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Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

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Sprach am Mon­tag­nach­mit­tag auf Ein­la­dung der CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Ulf Thie­le (Vor­der­rei­he, Zwei­ter von links) und Sil­ke Kuh­lemann (Vor­der­rei­he, Drit­te von links) bei einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung des CDU-Kreis­ver­ban­des Leer auf der Ter­ras­se des Zoll­haus in Leer zu Mit­glie­dern der CDU und Inter­es­sier­ten: Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU).

Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

Die Ener­gie­kri­se und die sich aus ihr erge­ben­den Her­aus­for­de­run­gen für Betrie­be, ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die Bevöl­ke­rung domi­nier­te des Besuch des nord­rhein­west­fä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Hen­drik Wüst (CDU) in Leer. Der Süd­west­fa­le war auf Ein­la­dung des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und der Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann nach Ost­fries­land gekommen.

Auf der Ter­ras­se des Zoll­haus kri­ti­sier­te er, dass die Bun­des­re­gie­rung aus SPD, Grü­nen und FDP ihr 65 Mil­li­ar­den-Euro teu­res Paket zur Hälf­te zu Las­ten der Finan­zen von Län­dern und Kom­mu­nen kon­zi­piert aber nicht ein­mal mit ihnen im Vor­feld bespro­chen habe. „Man muss mich nicht unbe­dingt fra­gen. Aber wenn wir was mit­be­zah­len sol­len, hät­te ich mich dazu schon ger­ne ein­ge­bracht“, so Wüst. Dem pflich­te­te Thie­le bei. Denn den Anteil, den die Län­der wie bei­spiels­wei­se Nie­der­sach­sen auf­brin­gen müs­sen, fehlt zur Gestal­tung der eige­nen Zukunfts­fra­gen, bei­spiels­wei­se an den Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten. „Wer bestellt, muss es auch bezah­len“, so Thie­le. Das Gieß­kan­nen­prin­zip der Ampel hal­te er zudem für falsch. „Das ist jetzt der drit­te Ver­such einer Ent­las­tung. Und der muss jetzt sit­zen“, so Wüst. „Die Men­schen wol­len jetzt Prag­ma­tis­mus und eine kla­re, ver­läss­li­che Hal­tung“, sag­te Wüst. Das müs­se ideo­lo­gie­frei geschehen.

Aber Wüst berich­te­te auch von einem Gespräch mit einem Bäcker aus Clop­pen­burg, der bereits Umsatz­ein­bu­ßen ver­spü­re, weil Men­schen auf­grund von Spar­zwän­gen beim Dis­coun­ter kau­fen müss­ten. Kaum einer der Hand­werks­be­trie­be traue sich, die Mehr­kos­ten für Ener­gie und Roh­stof­fe voll­ends an die Kun­den wei­ter­zu­ge­ben, da dann noch mehr Kun­den abwan­dern könn­ten. „Das Pro­blem der hohen Ener­gie­kos­ten muss an der Wur­zel sei­nes Ent­ste­hens, also der Ener­gie­men­ge gelöst wer­den, statt durch Umver­tei­lung“, sagt der Gast und bekam dabei Unter­stüt­zung von Thie­le. „Die Preis­bil­dung an der Strom­preis­bör­se funk­tio­niert nicht, wenn dau­er­haft mehr Strom nach­ge­fragt als ange­bo­ten wird. Der Strom­preis bil­det sich dann am teu­ers­ten Ener­gie­trä­ger, also der­zeit am Gas. Und es macht doch kei­nen Sinn, in die­ser Lage in Mas­sen Gas zu ver­stromen“, so der Ost­frie­se. Das wert­vol­le Gas müs­se gespart wer­den. Minis­ter­prä­si­dent Wüst ver­wies auf sein Bun­des­land, in dem CDU und Grü­ne sich ver­stän­digt hät­ten, in der aktu­el­len Kri­se die inten­si­ve­re Ver­stro­mung von Braun­koh­le zu ermög­li­chen. Am Ende der Lauf­zeit der Koh­le­kraft­wer­ke kön­ne die­se Men­ge wie­der redu­ziert wer­den. Dies und die über­gangs­wei­se Wei­ter­nut­zung der Kern­kraft wür­den den Gas­ver­brauch sen­ken und die Ener­gie­prei­se dämpfen.

