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Con­ne­mann, Kuh­lemann und Thie­le fas­sungs­los über För­der-Aus des Bun­des für Sprach-Kitas in Bun­de und Leer.

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CDU for­dert Fol­ge­pro­gramm für Sprach-Kitas

Con­ne­mann, Kuh­lemann und Thie­le fas­sungs­los über För­der-Aus des Bun­des für Sprach-Kitas in Bun­de und Leer.

Für die Strei­chung des Bun­des­pro­gram­mes „Sprach-Kitas“ durch die Bun­des­re­gie­rung haben die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann, der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le und die Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te und Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann (alle CDU) kein Ver­ständ­nis: „Wir sind fas­sungs­los“, erklär­ten die drei Poli­ti­ker in einer gemein­sa­men Erklä­rung. Sie for­dern in einer gemein­sa­men Erklä­rung die hie­si­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der Ampel-Koali­ti­on im Bund, Troff-Schaffar­zyk (SPD) und Pahl­ke (Grü­ne) auf, sich im jetzt durch die Grü­ne Lisa Paus geführ­ten Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend für ein gleich­wer­ti­ges Nach­fol­ge­pro­gramm einzusetzen.

Das CDU geführ­te Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um hat­te 2011 das Bun­des­pro­gramm „Schwer­punkt-Kitas Spra­che und Inte­gra­ti­on“ ein­ge­führt. Kitas mit einem hohen Anteil an för­der­be­dürf­ti­gen Kin­dern im Bereich Spra­che konn­ten dar­aus Mit­tel für eine zusätz­li­che hal­be Fach­kraft bean­tra­gen. Das Pro­gramm war ein vol­ler Erfolg. 2016 wur­de daher das Nach­fol­ge­pro­gramm „Sprach-Kitas: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist“ auf­ge­legt. Seit­dem sind über eine Mil­li­ar­de För­der­mit­tel geflos­sen und jede ach­te Kita ist bun­des­weit inzwi­schen eine Sprach-Kita.

 

 

Im Land­kreis Leer sind die Ev.-luth. Kin­der­ta­ges­stät­te Regen­bo­gen­land in Leer, die Kin­der­ta­ges­stät­te Paul-Ger­hardt-Haus in Leer und die Ev.-ref. Kin­der­ta­ges­stät­te Bun­de Sprach-Kitas und pro­fi­tie­ren bis­her von dem Programm.

„Was Häns­chen nicht lernt, lernt Hans nim­mer­mehr. Früh­kind­li­che Bil­dung ist ent­schei­dend für Bil­dungs­ge­rech­tig­keit. Kin­der mit Sprach­de­fi­zi­ten haben es schwe­rer. Hier setzt das Sprach-Kita-Pro­gramm an. Seit mehr als zehn Jah­ren för­dert Bund Sprach­fach­kräf­te in Kitas. Und sorgt damit für Chan­cen. Die Ampel will die­ses Pro­gramm jetzt aus­lau­fen las­sen. Das ist kurz­sich­tig, unver­ant­wort­lich und sozi­al unge­recht.“, so Git­ta Connemann.

Durch die Coro­na-Kri­se habe sich der För­der­be­darf im sprach­li­chen Bereich wei­ter erhöht, ergänzt Ulf Thie­le. Zusätz­lich wer­de die Situa­ti­on durch den Krieg in der Ukrai­ne ver­schärft; der füh­re zu ver­mehr­ter Zuwan­de­rung ins­be­son­de­re von Frau­en mit Kin­dern aus die­sem Land. „Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf die­se Her­aus­for­de­rung, das För­der­pro­gramm aus­lau­fen zu las­sen, empört mich“, so der Christ­de­mo­krat. Zudem bre­che die Ampel damit ihren Koali­ti­ons­ver­trag, in dem sie noch im ver­gan­ge­nen Herbst ver­ein­bart hat­te, das Pro­gramm „wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und zu verstetigen“.

