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Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

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Sprach am Mon­tag­nach­mit­tag auf Ein­la­dung der CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Ulf Thie­le (Vor­der­rei­he, Zwei­ter von links) und Sil­ke Kuh­lemann (Vor­der­rei­he, Drit­te von links) bei einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung des CDU-Kreis­ver­ban­des Leer auf der Ter­ras­se des Zoll­haus in Leer zu Mit­glie­dern der CDU und Inter­es­sier­ten: Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU).

Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

Die Ener­gie­kri­se und die sich aus ihr erge­ben­den Her­aus­for­de­run­gen für Betrie­be, ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die Bevöl­ke­rung domi­nier­te des Besuch des nord­rhein­west­fä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Hen­drik Wüst (CDU) in Leer. Der Süd­west­fa­le war auf Ein­la­dung des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und der Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann nach Ost­fries­land gekommen.

Auf der Ter­ras­se des Zoll­haus kri­ti­sier­te er, dass die Bun­des­re­gie­rung aus SPD, Grü­nen und FDP ihr 65 Mil­li­ar­den-Euro teu­res Paket zur Hälf­te zu Las­ten der Finan­zen von Län­dern und Kom­mu­nen kon­zi­piert aber nicht ein­mal mit ihnen im Vor­feld bespro­chen habe. „Man muss mich nicht unbe­dingt fra­gen. Aber wenn wir was mit­be­zah­len sol­len, hät­te ich mich dazu schon ger­ne ein­ge­bracht“, so Wüst. Dem pflich­te­te Thie­le bei. Denn den Anteil, den die Län­der wie bei­spiels­wei­se Nie­der­sach­sen auf­brin­gen müs­sen, fehlt zur Gestal­tung der eige­nen Zukunfts­fra­gen, bei­spiels­wei­se an den Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten. „Wer bestellt, muss es auch bezah­len“, so Thie­le. Das Gieß­kan­nen­prin­zip der Ampel hal­te er zudem für falsch. „Das ist jetzt der drit­te Ver­such einer Ent­las­tung. Und der muss jetzt sit­zen“, so Wüst. „Die Men­schen wol­len jetzt Prag­ma­tis­mus und eine kla­re, ver­läss­li­che Hal­tung“, sag­te Wüst. Das müs­se ideo­lo­gie­frei geschehen.

Aber Wüst berich­te­te auch von einem Gespräch mit einem Bäcker aus Clop­pen­burg, der bereits Umsatz­ein­bu­ßen ver­spü­re, weil Men­schen auf­grund von Spar­zwän­gen beim Dis­coun­ter kau­fen müss­ten. Kaum einer der Hand­werks­be­trie­be traue sich, die Mehr­kos­ten für Ener­gie und Roh­stof­fe voll­ends an die Kun­den wei­ter­zu­ge­ben, da dann noch mehr Kun­den abwan­dern könn­ten. „Das Pro­blem der hohen Ener­gie­kos­ten muss an der Wur­zel sei­nes Ent­ste­hens, also der Ener­gie­men­ge gelöst wer­den, statt durch Umver­tei­lung“, sagt der Gast und bekam dabei Unter­stüt­zung von Thie­le. „Die Preis­bil­dung an der Strom­preis­bör­se funk­tio­niert nicht, wenn dau­er­haft mehr Strom nach­ge­fragt als ange­bo­ten wird. Der Strom­preis bil­det sich dann am teu­ers­ten Ener­gie­trä­ger, also der­zeit am Gas. Und es macht doch kei­nen Sinn, in die­ser Lage in Mas­sen Gas zu ver­stromen“, so der Ost­frie­se. Das wert­vol­le Gas müs­se gespart wer­den. Minis­ter­prä­si­dent Wüst ver­wies auf sein Bun­des­land, in dem CDU und Grü­ne sich ver­stän­digt hät­ten, in der aktu­el­len Kri­se die inten­si­ve­re Ver­stro­mung von Braun­koh­le zu ermög­li­chen. Am Ende der Lauf­zeit der Koh­le­kraft­wer­ke kön­ne die­se Men­ge wie­der redu­ziert wer­den. Dies und die über­gangs­wei­se Wei­ter­nut­zung der Kern­kraft wür­den den Gas­ver­brauch sen­ken und die Ener­gie­prei­se dämpfen.

