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Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

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Sprach am Mon­tag­nach­mit­tag auf Ein­la­dung der CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Ulf Thie­le (Vor­der­rei­he, Zwei­ter von links) und Sil­ke Kuh­lemann (Vor­der­rei­he, Drit­te von links) bei einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung des CDU-Kreis­ver­ban­des Leer auf der Ter­ras­se des Zoll­haus in Leer zu Mit­glie­dern der CDU und Inter­es­sier­ten: Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU).

Wüst, Thie­le und Kuh­lemann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

Die Ener­gie­kri­se und die sich aus ihr erge­ben­den Her­aus­for­de­run­gen für Betrie­be, ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die Bevöl­ke­rung domi­nier­te des Besuch des nord­rhein­west­fä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Hen­drik Wüst (CDU) in Leer. Der Süd­west­fa­le war auf Ein­la­dung des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und der Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann nach Ost­fries­land gekommen.

Auf der Ter­ras­se des Zoll­haus kri­ti­sier­te er, dass die Bun­des­re­gie­rung aus SPD, Grü­nen und FDP ihr 65 Mil­li­ar­den-Euro teu­res Paket zur Hälf­te zu Las­ten der Finan­zen von Län­dern und Kom­mu­nen kon­zi­piert aber nicht ein­mal mit ihnen im Vor­feld bespro­chen habe. „Man muss mich nicht unbe­dingt fra­gen. Aber wenn wir was mit­be­zah­len sol­len, hät­te ich mich dazu schon ger­ne ein­ge­bracht“, so Wüst. Dem pflich­te­te Thie­le bei. Denn den Anteil, den die Län­der wie bei­spiels­wei­se Nie­der­sach­sen auf­brin­gen müs­sen, fehlt zur Gestal­tung der eige­nen Zukunfts­fra­gen, bei­spiels­wei­se an den Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten. „Wer bestellt, muss es auch bezah­len“, so Thie­le. Das Gieß­kan­nen­prin­zip der Ampel hal­te er zudem für falsch. „Das ist jetzt der drit­te Ver­such einer Ent­las­tung. Und der muss jetzt sit­zen“, so Wüst. „Die Men­schen wol­len jetzt Prag­ma­tis­mus und eine kla­re, ver­läss­li­che Hal­tung“, sag­te Wüst. Das müs­se ideo­lo­gie­frei geschehen.

Aber Wüst berich­te­te auch von einem Gespräch mit einem Bäcker aus Clop­pen­burg, der bereits Umsatz­ein­bu­ßen ver­spü­re, weil Men­schen auf­grund von Spar­zwän­gen beim Dis­coun­ter kau­fen müss­ten. Kaum einer der Hand­werks­be­trie­be traue sich, die Mehr­kos­ten für Ener­gie und Roh­stof­fe voll­ends an die Kun­den wei­ter­zu­ge­ben, da dann noch mehr Kun­den abwan­dern könn­ten. „Das Pro­blem der hohen Ener­gie­kos­ten muss an der Wur­zel sei­nes Ent­ste­hens, also der Ener­gie­men­ge gelöst wer­den, statt durch Umver­tei­lung“, sagt der Gast und bekam dabei Unter­stüt­zung von Thie­le. „Die Preis­bil­dung an der Strom­preis­bör­se funk­tio­niert nicht, wenn dau­er­haft mehr Strom nach­ge­fragt als ange­bo­ten wird. Der Strom­preis bil­det sich dann am teu­ers­ten Ener­gie­trä­ger, also der­zeit am Gas. Und es macht doch kei­nen Sinn, in die­ser Lage in Mas­sen Gas zu ver­stromen“, so der Ost­frie­se. Das wert­vol­le Gas müs­se gespart wer­den. Minis­ter­prä­si­dent Wüst ver­wies auf sein Bun­des­land, in dem CDU und Grü­ne sich ver­stän­digt hät­ten, in der aktu­el­len Kri­se die inten­si­ve­re Ver­stro­mung von Braun­koh­le zu ermög­li­chen. Am Ende der Lauf­zeit der Koh­le­kraft­wer­ke kön­ne die­se Men­ge wie­der redu­ziert wer­den. Dies und die über­gangs­wei­se Wei­ter­nut­zung der Kern­kraft wür­den den Gas­ver­brauch sen­ken und die Ener­gie­prei­se dämpfen.