Davon will die Ampel-Koali­ti­on im Bund jetzt offen­sicht­lich nichts mehr wis­sen. Das Ende der Bun­des­för­de­rung für Sprach-Kitas zeigt deut­lich, dass mit der Poli­tik von SPD, Grü­nen und FDP die früh­kind­li­che Bil­dung auf der Stre­cke bleibt“, zeigt sich auch die Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te und CDU-Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann empört. Ein all­seits aner­kann­tes und erfolg­rei­ches Sprach­för­der­pro­gramm für Kita-Kin­der ersatz­los zu strei­chen, sei ein fata­les Signal. Aktu­ell sei ein sol­ches Pro­gramm wich­ti­ger denn je, fin­det Sil­ke Kuhlemann.


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Frei­es WLAN in Leer: MOIN-Leer for­dert kos­ten­lo­ses Inter­net für die gesam­te Innenstadt

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MOIN-Leer for­dert frei­es WLAN für die gesam­te Leera­ner Innenstadt

Kos­ten­lo­ses Inter­net soll Innen­stadt, Han­del, Tou­ris­mus und digi­ta­le Teil­ha­be stärken

Frei­es WLAN in der Leera­ner Innen­stadt ist nach Ansicht von MOIN-Leer längst kein Luxus mehr. Die Initia­ti­ve for­dert des­halb eine flä­chen­de­cken­de und kos­ten­freie digi­ta­le Infra­struk­tur im Zen­trum der Stadt. Damit sol­len die Attrak­ti­vi­tät für Bür­ger, Tou­ris­ten und den loka­len Han­del lang­fris­tig gesi­chert und zugleich neue Mög­lich­kei­ten für digi­ta­le Teil­ha­be geschaf­fen werden.

MOIN-Leer sieht in einem kos­ten­lo­sen Innen­stadt-WLAN einen wich­ti­gen Bau­stein für eine moder­ne, bür­ger­na­he und wett­be­werbs­fä­hi­ge Stadt. Gera­de für Besu­cher aus dem In- und Aus­land kön­ne ein unkom­pli­zier­ter Inter­net­zu­gang bereits ab der ers­ten Minu­te einen deut­li­chen Mehr­wert bieten.

Frei­es WLAN als Ser­vice für Touristen

Tou­ris­ten könn­ten sich direkt vor Ort über Sehens­wür­dig­kei­ten wie das Leera­ner Rat­haus oder das Hei­mat­mu­se­um infor­mie­ren, nach Gas­tro­no­mie-Ange­bo­ten suchen oder ihre Erleb­nis­se über sozia­le Medi­en mit Freun­den und Fami­lie teilen.

Für Besu­cher kön­ne feh­len­des mobi­les Daten­vo­lu­men oder ein schlech­ter Netz­emp­fang zur unnö­ti­gen Hür­de wer­den. MOIN-Leer ver­weist dar­auf, dass es in Leer immer wie­der Berei­che mit schwa­chem Mobil­funk­emp­fang gebe. Ein sta­bi­les, kos­ten­frei­es WLAN kön­ne hier Abhil­fe schaf­fen und die Ser­vice­qua­li­tät für Gäs­te erhöhen.

Chan­ce für Han­del und Gastronomie

Auch der loka­le Ein­zel­han­del und die Gas­tro­no­mie könn­ten nach Auf­fas­sung von MOIN-Leer von einem frei­en WLAN pro­fi­tie­ren. Der sta­tio­nä­re Han­del ste­he schließ­lich in einem ste­ti­gen Wett­be­werb mit dem Online-Shopping.

Über ein kos­ten­lo­ses WLAN könn­ten Geschäf­te und gas­tro­no­mi­sche Betrie­be digi­ta­le Ange­bo­te, Gut­schei­ne oder Hin­wei­se auf Ver­an­stal­tun­gen direkt auf die Smart­phones poten­zi­el­ler Kun­den brin­gen. Gleich­zei­tig kön­ne eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung dazu bei­tra­gen, dass Men­schen län­ger in der Fuß­gän­ger­zo­ne oder am Frei­zeit­ha­fen verweilen.

Damit wer­de frei­es WLAN nicht nur zu einem tech­ni­schen Ange­bot, son­dern kön­ne auch zur Bele­bung der Innen­stadt beitragen.