Eine Zuhö­re­rin mach­te in der anschlie­ßen­den Debat­te deut­lich, dass in den unte­ren Lohn­grup­pen kaum noch Unter­schie­de zu den Sozi­al­leis­tun­gen fest­zu­stel­len sei. „Das trägt nicht gera­de zur Moti­va­ti­on bei. Arbeit muss sich mehr loh­nen, als zuhau­se zu blei­ben“, so die Zuhö­re­rin. Aber auch die soge­nann­te kal­te Pro­gres­si­on belas­te die Arbeit­neh­mer. „Erst auf Drän­gen der CDU wur­de das Pro­blem von der Ampel ange­packt. Die Ergeb­nis­se wer­den aller­dings frü­hes­tens im nächs­ten Jahr Aus­wir­kun­gen haben“, sag­te Thie­le, der als stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Land­tag auch finanz­po­li­ti­scher Spre­cher ist. Da es in Ost­fries­land vie­le Pend­ler gebe, die drin­gend auf ihre Autos ange­wie­sen sei­en, bedür­fe es auch hier Ent­las­tun­gen. Es darf doch nicht sein, dass ein Pend­ler der­zeit einen Tages­lohn zum Tan­ken auf­wen­den müs­sen, um zur Arbeit zu kom­men“, monier­te Wüst, der einst wie Thie­le CDU-Gene­ral­se­kre­tär in sei­nem Bun­des­land war.

Deut­lich wur­den auch die Sor­gen der Land­wir­te um die zuneh­men­de Büro­kra­ti­sie­rung, die mit der Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung einen neu­en Höhe­punkt erreich­ten. „Wir müs­sen die Arbeit für die Fami­li­en auf ihren Höfen wie­der attrak­ti­ver gestal­ten. Sonst bege­ben wir uns, wie bei der Ener­gie auch bei der Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln in eine Abhän­gig­keit“, sag­te Wüst. Aktu­ell dro­he bei der Pro­duk­ti­on von Schwei­ne­fleisch eine Abwan­de­rung, bei­spiels­wei­se nach Spa­ni­en. Die Ener­gie­kri­se zei­ge doch gera­de sehr deut­lich auf, dass Deutsch­land unab­hän­gi­ger wer­den müs­se. Dazu zäh­le auch die Lebensmittelproduktion.

Wüst und die CDU hat­ten am 15. Mai die­ses Jah­res in Nord­rhein-West­fa­len die Land­tags­wahl nach einer rasan­ten Auf­hol­jagd mit 35,7 Pro­zent und neun Pro­zent Vor­sprung vor der SPD gewon­nen. Als Wüst am 27. Okto­ber 2021 zum Nach­fol­ger von Armin Laschet gewählt wur­de, lag die CDU in Umfra­gen noch abge­schla­gen neun Pro­zent­punk­te hin­ter der SPD. „In den Tagen vor der Wahl sag­ten die Demo­sko­pen uns ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen vor­aus. Das war ver­gleich­bar mit der Situa­ti­on heu­te in Nie­der­sach­sen. Es lohnt sich also, jetzt noch ein­mal rich­tig Gas zu geben. Dann liegt ihr auch in Nie­der­sach­sen am Wahl­abend klar vor­ne. Und das ist wich­tig für Nie­der­sach­sen, damit Bernd Alt­hus­mann mit sei­ner zupa­cken­den Art Minis­ter­prä­si­dent wer­den kann. Und es ist wich­tig für Deutsch­land. Denn wir alle schau­en auf Nie­der­sach­sen und hof­fen auf ein kla­res Signal an die Ampel, dass die Men­schen das Zau­dern und Zögern nicht län­ger akzep­tie­ren“, moti­vier­te Wüst, die Wahl­kämp­fer in Ost­fries­land am Ende der Dis­kus­si­on. Es loh­ne sich zu kämp­fen. Sil­ke Kuh­lemann und Ulf Thie­le ver­ab­schie­de­ten Minis­ter­prä­si­dent Wüst gemein­sam mit einem ost­frie­si­schen Tee­ge­schenk und dank­ten ihm für sei­ne Unter­stüt­zung in die­sem Landtagswahlkampf.