Eine Zuhö­re­rin mach­te in der anschlie­ßen­den Debat­te deut­lich, dass in den unte­ren Lohn­grup­pen kaum noch Unter­schie­de zu den Sozi­al­leis­tun­gen fest­zu­stel­len sei. „Das trägt nicht gera­de zur Moti­va­ti­on bei. Arbeit muss sich mehr loh­nen, als zuhau­se zu blei­ben“, so die Zuhö­re­rin. Aber auch die soge­nann­te kal­te Pro­gres­si­on belas­te die Arbeit­neh­mer. „Erst auf Drän­gen der CDU wur­de das Pro­blem von der Ampel ange­packt. Die Ergeb­nis­se wer­den aller­dings frü­hes­tens im nächs­ten Jahr Aus­wir­kun­gen haben“, sag­te Thie­le, der als stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Land­tag auch finanz­po­li­ti­scher Spre­cher ist. Da es in Ost­fries­land vie­le Pend­ler gebe, die drin­gend auf ihre Autos ange­wie­sen sei­en, bedür­fe es auch hier Ent­las­tun­gen. Es darf doch nicht sein, dass ein Pend­ler der­zeit einen Tages­lohn zum Tan­ken auf­wen­den müs­sen, um zur Arbeit zu kom­men“, monier­te Wüst, der einst wie Thie­le CDU-Gene­ral­se­kre­tär in sei­nem Bun­des­land war.

Deut­lich wur­den auch die Sor­gen der Land­wir­te um die zuneh­men­de Büro­kra­ti­sie­rung, die mit der Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung einen neu­en Höhe­punkt erreich­ten. „Wir müs­sen die Arbeit für die Fami­li­en auf ihren Höfen wie­der attrak­ti­ver gestal­ten. Sonst bege­ben wir uns, wie bei der Ener­gie auch bei der Pro­duk­ti­on von Lebens­mit­teln in eine Abhän­gig­keit“, sag­te Wüst. Aktu­ell dro­he bei der Pro­duk­ti­on von Schwei­ne­fleisch eine Abwan­de­rung, bei­spiels­wei­se nach Spa­ni­en. Die Ener­gie­kri­se zei­ge doch gera­de sehr deut­lich auf, dass Deutsch­land unab­hän­gi­ger wer­den müs­se. Dazu zäh­le auch die Lebensmittelproduktion.

Wüst und die CDU hat­ten am 15. Mai die­ses Jah­res in Nord­rhein-West­fa­len die Land­tags­wahl nach einer rasan­ten Auf­hol­jagd mit 35,7 Pro­zent und neun Pro­zent Vor­sprung vor der SPD gewon­nen. Als Wüst am 27. Okto­ber 2021 zum Nach­fol­ger von Armin Laschet gewählt wur­de, lag die CDU in Umfra­gen noch abge­schla­gen neun Pro­zent­punk­te hin­ter der SPD. „In den Tagen vor der Wahl sag­ten die Demo­sko­pen uns ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen vor­aus. Das war ver­gleich­bar mit der Situa­ti­on heu­te in Nie­der­sach­sen. Es lohnt sich also, jetzt noch ein­mal rich­tig Gas zu geben. Dann liegt ihr auch in Nie­der­sach­sen am Wahl­abend klar vor­ne. Und das ist wich­tig für Nie­der­sach­sen, damit Bernd Alt­hus­mann mit sei­ner zupa­cken­den Art Minis­ter­prä­si­dent wer­den kann. Und es ist wich­tig für Deutsch­land. Denn wir alle schau­en auf Nie­der­sach­sen und hof­fen auf ein kla­res Signal an die Ampel, dass die Men­schen das Zau­dern und Zögern nicht län­ger akzep­tie­ren“, moti­vier­te Wüst, die Wahl­kämp­fer in Ost­fries­land am Ende der Dis­kus­si­on. Es loh­ne sich zu kämp­fen. Sil­ke Kuh­lemann und Ulf Thie­le ver­ab­schie­de­ten Minis­ter­prä­si­dent Wüst gemein­sam mit einem ost­frie­si­schen Tee­ge­schenk und dank­ten ihm für sei­ne Unter­stüt­zung in die­sem Landtagswahlkampf.