Digi­ta­le Teil­ha­be für alle

Ein wei­te­rer Aspekt ist für MOIN-Leer die sozia­le und digi­ta­le Teil­ha­be. Kos­ten­frei­er Inter­net­zu­gang im öffent­li­chen Raum ermög­li­che auch Jugend­li­chen, Stu­die­ren­den der Hoch­schu­le Emden/Leer sowie Bür­gern ohne teu­re Mobil­funk­ver­trä­ge den unkom­pli­zier­ten Zugang zu digi­ta­len Angeboten.

Genannt wer­den unter ande­rem die Fahr­plan­aus­kunft der Mobi­li­täts­zen­tra­le, die Nut­zung von E‑Go­vern­ment-Diens­ten oder der schnel­le Aus­tausch mit Freun­den und Familie.

Damit kön­ne ein öffent­li­ches WLAN dazu bei­tra­gen, digi­ta­le Ange­bo­te unab­hän­gig vom eige­nen Mobil­funk­ver­trag zugäng­lich zu machen.

WLAN soll Innen­stadt attrak­ti­ver machen

Auch für Men­schen, die in Leer leben und arbei­ten, sieht MOIN-Leer Vor­tei­le. Die Leera­ner Alt­stadt und die Müh­len­stra­ße laden zum Bum­meln und Ver­wei­len ein. Ein kos­ten­lo­ses WLAN kön­ne die­sen Wohl­fühl­fak­tor zusätz­lich unterstützen.

So könn­ten Bür­ger bei­spiels­wei­se unkom­pli­ziert in einem Café arbei­ten und das öffent­li­che WLAN für Co-Working nut­zen. Eben­so sei­en das Lesen digi­ta­ler Zei­tun­gen oder die Nut­zung von Strea­ming-Diens­ten mög­lich. Nach Ansicht von MOIN-Leer könn­ten sol­che Ange­bo­te dazu bei­tra­gen, öffent­li­che Plät­ze stär­ker zu bele­ben und die Innen­stadt dyna­mi­scher zu gestalten.

 

„Digi­ta­le Visi­ten­kar­te einer moder­nen Stadt“

MOIN-Leer bezeich­net frei­es WLAN als eine Art digi­ta­le Visi­ten­kar­te einer moder­nen Stadt. Wenn Leer attrak­tiv, wett­be­werbs­fä­hig und bür­ger­nah blei­ben wol­le, sei die Inves­ti­ti­on in ein frei­es Innen­stadt-WLAN daher ein logi­scher Schritt in die digi­ta­le Zukunft.

Die Initia­ti­ve ver­bin­det ihre For­de­rung zugleich mit einem Wahl­kampf­slo­gan des Leera­ner Bür­ger­meis­ters. Auf des­sen Wahl­pla­kat ist der Satz „Leer kann noch mehr“ zu lesen.

MOIN-Leer greift die­sen Slo­gan auf und for­mu­liert dar­aus eine kon­kre­te For­de­rung: „Das den­ken wir auch und dar­um for­dern wir ein frei­es WLAN in der gesam­ten Innenstadt.“

Nach Vor­stel­lung der Initia­ti­ve soll ein flä­chen­de­cken­des, kos­ten­lo­ses WLAN damit künf­tig Bür­gern, Besu­chern, Han­del und Gas­tro­no­mie glei­cher­ma­ßen zugu­te­kom­men und die Leera­ner Innen­stadt auch digi­tal fit für die Zukunft machen.

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Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te bis 2030 entstehen

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So könn­te die geplan­te Rad­weg­brü­cke über die Leda künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt die mög­li­che neue Que­rung west­lich der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke. Nach den Ergeb­nis­sen der Mach­bar­keits­stu­die bie­tet ein Stand­ort rund 60 Meter west­lich des Bahn­via­dukts die güns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen. Dort kön­nen die erfor­der­li­chen Abstän­de zur Eisen­bahn­brü­cke und zur west­lich ver­lau­fen­den Hoch­span­nungs­lei­tung ein­ge­hal­ten wer­den. Zudem las­sen sich die Ram­pen zur Über­win­dung der Deich­kro­ne fla­cher aus­füh­ren und die Ein­grif­fe in den Deich redu­zie­ren. Die geplan­te Brü­cke wäre rund 190 Meter lang und etwa vier Meter breit. Visua­li­sie­rung: Machbarkeitsstudie

Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda: Zehn-Mil­lio­nen-Pro­jekt könn­te bis 2030 entstehen

Mach­bar­keits­stu­die von Stadt Leer und Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen liegt vor – För­der­an­trag über Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ gestellt

Eine neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te künf­tig die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen mit­ein­an­der ver­bin­den. Die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen haben hier­zu eine gemein­sa­me Mach­bar­keits­un­ter­su­chung in Auf­trag gege­ben. Die Ergeb­nis­se lie­gen inzwi­schen vor und zei­gen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen das Vor­ha­ben tech­nisch und wirt­schaft­lich umge­setzt wer­den könnte.

Wich­tig ist dabei: Für die kon­kre­te Aus­füh­rung des Pro­jek­tes wur­den bis­lang noch kei­ne Beschlüs­se gefasst. Die der­zeit vor­lie­gen­den Anga­ben beru­hen auf den Ergeb­nis­sen der gemein­sa­men Mach­bar­keits­stu­die und stel­len damit den aktu­el­len Pla­nungs­stand dar.

Die bei­den Kom­mu­nen haben sich grund­sätz­lich dafür aus­ge­spro­chen, das Pro­jekt wei­ter­zu­ver­fol­gen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die erfor­der­li­chen För­der­mit­tel bewil­ligt wer­den. Ein För­der­an­trag wur­de bereits über das Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ gestellt. Eine Ent­schei­dung über die Bewil­li­gung steht noch aus.

Mach­bar­keit umfas­send untersucht

Im Rah­men der Unter­su­chung wur­de unter ande­rem geprüft, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Rad­weg­brü­cke über die Leda gebaut wer­den könn­te. Dabei ging es auch um die Fra­ge, ob ein Anbau an die bereits bestehen­de Eisen­bahn­brü­cke mög­lich wäre.

Dar­über hin­aus wur­den ver­schie­de­ne Brü­cken­ty­pen mit­ein­an­der ver­gli­chen und hin­sicht­lich ihrer Eig­nung und Wirt­schaft­lich­keit unter­sucht. Auch die vor­aus­sicht­li­chen Pro­jekt­kos­ten wur­den ermittelt.

Die Ergeb­nis­se der Stu­die bil­den nun die Grund­la­ge für die wei­te­ren Über­le­gun­gen von Stadt Leer und Gemein­de Westoverledingen.

Geplan­ter Stand­ort rund 60 Meter west­lich der Bahnbrücke

Nach den der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen bie­tet ein Tras­sen­ver­lauf rund 60 Meter west­lich der bestehen­den Bahn­brü­cke die güns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Realisierung.

Für die Wahl des Stand­orts spie­len meh­re­re Fak­to­ren eine Rol­le. Zwi­schen der geplan­ten Rad­weg­brü­cke und der bestehen­den Bahn­brü­cke muss ein ent­spre­chen­der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Gleich­zei­tig befin­det sich west­lich der Bahn­brü­cke eine Hoch­span­nungs­lei­tung, die über die Leda führt. Auch zu die­ser Lei­tung müs­sen die vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­ab­stän­de berück­sich­tigt werden.

Ein wei­te­rer Aspekt betrifft die Über­win­dung der Deich­kro­ne. Die Nut­zer der künf­ti­gen Brü­cke müss­ten den Deich mit ent­spre­chen­den Ram­pen über­win­den. Durch den ermit­tel­ten Abstand zur bestehen­den Bahn­brü­cke könn­ten nach den Ergeb­nis­sen der Mach­bar­keits­stu­die fla­cher geneig­te Ram­pen rea­li­siert wer­den. Dadurch wäre ein gerin­ge­rer bau­li­cher Ein­griff in den Deich möglich.

Bal­ken­brü­cke als wirt­schaft­lichs­te Variante

Für die mög­li­che Kon­struk­ti­on wur­den im Rah­men der Mach­bar­keits­stu­die ins­ge­samt fünf gän­gi­ge Brü­cken­ty­pen unter­sucht. Als wirt­schaft­lichs­te Lösung wur­de dabei eine Bal­ken­brü­cke mit kur­zer Spann­wei­te ermittelt.

