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Connemann, Kuhlemann und Thiele fassungslos über Förder-Aus des Bundes für Sprach-Kitas in Bunde und Leer.
CDU fordert Folgeprogramm für Sprach-Kitas
Connemann, Kuhlemann und Thiele fassungslos über Förder-Aus des Bundes für Sprach-Kitas in Bunde und Leer.
Für die Streichung des Bundesprogrammes „Sprach-Kitas“ durch die Bundesregierung haben die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele und die Kreistagsabgeordnete und Landtagskandidatin Silke Kuhlemann (alle CDU) kein Verständnis: „Wir sind fassungslos“, erklärten die drei Politiker in einer gemeinsamen Erklärung. Sie fordern in einer gemeinsamen Erklärung die hiesigen Bundestagsabgeordneten der Ampel-Koalition im Bund, Troff-Schaffarzyk (SPD) und Pahlke (Grüne) auf, sich im jetzt durch die Grüne Lisa Paus geführten Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für ein gleichwertiges Nachfolgeprogramm einzusetzen.
Das CDU geführte Bundesfamilienministerium hatte 2011 das Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ eingeführt. Kitas mit einem hohen Anteil an förderbedürftigen Kindern im Bereich Sprache konnten daraus Mittel für eine zusätzliche halbe Fachkraft beantragen. Das Programm war ein voller Erfolg. 2016 wurde daher das Nachfolgeprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ aufgelegt. Seitdem sind über eine Milliarde Fördermittel geflossen und jede achte Kita ist bundesweit inzwischen eine Sprach-Kita.
Im Landkreis Leer sind die Ev.-luth. Kindertagesstätte Regenbogenland in Leer, die Kindertagesstätte Paul-Gerhardt-Haus in Leer und die Ev.-ref. Kindertagesstätte Bunde Sprach-Kitas und profitieren bisher von dem Programm.
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Frühkindliche Bildung ist entscheidend für Bildungsgerechtigkeit. Kinder mit Sprachdefiziten haben es schwerer. Hier setzt das Sprach-Kita-Programm an. Seit mehr als zehn Jahren fördert Bund Sprachfachkräfte in Kitas. Und sorgt damit für Chancen. Die Ampel will dieses Programm jetzt auslaufen lassen. Das ist kurzsichtig, unverantwortlich und sozial ungerecht.“, so Gitta Connemann.
Durch die Corona-Krise habe sich der Förderbedarf im sprachlichen Bereich weiter erhöht, ergänzt Ulf Thiele. Zusätzlich werde die Situation durch den Krieg in der Ukraine verschärft; der führe zu vermehrter Zuwanderung insbesondere von Frauen mit Kindern aus diesem Land. „Die Antwort der Bundesregierung auf diese Herausforderung, das Förderprogramm auslaufen zu lassen, empört mich“, so der Christdemokrat. Zudem breche die Ampel damit ihren Koalitionsvertrag, in dem sie noch im vergangenen Herbst vereinbart hatte, das Programm „weiterzuentwickeln und zu verstetigen“.
Davon will die Ampel-Koalition im Bund jetzt offensichtlich nichts mehr wissen. Das Ende der Bundesförderung für Sprach-Kitas zeigt deutlich, dass mit der Politik von SPD, Grünen und FDP die frühkindliche Bildung auf der Strecke bleibt“, zeigt sich auch die Kreistagsabgeordnete und CDU-Landtagskandidatin Silke Kuhlemann empört. Ein allseits anerkanntes und erfolgreiches Sprachförderprogramm für Kita-Kinder ersatzlos zu streichen, sei ein fatales Signal. Aktuell sei ein solches Programm wichtiger denn je, findet Silke Kuhlemann.
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Weihnachtskonvoi 2026 in Moormerland: Weihnachtsmarkt in Warsingsfehn und die Chance auf den Coca-Cola-Weihnachtstruck
Luftaufnahme vom Weihnachtsmarkt in Moormerland aus dem vergangenen Jahr. Die eindrucksvolle Drohnenaufnahme stammt von Rolf-Dieter Bootsmann von Luftblicke Nordwest.