Ken­nen sich gut und schät­zen sich aus frü­he­ren Zei­ten: Der hie­si­ge CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (links) und Hen­drik Wüst, Minis­ter­prä­si­dent von Nord­rhein-West­fa­len, waren zeit­gleich Gene­ral­se­kre­tä­re ihrer CDU-Lan­des­ver­bän­de und seit­dem befreun­det. Fotos: Jür­gen Eden/CDU-Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele


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Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr 2026 im Land­kreis Leer: Alle Ter­mi­ne und Regeln im Überblick

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Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr im Land­kreis Leer star­tet am 2. Novem­ber 2026

Kos­ten­lo­se Abho­lung in Rhau­der­fehn, Wes­t­ov­er­le­din­gen, Leer und wei­te­ren Gemein­den: Der Land­kreis Leer beginnt am 2. Novem­ber 2026 mit der herbst­li­chen Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr. Bis Ende Novem­ber kön­nen Bür­ger ihren gebün­del­ten Baum- und Strauch­schnitt an den jewei­li­gen Abfuhr­ter­mi­nen zur Abho­lung bereit­stel­len. Dabei gel­ten bestimm­te Vor­ga­ben für Län­ge, Durch­mes­ser, Gewicht und Bindematerial.

Land­kreis Leer. Wenn im Herbst Bäu­me und Sträu­cher zurück­ge­schnit­ten wer­den, fällt in vie­len Gär­ten eine grö­ße­re Men­ge an Ästen und Zwei­gen an. Damit die­se ord­nungs­ge­mäß ent­sorgt wer­den kön­nen, orga­ni­siert der Land­kreis Leer auch im Herbst 2026 wie­der eine kos­ten­lo­se Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr. Der ers­te Abfuhr­ter­min ist am 2. Novem­ber in der Gemein­de Rhau­der­fehn. Anschlie­ßend fol­gen die wei­te­ren Städ­te, Gemein­den und Samt­ge­mein­den im Kreis­ge­biet. Die Abfuhr endet Ende Novem­ber mit den Ter­mi­nen in der Stadt Leer und auf der Insel Borkum.

Damit die Abho­lung rei­bungs­los funk­tio­niert, müs­sen die Gar­ten­ab­fäl­le recht­zei­tig und ent­spre­chend den gel­ten­den Vor­ga­ben am Stra­ßen­rand bereitliegen.

Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr 2026: Alle Ter­mi­ne im Überblick

Die Abfuhr erfolgt je nach Gemein­de und teil­wei­se auch nach Orts­tei­len an unter­schied­li­chen Tagen. Für die Pla­nung der Gar­ten­ar­bei­ten soll­ten die jewei­li­gen Ter­mi­ne beach­tet werden.

Datum

Gemein­de / Stadt und Ortsteile

2. Novem­ber 2026

Gemein­de Rhauderfehn

3. Novem­ber 2026

Gemein­de Ostrhauderfehn

4. Novem­ber 2026

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen – nörd­li­cher Bereich

5. Novem­ber 2026

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen – süd­li­cher Bereich

6. Novem­ber 2026

Samt­ge­mein­de Jümme

9. Novem­ber 2026

Gemein­de Jemgum

9. Novem­ber 2026

Gemein­de Bun­de: Dol­lart sowie Bund­er­hee teil­wei­se – Deich­stra­ße, Heester­weg und Molkereistraße

10. Novem­ber 2026

Gemein­de Bun­de: Bun­de, Bund­er­hee, Boen und Wymeer

11. Novem­ber 2026

Stadt Wee­ner: Hol­thusen, Hol­thu­ser­hei­de, Sta­pel­moor, Die­le, Vel­la­ge, Hal­te und Tichelwarf

12. Novem­ber 2026

Stadt Wee­ner: Stadtgebiet

13. Novem­ber 2026

Stadt Wee­ner: Möh­len­warf, Ween­er­moor, Bescho­ten­weg, St. Geor­gi­wold, Kirch­bor­gum, Fers­ten­bor­gum und Middelstenborgum

