht bemerken wir in den letzten Jahren insgesamt deutliche Verbesserungen des Verhaltens der Kinder. Unsere Schule liegt an einer stark frequentierten Landesstraße zur Nordseeküste, auf der oft viel zu schnell gefahren wird. Meine Kolleginnen und ich sind immer wieder erstaunt und stolz, wie gut sich die Kinder verhalten und wieviel Obacht insgesamt an den Tag gelegt wird! Durch die neuen Unterlagen schneiden Schülerinnen und Schüler bei Lernkontrollen besser ab, schwächere profitieren von dem Übungsportal und der Unterricht an sich mit dem Thema ‚Mobilitätserziehung‘ ist einfach attraktiver. Und das Portal bezieht die Eltern mit ein, die dort erfahren, wie sie ihre Kinder beim Lernen unterstützen können. An alle Schulleitenden kann ich nur appellieren, ihren Material-Bedarf bei ihrer Verkehrswacht vor Ort zu melden.“
Die Ansprechpartner vor Ort:
Aurich:
Emden:
Leer:
Norden:
Wittmund:
Rund 35.000 Kinder seit 2016 versorgt
„Wir hören von vielen Lehrenden in ganz Ostfriesland von solchen Erfolgserlebnissen“, erläutert Foetzki. „Immerhin haben wir die gesamten Unterlagen seit 2016 schon rund 35.000 Kindern und den verantwortlichen 200 Grundschullehrkräften zur Verfügung gestellt bzw. liefern sie ab sofort aus! Und wir reden dabei von einem Wert von rund 130.000 Euro. Die Verkehrswachten tragen einen Teil, den ‚Löwenanteil‘ übernehmen wir! Selbstverständlich ist jeder Unfall ein Unfall zu viel – aber es kann ja niemand die durch richtiges Verhalten verhinderten, ungeschehenen Unfälle zählen!“
„In unserer Präventionsarbeit fühlen wir uns immer bestätigt, wenn wir richtiges Verhalten im Straßenverkehr beobachten! Der Erfolg macht uns stolz und ist Ansporn, unser ehrenamtliches Engagement fortzusetzen“. ergänzt Walther. „Zum Abschluss der Radfahrausbildung müssen die Kinder 20 Fragen auf dem Testbogen beantworten. Und danach ‚dokumentieren‘ der offiziell von uns überreichte Fahrrad-Pass und der Aufkleber die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung — und sind für die Mädchen und die Jungen ein verdienter Lohn, auf den auch sie sehr, sehr stolz sind.“
„Gerade im ländlichen Bereich gibt es viele Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des geringen Verkehrs-aufkommens wenige Gelegenheiten haben, die Regeln des Straßenverkehrs zu üben. Am besten steigen Eltern als Vorbild selbst aufs Rad!“ Reershemius resümiert: „Hier in Ostfriesland wird das gesamte Unterrichtsmaterial den Schulen kostenlos von den Verkehrswachten zur Verfügung gestellt. Wieder einmal durch die Unterstützung der Brandkasse, die damit eine kontinuierliche Ausstattung sichert. Und dafür bedanken wir uns auch im Namen der Eltern und Lehrkräfte!
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Messerangriff in Rhauderfehn: Zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung – Urteil rechtskräftig
Messerangriff in Rhauderfehn: Urteil wegen vorsätzlichen Vollrauschs und Bedrohung rechtskräftig
Das Urteil gegen eine heute 65-jährige Frau wegen vorsätzlichen Vollrauschs und Bedrohung ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision der Angeklagten verworfen. Damit bleibt die vom Landgericht verhängte Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren bestehen. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Wie das Landgericht mitteilt, hatte die 1. Große Strafkammer die Frau bereits am 7. Mai 2026 verurteilt (Az. 11 Ks 13/25). Gegen dieses Urteil hatte die Angeklagte Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof verwarf diese mit Beschluss vom 6. Oktober 2026 als unbegründet (Az. 7 StR 98/26). Bei der Überprüfung des Urteils seien keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten festgestellt worden.
Messerangriff nach stundenlangem Alkoholkonsum in Rhauderfehn
Im Mittelpunkt des Strafverfahrens stand ein Vorfall aus dem Februar 2025. Die Angeklagte hatte damals in ihrer Wohnung in Rhauderfehn gemeinsam mit einem Bekannten über mehrere Stunden erhebliche Mengen Alkohol getrunken.
Aus einem nicht näher bekannten Anlass nahm die Frau im Laufe der Nacht eine Weinflasche und schlug dem Mann unvermittelt auf den Hinterkopf. Anschließend stach sie ihm mit einem Küchenmesser in die rechte Gesichtshälfte. Dabei erkannte sie nach den Feststellungen des Gerichts die Möglichkeit eines tödlichen Ausgangs und nahm diese zumindest billigend in Kauf.