Eine Zuhö­re­rin mach­te in der anschlie­ßen­den Debat­te deut­lich, dass in den unte­ren Lohn­grup­pen kaum noch Unter­schie­de zu den Sozi­al­leis­tun­gen fest­zu­stel­len sei. „Das trägt nicht gera­de zur Moti­va­ti­on bei. Arbeit muss sich mehr loh­nen, als zuhau­se zu blei­ben“, so die Zuhö­re­rin. Aber auch die soge­nann­te kal­te Pro­gres­si­on belas­te die Arbeit­neh­mer. „Erst auf Drän­gen der CDU wur­de das Pro­blem von der Ampel ange­packt. Die Ergeb­nis­se wer­den aller­dings frü­hes­tens im nächs­ten Jahr Aus­wir­kun­gen haben“, sag­te Thie­le, der als stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Land­tag auch finanz­po­li­ti­scher Spre­cher ist. Da es in Ost­fries­land vie­le Pend­ler gebe, die drin­gend auf ihre Autos ange­wie­sen sei­en, bedür­fe es auch hier Ent­las­tun­gen. Es darf doch nicht sein, dass ein Pend­ler der­zeit einen Tages­lohn zum Tan­ken auf­wen­den müs­sen, um zur Arbeit zu kom­men“, monier­te Wüst, der einst wie Thie­le CDU-Gene­ral­se­kre­tär in sei­nem Bun­des­land war.

Deut­lich wur­den auch die Sor­gen der Land­wir­te um die zuneh­men­de Büro­kra­ti­sie­rung, die mit der Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung einen neu­en Höhe­punkt erreich­ten. „Wir müs­sen die Arbeit für die Fami­li­en auf ihren Höfen wie­der attrak­ti­ver gestal­ten. Sonst bege­ben wir uns, wie bei der Ener­gie auch bei der Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln in eine Abhän­gig­keit“, sag­te Wüst. Aktu­ell dro­he bei der Pro­duk­ti­on von Schwei­ne­fleisch eine Abwan­de­rung, bei­spiels­wei­se nach Spa­ni­en. Die Ener­gie­kri­se zei­ge doch gera­de sehr deut­lich auf, dass Deutsch­land unab­hän­gi­ger wer­den müs­se. Dazu zäh­le auch die Lebensmittelproduktion.

Wüst und die CDU hat­ten am 15. Mai die­ses Jah­res in Nord­rhein-West­fa­len die Land­tags­wahl nach einer rasan­ten Auf­hol­jagd mit 35,7 Pro­zent und neun Pro­zent Vor­sprung vor der SPD gewon­nen. Als Wüst am 27. Okto­ber 2021 zum Nach­fol­ger von Armin Laschet gewählt wur­de, lag die CDU in Umfra­gen noch abge­schla­gen neun Pro­zent­punk­te hin­ter der SPD. „In den Tagen vor der Wahl sag­ten die Demo­sko­pen uns ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen vor­aus. Das war ver­gleich­bar mit der Situa­ti­on heu­te in Nie­der­sach­sen. Es lohnt sich also, jetzt noch ein­mal rich­tig Gas zu geben. Dann liegt ihr auch in Nie­der­sach­sen am Wahl­abend klar vor­ne. Und das ist wich­tig für Nie­der­sach­sen, damit Bernd Alt­hus­mann mit sei­ner zupa­cken­den Art Minis­ter­prä­si­dent wer­den kann. Und es ist wich­tig für Deutsch­land. Denn wir alle schau­en auf Nie­der­sach­sen und hof­fen auf ein kla­res Signal an die Ampel, dass die Men­schen das Zau­dern und Zögern nicht län­ger akzep­tie­ren“, moti­vier­te Wüst, die Wahl­kämp­fer in Ost­fries­land am Ende der Dis­kus­si­on. Es loh­ne sich zu kämp­fen. Sil­ke Kuh­lemann und Ulf Thie­le ver­ab­schie­de­ten Minis­ter­prä­si­dent Wüst gemein­sam mit einem ost­frie­si­schen Tee­ge­schenk und dank­ten ihm für sei­ne Unter­stüt­zung in die­sem Landtagswahlkampf.