Ken­nen sich gut und schät­zen sich aus frü­he­ren Zei­ten: Der hie­si­ge CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (links) und Hen­drik Wüst, Minis­ter­prä­si­dent von Nord­rhein-West­fa­len, waren zeit­gleich Gene­ral­se­kre­tä­re ihrer CDU-Lan­des­ver­bän­de und seit­dem befreun­det. Fotos: Jür­gen Eden/CDU-Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele


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Leda­brü­cke in Leer gesperrt: Umlei­tun­gen am 20. und 21. Okto­ber 2026

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Leda­brü­cke in Leer wird am 20. und 21. Okto­ber tags­über gesperrt

Leer – Auto­fah­rer müs­sen sich am 20. und 21. Okto­ber 2026 auf Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen im Bereich der Leda­brü­cke in Leer ein­stel­len. Wegen einer tur­nus­mä­ßi­gen Bau­werks­prü­fung wird die Brü­cke an der Bun­des­stra­ße 70 (B 70), Papen­bur­ger Stra­ße, an bei­den Tagen jeweils von 9 bis 16 Uhr für den gesam­ten Kraft­fahr­zeug­ver­kehr gesperrt. Das teil­te die Stadt Leer mit.

Bau­werks­prü­fung an der Ledabrücke

Die regel­mä­ßi­ge Prü­fung ist erfor­der­lich, um den Zustand des Bau­werks beur­tei­len und mög­li­che Ver­än­de­run­gen früh­zei­tig erken­nen zu kön­nen. Dafür muss die Leda­brü­cke an zwei Tagen vor­über­ge­hend für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr gesperrt werden.

Die Stadt Leer weist dar­auf hin, dass es sich bei den ange­ge­be­nen Zei­ten um Pla­nungs­ter­mi­ne han­delt. Die tat­säch­li­che Dau­er der Sper­rung kann daher kür­zer oder län­ger aus­fal­len als vorgesehen.

Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen die Brü­cke passieren

Für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer bleibt die Leda­brü­cke wäh­rend der Arbei­ten ein­ge­schränkt pas­sier­bar. Sie kön­nen den Bereich ein­sei­tig pas­sie­ren. Die Durch­fahrt für Ret­tungs­fahr­zeu­ge wird jeder­zeit gewährleistet.

Für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr wer­den aus­ge­schil­der­te Umlei­tun­gen eingerichtet.

Umlei­tung von Papen­burg nach Leer

Wer aus Rich­tung Papen­burg nach Leer fah­ren möch­te, wird über die Umlei­tung U1 geführt. Die­se ver­läuft über die Bun­des­stra­ße 438 (B 438) in Rich­tung Rhau­der­fehn. Von dort geht es über die B 72 und die Auto­bahn 28 (A 28) wei­ter zur B 436 nach Leer.

Umlei­tung von Leer nach Papenburg

Für Ver­kehrs­teil­neh­mer, die von Leer in Rich­tung Papen­burg unter­wegs sind, ist die Umlei­tung U2 vor­ge­se­hen. Sie führt zunächst über die B 436 und anschlie­ßend auf die A 28. An der Anschluss­stel­le Fils­um wech­seln die Fah­rer auf die B 72. In Höhe Rhau­der­fehn geht es schließ­lich über die B 438 wei­ter in Rich­tung Papenburg.

Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten die Umlei­tun­gen bei ihrer Fahrt­pla­nung berück­sich­ti­gen und gege­be­nen­falls zusätz­li­che Fahr­zeit einplanen.

