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Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

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Sprach am Mon­tag­nach­mit­tag auf Ein­la­dung der CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Ulf Thie­le (Vor­der­rei­he, Zwei­ter von links) und Sil­ke Kuh­lemann (Vor­der­rei­he, Drit­te von links) bei einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung des CDU-Kreis­ver­ban­des Leer auf der Ter­ras­se des Zoll­haus in Leer zu Mit­glie­dern der CDU und Inter­es­sier­ten: Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU).

Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

Die Ener­gie­kri­se und die sich aus ihr erge­ben­den Her­aus­for­de­run­gen für Betrie­be, ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die Bevöl­ke­rung domi­nier­te des Besuch des nord­rhein­west­fä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Hen­drik Wüst (CDU) in Leer. Der Süd­west­fa­le war auf Ein­la­dung des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und der Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann nach Ost­fries­land gekommen.

Auf der Ter­ras­se des Zoll­haus kri­ti­sier­te er, dass die Bun­des­re­gie­rung aus SPD, Grü­nen und FDP ihr 65 Mil­li­ar­den-Euro teu­res Paket zur Hälf­te zu Las­ten der Finan­zen von Län­dern und Kom­mu­nen kon­zi­piert aber nicht ein­mal mit ihnen im Vor­feld bespro­chen habe. „Man muss mich nicht unbe­dingt fra­gen. Aber wenn wir was mit­be­zah­len sol­len, hät­te ich mich dazu schon ger­ne ein­ge­bracht“, so Wüst. Dem pflich­te­te Thie­le bei. Denn den Anteil, den die Län­der wie bei­spiels­wei­se Nie­der­sach­sen auf­brin­gen müs­sen, fehlt zur Gestal­tung der eige­nen Zukunfts­fra­gen, bei­spiels­wei­se an den Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten. „Wer bestellt, muss es auch bezah­len“, so Thie­le. Das Gieß­kan­nen­prin­zip der Ampel hal­te er zudem für falsch. „Das ist jetzt der drit­te Ver­such einer Ent­las­tung. Und der muss jetzt sit­zen“, so Wüst. „Die Men­schen wol­len jetzt Prag­ma­tis­mus und eine kla­re, ver­läss­li­che Hal­tung“, sag­te Wüst. Das müs­se ideo­lo­gie­frei geschehen.

Aber Wüst berich­te­te auch von einem Gespräch mit einem Bäcker aus Clop­pen­burg, der bereits Umsatz­ein­bu­ßen ver­spü­re, weil Men­schen auf­grund von Spar­zwän­gen beim Dis­coun­ter kau­fen müss­ten. Kaum einer der Hand­werks­be­trie­be traue sich, die Mehr­kos­ten für Ener­gie und Roh­stof­fe voll­ends an die Kun­den wei­ter­zu­ge­ben, da dann noch mehr Kun­den abwan­dern könn­ten. „Das Pro­blem der hohen Ener­gie­kos­ten muss an der Wur­zel sei­nes Ent­ste­hens, also der Ener­gie­men­ge gelöst wer­den, statt durch Umver­tei­lung“, sagt der Gast und bekam dabei Unter­stüt­zung von Thie­le. „Die Preis­bil­dung an der Strom­preis­bör­se funk­tio­niert nicht, wenn dau­er­haft mehr Strom nach­ge­fragt als ange­bo­ten wird. Der Strom­preis bil­det sich dann am teu­ers­ten Ener­gie­trä­ger, also der­zeit am Gas. Und es macht doch kei­nen Sinn, in die­ser Lage in Mas­sen Gas zu ver­stromen“, so der Ost­frie­se. Das wert­vol­le Gas müs­se gespart wer­den. Minis­ter­prä­si­dent Wüst ver­wies auf sein Bun­des­land, in dem CDU und Grü­ne sich ver­stän­digt hät­ten, in der aktu­el­len Kri­se die inten­si­ve­re Ver­stro­mung von Braun­koh­le zu ermög­li­chen. Am Ende der Lauf­zeit der Koh­le­kraft­wer­ke kön­ne die­se Men­ge wie­der redu­ziert wer­den. Dies und die über­gangs­wei­se Wei­ter­nut­zung der Kern­kraft wür­den den Gas­ver­brauch sen­ken und die Ener­gie­prei­se dämpfen.