Ken­nen sich gut und schät­zen sich aus frü­he­ren Zei­ten: Der hie­si­ge CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (links) und Hen­drik Wüst, Minis­ter­prä­si­dent von Nord­rhein-West­fa­len, waren zeit­gleich Gene­ral­se­kre­tä­re ihrer CDU-Lan­des­ver­bän­de und seit­dem befreun­det. Fotos: Jür­gen Eden/CDU-Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele


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10 Feu­er­wehr­grup­pen und 7 Jugend­feu­er­weh­ren tre­ten in Ween­er­moor an

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Schnel­lig­keits­wett­be­werb der Feu­er­weh­ren am Frei­tag in Weenermoor

Bei­trags­bild: Archiv­fo­to: Joa­chim Rand (Pres­se­spre­cher Feu­er­wehr Stadt Wee­ner / Ems)

Ween­er­moor. Am Frei­tag, 21. August 2026, steht in Ween­er­moor ein span­nen­der Schnel­lig­keits­wett­be­werb der Rhei­der­län­der Feu­er­weh­ren auf dem Pro­gramm. Beginn ist um 18.30 Uhr. Aus­ge­tra­gen wird der Wett­kampf auf dem Wett­kampf­platz neben dem Feu­er­wehr­haus in Weenermoor.

Wie Orts­brand­meis­ter Nico Did­dens mit­teilt, haben sich auch meh­re­re Jugend­feu­er­weh­ren für den Wett­be­werb ange­mel­det. Dabei tre­ten die Jugend­feu­er­weh­ren aus Ween­er­moor, Wee­ner, Hol­thusen, Bun­de, Wymeer-Boen, Jem­gum und Ditz­um gegen­ein­an­der an.

Auch bei den akti­ven Feu­er­weh­ren ist das Teil­neh­mer­feld gut besetzt. Für den Wett­be­werb haben sich die Wett­kampf­grup­pen aus Ween­er­moor, Jem­gum, Ditz­um, Holt­gas­te, Wymeer-Boen, Bund­er­hee, Bun­de, Hol­thusen, Wee­ner und Critz­um angemeldet.

Als Wett­kampf­lei­ter fun­giert Gemein­de­brand­meis­ter Peter Olt­manns aus Wymeer.

Neben den feu­er­wehr­tech­ni­schen Leis­tun­gen ist auch für das leib­li­che Wohl der Besu­che­rin­nen und Besu­cher bes­tens gesorgt. Der Schnel­lig­keits­wett­be­werb bie­tet damit nicht nur span­nen­de Wett­kämp­fe, son­dern auch Gele­gen­heit, die Arbeit und den Zusam­men­halt der Feu­er­weh­ren aus dem Rhei­der­land aus nächs­ter Nähe zu erleben.

Ver­an­stal­tungs­ter­min:
📅 Frei­tag, 21. August 2026
⏰ Beginn: 18.30 Uhr
📍 Wett­kampf­platz neben dem Feu­er­wehr­haus Weenermoor

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Wie Rechts­extre­mis­mus ent­steht – und was Jugend­li­che dage­gen tun können

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„RECHTS­au­ßen – MIT­TEN­drin“: Wan­der­aus­stel­lung klärt Jugend­li­che über Rechts­extre­mis­mus auf

Land­kreis Leer. Was ist eigent­lich Rechts­extre­mis­mus? Wie ent­steht er, in wel­chen Berei­chen begeg­net er uns und was kann jeder Ein­zel­ne dage­gen tun? Mit die­sen Fra­gen beschäf­tigt sich die Wan­der­aus­stel­lung „RECHTS­au­ßen – MIT­TEN­drin“, die in den kom­men­den Wochen an wei­ter­füh­ren­den Schu­len im Land­kreis Leer zu sehen sein wird.

Orga­ni­siert wird die Aus­stel­lung von der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden gemein­sam mit dem Land­kreis Leer. Das Ange­bot stammt vom Bera­tungs­netz­werk Hes­sen und soll Schü­le­rin­nen und Schü­ler dazu anre­gen, sich mit Rechts­extre­mis­mus, Ras­sis­mus und ande­ren For­men von Men­schen­feind­lich­keit auseinanderzusetzen.