Weihnachtskonvoi 2026 in Moormerland: Eine ostfriesische Tradition lebt weiter
Vom ersten Weihnachtskonvoi im Jahr 2010 bis heute: In Warsingsfehn treffen sich festlich geschmückte Trucks, ein gemütlicher Weihnachtsmarkt und Menschen, die gemeinsam Gutes tun möchten.
Was heute für viele Menschen in Ostfriesland zur Weihnachtszeit dazugehört, begann 2010 in Neermoor, in der Gemeinde Moormerland. Max und Jutta Merkel hatten damals eine besondere Idee: Mit einem Weihnachtskonvoi aus festlich geschmückten Lastwagen wollten sie Kindern und Familien eine Freude bereiten und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen.
So entstand der Moormerländer Weihnachtskonvoi, der sich schnell zu einer großen Veranstaltung entwickelte. Bereits 2011 waren 164 Lastwagen dabei. Auch 2014 lockte der Konvoi mit mehr als 130 festlich geschmückten Trucks und rund 30.000 Zuschauern zahlreiche Menschen an die Straßen. Von Anfang an stand neben den beeindruckenden Fahrzeugen vor allem die Unterstützung des Elternvereins für krebskranke Kinder in Ostfriesland im Mittelpunkt.
Eine Tradition wird mit viel Herzblut weitergeführt
Nach einer längeren Pause sollte diese besondere Moormerländer Tradition nicht in Vergessenheit geraten. Im vergangenen Jahr kehrte der Weihnachtskonvoi schließlich zurück. Mit Rücksprache und Zustimmung von Max Merkel wurde die Veranstaltung von engagierten Organisatoren wiederbelebt.
Matthias Brakebusch und Dirk Busker setzten sich dafür ein, dass die Idee weiterlebt und auch kommende Generationen die besondere Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Konvois erleben können. Mit viel persönlichem Einsatz und Unterstützung zahlreicher Helfer wurde die Tradition fortgeführt.
Gemütlicher Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Warsingsfehn
Auch 2026 dürfen sich die Menschen in Moormerland wieder auf den Weihnachtskonvoi freuen. Der Marktplatz in Warsingsfehn wird dabei zum Treffpunkt für Besucher, Familien und Freunde. Rund um die Rückkehr der festlich geschmückten Fahrzeuge entsteht ein kleiner, gemütlicher Weihnachtsmarkt, der mit viel Weihnachtsstimmung zum Verweilen einlädt.
Eine festlich beleuchtete Tanne sorgt für den passenden Rahmen. An verschiedenen Buden werden frisch gebackene, heiße Waffeln sowie roter und weißer Glühwein, heißer Apfel und Kinderpunsch angeboten. Auch der Elternverein Krebskranke Kinder ist dabei und schenkt Kakao aus.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Pommes, Bratwurst, Champignons und Steak im Brötchen stehen auf der Speisekarte. Dazu gibt es weitere Getränkeangebote.
Weihnachtsmann und LAWI zur Rückkehr des Konvois
Ein besonderer Höhepunkt erwartet die kleinen und großen Besucher gegen 18 Uhr. Sobald der Weihnachtskonvoi zurückkehrt, kommt auch der Weihnachtsmann vorbei und hat eine kleine Überraschung im Gepäck. Ebenfalls angekündigt ist LAWI, die den Abend zusätzlich bereichern wird.
Auch musikalische Unterhaltung könnte es geben: Die Organisatoren stehen noch in Gesprächen mit einem Chor, der möglicherweise bereits ab 15 Uhr für musikalische Stimmung sorgt.
Schafft es Moormerland? Der Coca-Cola-Weihnachtstruck soll nach Ostfriesland kommen!
Eine ganz besondere Attraktion könnte den Weihnachtsmarkt in Warsingsfehn in diesem Jahr noch außergewöhnlicher machen: der berühmte Coca-Cola-Weihnachtstruck! Doch damit der imposant beleuchtete Weihnachtstruck tatsächlich nach Moormerland kommt, muss Moormerland das Coca-Cola-Voting gewinnen.
