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Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

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Sprach am Mon­tag­nach­mit­tag auf Ein­la­dung der CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Ulf Thie­le (Vor­der­rei­he, Zwei­ter von links) und Sil­ke Kuh­lemann (Vor­der­rei­he, Drit­te von links) bei einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung des CDU-Kreis­ver­ban­des Leer auf der Ter­ras­se des Zoll­haus in Leer zu Mit­glie­dern der CDU und Inter­es­sier­ten: Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU).

Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

Die Ener­gie­kri­se und die sich aus ihr erge­ben­den Her­aus­for­de­run­gen für Betrie­be, ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die Bevöl­ke­rung domi­nier­te des Besuch des nord­rhein­west­fä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Hen­drik Wüst (CDU) in Leer. Der Süd­west­fa­le war auf Ein­la­dung des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und der Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann nach Ost­fries­land gekommen.

Auf der Ter­ras­se des Zoll­haus kri­ti­sier­te er, dass die Bun­des­re­gie­rung aus SPD, Grü­nen und FDP ihr 65 Mil­li­ar­den-Euro teu­res Paket zur Hälf­te zu Las­ten der Finan­zen von Län­dern und Kom­mu­nen kon­zi­piert aber nicht ein­mal mit ihnen im Vor­feld bespro­chen habe. „Man muss mich nicht unbe­dingt fra­gen. Aber wenn wir was mit­be­zah­len sol­len, hät­te ich mich dazu schon ger­ne ein­ge­bracht“, so Wüst. Dem pflich­te­te Thie­le bei. Denn den Anteil, den die Län­der wie bei­spiels­wei­se Nie­der­sach­sen auf­brin­gen müs­sen, fehlt zur Gestal­tung der eige­nen Zukunfts­fra­gen, bei­spiels­wei­se an den Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten. „Wer bestellt, muss es auch bezah­len“, so Thie­le. Das Gieß­kan­nen­prin­zip der Ampel hal­te er zudem für falsch. „Das ist jetzt der drit­te Ver­such einer Ent­las­tung. Und der muss jetzt sit­zen“, so Wüst. „Die Men­schen wol­len jetzt Prag­ma­tis­mus und eine kla­re, ver­läss­li­che Hal­tung“, sag­te Wüst. Das müs­se ideo­lo­gie­frei geschehen.

Aber Wüst berich­te­te auch von einem Gespräch mit einem Bäcker aus Clop­pen­burg, der bereits Umsatz­ein­bu­ßen ver­spü­re, weil Men­schen auf­grund von Spar­zwän­gen beim Dis­coun­ter kau­fen müss­ten. Kaum einer der Hand­werks­be­trie­be traue sich, die Mehr­kos­ten für Ener­gie und Roh­stof­fe voll­ends an die Kun­den wei­ter­zu­ge­ben, da dann noch mehr Kun­den abwan­dern könn­ten. „Das Pro­blem der hohen Ener­gie­kos­ten muss an der Wur­zel sei­nes Ent­ste­hens, also der Ener­gie­men­ge gelöst wer­den, statt durch Umver­tei­lung“, sagt der Gast und bekam dabei Unter­stüt­zung von Thie­le. „Die Preis­bil­dung an der Strom­preis­bör­se funk­tio­niert nicht, wenn dau­er­haft mehr Strom nach­ge­fragt als ange­bo­ten wird. Der Strom­preis bil­det sich dann am teu­ers­ten Ener­gie­trä­ger, also der­zeit am Gas. Und es macht doch kei­nen Sinn, in die­ser Lage in Mas­sen Gas zu ver­stromen“, so der Ost­frie­se. Das wert­vol­le Gas müs­se gespart wer­den. Minis­ter­prä­si­dent Wüst ver­wies auf sein Bun­des­land, in dem CDU und Grü­ne sich ver­stän­digt hät­ten, in der aktu­el­len Kri­se die inten­si­ve­re Ver­stro­mung von Braun­koh­le zu ermög­li­chen. Am Ende der Lauf­zeit der Koh­le­kraft­wer­ke kön­ne die­se Men­ge wie­der redu­ziert wer­den. Dies und die über­gangs­wei­se Wei­ter­nut­zung der Kern­kraft wür­den den Gas­ver­brauch sen­ken und die Ener­gie­prei­se dämpfen.