Der Geschädigte erlitt eine tiefe, mehrere Zentimeter lange Verletzung an der Wange. Einen weiteren Messerangriff konnte er abwehren. Anschließend brach der stark alkoholisierte Mann körperlich zusammen und blieb im Wohnzimmer neben dem Sofa liegen. Von weiteren Angriffen nahm die Angeklagte danach Abstand.
Später informierte sie selbst die Rettungsleitstelle. Daraufhin trafen Rettungsdienst und Polizei in der Wohnung ein und fanden den verletzten Mann vor. Der Geschädigte überlebte den Angriff.
Gericht konnte vollständige Aufhebung der Steuerungsfähigkeit nicht ausschließen
Bei der rechtlichen Bewertung spielte der Alkoholkonsum der Angeklagten eine entscheidende Rolle. Die Strafkammer konnte nicht ausschließen, dass ihre Steuerungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt vollständig aufgehoben war.
Allerdings stellte das Gericht fest, dass die Frau bereits zu Beginn des Alkoholkonsums damit gerechnet und zumindest billigend in Kauf genommen hatte, durch den Alkohol in einen Zustand erheblicher oder sogar vollständiger Einschränkung ihrer Steuerungsfähigkeit zu geraten.
Deshalb erfolgte hinsichtlich des Messerangriffs keine Verurteilung wegen eines vorsätzlichen Gewaltdelikts, sondern wegen vorsätzlichen Vollrauschs.
Nachbarin bereits im Dezember 2024 mit Messer bedroht
Ein weiterer Teil des Verfahrens betraf einen Vorfall aus dem Dezember 2024. Damals hatte die Angeklagte eine Nachbarin im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses mit einem Küchenmesser bedroht. Auch wegen dieser Tat wurde sie verurteilt.
Zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung und umfangreiche Auflagen
Das Landgericht verhängte gegen die heute 65-Jährige eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und setzte deren Vollstreckung zur Bewährung aus. Zusätzlich ordnete die Kammer umfangreiche Bewährungsauflagen und Weisungen an.
Dazu gehören insbesondere:
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die Unterstellung unter die Aufsicht eines Bewährungshelfers,
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ein vollständiges Alkoholverbot,
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die Teilnahme an einer stationären Alkoholentzugstherapie,
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die Ableistung von 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 6. Oktober 2026 ist das Urteil des Landgerichts rechtskräftig. Die Revision der Angeklagten blieb ohne Erfolg.
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Badesee Grotegaste in Westoverledingen: Neue Sauna, Indoorspielhalle und sieben Ferienhäuser im Naturresort ab 2027
Badesee Grotegaste wird zum Naturresort am Emsdeich: Neue Angebote, Saunabereich und Ferienhäuser mit Seeblick
Seit 40 Jahren gehört der Badesee Grotegaste zu den beliebten Ausflugs- und Erholungszielen in Westoverledingen und der Region. Zum Jubiläum gibt es zahlreiche Neuerungen: Ein renovierter Saunabereich, eine Indoorspielhalle und ein erweiterter Disc-Golf-Parcours bereichern bereits das Freizeitangebot. 2027 folgt der nächste große Schritt: Aus dem Freizeitpark „Am Emsdeich“ wird das „Naturresort am Emsdeich“. Außerdem entsteht am Südufer des Badesees ein neuer Ferienhauspark mit sieben modernen Unterkünften und Seeblick.
Indoorspielhalle „Kinnerkram“ bietet Spielspaß bei jedem Wetter
Auch für Familien mit Kindern gibt es eine Neuerung: Direkt am Badesee wurde in diesem Jahr die Indoorspielhalle „Kinnerkram“ eröffnet. Die Einrichtung war zuvor in Ihrhove angesiedelt und bietet Kindern nun auch am Standort Grotegaste eine Möglichkeit, sich bei schlechtem Wetter auszutoben.
In einer sicheren und lebendigen Umgebung können die jüngsten Besucher spielen, entdecken und sich bewegen. Während die Kinder beschäftigt sind, können Eltern etwas durchatmen und wissen ihren Nachwuchs gut unterhalten.
Disc Golf jetzt mit 13 Bahnen
Wer sich lieber sportlich betätigt, findet auf der Disc-Golf-Anlage ein erweitertes Angebot. Der Parcours wurde auf insgesamt 13 Bahnen ausgebaut. Die Sportart verbindet Bewegung, Geschicklichkeit und Spiel und eignet sich für einen abwechslungsreichen Aufenthalt im Freien.