Deshalb ist jetzt die Unterstützung aller Ostfriesen gefragt! Wer noch nicht abgestimmt hat, sollte sich unbedingt kurz Zeit nehmen und seine Stimme für Moormerland abgeben. Jede Stimme zählt! Gemeinsam können wir es schaffen, den berühmten Weihnachtstruck nach Ostfriesland zu holen und damit vielen Kindern und Familien eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung zu bereiten.
Hier geht es direkt zum Voting:
Jetzt für Moormerland abstimmen – Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Ostfriesland holen!
Also: Mitmachen, abstimmen und den Link gerne mit Freunden, Familie und Bekannten teilen. Ostfriesland hält zusammen – vielleicht steht der Coca-Cola-Weihnachtstruck schon bald in Warsingsfehn!
Mehr als nur festlich geschmückte Lastwagen
Der Moormerländer Weihnachtskonvoi ist längst mehr als eine Fahrzeugkolonne. Er bringt Menschen zusammen, schafft besondere Begegnungen und zeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Viele Besucher säumen die Straßen, um die liebevoll geschmückten Fahrzeuge zu bestaunen. Dahinter stehen zahlreiche Helfer, Organisatoren und Unterstützer, die mit viel Zeit und Herzblut dafür sorgen, dass diese besondere Tradition weiterlebt.
Was 2010 mit einer Idee von Max und Jutta Merkel begann, ist heute eine ostfriesische Erfolgsgeschichte, die auch 2026 fortgeschrieben wird. In Warsingsfehn treffen sich Menschen, um gemeinsam Weihnachtsstimmung zu erleben, Gutes zu unterstützen und sich auf die Rückkehr der Weihnachtstrucks zu freuen.
Eine Tradition aus Moormerland – für eine schöne Weihnachtszeit und ganz viele strahlende Kinderaugen.
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Die Wollmadame in Leer: Dagmar Lottmann-Seling und Ilka Seling setzen auf hochwertige Wolle und Naturgarne
Die Wolldamen in Leer: Mit Leidenschaft für Naturgarne, Handarbeit und kreative Ideen
Von Leverkusen nach Ostfriesland, von der Rathausstraße in die Brunnenstraße: Die Wolldamen haben in Leer ihren Platz gefunden. In ihrem liebevoll gestalteten Fachgeschäft „Die Wollmadame“ dreht sich alles um hochwertige Wolle, natürliche Fasern und die Freude am Selbermachen. Mit ausgewählten Garnen kleiner Familienunternehmen, einem Online-Shop und regelmäßigen Stricktreffs ist ein besonderer Treffpunkt für Handarbeitsbegeisterte entstanden.
Wer das Geschäft in der Leeraner Brunnenstraße 29 betritt, merkt schnell, dass hier viel Herzblut und Liebe zum Detail steckt. Farbenfrohe Wollknäuel, hochwertige Garne, sorgfältig ausgewählte Accessoires und zahlreiche kleine Geschenkideen machen den Laden zu einem besonderen Ort für alle, die gerne stricken, häkeln oder sich mit schönen Dingen umgeben.
Hinter dem Geschäft stehen Dagmar Lottmann-Seling und ihre Tochter Ilka Seling. Die beiden verbindet nicht nur die familiäre Zusammenarbeit, sondern vor allem die gemeinsame Begeisterung für Wolle, Handarbeit und kreative Ideen. Dass sie damit auch andere Menschen begeistern können, zeigte sich unter anderem bei der Organisation des Strickkinos in Emden.
Dabei ist das Sortiment weit mehr als eine gewöhnliche Auswahl an Strickwolle. Die Inhaberinnen legen großen Wert auf natürliche Materialien, eine nachvollziehbare Herkunft und die Zusammenarbeit mit kleineren Herstellern, insbesondere aus Skandinavien.

Von Leverkusen nach Ostfriesland
Die Geschichte der Wolldamen begann bereits 2013 in Leverkusen. Dort gründeten Dagmar Lottmann-Seling und ihre Tochter Ilka Seling ihr Wollgeschäft. Kurz vor der Corona-Pandemie zog es die Familie nach Ostfriesland. Die familiären Wurzeln reichen bis nach Emden zurück. Die Möglichkeit, in der Region einen neuen Standort aufzubauen, wurde schließlich genutzt.