Ver­kehrs­maß­nah­men ab Auf­stel­lung der Schilder

Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Anbrin­gung bezie­hungs­wei­se Auf­stel­lung der ent­spre­chen­den Ver­kehrs­zei­chen in Kraft. Die Umlei­tun­gen wer­den ausgeschildert.

Die Bekannt­ma­chung der Stadt Leer trägt das Datum vom 8. Okto­ber 2026. Als zustän­di­ge Behör­de zeich­net die Stadt Leer (Ost­fries­land), ver­tre­ten durch den Bür­ger­meis­ter, verantwortlich.

Die wich­tigs­ten Ter­mi­ne im Überblick:

  • Sper­rung: Leda­brü­cke (B 70/Papenburger Stra­ße), Leer

  • Datum: Diens­tag, 20. Okto­ber, und Mitt­woch, 21. Okto­ber 2026

  • Uhr­zeit: jeweils von 9 bis 16 Uhr

  • Betrof­fen: gesam­ter Kraftfahrzeugverkehr

  • Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer: ein­sei­ti­ge Pas­sa­ge möglich

  • Ret­tungs­fahr­zeu­ge: Durch­fahrt jeder­zeit gewährleistet

  • Umlei­tun­gen: U1 von Papen­burg nach Leer, U2 von Leer nach Papenburg

 

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Leer wird „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“: Stadt stärkt Betei­li­gung von Kin­dern und Jugendlichen

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Das Foto zeigt (v.l.): Claus-Peter Horst, Arne Sal­ge, Björn Stein­au, Inka Rip­ken, Det­lef Holz und Dr. Hei­de-Rose Brückner.

Stadt Leer wird „Kin­der­freund­li­che Kommune“

Leer – Die Stadt Leer tritt dem Pro­gramm „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­nen“ bei. Mit der Unter­schrift von Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst wur­de der Bei­tritt am Don­ners­tag offi­zi­ell besie­gelt. Zuvor hat­te der Stadt­rat die ent­spre­chen­de Ent­schei­dung getroffen.

Ziel des Pro­gramms ist es, die Bedürf­nis­se von Kin­dern und Jugend­li­chen in Leer künf­tig noch stär­ker zu berück­sich­ti­gen. Dies soll bei der Pla­nung, bei poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen und auch bei der Umset­zung von Pro­jek­ten und Maß­nah­men eine grö­ße­re Rol­le spielen.

„Das Ziel ist klar: Es geht dar­um, die Bedürf­nis­se von Kin­dern und Jugend­li­chen in allen Berei­chen noch stär­ker zu berück­sich­ti­gen – egal ob bei der Pla­nung, Ent­schei­dung oder Umset­zung von Pro­jek­ten und Maß­nah­men in Leer“, erklär­te Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst.

Stadt Leer will Betei­li­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen stärken

Unter­stüt­zung erhält die Stadt dabei vom Ver­ein „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“. Dr. Hei­de-Rose Brück­ner, Seni­or-Con­sul­tant des Ver­eins, begrüß­te den Bei­tritt und erklär­te: „Wir freu­en uns dar­auf, die Stadt dabei zu beglei­ten, noch zukunfts­fä­hi­ger und attrak­ti­ver für jun­ge Men­schen und Fami­li­en zu werden.“

Bei dem Ter­min im Rat­haus waren neben Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst auch der Ers­te Stadt­rat Det­lef Holz, die städ­ti­sche Koor­di­na­to­rin für das Pro­jekt, Inka Rip­ken, sowie Björn Stein­au und Arne Sal­ge vom Fach­dienst Jugend, Schu­le, Sport und Sozia­les dabei.

Leer ist damit in Nie­der­sach­sen bereits die 23. Kom­mu­ne, die sich offi­zi­ell dem Pro­gramm „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­nen“ ange­schlos­sen hat. Trä­ger des Ver­eins „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“ sind UNICEF Deutsch­land und das Deut­sche Kin­der­hilfs­werk.

