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Zugvogelbeobachtung am Dollart und Kuttersafari auf der Ems
NABU Rheiderland. Schwarm Alpenstrandläufer
NABU bietet Veranstaltungen während der Zugvogeltage an
Rheiderland – Vom 8. — 16. Oktober dreht sich an der niedersächsischen Küste und auf den ostfrieseschen Inseln wieder alles um Zugvögel, die im Herbst aus dem hohen Norden ins Wattenmeer kommen. Auch der Dollart als Teil des Niedersächsischen Nationalpark Wattenmeer mit seinen weiten Wattfächen und Salzwiesen und die Ems mit ihren tidebeinflussten Uferflächen bieten eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vögel. Bei den Zugvogeltagen wird dieses Phänomen in den Focus gestellt. In diesem Rahmen lädt der NABU Ostfriesland am Samstag, den 15. Oktober von 12:00 — 15:00 Uhr alle Interessierten ein, ihre Beobachtungsstation auf der Bohrinsel in Dyksterhusen in der Gemeinde Jemgum zu besuchen. Mit Spektiv und Fernglas ausgerüstet, können die verschiedenen Arten im Watt gut beobachtet werden. Nationalparkführer*innen und Vogelexperten unterstützen bei der Artenbestimmung und haben Wissenswertes und Erstaunliches über die Vogelwelt zu erzählen. Der NABU-Guckkasten hält zahlreiche Informationen zu den Vögeln und zum Nationalpark Wattenmeer bereit. Für die jungen Gäste wird ein Kinderprogramm angeboten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, es gibt Kaffee, Saft und Kuchen aus regionalen Zutaten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Bohrinsel ist befestigt und mit dem PKW zu erreichen, Parkplätze sind vorhanden. Bei Regen und Sturm fällt die Veranstaltung aus.
Am 11. Oktober um 13:30 Uhr , am 12. Oktober um 14:00 Uhr und am 13. Oktober um 14:30 Uhr geht es mit dem Kutter Heike von Ditzum aus in die Vogelwelt der Ems. Die Teilnehmer*innen haben dabei die Möglichkeit, die Vögel mal aus einer ganz anderen Perspektive zu beobachten und vom Kutter einen Blick in die Vordeichwiesen und Röhrrichtflächen zu werfen. Mit dem Fernglas können die zahlreichen nordischen Gänse, viele Watvogel- und Entenarten entdeckt werden. Die Kosten betragen 20,- € für Erwachsene, für Kinder 10,- €. Anmeldung unter Agnes Ratering 049593299987, agnes.ratering@gmx.de. Weitere Informationen unter www.nabu-rheiderland.de.
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FDP Leer: Pro Bürgerinitiative und historische Aufklärung statt Namensänderung
Schulterschluss für den Erhalt: Günter Podlich und Sven Albert von der FDP-Fraktion (es fehlt Susanne Smit) unterstützen die neu gegründete Bürgerinitiative in Loga. Trotz des knappen Ratsbeschlusses vom September 2025 zur Namensänderung setzen sich die Liberalen gemeinsam mit der BI weiterhin für historische Aufklärung vor Ort ein.
FDP Leer unterstützt Bürgerinitiative: „Erinnerung durch Aufklärung bewahren“
LEER / LOGA. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Leer begrüßt die Gründung der Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt der Hindenburgstraße in Loga ausdrücklich. Die Liberalen, die bereits im Vorfeld des knappen Ratsbeschlusses gegen eine Umbenennung gestimmt hatten, sehen in dem bürgerschaftlichen Engagement eine wichtige Stärkung der demokratischen Mitbestimmung vor Ort.
Historische Identität und Beständigkeit
Für die FDP-Fraktion ist die Hindenburgstraße weit mehr als nur eine Adresse. Seit fast 100 Jahren ist der Name fester Bestandteil des Lebensumfeldes der Anwohner. In einer sich rasant wandelnden Welt benötigten Menschen Beständigkeit und Verlässlichkeit in ihrem direkten Umfeld, so die Fraktion.
Besonders hebt die FDP den lokalen Bezug hervor: Im Mai 1927 besuchte der damalige Reichspräsident Paul von Hindenburg die Evenburg in Loga und die Viehmarkthalle in Leer. „In diesem positiven Geist der Identifikation wurde 1928 der Weg an der Friedenskirche umbenannt“, erläutert die Fraktion. Eine Umbenennung gegen den erklärten Willen der Mehrheit der betroffenen Bürger werde daher als tiefgreifender Eingriff in den Alltag und das Gemeinschaftsleben wahrgenommen.
„Reflektierte Erinnerungspolitik“ statt bloßem Verwaltungsakt
Die FDP betont, dass eine Ablehnung der Umbenennung keinesfalls eine Verharmlosung der geschichtlichen Rolle Hindenburgs bedeutet. Die Fraktionsmitglieder Günter Podlich, Sven Albert und Susanne Smit plädieren stattdessen für eine „reflektierte Erinnerungspolitik“.
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Sichtbarer Kontext: Ziel sei es, die Geschichte kritisch zu vermitteln, ohne sie unsichtbar zu machen.
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Konkreter Vorschlag: Die FDP setzt sich weiterhin für das Aufstellen einer deutlich sichtbaren Hinweistafel ein, die die historisch komplexe und zwiespältige Person Hindenburgs einordnet. Hierfür stünde bereits ein Grundstück der Friedenskirche zur Verfügung.