In Leer starteten die Wolldamen zunächst in der Rathausstraße 12, direkt neben dem heutigen Genussreich. Doch der Start fiel in eine schwierige Zeit: Kurz nach der Eröffnung kam die Corona-Pandemie, und das Geschäft musste bereits wieder schließen. Es folgten weitere Überlegungen und schließlich ein Umzug innerhalb der Rathausstraße in die Hausnummer 19.
Seit Oktober 2024 sind die Wolldamen nun in der Brunnenstraße 29 zu finden. Hier haben sie sich eingerichtet und die Räumlichkeiten mit viel Eigeninitiative und zahlreichen Ideen neu gestaltet. Der heutige Laden ist gemütlich, liebevoll dekoriert und bietet viel Platz, um sich in Ruhe umzuschauen und inspirieren zu lassen.
Naturfasern und kleine Familienunternehmen statt Massenware
Eine Besonderheit des Geschäfts ist die bewusste Auswahl der angebotenen Garne. Statt auf die bekannten großen Marken zu setzen, arbeiten die Wolldamen bevorzugt mit kleineren Familienunternehmen zusammen. Viele ihrer Lieferanten kommen aus Skandinavien.
Im Sortiment finden sich beispielsweise Garne aus schwedischer Schafwolle, aber auch Baumwolle und weitere natürliche Fasern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Qualität und Herkunft der Materialien. Auch ein deutsches Familienunternehmen gehört zu den Lieferanten. Dort werden die Garne tatsächlich noch in Deutschland gesponnen und gefärbt – etwas, das in der heutigen Textilbranche eher selten geworden ist. Viele Garne stammen ansonsten aus Italien.
Bei der Auswahl spielen Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte eine wichtige Rolle. Ein Großteil der angebotenen Fasern ist Öko-Tex-zertifiziert beziehungsweise entsprechend gefärbt. Gerade kleinere Hersteller können sich allerdings nicht immer sämtliche Zertifizierungen leisten. Das bedeutet für die Wolldamen jedoch nicht automatisch, dass diese Anbieter ausgeschlossen werden. Vielmehr legen sie Wert darauf, die Herkunft und Verarbeitung ihrer Produkte zu kennen. Bei Bedarf können sie direkt bei den Herstellern nachfragen und sich die einzelnen Produktionsschritte erläutern lassen.
Auch bei den Materialien gibt es Unterschiede: Grundsätzlich stehen Naturfasern im Mittelpunkt. Bei bestimmten Garnen, etwa für Socken oder spezielle Modegarne, kann allerdings auch ein Anteil Polyacryl enthalten sein. Das dient unter anderem der Haltbarkeit und den gewünschten Gebrauchseigenschaften.
Schafwolle, Tweed und eine große Farbvielfalt
Besonders interessant ist die Auswahl an skandinavischen Garnen. Eine eigene Abteilung ist beispielsweise der schwedischen Schafwolle gewidmet. Unterschiedliche Qualitäten, zahlreiche Farben und besondere Garnstrukturen bieten viele Möglichkeiten für eigene Handarbeitsprojekte.
Dazu gehören auch Tweed- und Donegal-Garne. Diese sind an ihrer leicht melierten Optik und den kleinen eingearbeiteten Farbtupfern zu erkennen. Sie verleihen selbst gestrickten oder gehäkelten Kleidungsstücken eine besondere Struktur und einen individuellen Charakter.
Ob Pullover, Schal, Mütze, Socken oder andere kreative Projekte: Die Auswahl an Garnen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Dabei gilt grundsätzlich, dass sich viele Garne sowohl zum Stricken als auch zum Häkeln eignen. Entscheidend sind das gewünschte Ergebnis, die Beschaffenheit des Garns und die persönliche Vorliebe.
Stricken erlebt eine neue Beliebtheit
Längst ist Stricken nicht mehr ausschließlich ein Hobby älterer Generationen. Bei den Wolldamen beobachten die Inhaberinnen eine zunehmend gemischte Kundschaft. Menschen ab etwa 30 Jahren gehören ebenso dazu wie jüngere Handarbeitsbegeisterte. Auch Kinder kommen gemeinsam mit ihren Eltern ins Geschäft.