Eine Zuhö­re­rin mach­te in der anschlie­ßen­den Debat­te deut­lich, dass in den unte­ren Lohn­grup­pen kaum noch Unter­schie­de zu den Sozi­al­leis­tun­gen fest­zu­stel­len sei. „Das trägt nicht gera­de zur Moti­va­ti­on bei. Arbeit muss sich mehr loh­nen, als zuhau­se zu blei­ben“, so die Zuhö­re­rin. Aber auch die soge­nann­te kal­te Pro­gres­si­on belas­te die Arbeit­neh­mer. „Erst auf Drän­gen der CDU wur­de das Pro­blem von der Ampel ange­packt. Die Ergeb­nis­se wer­den aller­dings frü­hes­tens im nächs­ten Jahr Aus­wir­kun­gen haben“, sag­te Thie­le, der als stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Land­tag auch finanz­po­li­ti­scher Spre­cher ist. Da es in Ost­fries­land vie­le Pend­ler gebe, die drin­gend auf ihre Autos ange­wie­sen sei­en, bedür­fe es auch hier Ent­las­tun­gen. Es darf doch nicht sein, dass ein Pend­ler der­zeit einen Tages­lohn zum Tan­ken auf­wen­den müs­sen, um zur Arbeit zu kom­men“, monier­te Wüst, der einst wie Thie­le CDU-Gene­ral­se­kre­tär in sei­nem Bun­des­land war.

Deut­lich wur­den auch die Sor­gen der Land­wir­te um die zuneh­men­de Büro­kra­ti­sie­rung, die mit der Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung einen neu­en Höhe­punkt erreich­ten. „Wir müs­sen die Arbeit für die Fami­li­en auf ihren Höfen wie­der attrak­ti­ver gestal­ten. Sonst bege­ben wir uns, wie bei der Ener­gie auch bei der Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln in eine Abhän­gig­keit“, sag­te Wüst. Aktu­ell dro­he bei der Pro­duk­ti­on von Schwei­ne­fleisch eine Abwan­de­rung, bei­spiels­wei­se nach Spa­ni­en. Die Ener­gie­kri­se zei­ge doch gera­de sehr deut­lich auf, dass Deutsch­land unab­hän­gi­ger wer­den müs­se. Dazu zäh­le auch die Lebensmittelproduktion.

Wüst und die CDU hat­ten am 15. Mai die­ses Jah­res in Nord­rhein-West­fa­len die Land­tags­wahl nach einer rasan­ten Auf­hol­jagd mit 35,7 Pro­zent und neun Pro­zent Vor­sprung vor der SPD gewon­nen. Als Wüst am 27. Okto­ber 2021 zum Nach­fol­ger von Armin Laschet gewählt wur­de, lag die CDU in Umfra­gen noch abge­schla­gen neun Pro­zent­punk­te hin­ter der SPD. „In den Tagen vor der Wahl sag­ten die Demo­sko­pen uns ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen vor­aus. Das war ver­gleich­bar mit der Situa­ti­on heu­te in Nie­der­sach­sen. Es lohnt sich also, jetzt noch ein­mal rich­tig Gas zu geben. Dann liegt ihr auch in Nie­der­sach­sen am Wahl­abend klar vor­ne. Und das ist wich­tig für Nie­der­sach­sen, damit Bernd Alt­hus­mann mit sei­ner zupa­cken­den Art Minis­ter­prä­si­dent wer­den kann. Und es ist wich­tig für Deutsch­land. Denn wir alle schau­en auf Nie­der­sach­sen und hof­fen auf ein kla­res Signal an die Ampel, dass die Men­schen das Zau­dern und Zögern nicht län­ger akzep­tie­ren“, moti­vier­te Wüst, die Wahl­kämp­fer in Ost­fries­land am Ende der Dis­kus­si­on. Es loh­ne sich zu kämp­fen. Sil­ke Kuh­lemann und Ulf Thie­le ver­ab­schie­de­ten Minis­ter­prä­si­dent Wüst gemein­sam mit einem ost­frie­si­schen Tee­ge­schenk und dank­ten ihm für sei­ne Unter­stüt­zung in die­sem Landtagswahlkampf.