Eine Zuhö­re­rin mach­te in der anschlie­ßen­den Debat­te deut­lich, dass in den unte­ren Lohn­grup­pen kaum noch Unter­schie­de zu den Sozi­al­leis­tun­gen fest­zu­stel­len sei. „Das trägt nicht gera­de zur Moti­va­ti­on bei. Arbeit muss sich mehr loh­nen, als zuhau­se zu blei­ben“, so die Zuhö­re­rin. Aber auch die soge­nann­te kal­te Pro­gres­si­on belas­te die Arbeit­neh­mer. „Erst auf Drän­gen der CDU wur­de das Pro­blem von der Ampel ange­packt. Die Ergeb­nis­se wer­den aller­dings frü­hes­tens im nächs­ten Jahr Aus­wir­kun­gen haben“, sag­te Thie­le, der als stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Land­tag auch finanz­po­li­ti­scher Spre­cher ist. Da es in Ost­fries­land vie­le Pend­ler gebe, die drin­gend auf ihre Autos ange­wie­sen sei­en, bedür­fe es auch hier Ent­las­tun­gen. Es darf doch nicht sein, dass ein Pend­ler der­zeit einen Tages­lohn zum Tan­ken auf­wen­den müs­sen, um zur Arbeit zu kom­men“, monier­te Wüst, der einst wie Thie­le CDU-Gene­ral­se­kre­tär in sei­nem Bun­des­land war.

Deut­lich wur­den auch die Sor­gen der Land­wir­te um die zuneh­men­de Büro­kra­ti­sie­rung, die mit der Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung einen neu­en Höhe­punkt erreich­ten. „Wir müs­sen die Arbeit für die Fami­li­en auf ihren Höfen wie­der attrak­ti­ver gestal­ten. Sonst bege­ben wir uns, wie bei der Ener­gie auch bei der Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln in eine Abhän­gig­keit“, sag­te Wüst. Aktu­ell dro­he bei der Pro­duk­ti­on von Schwei­ne­fleisch eine Abwan­de­rung, bei­spiels­wei­se nach Spa­ni­en. Die Ener­gie­kri­se zei­ge doch gera­de sehr deut­lich auf, dass Deutsch­land unab­hän­gi­ger wer­den müs­se. Dazu zäh­le auch die Lebensmittelproduktion.

Wüst und die CDU hat­ten am 15. Mai die­ses Jah­res in Nord­rhein-West­fa­len die Land­tags­wahl nach einer rasan­ten Auf­hol­jagd mit 35,7 Pro­zent und neun Pro­zent Vor­sprung vor der SPD gewon­nen. Als Wüst am 27. Okto­ber 2021 zum Nach­fol­ger von Armin Laschet gewählt wur­de, lag die CDU in Umfra­gen noch abge­schla­gen neun Pro­zent­punk­te hin­ter der SPD. „In den Tagen vor der Wahl sag­ten die Demo­sko­pen uns ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen vor­aus. Das war ver­gleich­bar mit der Situa­ti­on heu­te in Nie­der­sach­sen. Es lohnt sich also, jetzt noch ein­mal rich­tig Gas zu geben. Dann liegt ihr auch in Nie­der­sach­sen am Wahl­abend klar vor­ne. Und das ist wich­tig für Nie­der­sach­sen, damit Bernd Alt­hus­mann mit sei­ner zupa­cken­den Art Minis­ter­prä­si­dent wer­den kann. Und es ist wich­tig für Deutsch­land. Denn wir alle schau­en auf Nie­der­sach­sen und hof­fen auf ein kla­res Signal an die Ampel, dass die Men­schen das Zau­dern und Zögern nicht län­ger akzep­tie­ren“, moti­vier­te Wüst, die Wahl­kämp­fer in Ost­fries­land am Ende der Dis­kus­si­on. Es loh­ne sich zu kämp­fen. Sil­ke Kuh­lemann und Ulf Thie­le ver­ab­schie­de­ten Minis­ter­prä­si­dent Wüst gemein­sam mit einem ost­frie­si­schen Tee­ge­schenk und dank­ten ihm für sei­ne Unter­stüt­zung in die­sem Landtagswahlkampf.