Neben Neueinsteigern gibt es viele Menschen, die nach längerer Pause wieder mit dem Stricken beginnen. Manche haben früher von ihren Großmüttern oder Müttern das Handwerk gelernt und entdecken es nach vielen Jahren neu für sich.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Selbst etwas mit den eigenen Händen herzustellen, hat einen besonderen Reiz. Man entscheidet selbst über Material, Farbe, Form und Verarbeitung und hält am Ende ein individuelles Stück in den Händen. Gleichzeitig bietet das Stricken einen bewussten Gegenpol zum oft hektischen Alltag. Die Konzentration auf Maschen, Muster und Handgriffe kann beruhigend wirken und wird von vielen als entspannender Ausgleich empfunden.
Gerade in einer Zeit, in der vieles schnell und industriell produziert wird, gewinnt das Selbermachen wieder an Bedeutung. Wer selbst strickt, weiß nicht nur, wie viel Arbeit in einem Kleidungsstück steckt, sondern kann auch bewusst entscheiden, welche Materialien verwendet werden.
Stricktreffs am Montag und Freitag
Wer bereits strickt und gerne in Gesellschaft seinem Hobby nachgeht, findet bei den Wolldamen ebenfalls eine passende Anlaufstelle. Montags und freitags finden regelmäßige Stricktreffs statt.
Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um klassische Strickkurse für Anfänger. Vielmehr steht das gemütliche Beisammensein mit Gleichgesinnten im Mittelpunkt. Gemeinsam wird gestrickt, sich ausgetauscht und über neue Projekte gesprochen. Kleinere Fragen können dabei durchaus geklärt werden. Eine ausführliche Einführung in die Grundlagen des Strickens ist im Rahmen dieser Treffen allerdings nicht vorgesehen.
Dass die Begeisterung für das gemeinsame Handarbeiten auch über Leer hinausreicht, zeigte sich bei einem besonderen Veranstaltungsformat: Dagmar Lottmann-Seling und Ilka Seling haben das Strickkino in Emden organisiert. Dabei wird die Freude am Stricken mit einem gemeinsamen Kinoerlebnis verbunden.
So entstehen immer wieder Gelegenheiten, bei denen Handarbeit und Gemeinschaft zusammenkommen.


Hochwertige Wolle aus Leer: Der Online-Shop erreicht Kunden weit über Ostfriesland hinaus
Neben dem Ladengeschäft in der Brunnenstraße betreiben die Wolldamen auch einen Online-Shop. Dort können Kunden Garne und ausgewählte Stricksets bestellen. Gerade diese Angebote werden auch überregional genutzt.
Viele Kunden entdecken das Geschäft zunächst während eines Aufenthalts in Leer. Besonders Touristen und Tagesgäste, beispielsweise aus Bremen oder Oldenburg, nehmen die Adresse mit und bestellen später online, wenn sie weiteres Material benötigen. Auch aus Süddeutschland kommen Bestellungen.
Die Zusammensetzung der Kundschaft verändert sich dabei je nach Jahreszeit. In den Sommermonaten besuchen viele Touristen die Stadt und verbinden ihren Aufenthalt mit einem Abstecher zu den Wolldamen. Im Winter verschiebt sich das Verhältnis wieder stärker zugunsten der örtlichen Kundschaft. Dann kommen nach Einschätzung der Inhaberinnen etwa drei Viertel der Besucher aus Leer und der näheren Umgebung.
Ein Fachgeschäft mit viel Persönlichkeit
Neben der großen Auswahl an Wolle und Garnen finden sich im Geschäft auch Stoffe, Papeterie, Accessoires, kleine Geschenkideen und Mitbringsel. Das Sortiment lädt zum Stöbern ein und macht den Laden auch für diejenigen interessant, die nicht unbedingt selbst stricken oder häkeln.
Dagmar Lottmann-Seling und ihre Tochter Ilka Seling verbinden mit „Die Wollmadame“ mehrere Dinge: ein spezialisiertes Fachgeschäft, eine sorgfältige Auswahl hochwertiger Materialien, persönliche Beratung und einen Treffpunkt für Menschen mit Freude an Handarbeit.