16. Novem­ber 2026

Samt­ge­mein­de Hesel

17. Novem­ber 2026

Gemein­de Uplengen

18. Novem­ber 2026

Gemein­de Moorm­er­land: War­singsfehn und Neer­moor Kolonie

19. Novem­ber 2026

Gemein­de Moorm­er­land: Older­sum, Rori­chum, Ter­gast, Gan­der­sum, Ter­borg, Neer­moor und Veenhusen

20. Novem­ber 2026

Gemein­de Moorm­er­land: Hats­hau­sen, Boek­ze­tel­er­fehn und Jheringsfehn

23. bis 27. Novem­ber 2026

Stadt Leer

23. bis 27. Novem­ber 2026

Insel Bor­kum

Für die Stadt Leer und die Insel Bor­kum gilt eine Beson­der­heit: Die Abho­lung des Baum- und Strauch­schnitts erfolgt dort jeweils am Tag der regu­lä­ren Hausmüllabfuhr.

 

Die­se Regeln gel­ten für die kos­ten­lo­se Abholung

Damit Äste und Sträu­cher bei der herbst­li­chen Abfuhr mit­ge­nom­men wer­den, müs­sen sie ord­nungs­ge­mäß gebün­delt sein. Außer­dem gel­ten kla­re Vor­ga­ben für die Grö­ße und das Gewicht der Bündel.

Die wich­tigs­ten Regeln im Überblick:

  • Bereit­stel­lung: Der gebün­del­te Baum- und Strauch­schnitt muss am jewei­li­gen Abfuhr­tag spä­tes­tens bis 6 Uhr mor­gens am Stra­ßen­rand liegen.

  • Ver­kehrs­si­cher­heit: Das Mate­ri­al ist so zu plat­zie­ren, dass der öffent­li­che Ver­kehr nicht behin­dert wird.

  • Maxi­ma­le Län­ge: Die ein­zel­nen Bün­del dür­fen höchs­tens zwei Meter lang sein.

  • Durch­mes­ser: Mit­ge­nom­men wer­den Äste und Sträu­cher mit einem Durch­mes­ser von maxi­mal 15 Zentimetern.

  • Gewicht: Ein Bün­del darf nicht mehr als 50 Kilo­gramm wiegen.

  • Bin­de­ma­te­ri­al: Zum Bün­deln dür­fen aus­schließ­lich Stroh- oder Bast­band ver­wen­det wer­den. Kunst­stoff­band ist nicht erlaubt.

Wer den Baum- und Strauch­schnitt bereits vor dem Abfuhr­tag vor­be­rei­tet, soll­te dar­auf ach­ten, dass die Bün­del die­se Vor­ga­ben erfül­len. So lässt sich ver­mei­den, dass Mate­ri­al bei der Abho­lung zurückbleibt.

Die­se Gar­ten­ab­fäl­le wer­den nicht mitgenommen

Nicht alle bei der Gar­ten­ar­beit anfal­len­den Abfäl­le kön­nen über die kos­ten­lo­se Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr ent­sorgt wer­den. Von der Abho­lung aus­ge­schlos­sen sind Baum­stub­ben, Gar­ten­ab­fäl­le in Säcken sowie Baum­stäm­me, die zu dick sind und die vor­ge­ge­be­nen Maße überschreiten.

Auch Strauch­schnitt aus Gar­ten­bau­be­trie­ben und Baum­schu­len wird nicht mit­ge­nom­men. Glei­ches gilt für Schnitt­gut von gewerb­lich genutz­ten Grundstücken.

Die Abfuhr ist damit auf gebün­del­te Äste und Sträu­cher aus dem zuge­las­se­nen Bereich beschränkt. Wer ande­re Gar­ten­ab­fäl­le ent­sor­gen möch­te, soll­te sich über die dafür vor­ge­se­he­nen Ent­sor­gungs­mög­lich­kei­ten informieren.