Vor­ur­tei­le und Dis­kri­mi­nie­rung im Mittelpunkt

Die Aus­stel­lung setzt sich mit Vor­ur­tei­len und dis­kri­mi­nie­ren­den Ein­stel­lun­gen aus­ein­an­der, die in unter­schied­li­chen Berei­chen der Gesell­schaft auf­tre­ten kön­nen. Einen beson­de­ren Schwer­punkt bil­den dabei Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und Anti­zi­ga­nis­mus sowie ver­schie­de­ne Erschei­nungs­for­men des Rechtsextremismus.

Dabei geht es nicht aus­schließ­lich um offen rechts­extre­me Orga­ni­sa­tio­nen oder ein­deu­tig erkenn­ba­re extre­mis­ti­sche Struk­tu­ren. Viel­mehr soll auch ver­mit­telt wer­den, wie Vor­ur­tei­le und dis­kri­mi­nie­ren­de Ein­stel­lun­gen ent­ste­hen kön­nen und wie sich dar­aus mög­li­cher­wei­se extre­mis­ti­sche Hal­tun­gen entwickeln.

Die Besu­che­rin­nen und Besu­cher wer­den in meh­re­ren the­ma­ti­schen Berei­chen dazu ein­ge­la­den, sich inten­si­ver mit ein­zel­nen Aspek­ten auseinanderzusetzen.

Rechts­extre­me Jugend­kul­tur und Musik

Ein Bereich der Aus­stel­lung beschäf­tigt sich bei­spiels­wei­se mit rechts­extre­men Jugend­cli­quen. Dabei wird the­ma­ti­siert, wie jun­ge Men­schen in ent­spre­chen­de Grup­pen gera­ten kön­nen und wel­che Rol­le Grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit und gemein­sa­me Ein­stel­lun­gen dabei spielen.

Auch rechts­extre­me Musik wird auf­ge­grif­fen. Musik kann für extre­mis­ti­sche Sze­nen ein wich­ti­ges Mit­tel sein, um Bot­schaf­ten zu ver­brei­ten, Zuge­hö­rig­keit zu ver­mit­teln und ins­be­son­de­re jun­ge Men­schen anzusprechen.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt auf dem Internet.

Wie Rechts­extre­me das Inter­net nutzen

Die digi­ta­le Welt spielt bei der Ver­brei­tung extre­mis­ti­scher Inhal­te eine wich­ti­ge Rol­le. Des­halb beschäf­tigt sich die Aus­stel­lung unter ande­rem mit der Fra­ge, wie Mani­pu­la­tio­nen im Inter­net erkannt wer­den kön­nen.

Jugend­li­che sol­len dafür sen­si­bi­li­siert wer­den, Infor­ma­tio­nen und Inhal­te im Netz kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Gleich­zei­tig wird auf­ge­zeigt, auf wel­che Wei­se Rechts­extre­me das Inter­net und sozia­le Netz­wer­ke nut­zen kön­nen, um ihre Bot­schaf­ten zu verbreiten.

Gera­de für jun­ge Men­schen, die einen gro­ßen Teil ihrer Kom­mu­ni­ka­ti­on und ihres Infor­ma­ti­ons­kon­sums über digi­ta­le Platt­for­men abwi­ckeln, kommt die­sem Bereich eine beson­de­re Bedeu­tung zu.

Demo­kra­ti­sche Hal­tung stärken

Das zen­tra­le Ziel der Wan­der­aus­stel­lung ist die Sen­si­bi­li­sie­rung von Jugend­li­chen. Sie sol­len extre­mis­ti­sche und men­schen­feind­li­che Ein­stel­lun­gen früh­zei­tig erken­nen und bes­ser ein­ord­nen können.

Gleich­zei­tig möch­te die Aus­stel­lung die demo­kra­ti­sche Hal­tung jun­ger Men­schen stär­ken und sie dazu ermu­ti­gen, bestehen­de Ein­stel­lun­gen kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Der Aus­tausch mit­ein­an­der spielt dabei eine wich­ti­ge Rolle.

Die Jugend­li­chen sol­len nicht nur Infor­ma­tio­nen auf­neh­men, son­dern mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men und sich mit unter­schied­li­chen Posi­tio­nen auseinandersetzen.