Seit Oktober 2024 haben sie in der Brunnenstraße 29 in Leer ihren Standort gefunden. Wer hochwertige Garne sucht, sich für Naturfasern interessiert oder neue Inspiration für das nächste Handarbeitsprojekt sucht, findet hier eine große Auswahl und persönliche Ansprechpartnerinnen.
Kontakt und Öffnungszeiten
Die Wollmadame
Brunnenstraße 29
26789 Leer
Öffnungszeiten:
Montag: 11 bis 17 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 11 bis 17 Uhr
Donnerstag: geschlossen
Freitag: 11 bis 17 Uhr
Samstag: 11 bis 17 Uhr

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Sirke Siebens aus Holtland wird neuer Regierungsbrandmeister für Ostfriesland
Sirke Siebens (6. v. l.) übernimmt zum 1. Oktober 2026 das Amt des Regierungsbrandmeisters und tritt damit die Nachfolge von Erwin Reiners an, der nach sechs Jahren Amtszeit feierlich verabschiedet wurde.
Sirke Siebens aus Holtland zum neuen Regierungsbrandmeister ernannt
Verantwortung für 170 Feuerwehren in den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie in Emden
Im Rahmen einer Feierstunde im Feuerwehrhaus Wiesmoor ist Sirke Siebens aus Holtland zum neuen Regierungsbrandmeister ernannt worden. Die Ernennung erfolgte mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 im Beisein der Stadt- und Gemeindebrandmeister sowie der Brandabschnittsleiter.
Vollzogen wurde die Ernennung durch Niedersachsens Landesbranddirektor Dieter Rohrberg und Dr. Christian Kielhorn, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK).
Zu den Gästen der Feierstunde gehörten unter anderem Vertreter der Kommunen, der Polizei, des Technischen Hilfswerks (THW), der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse sowie weiterer Partnerorganisationen.
Sirke Siebens übernimmt verantwortungsvolle Führungsaufgabe
Mit der Berufung von Sirke Siebens wird das verantwortungsvolle Ehrenamt mit einer erfahrenen Führungskraft aus dem Landkreis Leer besetzt. Siebens tritt die Nachfolge von Erwin Reiners an, der nach sechs Jahren Amtszeit feierlich aus dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet wurde.
Als neuer Regierungsbrandmeister übernimmt Sirke Siebens künftig Verantwortung für insgesamt 170 Feuerwehren. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden.
Das Amt des Regierungsbrandmeisters zählt zu den höchsten ehrenamtlichen Führungsämtern im niedersächsischen Feuerwehrwesen. Angesiedelt in der Abteilung Brandschutz des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz übernimmt der Regierungsbrandmeister eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen den örtlichen Feuerwehr-Einsatzleitern und dem Land Niedersachsen.
Darüber hinaus ist Siebens künftig auch bei Gesetzgebungsverfahren im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes eingebunden. Hinzu kommen umfangreiche repräsentative Aufgaben.
Umfangreiche Erfahrung im Feuerwehrwesen
Für die anspruchsvolle Führungsaufgabe bringt Sirke Siebens einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus dem Feuerwehrwesen mit. Vor seiner Ernennung zum Regierungsbrandmeister war er bereits als Gemeindebrandmeister sowie als stellvertretender Brandabschnittsleiter tätig.
Auch künftig bleibt Siebens aktiv in der Kreisfeuerwehr Leer. Er führt weiterhin den Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer als Zugführer an.
Mit seinem Amtsantritt zum 1. Oktober 2026 übernimmt Sirke Siebens damit eine zentrale ehrenamtliche Führungsfunktion für den Brand- und Katastrophenschutz in der Region.
Verabschiedung von Erwin Reiners
Gleichzeitig wurde mit der Feierstunde Erwin Reiners nach einer sechsjährigen Amtszeit als Regierungsbrandmeister aus dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet.
Foto: Feuerwehr
Quelle: Joachim Rand - Pressesprecher Kreisfeuerwehr Leer
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