Ken­nen sich gut und schät­zen sich aus frü­he­ren Zei­ten: Der hie­si­ge CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (links) und Hen­drik Wüst, Minis­ter­prä­si­dent von Nord­rhein-West­fa­len, waren zeit­gleich Gene­ral­se­kre­tä­re ihrer CDU-Lan­des­ver­bän­de und seit­dem befreun­det. Fotos: Jür­gen Eden/CDU-Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele


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Erst­mals in Nie­der­sach­sen: Ober­schu­le Uple­n­gen führt Platt­deutsch als prü­fungs­fä­hi­ges Schul­fach ein

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Freu­en sich über die Geneh­mi­gung für die OBS Uple­n­gen, ab dem kom­men­den Schul­jahr Platt­deutsch als zwei­te Fremd­spra­che anbie­ten zu dür­fen: (v.l.) Minis­te­ri­al­rat Peter Rei­nert, Kul­tus-Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner, Karin Ger­des, Fach­be­ra­te­rin Nie­der­deutsch Regio­na­len Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) sowie Leh­re­rin OBS Uple­n­gen, Eve­lyn de Vries, Dezer­nen­tin beim RLSB, Schü­le­rin Enna Fecht, Klaas Krie­ger, Schul­lei­ter der Ober­schu­le Uple­n­gen, Schü­le­rin Lui­se San­ders­feld, Ulf Thie­le, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis Leer. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ein his­to­ri­scher Mei­len­stein für Ost­fries­land: Platt­deutsch wird regu­lä­res Schulfach

Aurich / Uple­n­gen – Ein Mei­len­stein für den Erhalt der platt­deut­schen Spra­che: Ab dem kom­men­den Schul­jahr 2026/27 setzt die Ober­schu­le (OBS) Uple­n­gen ein lan­des­wei­tes Zei­chen. Platt­deutsch wird dort als regu­lä­re, prü­fungs­fä­hi­ge zwei­te Wahl­pflicht­fremd­spra­che eingeführt.

Am Don­ners­tag, den 4. Juni 2026, wur­de im Rah­men einer fei­er­li­chen Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung bei der Ost­frie­si­schen Land­schaft in Aurich Geschich­te geschrie­ben. Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner vom Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um über­reich­te der OBS Uple­n­gen die offi­zi­el­le Geneh­mi­gung per Erlass. Damit ist die Schu­le die ers­te in ganz Nie­der­sach­sen, die Platt­deutsch als voll­wer­ti­ges Unter­richts­fach eta­bliert, mit dem auch ein Schul­ab­schluss absol­viert wer­den kann.

Vor­rei­ter­rol­le durch Engagement

Dass die­se Neue­rung bereits jetzt – und damit deut­lich frü­her als ursprüng­lich geplant – umge­setzt wer­den kann, ist dem beson­de­ren Ein­satz des Kol­le­gi­ums zu ver­dan­ken. Obwohl die uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung von Lehr­kräf­ten für die­ses Fach noch läuft, konn­te die OBS Uple­n­gen die stren­gen Vor­aus­set­zun­gen bereits erfül­len: Die Schu­le ver­fügt über Lehr­kräf­te, die als Mut­ter­sprach­ler gel­ten und sich erfolg­reich auf dem anspruchs­vol­len C1-Niveau zer­ti­fi­ziert haben. Das Regio­na­le Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) Osna­brück bestä­tig­te die per­so­nel­le Absi­che­rung offiziell.

„Unse­re Hei­mat­spra­che ist lebendig“

Gro­ße Freu­de herrscht bei Ulf Thie­le, Mit­glied des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges, der den Pro­zess inten­siv poli­tisch beglei­tet hat: „Das ist ein rie­si­ger Erfolg für die Ober­schu­le Uple­n­gen und ein wun­der­ba­rer Tag für unse­re Regi­on! Wir zei­gen damit: Unse­re Hei­mat­spra­che ist leben­dig, modern und jetzt auch hoch­of­fi­zi­ell abso­lut gleich­be­rech­tigt mit ande­ren Fremd­spra­chen!“, beton­te Thie­le. Sein Dank galt ins­be­son­de­re Schul­lei­ter Claas Krie­ger und dem enga­gier­ten Lehrerkollegium.

Star­ke Signa­le für die Region

Neben der weg­wei­sen­den Geneh­mi­gung für Uple­n­gen wur­den sie­ben wei­te­re nie­der­säch­si­sche Schu­len für ihren Ein­satz zur För­de­rung von Regio­nal- und Min­der­hei­ten­spra­chen gewür­digt. Unter ande­rem wur­den die Grund­schu­le Völl­ner­fehn, das Chris­ti­an-Gym­na­si­um Her­manns­burg sowie die IGS Bux­te­hu­de als „Platt­deut­sche Schu­le“ zer­ti­fi­ziert, wäh­rend wei­te­re Ein­rich­tun­gen erfolg­reich rezer­ti­fi­ziert wurden.