Ken­nen sich gut und schät­zen sich aus frü­he­ren Zei­ten: Der hie­si­ge CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (links) und Hen­drik Wüst, Minis­ter­prä­si­dent von Nord­rhein-West­fa­len, waren zeit­gleich Gene­ral­se­kre­tä­re ihrer CDU-Lan­des­ver­bän­de und seit­dem befreun­det. Fotos: Jür­gen Eden/CDU-Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele


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Sprit­preis-Ent­las­tung gefor­dert: Nico Blo­em übt deut­li­che Kritik

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Hin­weis: Alle gezeig­ten Tank­stel­len und Preis­an­ga­ben stam­men vom 08.04.2026. Die Auf­nah­men wur­den jedoch zeit­ver­setzt erstellt – ein direk­ter Preis­ver­gleich ist daher nicht mög­lich, da es sich um Moment­auf­nah­men han­delt.  Archiv­fo­to: LeserECHO-Verlag

Deut­li­che Ansa­ge aus Wee­ner: Nico Blo­em for­dert radi­ka­les Umden­ken bei Spritpreisen

Die anhal­ten­de Belas­tung durch hohe Kraft­stoff­prei­se sorgt für schar­fe Kri­tik an der Bun­des­po­li­tik. Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em for­dert nun mas­si­ve Ent­las­tun­gen, die unmit­tel­bar bei den Bür­gern ankom­men – und spart dabei nicht mit Kri­tik an der eige­nen Regie­rungs­spit­ze in Berlin.

„Fünf oder zehn Cent rei­chen nicht aus“

Für den Abge­ord­ne­ten aus Wee­ner ist die Geduld am Ende. Ange­sichts der Prei­se an den Zapf­säu­len sieht Nico Blo­em drin­gen­den Hand­lungs­be­darf. Dabei gehe es nicht um kos­me­ti­sche Kor­rek­tu­ren: „Mir ist es ehr­lich gesagt egal, mit wel­chen Instru­men­ten wir die Prei­se sen­ken – ent­schei­dend ist, dass es jetzt pas­siert“, stellt Blo­em klar. Eine Sen­kung im ein­stel­li­gen Cent-Bereich sei ange­sichts der aktu­el­len Lage völ­lig unzu­rei­chend. Das Ziel müs­se eine Ent­las­tung sein, die für die Men­schen „direkt an der Zapf­säu­le“ sicht­bar und im Porte­mon­naie spür­bar ist.

Preis­de­ckel nach euro­päi­schem Vorbild

Blo­em bringt kon­kre­te poli­ti­sche Werk­zeu­ge ins Spiel, die in ande­ren EU-Staa­ten bereits Anwen­dung fin­den. Er ver­weist dabei ins­be­son­de­re auf das „Luxem­bur­ger Vor­bild“ eines staat­li­chen Preis­de­ckels. Auch eine Über­ge­winn­steu­er für Ener­gie­kon­zer­ne nennt er als wirk­sa­mes Mit­tel, um die Preis­spi­ra­le zu stoppen.

Die Aus­wir­kun­gen der hohen Kos­ten beschreibt der Abge­ord­ne­te als exis­tenz­be­dro­hend für ver­schie­dens­te Bran­chen in der Region:

  • Fische­rei: Fischer berich­ten, dass Aus­fahr­ten auf­grund der Treib­stoff­kos­ten nur noch Ver­lus­te einfahren.

  • Land­wirt­schaft: Auch hier stei­ge der wirt­schaft­li­che Druck massiv.

  • Pfle­ge und Wirt­schaft: Pfle­ge­diens­te und Unter­neh­men sei­en glei­cher­ma­ßen von der Kos­ten­wel­le betroffen.

 

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Kri­tik an der Bun­des­re­gie­rung: „Kanz­ler muss liefern“

Beson­ders deut­lich fällt Bloems Kri­tik in Rich­tung Ber­lin aus. Die bis­he­ri­gen Vor­schlä­ge, wie etwa eine Erhö­hung der Pend­ler­pau­scha­le, hält er für kurz­fris­tig wir­kungs­los. Die Bun­des­re­gie­rung, ins­be­son­de­re der Kanz­ler und die Wirt­schafts­mi­nis­te­rin, stün­den nun in der Pflicht, „kraft­vol­le poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen“ zu tref­fen. „Ande­re euro­päi­sche Län­der zei­gen, dass es mög­lich ist“, so Blo­em. Er for­dert befris­te­te Sofort­maß­nah­men, die grei­fen, bis sich die Markt­la­ge sta­bi­li­siert hat.