Bestehen­de Ange­bo­te sol­len bes­ser mit­ein­an­der ver­knüpft werden

In Leer gibt es bereits zahl­rei­che Ange­bo­te und Maß­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che. Die­se fin­den bis­lang aller­dings häu­fig an unter­schied­li­chen Stel­len statt. Im Rah­men des Pro­gramms sol­len die bestehen­den Akti­vi­tä­ten künf­tig stär­ker zusam­men­ge­führt und wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Im Mit­tel­punkt steht dabei der Auf­bau einer struk­tu­rier­ten und nach­hal­ti­gen Betei­li­gungs­kul­tur. Die Per­spek­ti­ven von Kin­dern, Jugend­li­chen und ihren Fami­li­en sol­len in unter­schied­li­chen Berei­chen der Stadt stär­ker berück­sich­tigt werden.

Damit sol­len jun­ge Men­schen nicht nur Ziel­grup­pe städ­ti­scher Maß­nah­men sein, son­dern ihre Erfah­run­gen, Wün­sche und Bedürf­nis­se auch aktiv in die wei­te­re Ent­wick­lung der Stadt ein­brin­gen können.

Bestands­auf­nah­me bil­det den ers­ten Schritt

Als nächs­tes ist zunächst eine Bestands­auf­nah­me geplant. Dabei soll unter­sucht wer­den, wie die Lebens­be­din­gun­gen von Kin­dern und Jugend­li­chen in Leer bereits heu­te aus­se­hen und an wel­chen Stel­len wei­te­rer Ver­bes­se­rungs­be­darf besteht.

Nach der Aus­wer­tung die­ser Bestands­auf­nah­me erhält die Stadt gemein­sam mit Sach­ver­stän­di­gen kon­kre­te Emp­feh­lun­gen. Die­se sol­len anschlie­ßend in einen Akti­ons­plan für eine kin­der­freund­li­che­re Stadt Leer einfließen.

Der Akti­ons­plan soll kon­kre­te Maß­nah­men ent­hal­ten. Über deren Umset­zung muss anschlie­ßend der Stadt­rat ent­schei­den. Die beschlos­se­nen Maß­nah­men sol­len Schritt für Schritt umge­setzt werden.

Sie­gel „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“ für Leer

Im Zusam­men­hang mit dem Bei­tritt erhält die Stadt Leer das Sie­gel „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“. Damit beginnt für die Stadt zugleich ein län­ger­fris­ti­ger Pro­zess, bei dem die Inter­es­sen von Kin­dern und Jugend­li­chen stär­ker in die kom­mu­na­le Ent­wick­lung ein­be­zo­gen wer­den sollen.

Das Pro­gramm soll dazu bei­tra­gen, Leer für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­li­en noch attrak­ti­ver und zukunfts­fä­hi­ger zu gestalten.

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Mal­wett­be­werb in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Rund 80 Kin­der malen ihre schöns­ten Zugerlebnisse

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Begeis­ter­te Kin­der beim Mal­wett­be­werb zum The­ma Zug­fah­ren in Westoverledingen

Rund 80 Dritt­kläss­ler betei­lig­ten sich an der Akti­on im Rah­men der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che – sechs Bil­der wur­den mit Prei­sen ausgezeichnet

Wes­t­ov­er­le­din­gen – Bun­te Bil­der, krea­ti­ve Ideen und vie­le glück­li­che Gesich­ter: Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat im Rah­men der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che (EMW) einen Mal­wett­be­werb für die drit­ten Klas­sen der Grund­schu­len ver­an­stal­tet. Im Mit­tel­punkt stand dabei ein The­ma, das bei den Kin­dern für viel Fan­ta­sie sorg­te: das Zugfahren.

Die Euro­päi­sche Mobi­li­täts­wo­che fand in die­sem Jahr vom 16. bis 22. Sep­tem­ber statt. Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen nahm die Akti­ons­wo­che zum Anlass, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der drit­ten Klas­sen zum krea­ti­ven Mit­ma­chen einzuladen.

Unter dem Mot­to „Zug­fah­ren“ soll­ten die Kin­der ihr schöns­tes eige­nes Zug­er­leb­nis auf Papier brin­gen oder dar­stel­len, wie sie sich eine Zug­fahrt vor­stel­len. Dabei waren der Fan­ta­sie kei­ne Gren­zen gesetzt.