Kritik an der knappen Entscheidung
Der Ratsbeschluss vom 25. September 2025, der mit einer hauchdünnen Mehrheit von 15 zu 14 Stimmen die Umbenennung besiegelte, wird von der FDP kritisch hinterfragt. Die Fraktion zitiert in diesem Zusammenhang den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog: „Ohne Erinnerung gibt es weder Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft.“ Nach Ansicht der Liberalen leiste eine reine Namensänderung keinen Beitrag zur echten Aufarbeitung.
Die FDP wünscht der Gründungsversammlung der Bürgerinitiative einen guten Verlauf und kündigte an, den Weg der BI konstruktiv zu begleiten.
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Debatte um Hindenburgstraße: CDU unterstützt neue Bürgerinitiative
LEER / LOGA. Die Diskussion um die Umbenennung der Hindenburgstraße im Stadtteil Loga gewinnt an Dynamik. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Leer hat sich nun offiziell zur Gründung der neuen Bürgerinitiative (BI) geäußert, die sich für den Erhalt des Straßennamens einsetzt. Die Christdemokraten werten den Zusammenschluss der Bürger als ein „starkes Zeichen gelebter Demokratie“.
Kritik an SPD und Grünen
In einer aktuellen Stellungnahme spart die CDU-Fraktion nicht mit Kritik an den Ratsfraktionen von SPD und Grünen. Die Gründung der Bürgerinitiative sei die „richtige und notwendige Antwort auf die Ignoranz“ gegenüber dem Bürgerwillen. Nach Ansicht der CDU beschädige das Übergehen klar geäußerter Meinungen das Vertrauen in politische Verfahren massiv.
„Wer Beteiligung verspricht und das Ergebnis dann einfach übergeht, beschädigt das Vertrauen in Politik“, so die Fraktion. Man verweist darauf, dass sich neben der Mehrheit der direkten Anwohner auch ein großer Teil der Bevölkerung in Loga und im gesamten Stadtgebiet gegen die Umbenennung ausgesprochen habe.
Identität kontra „Eingriff von oben“
Für viele Bürger sei der Straßenname ein Teil der gewachsenen Identität Logas. Eine Änderung des Namens werde daher nicht als wertvolle geschichtliche Aufarbeitung empfunden, sondern als ein bevormundender Eingriff „von oben herab“. Die CDU betont, dass die Ablehnung der Umbenennung tief in der Stadtgesellschaft verankert sei und es sich keinesfalls um eine Einzelmeinung handele.
Einordnung statt Tilgung der Geschichte
Die CDU stellt klar, dass ihre Haltung nicht als Verharmlosung der historischen Rolle Paul von Hindenburgs zu verstehen sei. Vielmehr gehe es um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Historie:
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Sichtbarkeit: Geschichte solle nicht getilgt, sondern erklärt werden.
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Kontextualisierung: Die Fraktion spricht sich weiterhin für das Aufstellen von Hinweisschildern aus, die den historischen Kontext vor Ort einordnen.
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Bürgernähe: Erinnerungskultur könne laut CDU nur im Dialog mit den Menschen funktionieren, nicht gegen sie.
Die CDU-Fraktion kündigte an, das Engagement der Bürgerinitiative ausdrücklich zu unterstützen, um sicherzustellen, dass Bürgerbeteiligung in Leer ernst genommen wird.
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Exklusive Sonntagsführung: Das Kunsthaus Leer öffnet seine Türen
Hilke Deutscher, Ostfriesische Motive, 2020, Aquarell auf Papier, 66 x 75 cm, Foto: Jürgen Bambrowicz, © Kunsthaus Leer
Finissage im Kunsthaus Leer: Ein letzter Blick auf die „Neuen Werke“
Ein besonderer Termin für Kunstliebhaber: Am Sonntag, den 11. Januar 2026, lädt das Kunsthaus Leer zur feierlichen Abschlussführung der aktuellen Ausstellung ein. Ab 15 Uhr führt die Leiterin Susanne Augat persönlich durch die „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“.
Wer die vielseitige Schau bisher verpasst hat, bekommt an diesem Sonntag die letzte Gelegenheit: Die Ausstellung endet mit diesem Tag. Im Mittelpunkt stehen bedeutende Neuzugänge und faszinierende Positionen regionaler Kunst, die die Vielfalt der nordwestdeutschen Kunstszene widerspiegeln.
Von idyllischen Landschaften bis zu industrieller Abstraktion
Die Besucher erwartet ein spannender Querschnitt durch verschiedene Stile und Techniken:
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Hilke Deutscher: Ihre Landschaftsaquarelle bestechen durch Leichtigkeit und fangen die besondere Atmosphäre unserer Region ein.
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Herbert Müller: Seine Werke widmen sich den klassischen Motiven Ostfrieslands – von historischen Gehöften über verträumte Dörfer bis hin zu markanten Stadtansichten.
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Uwe Schierholz: Einen modernen Kontrast bilden seine Arbeiten über Industrieanlagen, die er gekonnt in Strukturen und Farbflächen zergliedert.
Kunst zum Blättern und Verschicken
Neben der klassischen Malerei beleuchtet die Führung auch die intimeren Formate der Sammlung. Susanne Augat wird Einblicke in die Künstlerbücher und die Welt der Mail Art von Ahlrich van Ohlen geben. Diese Exponate zeigen, wie Kunst über den Rahmen hinausgeht und als kommunikatives Netzwerk funktioniert.
Eckdaten zur Veranstaltung
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Termin: Sonntag, 11. Januar 2026
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Beginn: 15:00 Uhr
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Ort: Kunsthaus Leer
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Leitung: Susanne Augat
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Eintritt: Frei
Nutzen Sie die Gelegenheit, den Sonntag bei einer inspirierenden Führung ausklingen zu lassen und mehr über die Hintergründe der Werke und die Künstler der Region zu erfahren.
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