Mit die­sem Schritt unter­streicht die OBS Uple­n­gen ihre Vor­rei­ter­rol­le in Nie­der­sach­sen und leis­tet einen zen­tra­len Bei­trag, um das Platt­deut­sche als fes­ten Bestand­teil im moder­nen Bil­dungs­sys­tem zu sichern.

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Auf­bruch am Bahn­hof Leer: Kik-Abriss macht Weg frei für neue Stadtplanung

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Einen exklu­si­ven Blick auf das Gelän­de aus der Vogel­per­spek­ti­ve ermög­licht uns Droh­nen­pi­lot Rolf-Die­ter Boots­mann aus Neukamperfehn.

Neu­er Stadt­teil am Bahn­hof? Abriss­ar­bei­ten ebnen Weg für städ­te­bau­li­che Visionen

Leer – Ein bekann­tes Gebäu­de ver­schwin­det, und damit öff­net sich ein neu­es Kapi­tel für die Stadt­ent­wick­lung. Mit dem Abriss des ehe­ma­li­gen Kik-Mark­tes schafft die Stadt Leer Platz für eine stra­te­gisch bedeut­sa­me Umge­stal­tung des Are­als zwi­schen Bahn­hof und Hafenkopf.

Was sich für vie­le Anwoh­nen­de der­zeit als Abbruch­bau­stel­le dar­stellt, ist in Wahr­heit der Start­schuss für eine wich­ti­ge städ­te­bau­li­che Neu­aus­rich­tung. Die Stadt Leer wird Eigen­tü­me­rin der Flä­che, nach­dem eine ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung mit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer getrof­fen wur­de. Vor­aus­set­zung für den Über­gang war der Rück­bau des Kik-Gebäu­des – die Arbei­ten hier­für haben in die­ser Woche begonnen.

Ent­las­tungs­stra­ße wie­der im Fokus

Mit der Räu­mung des Gelän­des rückt ein Pro­jekt wie­der in den Fokus, das zuletzt ruh­te: die geplan­te Ent­las­tungs­stra­ße, die den Ver­kehr zwi­schen dem Bahn­hof und der Stra­ße Am Dock ent­zer­ren soll. Die­se Tras­se ist zen­tra­ler Bestand­teil des Bebau­ungs­plans Nr. 231 A, der bereits 2020 auf den Weg gebracht wurde.

Die Stadt­ver­wal­tung prüft der­zeit inten­siv, wel­che Ver­fah­rens­schrit­te am schnells­ten zum Ziel füh­ren. Dabei wird auch dis­ku­tiert, ob der Bau der Stra­ße los­ge­löst von wei­te­ren Bebau­ungs­plä­nen rea­li­siert wer­den kann. „Wir befin­den uns der­zeit in der Abstim­mung, wel­ches B‑Planverfahren mit wel­chem Inhalt schnellst- und best­mög­lich zum Ziel führt“, so die Stadt­ver­wal­tung. Die fina­le Ent­schei­dung hier­zu soll zeit­nah in den poli­ti­schen Gre­mi­en fallen.

Ein neu­er Ein­gang zur Stadt

Die Plä­ne für das Are­al sind ambi­tio­niert: Kom­bi­niert mit den Pro­jek­ten rund um die Hafen­kopf­be­bau­ung, das Post­ge­län­de und die bestehen­den Park­flä­chen, zeich­net sich hier die Visi­on eines völ­lig neu­en Quar­tiers ab. Zusam­men mit dem bereits 2021 vor­ge­stell­ten Hotel­pro­jekt und einem geplan­ten, moder­nen Wohn­mo­bil­stell­platz könn­te an die­ser Stel­le ein attrak­ti­ver „Ein­gang zur Stadt“ ent­ste­hen, der Leer für Rei­sen­de und Ein­hei­mi­sche glei­cher­ma­ßen aufwertet.

Die Stadt­ver­wal­tung zeigt sich ent­schlos­sen, die­ses kom­ple­xe Gebiet – das durch Bahn­lärm, his­to­ri­sche Boden­nut­zung und logis­ti­sche Anfor­de­run­gen anspruchs­voll bleibt – nach­hal­tig zu entwickeln.

 

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POLITISCHER EMPFANG: Ihr­ho­ver Herol­de wer­ben im Land­tag für den Bottermarkt!