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Rund 80 Kunst­wer­ke wur­den eingereicht

Alle Dritt­kläss­ler der gemeind­li­chen Grund­schu­len hat­ten die Mög­lich­keit, sich an dem Mal­wett­be­werb zu betei­li­gen. Die Grund­schu­len Ihr­ho­ve und Flachs­meer nah­men schließ­lich an der Akti­on teil.

Rund 80 Schü­le­rin­nen und Schü­ler reich­ten ihre per­sön­li­chen Kunst­wer­ke ein. Ent­stan­den sind zahl­rei­che krea­ti­ve Bil­der, die ganz unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen und Erleb­nis­se rund um das Zug­fah­ren zeigen.

Aus allen ein­ge­reich­ten Bil­dern wur­den ins­ge­samt sechs Gewin­ner­bil­der aus­ge­wählt und mit Prei­sen ausgezeichnet.

Fami­li­en­ti­cket, Eis-Gut­schei­ne und wei­te­re Preise

Für die jeweils ers­ten Plät­ze der bei­den Grund­schu­len gab es ein beson­de­res Erleb­nis: Die Gewin­ner erhiel­ten jeweils ein Fami­li­en­ti­cket für den Besuch des Leera­ner Minia­tur­lan­des.

Die Kin­der auf den zwei­ten Plät­zen durf­ten sich über Gut­schei­ne für das Eis­ca­fé Bel­lo in Flachs­meer freuen.

Für die Dritt­plat­zier­ten gab es Sat­tel­be­zü­ge und Straßenkreide.

Doch auch alle ande­ren Kin­der gin­gen nicht leer aus. Alle teil­neh­men­den Dritt­kläss­ler erhiel­ten eine Warn­wes­te als Geschenk. Damit wur­de nicht nur die krea­ti­ve Leis­tung der Kin­der gewür­digt, son­dern gleich­zei­tig ein prak­ti­scher Bei­trag zur Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr geleistet.

Preis­ver­lei­hun­gen sorg­ten für strah­len­de Gesichter

Die Preis­über­ga­ben fan­den direkt in den bei­den teil­neh­men­den Grund­schu­len statt. Über­reicht wur­den die Prei­se von den Gemein­de­mit­ar­bei­te­rin­nen Tom­ke van Les­sen, Mobi­li­täts­be­auf­trag­te der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, und Kirs­ten Bee­ning, Pres­se­spre­che­rin der Gemeinde.

Bei den Kin­dern war die Freu­de über die Aus­zeich­nun­gen ent­spre­chend groß. Doch auch unab­hän­gig von den gewon­ne­nen Prei­sen kam die Akti­on gut an. Sowohl die Schü­le­rin­nen und Schü­ler als auch die betei­lig­ten Lehr­kräf­te hat­ten viel Spaß an dem Malwettbewerb.

Die Preis­ver­lei­hun­gen sorg­ten schließ­lich für vie­le glück­li­che Gesich­ter und bil­de­ten einen schö­nen Abschluss der Akti­on im Rah­men der Euro­päi­schen Mobilitätswoche.

Der Mal­wett­be­werb zeig­te dabei auf krea­ti­ve Wei­se, wie sich das The­ma nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät und Zug­fah­ren bereits mit Kin­dern spie­le­risch auf­grei­fen lässt – und dass dabei vor allem eines im Mit­tel­punkt ste­hen darf: die Freu­de am gemein­sa­men Mitmachen.

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Wahl­ein­spruch gegen Kreis­wahl im Land­kreis Leer: Aus­zäh­lungs­feh­ler in zwei Wahl­be­zir­ken entdeckt Kreis­wahl vom 13. Sep­tem­ber 2026 muss kor­ri­giert wer­den –...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

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Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

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Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

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Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

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„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

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Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

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Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

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84. Ruder­re­gat­ta in Leer: Span­nen­de Ren­nen und Nacht­sprint am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 Leer – Am 12. und 13. Sep­tem­ber...

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