Auch die angrenzende Parkanlage bietet weitere Möglichkeiten zur Erholung. Das „Gasthuus Ulenhoff“ und das Museumsbauernhaus Neemann laden zu Spaziergängen in der Natur ein. Gleichzeitig erhalten Besucher dort Einblicke in das landwirtschaftliche Leben vergangener Zeiten.
Neuer Name ab 2027: Aus Freizeitpark „Am Emsdeich“ wird Naturresort
Ab 2027 beginnt für den Standort ein neues Kapitel. Der bisherige Freizeitpark „Am Emsdeich“ wird künftig unter dem Namen „Naturresort am Emsdeich“ auftreten. Dazu gehört auch ein neuer Markenauftritt mit einer überarbeiteten Wort- und Bildmarke.
„Der neue Markenauftritt wurde offiziell vom Aufsichtsrat freigegeben“, erklärt Marco Smid, Geschäftsführer der gemeindeeigenen GmbH, die das Naturresort betreibt.
Name und Markenkonzept seien gemeinsam entwickelt worden. Das Team des Resorts habe dabei mit einer Marketingagentur zusammengearbeitet. „Der neue Name bringt auf den Punkt, was Gäste und Einheimische schätzen, nämlich Erholung im Einklang mit der ostfriesischen Natur“, so Smid.
Private Sauna mit direktem Zugang zum Badesee
Seit Mai 2026 steht Campinggästen sowie Einheimischen aus Westoverledingen und Umgebung ein renovierter Saunabereich zur Verfügung. Herzstück ist eine freistehende Saunafass. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Ruheräume und Duschen sowie einen Außenbereich mit Steg und direktem Zugang zum Badesee.
Besonders attraktiv: Während des gebuchten Zeitraums steht der gesamte Saunabereich den Gästen zur Alleinnutzung zur Verfügung. So können Besucher ungestört entspannen und die Auszeit in privater Atmosphäre genießen.
Ein Besuch für zwei Personen und zwei Stunden kostet 40 Euro. Buchungen und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Campingplatzes unter www.ostfriesland-camping.de möglich.

Sieben neue Ferienhäuser mit Seeblick entstehen am Südufer
Eine weitere große Neuerung erwartet die Besucher zum Saisonstart 2027. Am Südufer des Badesees ist ein Ferienhauspark mit sieben neuen, modernen Ferienhäusern geplant. Die Unterkünfte sollen einen Blick auf den See bieten und das bisherige Übernachtungsangebot erweitern.
Damit richtet sich das Naturresort künftig noch stärker an Familien, Paare und Gruppen, die ihren Urlaub oder eine Auszeit direkt am Wasser verbringen möchten.
Die Bauarbeiten für den neuen Ferienhauspark sollen ab Mitte November 2026 beginnen.
Grotegaste entwickelt sein Freizeit- und Urlaubsangebot weiter
Mit dem renovierten Saunabereich, der Indoorspielhalle „Kinnerkram“, dem erweiterten Disc-Golf-Parcours und den geplanten Ferienhäusern baut der Standort sein Angebot kontinuierlich aus. Der neue Name „Naturresort am Emsdeich“ soll ab 2027 zugleich die Ausrichtung des gesamten Areals widerspiegeln: Erholung, Freizeit und Urlaub inmitten der ostfriesischen Natur.
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Europaleitstelle in Leer: Hausnotruf, Einbruchalarm und Brandmeldung – rund um die Uhr im Einsatz für mehr Sicherheit in Ostfriesland
Merle Sandersfeld-Kelm und Jens Boelen von der Geschäftsführung der Sandersfeld-Unternehmensgruppe. In der Europaleitstelle in Leer werden rund um die Uhr Haus- und Mobilnotrufe sowie Alarmmeldungen von Brand- und Einbruchmeldeanlagen entgegengenommen, geprüft und die notwendigen Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in Ostfriesland.
Wenn ein Hausnotruf ausgelöst wird, eine Brandmeldeanlage Alarm schlägt oder ein Einbruchmelder eine Gefahr signalisiert, beginnt häufig eine wichtige Arbeit im Hintergrund: in einer Leitstelle. Mitten in Ostfriesland sorgt die Europaleitstelle in Leer rund um die Uhr dafür, dass Notrufe und Sicherheitsmeldungen entgegengenommen, bewertet und die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet werden.
Viele Menschen verbinden Leitstellen zunächst mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Moderne Notruf- und Serviceleitstellen übernehmen heute jedoch wesentlich mehr Aufgaben. Neben der Überwachung von Gebäuden, Unternehmen und technischen Sicherheitseinrichtungen steht zunehmend auch der Schutz von Menschen im Alltag im Mittelpunkt.