Früh­zei­tig gegen Men­schen­feind­lich­keit vorgehen

Mit „RECHTS­au­ßen – MIT­TEN­drin“ soll ein Bei­trag dazu geleis­tet wer­den, Rechts­extre­mis­mus, Ras­sis­mus und ande­re For­men von Men­schen­feind­lich­keit früh­zei­tig zu erken­nen und ihnen ent­ge­gen­zu­tre­ten.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden und der Land­kreis Leer set­zen damit auf Infor­ma­ti­on, Auf­klä­rung und Prä­ven­ti­on. Ins­be­son­de­re Schu­len bie­ten dabei einen wich­ti­gen Ort, um Jugend­li­che früh­zei­tig für demo­kra­ti­sche Wer­te zu sen­si­bi­li­sie­ren und ihnen Werk­zeu­ge an die Hand zu geben, mit denen sie extre­mis­ti­sche Inhal­te und Mani­pu­la­ti­ons­ver­su­che bes­ser erken­nen können.

Die Wan­der­aus­stel­lung wird in den kom­men­den Wochen an ver­schie­de­nen wei­ter­füh­ren­den Schu­len im Land­kreis Leer prä­sen­tiert und soll dort Raum für Infor­ma­ti­on, Dis­kus­si­on und eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma schaffen.

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Fähr­ver­bin­dung Ditzum–Petkum vor schwie­ri­gen Zeiten?

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Im Gespräch (von links): Insa Bruhns (Geschäfts­füh­re­rin Ver­kehrs­ver­ein), Tors­ten Din­ke­la (Vor­stand Ver­kehrs­ver­ein), Anne­gret Bom­mel­mann (1. Vor­sit­zen­de Ver­kehrs­ver­ein), Nico Blo­em (SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter), Mar­tin Sin­ning (SPD-Rats­herr), Caro­la Wedel (Vor­stand Ver­kehrs­ver­ein) und Hil­de Hom­mers (Vor­stand SPD-Orts­ver­ein Jemgum/Ditzum). Bild: privat

Ditz­um sorgt sich um die Zukunft des Fähr­ver­kehrs: Ver­kehrs­ver­ein for­dert Lösung bei Tidesteuerung

Ditz­um. Die geplan­te Tide­steue­rung am Ems­sperr­werk berei­tet dem Ver­kehrs­ver­ein Ems-Dol­lart gro­ße Sor­gen. Bei einem Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner schil­der­ten Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des Ver­kehrs­ver­eins die mög­li­chen Fol­gen für den Hafen­ort Ditz­um. Im Mit­tel­punkt stand ins­be­son­de­re die Zukunft der Fähr­ver­bin­dung zwi­schen Ditz­um und Petkum.

„Wenn es kei­ne Lösung gibt, haben wir kei­nen ver­läss­li­chen Fähr­ver­kehr mehr zwi­schen Ditz­um und Pet­kum. Da hängt vie­les dran“, erklär­te die 1. Vor­sit­zen­de des Ver­kehrs­ver­eins Ems-Dol­lart, Anne­gret Bom­mel­mann. An dem Gespräch nah­men außer­dem SPD-Rats­herr Mar­tin Sin­ning und Hil­de Hom­mers vom SPD-Orts­ver­ein Jemgum/Ditzum teil.

Meh­re­re Stun­den täg­lich könn­ten ausfallen

Nach den der­zeit vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen könn­te die Fäh­re auf­grund der Tide­steue­rung durch das Ems­sperr­werk meh­re­re Stun­den am Tag nicht ver­keh­ren. Für Ditz­um hät­te dies aus Sicht des Ver­kehrs­ver­eins erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf den Tou­ris­mus und die ört­li­che Gastronomie.

„Das wird die Gas­tro­no­mie und den Tou­ris­mus bei uns tref­fen. So schrumpft man einen Ort“, sag­te Tors­ten Din­ke­la, SPD-Gemein­de­rats­mit­glied und Vor­stands­mit­glied des Ver­kehrs­ver­eins. Die Fähr­ver­bin­dung sei ein wich­ti­ger Bestand­teil des tou­ris­ti­schen Ange­bots und siche­re den Tou­ris­mus im Ort.