Abfuhr­ter­mi­ne online prü­fen und Abfall­be­ra­tung kontaktieren

Wer sich über den genau­en Abfuhr­ter­min für sei­nen Wohn­ort infor­mie­ren möch­te, kann die Ter­mi­ne online auf der Inter­net­sei­te der Abfall­wirt­schaft einsehen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter:

  • Abfuhr­ter­mi­ne: www.all-leer.de/abfuhrtermine

  • Kos­ten­lo­se Ser­vice­num­mer der Abfall­be­ra­tung: 0800 – 9 25 24 23

  • E‑Mail: abfallberatung@all-leer.de

Mit der kos­ten­lo­sen Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr bie­tet der Land­kreis Leer auch im Herbst 2026 eine Mög­lich­keit, anfal­len­de Äste und Sträu­cher ord­nungs­ge­mäß zu ent­sor­gen. Ent­schei­dend ist, den jewei­li­gen Abfuhr­ter­min ein­zu­hal­ten und das Schnitt­gut recht­zei­tig, gebün­delt und nach den gel­ten­den Vor­ga­ben am Stra­ßen­rand bereitzulegen.

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Bun­des­po­li­zei Bun­de: Anja Troff-Schaffar­zyk beglei­tet Grenz­kon­trol­len und kri­ti­siert bau­li­che Mängel

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Die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk sprach mit dem Poli­zei­di­rek­tor Micha­el Schim­ka­tis über die all­täg­li­chen Abläu­fe und Her­aus­for­de­run­gen bei der Bun­des­po­li­zei Bun­de, ins­be­son­de­re erneut über die bau­li­chen Män­gel der Dienst­stel­le. Foto: Bundespolizei

Bun­des­po­li­zei Bun­de: Anja Troff-Schaffar­zyk beglei­tet Grenz­kon­trol­len und kri­ti­siert bau­li­che Mängel

Die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk hat bei einer mehr­stün­di­gen Hos­pi­ta­ti­on die Arbeit der Bun­des­po­li­zei an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze ken­nen­ge­lernt. Neben den vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len stan­den moder­ne Poli­zeidroh­nen, die per­so­nel­le Situa­ti­on und erheb­li­che bau­li­che Män­gel der Dienst­stel­le im Mittelpunkt.

Bun­de. Wie arbei­tet die Bun­des­po­li­zei an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze, wel­che tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten kom­men zum Ein­satz und vor wel­chen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen die Poli­zei­kräf­te vor Ort? Die­sen Fra­gen ist die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk bei einer mehr­stün­di­gen Hos­pi­ta­ti­on bei der Bun­des­po­li­zei in Bun­de nach­ge­gan­gen. Dabei beglei­te­te sie die vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len und tausch­te sich mit den Ein­satz­kräf­ten über deren Arbeits­all­tag aus.

Ziel des Besuchs war es, sich direkt vor Ort ein Bild von den Abläu­fen und Anfor­de­run­gen des grenz­po­li­zei­li­chen Ein­sat­zes zu machen. Statt im Ple­nar­saal in Ber­lin ver­brach­te die Abge­ord­ne­te meh­re­re Stun­den an der deutsch-nie­der­län­di­schen Grenze.

Aus­tausch mit Poli­zei­di­rek­tor Micha­el Schimkatis

Im Rah­men des Besuchs sprach Anja Troff-Schaffar­zyk mit Poli­zei­di­rek­tor Micha­el Schim­ka­tis, dem Lei­ter der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Bad Bent­heim, über die aktu­el­le Ein­satz­la­ge und die per­so­nel­le Situa­ti­on der Bun­des­po­li­zei. Auch die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten bei der Über­wa­chung des Grenz­raums waren The­ma des Gesprächs.

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit galt den erheb­li­chen bau­li­chen Män­geln der Dienst­stel­le in Bun­de. Nach Anga­ben im Zusam­men­hang mit dem Besuch ent­spricht der aktu­el­le Zustand der Lie­gen­schaft nicht den zeit­ge­mä­ßen Anfor­de­run­gen an eine Poli­zei­dienst­stel­le. Eine drin­gen­de Ver­bes­se­rung sei erfor­der­lich, um ange­mes­se­ne Bedin­gun­gen für die Unter­brin­gung der ein­ge­setz­ten Poli­zei­kräf­te zu schaffen.