Bei die­ser Vari­an­te sol­len die Stüt­zen der neu­en Rad­weg­brü­cke in der­sel­ben Flucht wie die Stüt­zen der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke ange­ord­net werden.

Die geplan­te Brü­cke wäre nach den der­zei­ti­gen Pla­nungs­grund­la­gen rund 190 Meter lang. Auf Grund­la­ge der Emp­feh­lun­gen für Rad­ver­kehrs­an­la­gen (ERA 2010) ist eine Nutz­brei­te von etwa vier Metern vorgesehen.

Damit wür­de aus­rei­chend Raum für den vor­ge­se­he­nen Rad- und Fuß­ver­kehr geschaf­fen. Zusätz­lich soll die Brü­cke mit einer LED-Beleuch­tung aus­ge­stat­tet werden.

Inves­ti­ti­ons­kos­ten von rund zehn Mil­lio­nen Euro

Auch die finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen wur­den in der Mach­bar­keits­stu­die betrach­tet. Für das Gesamt­pro­jekt wur­de eine Grö­ßen­ord­nung von rund 10 Mil­lio­nen Euro ermittelt.

Die Kom­mu­nen stre­ben dabei eine För­de­rung von etwa 90 Pro­zent der Pro­jekt­kos­ten an. Ent­spre­chend kommt der Ent­schei­dung über den bereits gestell­ten För­der­an­trag eine zen­tra­le Bedeu­tung für die wei­te­re Umset­zung des Vor­ha­bens zu.

Ob und wann die Brü­cke tat­säch­lich gebaut wer­den kann, hängt somit unter ande­rem von der Bewil­li­gung der För­der­mit­tel ab.

Bau­be­ginn und Fer­tig­stel­lung noch offen

Einen kon­kre­ten Bau­be­ginn gibt es der­zeit noch nicht. Neben der Fra­ge der Finan­zie­rung hängt der wei­te­re Zeit­plan auch davon ab, ob für das Pro­jekt ein Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren erfor­der­lich ist.

Unter idea­len Vor­aus­set­zun­gen könn­te die neue Rad­weg­brü­cke nach den Ergeb­nis­sen der bis­he­ri­gen Unter­su­chung bis zum Ende des Jah­res 2030 rea­li­siert werden.

Bis dahin sind aller­dings noch wei­te­re Pla­nungs­schrit­te erfor­der­lich. Die vor­lie­gen­de Mach­bar­keits­stu­die stellt zunächst die Grund­la­ge für die wei­te­ren Ent­schei­dun­gen und Pla­nun­gen dar. Erst wenn die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen und ent­spre­chen­de Beschlüs­se gefasst wur­den, kann das Pro­jekt in die nächs­ten Pha­sen gehen.

Ver­bin­dung für den Radverkehr

Die geplan­te Brü­cke wür­de eine neue Que­rungs­mög­lich­keit über die Leda schaf­fen und damit ins­be­son­de­re für den Rad­ver­kehr von Bedeu­tung sein. Die rund 190 Meter lan­ge Ver­bin­dung soll dabei nicht als Anbau an die bestehen­de Eisen­bahn­brü­cke aus­ge­führt wer­den. Statt­des­sen sieht die der­zeit als wirt­schaft­lichs­te bewer­te­te Vari­an­te einen eigen­stän­di­gen Brü­cken­bau west­lich des bestehen­den Bau­werks vor.

Die nächs­ten ent­schei­den­den Schrit­te lie­gen nun bei der wei­te­ren Pla­nung, der Klä­rung der Geneh­mi­gungs­vor­aus­set­zun­gen und vor allem bei der För­der­mit­tel­zu­sa­ge. Erst danach lässt sich kon­kre­ter bestim­men, wann die Bau­ar­bei­ten begin­nen können.