Hausnotruf in Leer: Selbstständig leben und im Notfall Hilfe bekommen
Der Wunsch, auch im Alter möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen zu können, ist für viele Seniorinnen und Senioren von großer Bedeutung. Gleichzeitig machen sich Angehörige häufig Gedanken darüber, was passiert, wenn ein Sturz oder ein medizinischer Notfall eintritt und gerade niemand in der Nähe ist.
Moderne Hausnotrufsysteme bieten hier eine wichtige Unterstützung. Über einen Notrufknopf können Betroffene im Ernstfall mit einem einfachen Knopfdruck Hilfe anfordern. Das Signal geht direkt bei der rund um die Uhr besetzten Europaleitstelle in Leer ein.
Dort nehmen geschulte Mitarbeitende den Notruf entgegen, bewerten die Situation und leiten die notwendigen Maßnahmen ein. Welche Hilfe organisiert wird, richtet sich nach dem jeweiligen Hilfeplan. Je nach Situation werden Angehörige, Nachbarn, Pflegedienste oder Rettungskräfte informiert.
Für die Betroffenen bedeutet das vor allem Sicherheit und die Gewissheit, in einer Notsituation nicht auf sich allein gestellt zu sein.
Mobiler Notruf: Sicherheit auch außerhalb der eigenen vier Wände
Neben dem klassischen Hausnotruf gewinnen mobile Notrufsysteme zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen es, auch unterwegs schnell Hilfe anzufordern – beispielsweise beim Spaziergang, beim Einkaufen oder auf Reisen.
Moderne Mobilnotrufsysteme verfügen über Ortungstechnik. Dadurch kann im Bedarfsfall die Position der hilfesuchenden Person ermittelt werden. Die Mitarbeitenden der Europaleitstelle können so gezielt Unterstützung organisieren.
Gerade für aktive Seniorinnen und Senioren bieten diese Systeme einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Sie ermöglichen mehr Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit, ohne dass auf eine zuverlässige Möglichkeit zur Hilfeanforderung verzichtet werden muss.
Einbruchalarm, Brandmeldeanlage und technische Sicherheitssysteme
Die Aufgaben der Europaleitstelle in Leer beschränken sich allerdings nicht auf Hausnotruf und Mobilnotruf. Täglich gehen dort auch zahlreiche weitere Sicherheitsmeldungen ein.
Dazu gehören unter anderem:
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Einbruchmeldeanlagen, die unbefugtes Eindringen in Gebäude melden.
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Überfallmelder, mit denen in bedrohlichen Situationen Alarm ausgelöst werden kann.
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Brandmeldeanlagen, die auf mögliche Brände aufmerksam machen.
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Technische Sicherheitssysteme, die Störungen oder andere Gefahrenzustände melden.
Jeder eingehende Alarm erfordert eine schnelle Einschätzung und eine angemessene Reaktion. Dabei müssen die Mitarbeitenden innerhalb kurzer Zeit entscheiden, welche Maßnahmen erforderlich sind und wer informiert werden muss.
Moderne Technik und erfahrene Mitarbeitende arbeiten Hand in Hand
Automatisierte Systeme erkennen mögliche Gefahren und übermitteln die entsprechenden Informationen innerhalb weniger Sekunden an die Leitstelle. Die Technik bildet damit eine wichtige Grundlage für die schnelle Bearbeitung von Alarmen.
Doch trotz aller technischen Möglichkeiten bleibt der Mensch entscheidend. Erfahrene Mitarbeitende beurteilen die jeweilige Situation individuell, berücksichtigen hinterlegte Informationen und entscheiden über die nächsten Schritte.
Gerade bei Personen-Notrufen ist diese persönliche Betreuung besonders wichtig. Denn hinter jedem eingehenden Signal kann ein Mensch stehen, der dringend Unterstützung benötigt.
Europaleitstelle in Leer als wichtiger Bestandteil regionaler Sicherheit
Die Europaleitstelle in Leer verbindet moderne Sicherheitstechnik mit persönlicher Betreuung. Durch die rund um die Uhr besetzte Leitstelle werden Menschen, Unternehmen und Einrichtungen bei unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen unterstützt.
Vieles von dieser Arbeit bleibt für die Öffentlichkeit unsichtbar. Während draußen der Alltag weitergeht, werden in der Leitstelle Notrufe entgegengenommen, Alarme geprüft und Hilfsmaßnahmen organisiert.
Für Menschen, die auf einen Hausnotruf, einen Mobilnotruf oder andere Sicherheitslösungen vertrauen, ist diese Arbeit eine wichtige Grundlage für ein sicheres und selbstbestimmtes Leben.
Denn Sicherheit bedeutet nicht nur, Hilfe zu bekommen, wenn etwas passiert. Sicherheit bedeutet vor allem, zu wissen, dass jemand da ist, wenn man ihn braucht.
