Damit stan­den neben den unmit­tel­ba­ren Auf­ga­ben der Grenz­kon­trol­le auch die Rah­men­be­din­gun­gen im Mit­tel­punkt, unter denen die Beam­tin­nen und Beam­ten ihren Dienst leisten.

Poli­zeidroh­nen sol­len die Grenz­über­wa­chung unterstützen

Beson­ders beein­druckt zeig­te sich Anja Troff-Schaffar­zyk von der Vor­füh­rung einer Poli­zeidroh­ne. Die Bun­des­po­li­zei erprobt deren Ein­satz der­zeit zur Auf­klä­rung und Über­wa­chung im Grenzgebiet.

Die moder­ne Tech­nik soll dabei hel­fen, die Lage im Grenz­raum schnel­ler zu erfas­sen und die ver­füg­ba­ren Ein­satz­kräf­te geziel­ter einzusetzen.

„Der Ein­satz von Droh­nen zeigt, wie wich­tig moder­ne Tech­nik für eine effi­zi­en­te und ziel­ge­rich­te­te Grenz­über­wa­chung ist“, erklär­te die Bundestagsabgeordnete.

Gleich­zei­tig beton­te sie, dass der Ein­satz sol­cher Tech­nik stets inner­halb rechts­staat­li­cher Stan­dards und unter Ach­tung der Grund­rech­te erfol­gen müsse.

Abge­ord­ne­te beglei­tet mobi­le Grenzkontrolle

Im Anschluss an die Gesprä­che beglei­te­te Anja Troff-Schaffar­zyk die Bun­des­po­li­zei­be­am­ten bei einer mobi­len Grenz­kon­trol­le. Dadurch erhielt sie einen unmit­tel­ba­ren Ein­blick in die täg­li­chen Arbeits­ab­läu­fe und die prak­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen des grenz­po­li­zei­li­chen Einsatzes.

Die Abge­ord­ne­te wür­dig­te dabei ins­be­son­de­re die Pro­fes­sio­na­li­tät und das Enga­ge­ment der Einsatzkräfte.

„Die­ser Ein­blick hat mir gezeigt, mit wel­cher Pro­fes­sio­na­li­tät und wel­chem per­sön­li­chen Ein­satz die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen vor Ort ihre Arbeit wahr­neh­men. Oft unter hohem Druck und mit Her­aus­for­de­run­gen, aber immer mit gro­ßer Ver­ant­wor­tung“, sag­te Anja Troff-Schaffarzyk.

Sie zoll­te den Beam­tin­nen und Beam­ten aus­drück­lich ihren Respekt für ihre Arbeit, die teil­wei­se unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen stattfinde.

Gute Aus­stat­tung und ange­mes­se­ne Arbeits­be­din­gun­gen gefordert

Nach der Hos­pi­ta­ti­on unter­strich die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te die Bedeu­tung einer gut aus­ge­stat­te­ten und hand­lungs­fä­hi­gen Bun­des­po­li­zei für die inne­re Sicher­heit und den Grenz­schutz. Dazu gehö­ren aus ihrer Sicht sowohl moder­ne tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten als auch geeig­ne­te Rah­men­be­din­gun­gen für die ein­ge­setz­ten Polizeikräfte.

Die bei dem Besuch ange­spro­che­nen bau­li­chen Män­gel der Dienst­stel­le in Bun­de ver­deut­li­chen dabei die Bedeu­tung der Infra­struk­tur für die täg­li­che Polizeiarbeit.

Anja Troff-Schaffar­zyk kün­dig­te an, sich auch wei­ter­hin in Ber­lin für eine gut aus­ge­stat­te­te Bun­des­po­li­zei ein­zu­set­zen. Abschlie­ßend dank­te sie den Beam­tin­nen und Beam­ten für ihre Arbeit und ihr Enga­ge­ment, das sie teil­wei­se unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen leisten.

Der Besuch bot der Abge­ord­ne­ten damit Ein­bli­cke in die prak­ti­sche Umset­zung der Grenz­kon­trol­len, den mög­li­chen Ein­satz neu­er Über­wa­chungs­tech­nik und die Her­aus­for­de­run­gen, mit denen die Bun­des­po­li­zei im Grenz­raum kon­fron­tiert ist.