Unab­hän­gig­keit durch erneu­er­ba­re Energien

Trotz der For­de­rung nach sofor­ti­gen Ein­grif­fen in den fos­si­len Markt sieht Blo­em in der aktu­el­len Kri­se eine Bestä­ti­gung für den nie­der­säch­si­schen Weg. Die Abhän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern sei das Kernproblem.

„Nie­der­sach­sen ist auf dem rich­ti­gen Weg zum Ener­gie­land Num­mer eins. Wir müs­sen den Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien jetzt kon­se­quent beschleu­ni­gen, um unse­re Wirt­schaft unab­hän­gi­ger und kri­sen­fes­ter zu machen.“

Lang­fris­tig sei die Beschleu­ni­gung der Ener­gie­wen­de der ein­zi­ge Weg, um ähn­li­che Preis­explo­sio­nen in der Zukunft zu ver­hin­dern und die regio­na­le Wirt­schaft dau­er­haft zu schützen.

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Impf­pflicht gegen New­cast­le-Dise­a­se: Vete­ri­när­amt mahnt Geflü­gel­hal­ter zur Vorsorge

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Auf­ruf zur Imp­fung: Schutz gegen New­cast­le-Dise­a­se bei Hüh­nern und Puten

Aktu­el­le War­nung des Friedrich-Löffler-Instituts

Nach einer 30-jäh­ri­gen Pha­se ohne Aus­brü­che ver­zeich­net das Fried­rich-Löff­ler-Insti­tut eine neue Dyna­mik bei der Ver­brei­tung der New­cast­le-Dise­a­se (ND). Im Febru­ar 2026 wur­den meh­re­re Fäl­le in kom­mer­zi­el­len Geflü­gel­hal­tun­gen in Bran­den­burg und Bay­ern nach­ge­wie­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund mahnt das Vete­ri­när­amt des Land­krei­ses Leer alle Tier­hal­ter zur strik­ten Ein­hal­tung der Impfpflicht.


Krank­heits­bild und Risiken

Die New­cast­le-Dise­a­se, oft als aty­pi­sche Geflü­gel­pest bezeich­net, ist eine hoch­an­ste­cken­de Tier­seu­che. Sie betrifft ins­be­son­de­re Hüh­ner und Puten und weist Sym­pto­me auf, die der klas­si­schen Geflü­gel­pest stark ähneln.

  • Ver­lauf: Bei­de Krank­heits­for­men füh­ren zu hohen Erkran­kungs- und Ver­lust­ra­ten inner­halb der Bestände.

  • Recht­li­che Fol­gen: Gemäß EU-Tier­ge­sund­heits­recht müs­sen betrof­fe­ne Bestän­de im Fal­le eines Nach­wei­ses getö­tet wer­den. Die­se Rege­lung gilt aus­nahms­los, auch für Hob­by- und Kleinsthaltungen.

Der ent­schei­den­de Unter­schied zur klas­si­schen Geflü­gel­pest besteht in der Ver­füg­bar­keit einer wirk­sa­men Pro­phy­la­xe: Gegen New­cast­le-Dise­a­se ist eine Schutz­imp­fung nicht nur mög­lich, son­dern in Deutsch­land gesetz­lich vor­ge­schrie­ben.


Pflich­ten für Tierhalter

Die Impf­pflicht erstreckt sich über alle Hal­tungs­for­men – von der gewerb­li­chen Zucht bis zur pri­va­ten Kleinst­hal­tung. Um einen wirk­sa­men Schutz zu gewähr­leis­ten, sind fol­gen­de Punk­te zu beachten:

  1. Regel­mä­ßig­keit: Eine ein­ma­li­ge Gabe ist unzu­rei­chend. Erfor­der­lich sind eine voll­stän­di­ge Grund­im­mu­ni­sie­rung sowie regel­mä­ßi­ge Nach­imp­fun­gen in vor­ge­ge­be­nen Abständen.

  2. Doku­men­ta­ti­on: Jede durch­ge­führ­te Imp­fung muss ord­nungs­ge­mäß doku­men­tiert werden.

  3. Bera­tung: Es wird emp­foh­len, den aktu­el­len Impf­sta­tus der Tie­re in Abspra­che mit einem Tier­arzt zu überprüfen.