Eine ers­te Skiz­ze zur Mach­bar­keits­stu­die zeigt bereits die mög­li­che Anord­nung der geplan­ten Rad­weg­brü­cke im Ver­hält­nis zur bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke. Sie dient der Ver­an­schau­li­chung des der­zei­ti­gen Pla­nungs­stan­des und stellt noch kei­ne end­gül­ti­ge Aus­füh­rungs­pla­nung dar.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus der Gemein­de Westoverledingen

Die Fra­gen zum aktu­el­len Pla­nungs­stand, zur mög­li­chen Tras­sen­füh­rung, Bau­wei­se, Finan­zie­rung und zum wei­te­ren Zeit­plan wur­den von Chris­ti­an Ort­mann, För­der­mit­tel­ma­nage­ment im Fach­be­reich I – Zen­tra­le Diens­te der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, beant­wor­tet. Die Gemein­de stell­te dar­über hin­aus die ent­spre­chen­den Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus der gemein­sa­men Mach­bar­keits­stu­die zur Ver­fü­gung und erläu­ter­te die der­zei­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen des Projekts.

 

Leser­brief: Nadel­öhr Leda­brü­cke: Mehr Rad­ver­kehr, aber auch mehr Herausforderungen

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Wie ein Ein­zel­händ­ler aus Ost­fries­land Ama­zon im Preis-Check bloßstellt

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Nimmt den Kampf gegen den Online-Rie­sen auf: Fol­kert Fazal, Inha­ber von Buch und Büro Fok­ken, prä­sen­tiert eine Aus­wahl sei­ner Sam­mel­map­pen. Er ruft alle Kun­den aus­drück­lich dazu auf, mit dem eige­nen Smart­phone im Laden vor­bei­zu­kom­men und die Prei­se live mit Ama­zon zu ver­glei­chen. (Foto: Ingo Ton­sor @ LeserECHO)

David gegen Goli­ath: War­um ein Schreib­wa­ren­ge­schäft vor Ort oft güns­ti­ger ist als Amazon

Der Spruch klang kühn: Bis zu 20 Pro­zent güns­ti­ger zu sein als der Online-Gigant Ama­zon. Mit die­ser Ansa­ge weck­te der Inha­ber von Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken, Fol­kert Fazal, die Neu­gier der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on. Kann ein loka­les Fach­ge­schäft preis­lich tat­säch­lich gegen den welt­weit größ­ten Online-Händ­ler bestehen? Ein unan­ge­kün­dig­ter Pra­xis­test direkt an der Laden­kas­se soll­te Klar­heit schaffen.

Der Pra­xis­test an der Kasse

Dass Bücher auf­grund der gesetz­li­chen Buch­preis­bin­dung in Deutsch­land über­all gleich viel kos­ten, stellt eine bekann­te Tat­sa­che dar. Bei Schul- und Büro­be­darf sieht die Lage jedoch völ­lig anders aus. Für den Test wur­den daher wahl­los Arti­kel aus den Rega­len gegrif­fen: Bunt­stif­te, Ord­ner, Schnell­hef­ter und Kunstmappen.

Direkt an der Kas­se folg­te der direk­te Abgleich: Die Strich­codes der Ware wur­den ein­ge­le­sen und par­al­lel live mit den aktu­el­len Ange­bo­ten auf der Ama­zon-Platt­form verglichen.

Das Ergeb­nis über­rasch­te die Lese­r­ECHO-Redak­ti­on deut­lich. Die Preis­un­ter­schie­de fie­len kei­nes­wegs zu Guns­ten des Online-Händ­lers aus. Im Gegen­teil: Meh­re­re Arti­kel waren bei Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken nicht nur gering­fü­gig, son­dern teil­wei­se bis zu 50 Pro­zent güns­ti­ger als im Online-Versand.

Kurio­si­tä­ten des Online-Preissystems

Beson­ders auf­fäl­lig zeig­te sich die Preis­ge­stal­tung im Netz bei Farb­va­ri­an­ten. Wäh­rend bei Fok­ken alle Schnell­hef­ter des­sel­ben Modells unab­hän­gig von der Far­be exakt den­sel­ben Preis besit­zen, schwank­ten die Prei­se im Online-Han­del extrem. Bei Ama­zon kos­te­te ein iden­ti­scher Schnell­hef­ter in einer ande­ren Far­be plötz­lich das Dop­pel­te. Sol­che dyna­mi­schen Preis­an­pas­sun­gen im Netz füh­ren oft dazu, dass Ver­brau­cher unbe­merkt tief für Stan­dard­ar­ti­kel zahlen.