Auch Anne­gret Bom­mel­mann sieht die Ent­wick­lung mit Sor­ge. „Wir haben das Gefühl, dass der Ort Ditz­um bei den gan­zen Pla­nun­gen nicht statt­fin­det“, sag­te sie. Gleich­zei­tig beton­te sie: „Wir stel­len kei­ne For­de­rung, aber wir haben einen Anspruch auf eine Lösung.“

Blo­em will sich für Lösung einsetzen

Nico Blo­em ver­wies dar­auf, dass die Tide­steue­rung Bestand­teil des Mas­ter­plans Ems ist. Die­ser sei ver­ein­bart wor­den und sol­le erfolg­reich umge­setzt wer­den. Gleich­zei­tig dür­fe die Umset­zung aus sei­ner Sicht nicht dazu füh­ren, dass kom­mu­na­le Häfen und die Regi­on Nach­tei­le hin­neh­men müssten.

„Die Tide­steue­rung ist eine Maß­nah­me des Mas­ter­plan Ems. Die­ser ist ver­ein­bart und soll erfolg­reich umge­setzt wer­den, aber: Es kann nicht sein, dass es nega­ti­ve Nach­tei­le für die kom­mu­na­len Häfen und unse­re Regi­on gibt“, erklär­te Bloem.

Dies gel­te ins­be­son­de­re für Ditz­um, aber auch für wei­te­re Stand­or­te wie die Schiffs­werft Died­rich in Older­sum und wei­te­re Häfen. „Wir wol­len eine Lösung und wir müs­sen eine fin­den! Dafür wer­de ich mich stark machen und bin in Kon­takt mit den ver­ant­wort­li­chen Stel­len und Ansprech­part­nern. Gute Signa­le in die­se Rich­tung habe ich auch schon bekom­men“, sag­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Dabei sei das Ziel klar: „Es ist und bleibt das Ziel, dass es für kei­nen der Betrof­fe­nen Nach­tei­le geben darf“, so Bloem.

Tou­ris­mus in Ditz­um bereits unter Druck

Die Sor­ge um die Fähr­ver­bin­dung kommt für den Ver­kehrs­ver­ein zu einem Zeit­punkt, an dem sich der Tou­ris­mus in Ditz­um ohne­hin rück­läu­fig ent­wi­ckelt. Geschäfts­füh­re­rin Insa Bruhns berich­te­te von weni­ger Tages­gäs­ten, rück­läu­fi­gen Über­nach­tungs­zah­len und einer sin­ken­den Verweildauer.

„Es gibt weni­ger Tages­gäs­te, die Zahl der Über­nach­tun­gen geht zurück, die Ver­weil­dau­er sinkt. Die Leu­te haben offen­bar nicht mehr so viel Geld“, erklär­te Bruhns.

Aus Sicht des Ver­kehrs­ver­eins könn­te eine zusätz­li­che Ein­schrän­kung des Fähr­ver­kehrs die­se Ent­wick­lung wei­ter ver­schär­fen. Die Ver­bin­dung zwi­schen Ditz­um und Pet­kum ist nicht nur für den Tou­ris­mus von Bedeu­tung, son­dern auch ein wich­ti­ger Bestand­teil der Ver­bin­dung über die Ems. Ent­spre­chend groß ist das Inter­es­se in Ditz­um an einer ver­läss­li­chen Lösung, bevor die Tide­steue­rung zu spür­ba­ren Ein­schrän­kun­gen im Fähr­be­trieb führt.

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Fest­nah­me nach Dro­gen­han­del: Spe­zi­al­kräf­te grei­fen in Aurich zu 29-jäh­ri­ger Mann fest­ge­nom­men – drei Objek­te durch­sucht – Can­na­bis, wei­te­re Betäu­bungs­mit­tel sowie...

Lokal

342 Chan­cen auf Aus­bil­dung im Land­kreis Leer – auch jetzt noch einsteigen!

Aus­bil­dungs­plät­ze im Land­kreis Leer: IG BAU macht jun­gen Men­schen Mut   342 freie Aus­bil­dungs­plät­ze im Land­kreis Leer – 19 davon im...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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