Bera­tung und Informationen

Für Rück­fra­gen zur Imp­fung sowie zu all­ge­mei­nen Maß­nah­men der Bio­si­cher­heit steht das Vete­ri­när­amt zur Ver­fü­gung. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen sowie Kon­takt­mög­lich­kei­ten sind über die offi­zi­el­le Web­sei­te des Land­krei­ses zugänglich:

Infor­ma­tio­nen online: www.landkreis-leer.de/tierseuchen

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Bau­ar­bei­ten an der B 70 füh­ren zu mas­si­ven Verzögerungen

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Bau­ar­bei­ten an der B 70: Ver­spä­tun­gen von Bus­sen und Müllabfuhr

Halb­sei­ti­ge Sper­rung vor der Leda­brü­cke wird zu Ver­zö­ge­run­gen führen

LEER. Die geplan­ten Bau­ar­bei­ten auf der B 70 vor der Leda­brü­cke in Leer wer­den erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf den Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) und die Müll­ab­fuhr haben. Dar­auf weist der Land­kreis Leer hin. Durch die beab­sich­tig­te halb­sei­ti­ge Sper­rung der Bun­des­stra­ße, die für die Dau­er von etwa sechs Wochen geplant ist, könn­te es zu teils mas­si­ven Ver­zö­ge­run­gen kommen.

Bau­be­ginn am Mon­tag Die zustän­di­ge Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr in Aurich hat­te erst am Mitt­woch, den 8. April 2026, ange­kün­digt, dass mit den Bau­ar­bei­ten bereits am kom­men­den Mon­tag, den 13. April, begon­nen wer­den soll. Um das Bau­feld für die neue Leda­brü­cke süd­lich des Flus­ses zu erschlie­ßen, wird die B 70 an die­ser Stel­le um eine Links­ab­bie­ger­spur erwei­tert. Wäh­rend der Bau­ar­bei­ten wird die Bun­des­stra­ße an die­sem Punkt halb­sei­tig gesperrt, der Ver­kehr soll mit einer Ampel gere­gelt werden.

Bus­ver­kehr und Schü­ler­be­för­de­rung betrof­fen Nach Rück­spra­che mit den betrof­fe­nen Ver­kehrs­un­ter­neh­men wird die halb­sei­ti­ge Sper­rung im ÖPNV inklu­si­ve der Schü­ler­be­för­de­rung in den Stoß­zei­ten unwei­ger­lich zu Ver­spä­tun­gen füh­ren. Es kann dar­über hin­aus nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass die Ver­zö­ge­run­gen in der Sum­me auch zum Aus­fall ein­zel­ner Fahr­ten füh­ren könn­ten. Betrof­fen sind fol­gen­de Lini­en der Weser Ems-Bus­ver­kehr GmbH:

  • Linie 600: Papen­burg – Leer und zurück

  • Linie 601: Leer – Coll­husen und zurück

  • Linie 622: Leer – Ihr­ho­ve – Papen­burg und zurück

  • Linie 656: Bur­la­ge – Ost­rhau­der­fehn – Backe­moor – Leer und zurück

  • Linie 690: West­rhau­der­fehn – Col­ling­horst – Leer und zurück

Zusätz­lich sind in der Schü­ler­be­för­de­rung die Frei­stel­lungs­li­nie von Erlen­born sowie zahl­rei­che Ein­zel- und Sam­mel­be­för­de­run­gen zu den För­der­schu­len und der Frei­en Christ­li­chen Schu­le Ost­fries­land in Moorm­er­land betrof­fen. Nach den vor­lie­gen­den Zah­len fah­ren täg­lich mehr als 660 Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit dem Bus über die Leda­brü­cke zur Schule.

Ver­zö­ge­run­gen auch bei der Müll­ab­fuhr Zu Ver­zö­ge­run­gen kann es auch bei der Müll­ab­fuhr kom­men, da die Fahr­zeu­ge von Ihr­ho­ve aus über die Leda­brü­cke fah­ren müs­sen, um in die Kom­mu­nen des nörd­li­chen Kreis­ge­bie­tes zu gelan­gen. Von mög­li­chen Ver­spä­tun­gen betrof­fen sind die Stadt Leer, die Gemein­den Moorm­er­land, Uple­n­gen, Hesel und Jüm­me sowie das Rheiderland.

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...