Auch Kun­den vor Ort bestä­tig­ten die­se Beob­ach­tung. Eine Kun­din, die zeit­gleich dort ein­kauf­te, schal­te­te sich in das Gespräch ein und bestä­tig­te die Preis­un­ter­schie­de. Sie wickel­te gera­de ihren Ein­kauf von Schul­hef­ten und Sam­mel­map­pen an der Kas­se ab und berich­te­te von regel­mä­ßi­gen Preisvergleichen:

„Bei Ama­zon hät­te ich für die­sen Sta­pel locker 20 Euro mehr bezahlt. Hier spa­re ich Geld und kann die Sachen direkt mit nach Hau­se neh­men, ohne auf den Paket­dienst zu warten.“

Test­käu­fer gesucht: Machen Sie den eige­nen Praxistest!

Inha­ber Fol­kert Fazal unter­streicht sei­ne Aus­sa­ge mit einer kla­ren Akti­on: Ab sofort sind alle Kun­den herz­lich dazu ein­ge­la­den, selbst als Test­käu­fer aktiv zu wer­den. Egal ob Ord­ner, Map­pen oder die kom­plet­te Aus­rüs­tung für die Ein­schu­lung – wer den Laden betritt, kann den Preis­ver­gleich direkt vor Ort durchführen.

Das eige­ne Smart­phone ist dabei aus­drück­lich erwünscht. Kun­din­nen und Kun­den kön­nen die Bar­codes der Arti­kel im Geschäft ein­scan­nen und live mit den aktu­el­len Ange­bo­ten auf Ama­zon vergleichen.

„Ich ste­he voll und ganz hin­ter die­sem Preis­ver­gleich. Wir haben das in den ver­gan­ge­nen Tagen bereits mehr­fach gemein­sam mit Kun­den an der Kas­se durch­ge­spielt – das Ergeb­nis war jedes Mal ein­deu­tig. Des­halb wer­ben wir seit drei Tagen ganz bewusst damit und scheu­en abso­lut kei­nen Ver­gleich mit dem Online-Han­del“, erklärt Fol­kert Fazal.

Der Inha­ber reagiert damit auf die häu­fi­gen Nach­fra­gen von Kun­den, die von den deut­li­chen Preis­un­ter­schie­den über­rascht waren. Der Vor-Ort-Test zeigt trans­pa­ren­ter denn je, dass der Ein­kauf im loka­len Fach­ge­schäft nicht nur schnel­ler, son­dern oft auch mess­bar güns­ti­ger ist.

Kla­re Ansa­ge vor der Tür: Das Wer­be­schild vor dem Ein­gang von Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken weist auf Preis­vor­tei­le von im Schnitt 20 Pro­zent gegen­über Ama­zon hin. Inha­ber Fol­kert Fazal lädt alle Kun­den ein, die­ses Ver­spre­chen im Laden mit dem eige­nen Smart­phone selbst auf die Pro­be zu stel­len. (Foto: Ingo Ton­sor LeserECHO)

Spa­ren vor Ort schont den eige­nen Geld­beu­tel und stärkt die Region

Der Grund­satz „Kauf in dei­ner Stadt, damit sie eine Zukunft hat“ erweist sich damit kei­nes­wegs als rei­ner Appell zur Soli­da­ri­tät mit dem loka­len Han­del. Der Ein­kauf vor Ort schont direkt das eige­ne Budget.

Zusätz­lich ver­bleibt die Wert­schöp­fung in der Regi­on: Wäh­rend Online-Kon­zer­ne ihre Gewin­ne oft glo­bal opti­mie­ren, zahlt der ört­li­che Ein­zel­han­del Gewer­be­steu­er vor Ort. Die­se Mit­tel flie­ßen direkt in die kom­mu­na­le Infra­struk­tur, Schu­len und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen. Der Test zeigt ein­drucks­voll: Der Weg ins Fach­ge­schäft lohnt sich – sowohl für den eige­nen Geld­beu­tel als auch für die Gemeinschaft.