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Grup­pen­bild auf der Land­tags­trep­pe (von links): Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs, Nico Blo­em,  Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te, Herold Uwe Pru­in, Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies, Herold Joos­ten de Vries, Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes, Herold Hei­no Veene­kamp und Land­rat Mat­thi­as Groote.

Die Herol­de aus Ihr­ho­ve erobern den Land­tag: Ein beson­de­res Ständ­chen für den Bottermarkt

Hannover/Ihrhove – Tra­di­ti­on trifft auf Poli­tik: Die Herol­de des tra­di­ti­ons­rei­chen Ihr­ho­ver Bot­ter­markts mach­ten sich kürz­lich auf den Weg in die Lan­des­haupt­stadt, um das Par­la­ment für ein Wochen­en­de der ganz beson­de­ren Art zu begeistern.

Nor­ma­ler­wei­se ist es die Auf­ga­be der Herol­de, Bot­schaf­ten der Obrig­keit an das Volk zu ver­kün­den. Doch in Han­no­ver dreh­ten Uwe Pru­in, Hei­no Veene­kamp und der kurz­fris­tig ein­ge­sprun­ge­ne Joos­ten de Vries den Spieß kur­zer­hand um. „Heu­te sen­den wir Nach­rich­ten vom Volk an die Regie­rung. Das geht eben nur in einer Demo­kra­tie“, erklär­te Herold Uwe Pru­in schmunzelnd.

Bot­schaf­ter einer gan­zen Region

Der Besuch in Han­no­ver wur­de durch den SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner ermög­licht. Für Blo­em war die Ein­la­dung eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit: „Dies ist ein Dan­ke­schön und eine Wert­schät­zung für die Herol­de. Mit ihrem Aus­ruf machen sie nicht nur Wer­bung für den Bot­ter­markt, son­dern ver­kör­pern mit Herz und Hal­tung ein Stück wert­vol­ler Tra­di­ti­on unse­rer Region.“

Die Mis­si­on der Dele­ga­ti­on war klar: Den Bot­ter­markt, der am 27. und 28. Juni statt­fin­det, laut­stark aus­zu­ru­fen und natür­lich eine herz­li­che Ein­la­dung an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies aus­zu­spre­chen. Lies emp­fing die Grup­pe aus Ihr­ho­ve höchst­per­sön­lich auf den Stu­fen des Land­tags und nutz­te die Mit­tags­pau­se der Ple­nar­sit­zung für einen ange­reg­ten Austausch.

Pro­mi­nen­ter Empfang

Die Dele­ga­ti­on, zu der auch Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes, Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te und Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs zähl­ten, hin­ter­ließ in Han­no­ver mäch­tig Ein­druck. Selbst in der hek­ti­schen Sit­zungs­pha­se fan­den Regie­rungs­mit­glie­der wie Wirt­schafts­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne, Jus­tiz­mi­nis­te­rin Kat­rin Wahl­mann und Euro­pa­mi­nis­te­rin Mela­nie Wal­ter Zeit für ein gemein­sa­mes Foto. Auch der Leera­ner Land­rat Mat­thi­as Groo­te, der an die­sem Tag für eine kom­mu­na­le Kund­ge­bung in der Lan­des­haupt­stadt weil­te, schloss sich der Run­de an.

Der Tag war jedoch weit mehr als ein blo­ßer Foto­ter­min. Die Gäs­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen ver­folg­ten auf­merk­sam die Land­tags­de­bat­te und erhiel­ten eine exklu­si­ve Ein­la­dung von Land­tags­prä­si­den­tin Han­na Naber in ihr Büro, um über die Arbeit im Lan­des­par­la­ment zu diskutieren.

Ein Tag, der nachwirkt

„Wir haben nach die­sem Tag gro­ßen Respekt vor der Arbeit der Abge­ord­ne­ten und sind begeis­tert von der Offen­heit im Land­tag. Herz­li­chen Dank für die­sen tol­len Tag“, fass­ten die Herol­de ihren Besuch in Han­no­ver zusammen.

Die Vor­freu­de auf das Ende Juni anste­hen­de Event ist nun auch in Han­no­ver geweckt. „Wir sehen uns wie­der auf dem Bot­ter­markt“, gab Nico Blo­em sei­nen Gäs­ten mit auf den Weg. Wer das Spek­ta­kel haut­nah erle­ben möch­te, soll­te sich den 27. und 28. Juni bereits jetzt rot im Kalen­der markieren.

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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