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Frie­sen­brü­cke: Neue Nut­zungs­zei­ten für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer – wann die Brü­cke geöff­net wird

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Frie­sen­brü­cke: Neue Infor­ma­tio­nen zu den Nut­zungs­zei­ten für Fuß­gän­ger und Radfahrer

Frie­sen­brü­cke zwi­schen Wee­ner und Wes­t­ov­er­le­din­gen: Geh- und Rad­weg mon­tags bis sams­tags von 6.14 bis 22.42 Uhr und sonn­tags von 7.14 bis 22.42 Uhr nutz­bar. Brü­cken­öff­nun­gen für den Schiffs­ver­kehr erfol­gen bei Bedarf in bestimm­ten Zeitfenstern.

Für die Nut­zung der Frie­sen­brü­cke gibt es neue Infor­ma­tio­nen zu den Zei­ten, in denen Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer die Brü­cke über­que­ren kön­nen. Der Geh- und Rad­weg ist an sechs Tagen in der Woche bereits ab 6.14 Uhr geöff­net. Sonn­tags beginnt die Nut­zungs­zeit um 7.14 Uhr. An allen Tagen ist die Über­que­rung bis 22.42 Uhr möglich.

Frie­sen­brü­cke: Die­se Nut­zungs­zei­ten gelten

Die Frie­sen­brü­cke kann von Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern zu fol­gen­den Zei­ten genutzt werden:

  • Mon­tag bis Sams­tag: 6.14 bis 22.42 Uhr

  • Sonn­tag: 7.14 bis 22.42 Uhr

Inner­halb die­ser Nut­zungs­zei­ten kann die Brü­cke in bestimm­ten Zeit­fens­tern geöff­net wer­den, wenn Schif­fe pas­sie­ren müs­sen. Damit wird der erfor­der­li­che Schiffs­ver­kehr ermöglicht.

Brü­cken­öff­nung für den Schiffs­ver­kehr zwi­schen Minu­te 50 und Minu­te 14

Wenn eine Öff­nung der Frie­sen­brü­cke erfor­der­lich ist, erfolgt die­se im Zeit­fens­ter von Minu­te 50 einer Stun­de bis Minu­te 14 der dar­auf­fol­gen­den Stun­de.

Wich­tig ist dabei: Bei die­sen Anga­ben han­delt es sich nicht um fes­te Öff­nungs­zei­ten, son­dern um Zeit­räu­me, in denen eine Öff­nung bei Bedarf mög­lich ist. Ob die Brü­cke tat­säch­lich geöff­net wird, hängt davon ab, ob ein Schiff pas­sie­ren muss.

Ist kei­ne Durch­fahrt für ein Schiff erfor­der­lich, bleibt die Frie­sen­brü­cke geschlos­sen und kann von Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern durch­gän­gig genutzt werden.

Frie­sen­brü­cke: Nut­zung abhän­gig vom Schiffsverkehr

Für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer bedeu­tet die­se Rege­lung, dass die Frie­sen­brü­cke wäh­rend der ange­ge­be­nen Nut­zungs­zei­ten grund­sätz­lich zur Ver­fü­gung steht. Unter­bre­chun­gen sind mög­lich, wenn eine Schiffs­pas­sa­ge eine Öff­nung der Brü­cke erfor­der­lich macht.

Wer die Frie­sen­brü­cke für eine Über­que­rung nut­zen möch­te, soll­te des­halb berück­sich­ti­gen, dass die genann­ten Zeit­fens­ter für mög­li­che Brü­cken­öff­nun­gen kei­ne ver­bind­li­chen Öff­nungs­zei­ten dar­stel­len. Ent­schei­dend ist, ob tat­säch­lich Schiffs­ver­kehr die Öff­nung not­wen­dig macht.

Die neu­en Infor­ma­tio­nen schaf­fen damit Klar­heit über die regu­lä­ren Nut­zungs­zei­ten des Geh- und Rad­wegs sowie über die Zeit­räu­me, in denen eine Öff­nung der Frie­sen­brü­cke für den Schiffs­ver­kehr erfol­gen kann.

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