Anmer­kung der Redaktion:

Für die­sen Bei­trag hat die Lese­r­ECHO-Redak­ti­on kei­ner­lei Ver­gü­tung, Sach­leis­tun­gen oder sons­ti­ge Gegen­leis­tun­gen erhal­ten; es han­delt sich um eine unent­gelt­li­che und unab­hän­gi­ge jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tung. Bei dem beschrie­be­nen Preis­ver­gleich han­delt es sich um einen redak­tio­nel­len Pro­dukt­test auf Basis einer stich­pro­ben­ar­ti­gen Aus­wahl von Schul- und Büro­ar­ti­keln an einem kon­kre­ten Test­tag. Da Online-Platt­for­men ihre Prei­se dyna­misch anpas­sen, stel­len alle Anga­ben eine Moment­auf­nah­me dar.

Um Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Die­ser Bei­trag ver­steht sich nicht als Schleich­wer­bung für ein ein­zel­nes Fach­ge­schäft. Die Redak­ti­on weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass sich ver­gleich­ba­re Ergeb­nis­se auch bei vie­len ande­ren Ein­zel­händ­lern vor Ort zei­gen kön­nen – je nach deren preis­li­cher Ori­en­tie­rung. Der Auf­ruf gilt daher ganz all­ge­mein: Schau­en Sie vor dem nächs­ten Online-Kauf bei Ihrem Fach­händ­ler vor Ort vor­bei, prü­fen Sie die Prei­se und suchen Sie das ehr­li­che Gespräch. Wer lokal ein­kauft, tut oft gleich dop­pelt etwas Gutes: Er schont das eige­ne Porte­mon­naie und stärkt gleich­zei­tig die eige­ne Stadt.

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Auf einen Blick: War­um sich der Ein­kauf vor Ort gleich mehr­fach auszahlt

Der Pra­xis­test bei Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken macht deut­lich, dass der Vor-Ort-Kauf preis­lich abso­lut kon­kur­renz­fä­hig ist. Neben dem rei­nen Waren­preis bie­tet der Ein­kauf im loka­len Fach­ge­schäft jedoch eine gan­ze Rei­he wei­te­rer Hand­fes­te Vor­tei­le gegen­über der Bestel­lung im Netz:

  • Sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit statt War­te­zeit: Die gekauf­ten Arti­kel wan­dern direkt in die eige­ne Tasche. Das War­ten auf den Paket­dienst oder das Aus­wei­chen auf Abhol­sta­tio­nen ent­fällt komplett.

  • Kei­ne ver­steck­ten Por­to­kos­ten: Online-Prei­se wir­ken auf den ers­ten Blick oft attrak­tiv, bis an der Kas­se Ver­sand­ge­büh­ren hin­zu­kom­men – beson­ders bei klei­ne­ren Bestell­wer­ten. Vor Ort zahlt man exakt den Preis, der auf dem Eti­kett steht.

  • Qua­li­tät zum Anfas­sen und Tes­ten: Schreib- und Schul­be­darf wie Stif­te, Papier­qua­li­tä­ten oder ande­re Acces­soires las­sen sich direkt im Laden in die Hand neh­men, aus­pro­bie­ren und auf Herz und Nie­ren prü­fen. Fehl­käu­fe und die damit ver­bun­de­ne Ent­täu­schung wer­den vermieden.

  • Akti­ver Umwelt­schutz durch Müll­ver­mei­dung: Jeder Vor-Ort-Kauf spart enor­me Men­gen an Ver­pa­ckungs­müll. Auf­wen­di­ge Kar­to­na­gen, Plas­tik­pols­ter und die CO₂-Belas­tung durch den Paket­trans­port entfallen.

  • Per­sön­li­che Bera­tung inklu­si­ve: Bei Fra­gen zu Schul­be­darfs­lis­ten oder spe­zi­el­len Büro­ma­te­ria­li­en steht geschul­tes Per­so­nal mit Rat und Tat zur Sei­te – ein Ser­vice, den kein Online-Such­feld erset­zen kann.

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